postmoderne liebschaften

29.04.2010 um 22:12 Uhr

metapher über frösche

 

 

ich bin ein frosch. all die anderen frösche sitzen auf ihren blättern. ich hab auch ein dickes großes grünes blatt unter mir. ich könnt mich draufsetzen und es würd mich sicher tragen. aber ich trau mich nicht. ich vetraue ihm nicht. halte mich lieber an dem dünnen schilf fest, heb sogar die beinchen an, damit ich´s bloß nicht berühre. die  dünnen halme sind nicht stabil, sie brechen, können keinen frosch festhalten, sind nicht gedacht dafür,  wiegen sich lieber im wind. ich hab  angst, daß sie umknicken, sie wanken  und schwanken so fürchterlich und  wenn ich nicht aufpaß fall ich tief.  trotzdem klammer ich mich lieber an  schilf. kein vertrauen ins eigene fundament. da baumelt er. ganz müde. der frosch. wovor hat er angst? er  sollte es versuchen.

er ist viel stärker, als er glaub.

 

  in gedanken berührt er zaghaft und nur mit einer zehenspitze das blatt unter sich. ..........

 


Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenindalo schreibt am 29.04.2010 um 22:41 Uhr:schön
  2. zitierenZebulon schreibt am 30.04.2010 um 01:19 Uhr:Quaaak!
  3. zitierenZebulon schreibt am 30.04.2010 um 10:06 Uhr:Mit dem tropischen Krallenfrosch Xenopus ist das erste Lurch genetisch entziffert worden. Sein Erbgut weist erstaunlich viele Gemeinsamkeiten mit dem Genom von Menschen und Vögeln auf:

    http://tinyurl.com/33a75r9
  4. zitierenlillestory schreibt am 30.04.2010 um 11:11 Uhr:das ist ja n ding ....
  5. zitierenJOblogt schreibt am 30.04.2010 um 13:39 Uhr:*singt: frösche in der nacht - die sind so einsam.....

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