postmoderne liebschaften

04.05.2010 um 14:34 Uhr

fall

 

sie hat es wieder getan. sie hat mich wieder beschimpft. meine mutter. ich wollte ihr nur erzählen, von meinem tag und dies und das und sie war so böse und sagte es wieder: es würde sich alles nur um mich drehen. und sie haßt mich. meine mutter haßt mich. sie sagt ich sei undankbar, weil sie meine wohnung aufräumt ohne daß ich sie danach frage. ich wäre wie ein parasit, der sich immer an andere leute hängt um sie auszunehmen. und sie hat ja recht. ich brauche immer irgendwelche leute die für mich organsisieren und entscheidungen treffen. ich war auch nie gut im leben. aber ich mach das nicht mit abssicht. nicht böswillig. wirklich nicht. ich geb mir eine schweine mühe zu funktionieren. jedenfalls halbwegs. so gut es eben geht. es reicht nicht. reicht nie. nie nie. ich bin nicht richtig so wie ich bin. das hat sie mir heute wieder gesagt, und wie ein kranker mensch wie ich sich jemals für jil entscheiden konnte. und ich fühlt mich schuldig und sagte leise:weil ich sie von der ersten minute an geliebt habe. ein egoistischer grund. ich hätte es besser wissen müssen. sagt sie. und ich verkriech mich. ich bin so wunde. innen und außen wund.

 

und dabei arbeite ich an mir, jeden verfickten tag...das wißt ihr ja... ich bin schön...ich bin gut so wie ich bin....aber es ist eine farce. es ist ales eine farce. ich steh ständig nur überall im weg rum

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenHApart1 schreibt am 04.05.2010 um 14:59 Uhr:Sie sieht es nicht, hat ihr Herz verschlossen. Was erwartet sie von Dir?
  2. zitierenPelegrina schreibt am 04.05.2010 um 15:00 Uhr:===>>> ich bin nicht richtig so wie ich bin.

    HALLO? Hat die sich mit meiner Mutter abgesprochen? Gehts noch? Was sollen dasß Es gibt Menschen, die sind Organisationstalente und andere wieer nicht. Wieso müssen da so hohle Sprüche kommen?

    Lass Dich jetzt nicht runter ziehen. Und schon garnicht, von so unterirdischen Sprüchen. Boah, nee!
  3. zitierenlillestory schreibt am 04.05.2010 um 15:21 Uhr:ach pele, ja deine mutter ist ja auch so schlimm....wie hast du geschafft dich zu distanzieren?

    und HApart, ich weiß nicht was sei von mir erwaretet, vielleicht dass ich so funktioniere wie sie es will. sie hält mich für...für ein arschloch.faul, desinteressiert, egoistisch--denn"wenn ich etwas will dann kann ich auch", das hält sie mir vor. und ich glaub selsbt wenn ich mich umbrigen würde, würde sie das so sehen. und mein avter auch. der sagt bloß nix. für ihn gibt es nur jil.

    im tiefsten meines herzen, da spühr ich das sie recht haben. sie kennnen mich besser als ich mich sogar und das ist das schlimme. ich erreiche diese tiefen nicht. diese selbstablehnung sitzt so dermaßen fest. deshalb entschuldige ich mich auch ständig bei dir pele. weil, weil ich einfach ständig angst hab, dinge flasch zu machen oder falsch zu verstehen. und dann will ich mich noch dafür entschuldigen dass ich mich entschuldigt habe...ein krampf...
    es gab phasen in meinem leben da hab ich wirklich geglaubt, ich wäre der teufel. teufelsböse. hatte alpträume deswegen.

    gleich wird jil wach und ich hatte mir vorgenommen, sie würde mich in nächster zeit nicht mit verheulten augen sehen. verdammte scheiße.

    ich werde jetzt wieder aufstehen und weitermachen...
  4. zitierenMariaHilf schreibt am 04.05.2010 um 15:30 Uhr:hmmm....wenn man jemand sehr sehr gut kennt UND wenn man ihn liebt....wie man dann wohl versucht ihm zu helfen????....
  5. zitierenHApart1 schreibt am 04.05.2010 um 15:33 Uhr:kann es sein das sie eifersüchtig ist, weil du einen eigenen Kopf hast, andere Chancen,eine andere Welt siehst und lebst?!
    Diese Großeltern sind nicht gut für Jil, sie treiben Zwiespalt. Jil kann nie wissen wer Recht ha und sitzt zwischen den Stühlen.
    1. stärke dich
    2. umgib dich mit reifen Menschen
  6. zitierenPelegrina schreibt am 04.05.2010 um 15:33 Uhr:
    lillestory:ach pele, ja deine mutter ist ja auch so schlimm....wie hast du geschafft dich zu distanzieren?


    ===>>> 1800 Kilometer Jakobsweg, guter Psychologe.

    Der Letztere fragte mich immer, wann ich mal aufhören würde, meine Eltern erziehen zu wollen. Auf Ersterem fragte ich mich, wann DIE mal aufhören MICH erziehen zu wollen?

    Das funktioniert mit mir nicht mehr. Und Ja: Ich bin das erklärte Familien-Arschloch, weil ich mit meiner (armen, kranken) Mutter seit *trommelwirbel* ACHT Wochen nicht mehr rede.

    Und? *schulterzuck* Es ist doch so, das sie nicht mehr mit mir redet. Selbst dran schuld. Verpass ich was? Nein? Verpasst sie was? Japp, jede Menge. Ihr Ding. Die käme mir aber EINMAL an und würde MIR Vorwürfe machen, dann würde es aber knallen. Und in mein Leben wird sich schon garnicht eingemischt.

    Geht ja hier nicht um mein Leben. Aber komm da auch mal drauf: DEIN Leben! Ich hab grad das Gefühl, die haben ziemlich viel Macht über Dich. Und Du läßt da auch zuviel zu. Ich würde mich dem mehr entziehen. Psycho-Grundsatz: Grenzen ziehen. Für sich selbst sorgen. DOCH! DU KANNST FÜR DICH SELBST SORGEN! Bieg das jetzt ja nicht wieder weg, oder hat Dir irgendjemand Schule, Studium oder Muttersein geschenkt?
    Liebt Dein Kind Dich? Dann haste (OMG!) scheinbar irgendwas richtig gemacht.

    Thema Entschuldigungen: Ich sag schon, wenn mir was nicht passt, keine Sorge. :o)

    Übrigens ist 'flasch' toll! *lach*
  7. zitierenlady_bright schreibt am 04.05.2010 um 16:06 Uhr:Bin grad ziemlich baff. Frage mich, wie sie das alles wohl gemeint hat. Ich kann wirklich nicht glauben, daß das was bei dir ankam, das sein kann, was sie abgeschickt hat. Ich mein, du bist ihr Kind, Jill ihre Enkeltochter. Kann es aus Liebe und Sorge geschehen sein? Oder nur aus Enttäuschung, daß ihre Tochter nicht so am Schnürchen läuft wie andere (die das auch nur nach außen hin tun, aber das steht auf einem anderen Blatt)?
    Und nein, ich glaube nicht, daß sie dich besser kennen als du selbst. Du nimmst dich selbst nur so wahr, weil sie dir das jahrelang eingeredet haben. Nicht genug zu sein, nicht genug geschafft zu haben. Was ist mit Anerkennung? Dafür, daß du eine gute Arbeit hast, daß du es hinkriegst, alleinerziehend zwischen Kind und Job? Das ist so viel! Ich weiß, ich muss es mir selbst immer wieder sagen. Und du schaffst es sogar noch, dich um dich selbst zu kümmern.
    Ich finde es dagegen krank, Dinge nur zu tun, damit du ihr dann "etwas schuldig" bist. (Sei gefälligst dankbar, daß ich aufräume.) OMG, das haben meine Schwiegereltern mit mir auch gemacht. Ich fühlte mich ständig schuldig. Ich hab es gehasst, ständig genötigt zu werden, mit bei ihnen Kaffee zu trinken und wehe, ich war nicht dankbar. Was haben sie mir nicht alles an den Kopf geworfen, als ich den Schritt endlich gegangen bin, meinen Ex-Mann vor die Wahl zu stellen, entweder mit aus dem Haus seiner Eltern auszuziehen, oder alleine dort zu bleiben. Da war mein Sohn gerade 6 Monate alt.
    Es ist wie Pele sagt, du musst dich abgrenzen. Du bist nicht das, was sie versuchen aus dir zu machen. Du bist niemandem etwas schuldig und schon gar nicht dafür, daß du dich für Jil entschieden hast! Es ist dein Leben. Auch hier, ganz mit Pele, dein Kind liebt dich, so falsch kannst du nicht liegen, so unfähig kannst du nicht sein! *lächel*
    Ich glaube ganz ehrlich, du musst da raus. Ich glaube auch, daß du dir so wenig selbst zutraust, meinst, keine Entscheidungen treffen zu können, nicht "lebensfähig" zu sein das liegt daran, daß sie dir das absprechen (und im selben Moment auch vieles abnehmen). Um die Kontrolle über dich zu behalten? Du würdest so schnell merken, daß du das alles drauf hast, daß du das kannst, auch wenns manchmal Überwindung kostet und den Tritt in den eigenen Hintern. Aber dann hast du dich selbst getreten und nicht sie..
    Denk weiter an den Gedanken, die letztens schon Wurzeln schlugen.
  8. zitierentrinidad schreibt am 04.05.2010 um 17:15 Uhr:hm. ich habe es schon oft erlebt, dass menschen, die einem nahe stehen und sich hilflos in anwesenheit eines problems fühlen, das "problem" häufig richtig fertig machen.
    meine grossmutter ist eine liebe oma, leider muss sie viele medikamente nehmen und einige davon haben ihre eh schon vorhandene paranoia verstärkt. nun erzählt sie ständig davon, welche nachbarn sie gerade umbringen wollen usw. meine mutter hört ihr zu und manchmal, wenn sie gar nicht mehr weiter weiss und verzweifelt vor schmerz ist, weil sie meiner oma nicht helfen kann, schreit sie sie an, sie solle nicht so ein schwachsinn erzählen und aufhören mit dem scheiss sonst besuchen wir sie nie wieder. ich steh daneben und weiss, dass es ihr im selben moment leid tut und sie es nicht so meint.

    es ist nicht einfach, wenn ein geliebter mensch krank ist oder sonstige probleme hat und man nicht viel dagegen machen kann oder nicht weiss wie helfen.

    vielleicht passiert deinen eltern das gleiche? dass sie verzweifeln, weil sie nicht wissen wie sie dir helfen können?
  9. zitierenkassastra schreibt am 04.05.2010 um 18:29 Uhr:Hat sie das gesagt, dass sie dich hasst?
    Oder ist es nur dein Gefühl?

    Du bist undankbar?! Na und?
    Du hängst dich immer an andere Leute?! Na und?
    Du bist nicht gut im Leben?! Na und? Wer ist das schon....

    Ich hatte jahrelang Konflikte mit meiner Mutter. Und ich denke, sie werden nie enden. Aber ich habe gelernt sie anzunehmen. Und meine Mutter zu nehmen wie sie ist.

    Es gibt ein sehr schönes Gedicht von Kahlil Gibran:

    Deine Kinder sind nicht deine Kinder,
    sie sind Söhne und Töchter
    der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.

    Sie kommen durch dich,
    aber nicht von dir,
    und obwohl sie bei dir sind,
    gehören sie dir nicht.

    Du kannst ihnen deine Liebe geben,
    aber nicht deine Gedanken,
    denn sie haben ihre eigenen Gedanken

    Du kannst ihrem Körper ein Heim geben,
    aber nicht ihrer Seele,
    denn ihre Seele wohnt im Haus von morgen,
    das du nicht besuchen kannst,
    nicht einmal in deinen Träumen.

    Du kannst versuchen,
    ihnen gleich zu sein,
    aber suche nicht,
    sie dir gleich zu machen,
    denn das Leben geht nicht rückwärts
    und verweilt nicht beim Gestern.

    Du bist der Bogen,
    von dem deine Kinder
    als lebende Pfeile ausgeschickt werden.

    Lass deine Bogenrundung
    in der Hand des Schützen Freude bedeuten.


    Dieses Gedicht hätte ich gerne in den Koprf meiner Mutter "gehämmert". Bis ich, Jahre später, verstanden habe, dass es anders herum auch so ist. Auch ich kann mir meine Mutter nicht gleich machen. Sie lebt in einer anderen Welt. Wir werden uns wohl nie wirklich verstehen können. Das anzunehmen war ein langer, schwerer Weg. Irgendwann werde ich mich mit ihr aussprechen. Das hat aber noch Zeit. Vorerst habe ich gelernt, sie so zu nehmen wie sie ist. Und wenn sie mir die geballte Ladung Vorwürfe (wie deine Mutter) an den Kopf knallt, dann frage ich sie: "Na und? Was schlägst du vor? Was soll ich deiner Meinung nach machen? Findest du mich wirklich so schlimm, wie ich bin?" Meist kommt dann als Antwort nicht viel. Darauf gibt es keine Antworten!

    Du bist so, wie du eben bist. Wen stört es denn??? Sie, weil sie der Meinung ist, dass du anders sein sollst? Und was wäre dann besser an dir???

    Und noch etwas: Ich bin sehr gerne egoistisch, wenn es darum geht, meine Kinder zu lieben!!! Und ich bereue keine Sekunde meine geballte Landung an Egoismus.
    Weil nur das zählt! Es zählt nur die Liebe, die du deinen Kindern geben kannst. Das macht sie stark für die Zukunft. Und du bekommst mehr zurück, als dir ein anderer Mensch jemals geben kann.

    Abgrenzen halte ich nicht für gut. Ich habe das Jahre lang gemacht. Zwischen uns liegen 600 km. Mehr kann man sich kaum abgrenzen (im selben Land).
    Sich selbst und andere annehmen wie sie/man ist und sich und andere nicht verändern wollen heißen die Zauberworte.

    Du stehst ständig überall im Weg rum? Glaube ich nicht und wenn doch, dann pfeif drauf. Offensichtlich haben damit die anderen ein Problem. Na und?!!!
  10. zitierenchouchou schreibt am 04.05.2010 um 20:11 Uhr:Es ärgert mich gerade, was ich da lese. Es ärgert mich, das Menschen mit Worten soviel anrichten können. Du warst auf einem guten Weg, Lille.Sehr wackelig, aber motiviert und dann kommen solche Worte wieder dazwischen und werfen dich zurück.Machen dich wieder klein.Ich habe Glück..meine Eltern sind nicht so,bei mir war es mein Mann, der das so gut konnte. Mit Worten!Laß dich da nicht runterziehen.
    Du bist egoistisch?....Ja,selbst wenn,ist doch egal.
    Du bist undankbar? ....Ja und? Dann bist du es eben.
    Du kannst es sowieso nie allen Recht machen....dann mach es doch wenigstens dir selber Recht.
    Solche Worte von Menschen die man liebt treffen einen doppelt hart, aber ich glaube nicht, das deine Eltern dich hassen. Vielleicht bist du ihnen fremd, weil du anders bist wie sie und es fällt ihnen schwer, das zu akzeptieren. Aber das ist ihr Problem, nicht deins.Nur DU weißt, wer du bist, wie du bist und was du willst.Und wenn du anders bist, wie die menschen in deinem Umfeld...ja und?....wie langweilig wäre es denn, wenn alle gleich wären.
  11. zitierenlillestory schreibt am 04.05.2010 um 20:49 Uhr:ihr meine lieben...alle hier vereint...hach...mal wieder ein dicker feuchter schmatza

    vorweg kassastra, dein gedicht, das mag ich sehr.

    in jedem eurer kommentare steckt so viel wahres. nein, meine mutter hat mir nicht gesagt, daß sie mich haßt. sie hat "bloß"gesagt, ich sei selbst schuld, daß mich niemand mag. denn selbst IHR...also ihr als meine eigene mutter...würde es schwerfallen. sie wolle doch bloß helfen...und wie unfair, dass ich nicht dankbar sei...immer wollten mir meine eltern bloß helfen...und wenn ich dann anders tat, dann prophezeiten sie mir eher schlechtes. nach dem motto :dann tus doch !!! tus doch lille!!! und ich fühl mich schuldig weil ich doch verdammt nochmal dankbar sein müßte und auf ihren rat hören weil, sie wollen mich ja bloß (be)schützen. und so hantiert sie wie selbstverständlich in meiner wohnung rum,und mit jil, mit meiner wäsche-ich darf ja nicht selbst waschen weil das zu viel energie frißt...
    man lernt aber nur aus eigenen erfahrungen. so ist dann nun mal.
    wie wir heute darauf kamen? ich erzählte ihr von der waldorfkrippe und das die leiterin einen sohn mit ADS hat. wir kamen ins gespräch darüber und das jil ja auch so scheu ist und schreckhaft und verträumt....darauf reagierte meine mutter dann...jil sei das alles ganz und gar nicht...weder scheu noch usw., genauso wie ich nicht so bin wie ich bin....denn ich kann ja wenn ich will....sie kennt mich halt besser (das mein ich jetzt ironisch), wenn ich sage ich hatte schon in der pubertät mit mir probleme gehabt, dann sagt sie das stimmt nicht. ich hätte immer einen haufen freunde gehabt und glücklich......."mama ich hatte probleme, ich hab mir mit elf die wimpern rausgezogen" sag ich dann und dann wird sie erst still und dann tut sie das als pubertäre macke ab.......sie weiß alles besser....sie weiß es für mich besser, ein lebenlang...es muß alles nach ihrer zurfiedenheit laufen...dann ist sie zufrieden.....
    mein lebenlang begelietet mich :"du weißt ja nicht was du willst, deshalb sagen wir´s dir" und "ich will dir nur helfen" und "du kannst, wenn du willst. du willst nicht"
  12. zitierenlillestory schreibt am 04.05.2010 um 20:58 Uhr:und lady: das was du da sagst, im letzten absatz, dass hat der Dr.W auch zu mir gesagt. genau das. er hat gesagt ich muß raus. woher soll meine mutter wissen was gut für mich ist!? das hat er mich gefragt und ich konnt ihn nicht anschauen. ich höre an seiner stimme, daß er absolut fassungslos ist, mit welcher selbstverständlichkeit sie in meinem leben rumhantieren und wie selbstverständlich ich das zulasse. DARAN will er mit mir arbeiten....er will mir mut machen zu gehen...
  13. zitierenkassastra schreibt am 04.05.2010 um 21:18 Uhr:Lass sie doch weiter rumhantieren. Dann musst du das nicht machen. Hat auch Vorteile!
    (Oder schick sie bei mir vorbei. Meine Blümchen auf Balkonien müssen in die Erde. Und das schon seit 2 Wochen...)

    Du kannst ja dann in die Schönheitsfarm gehen. Oder in die Therme. Die ist ja sehr schön bei euch, war ich früher oft... (Mal sehen, wie lange sie dann noch bei dir putzen...höhö.) Drück ihr ein Küsschen auf die Wange, bedank dich lieb und geh. Ich wette, die gucken wie Gänse.
    Du musst die Menschen einfach da einfangen wo sie stehen. Oder wie sie sich geben.

    Und zu dem oben drüber geschriebenen. Das sind Probleme, die fast jede Tochter kennt. Ehrlich! Es ist nichts besonderes. Glaub mir! Unter jedem Dach ein "Ach"! Nimm dir das nicht so zu Herzen. Lass sie reden! Nimm dir das nicht zu Herzen!! Wenn mich meine Mutter vollquatscht mit so nem Mist, dann schalte ich meine Ohren auf Durchzug. Du hast doch eine Tochter. Das musst du können. Sonst wird man doch verrückt! Red nicht gegen an. Versuche dich nicht zu rechtfertigen. Wofür auch??? Lass sie reden. Sag "Ja, mach ich" und denk dir deinen Teil. Du hast keine Chance, dagegen anzureden. Du verlierst eh. Also lass es.

    Vielleicht mal: "Genau Mutti, ich will nicht. Deshalb habe ich ja dich. Du willst ja. Und das find ich toll."... oder so ähnlich... ;o)
  14. zitierenPelegrina schreibt am 04.05.2010 um 21:19 Uhr:Chou, danke für das Gedicht......
  15. zitierenchouchou schreibt am 04.05.2010 um 21:27 Uhr:???
    ich war es nicht...das war von kassastra.
  16. zitierenPelegrina schreibt am 04.05.2010 um 21:31 Uhr:Äh, ups. Siehste mal, was das angerichtet hat. Dank an kassastra.
  17. zitierenkassastra schreibt am 04.05.2010 um 21:34 Uhr:Mädels, das ist auch nicht von mir. Das ist von Kahlil Gibran.
    Aber danke für die Blumen!
  18. zitierenPelegrina schreibt am 04.05.2010 um 21:37 Uhr:Seufz.....danke, das Du mich drauf gestoßen hast. *lächel* Würde ich gerne meiner Mutter um die Ohren ballern, die rafft das aber nicht. ICH denke allerdings gerade sehr darüber nach......
  19. zitierenlillestory schreibt am 04.05.2010 um 21:42 Uhr:ich bin dir gerad ganz nah pele und drück dich fest *lächel*
  20. zitierenPelegrina schreibt am 04.05.2010 um 21:42 Uhr:Ich weiß, Lille....seufz....ich weiß.....
  21. zitierenkassastra schreibt am 04.05.2010 um 21:53 Uhr:Ich habe das Gedicht vor 16 Jahren geschenkt bekommen. Da war an Kinder noch nicht zu denken. Aber der Konflikt mit meiner Mutter im vollen Gange.
    Seit dieser Zeit habe ich es nie vergessen. Nie. Es ist immer in meinem Herzen.

    Und; ich habe es auf meiner Seite noch mal verewigt......
  22. zitierenPelegrina schreibt am 04.05.2010 um 21:55 Uhr:Hinterläßt auch in meinem Herzen eine Spur. Ich leihe es mir auch mal für meinen Blog. Wenn ich soweit bin.... Wenn ich soweit bin....
  23. zitierenkassastra schreibt am 04.05.2010 um 21:57 Uhr:Aus eigener Erfahrung: Das kann dauern.....
  24. zitierenPelegrina schreibt am 04.05.2010 um 21:59 Uhr:Ich weiß. Ich weiß es nur all zu gut.....
  25. zitierenRosa26Maus schreibt am 05.05.2010 um 10:15 Uhr:Ich kann mich allen nur anschließen: Ich bin sprachlos. Einerseits, weil Du Dich gerade so viel besser angehört hattest, und nun wieder zurückfällst. Und andererseits, weil ich nicht fassen kann, mit welcher Selbstverständlichkeit sich da eingemischt wird. Das dürfen selbst die Eltern nicht, auch wenn sie "nur das Beste" wollen. Zum Glück ist das bei mir nicht so. Ich gehe mit Deinem Arzt mit: Du musst da raus! Du weißt ja im Grunde, was Du alles schaffen kannst. Allein!!!
  26. zitierenkassastra schreibt am 05.05.2010 um 12:36 Uhr:Übrigens hatte ich den Namen von Khalil falsch geschrieben. Asche auf mein Haupt!
  27. zitierenHedera schreibt am 06.05.2010 um 11:49 Uhr:Man bekommt Kind(er) und hat Erwartungen an sie...da nehme ich mich nicht mal aus. Meine Mutter wußte IMMER alles besser und erzählt gerne anderen (nicht Familienmitgliedern) was alles meine schlechten Eigenschaften sind...ein No-Go eigentlich. SIe sollte doch zu mir halten, mich eher besser machen als ich bin. Sie grinst selbstzufrieden und freut sich, ihr Wissen publik machen zu können. Sie erzählt auch, dass ich egoistisch wäre und keine Ahnung von dies, keine Ahnung von das....das ich nicht kochen konnte, erzählte sie auch immer wieder gerne, mein Gott, eine Frau, die nicht kochen kann....da glänzt man ja selbst um so mehr, wenn man beschreiben kann, was MUTTER alles so kann.....nur ist sie nie nebenbei noch arbeiten gegangen etc...egal. Sie wollte gerne in mich all das implizieren, was sie selbst nicht gebacken bekam. Quasi durch mich noch mal leben.Das funktioniert nur so nicht. Dazu sind Kinder auch nicht da. Die sind keine 2. Chance um den "ersten" und einzigen Versuch das Leben auf die Reihe zu kriegen zu korrigieren. Und so wird man von einem Menschen, der einem eigentlich sehr Nahe sein sollte, abgestempelt und gesehen, das einem die Haare zu Berge stehen könnten. So sieht sie mich? Wie kommt sie darauf? Entweder ist das tatsächlich ein Muttergen, das ausgemerzt gehört, oder eine bestimmte Type Frau wird so...denn anscheinend gibt es eine Menge solcher Mütter. Selbstherrlich auf dem eigenen Thron sitzend und alles kommentierend, was man selbst so macht. Und sie selber? Sind sie auch nur annähernd perfekt? Eben nicht. Sie sind zumeist völlig unsensibel, wenn sie solche verletztenden Weisheiten von sich geben. Ich ertappe mich selbst dabei, dass ich wünschte mein Kind wäre ehrgeiziger, wäre dies, wäre jenes. War ich damit als Kind gesegnet? Mit Ehrgeiz ohne ende? Nein, war ich auch nicht. Aber da mich anscheinend so viele Eltern mit perfekt funktionerenden kleinen Genies umgeben, schäme ich mich manchmal für sie. Blödsinn, das ist Fußstapfentreten. Ich bin, wie ich bin und das größte Entsetzen löste ich sicherlich letztes Jahr bei meiner Mutter aus, als ICH ein 3 Gänge Menue servierte und nicht sie. Wie jetzt? Sie kann doch kochen? Wieso das denn? Sie fragte immer wieder danach. Statt sich zu freuen, vermutete sie irgendeinen negativen Grund,w elchen auch immer, aber das wäre in ihrem Weltbild passender gewesen. Meine Mutter bügelte gerne ungefragt, wischte in der Wohnung umher, ungefragt um letztendlich zu jammern: mir tut dies weh, mir tut das weh, weil ich ja soviel gearbeitet habe...Ja selbst schuld, wenn du etwas tust, tue es, weil du magst und nicht, weil ich dich dafür tagelang loben soll. Es ist nett, sicherlich, aber wenn dir danach die Knochen wehtun, laß es. Natürlich wird man bequem, wenn man auf einmal so einen Hausgeist beherbergt. Warum sollte ich noch putzen wollen, wenn sie es schon macht?
    Ja, als Kind hat man es nicht leid. Man soll ständig dankbar sein. Auch für Sachen, die man gar nicht eingefordert hat. Genau, zieh aus. Entsetzte Blicke werden folgen. Es wird chaotischer sein als bei deiner Mutter, bis zu deinen eigenen Rhytmus gefunden hast. Und sie wird es nicht fassen können, statt sich zu freuen, wenn du deinen Weg gefunden hast.............
    Eltern sind: einfach anstrengend...manchmal....................
    Kopfhoch!!! Deine Fähigkeiten liegen halt woanders - siehe coaching, das sind sicherlich Dinge, von denen sie überhaupt keine Ahnung hat.....und nie haben wird..........

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