oli und der himbeergeist
gestern war samstag. ich gab little jil in die obhut meiner mutter und fuhr nach hamburg... zu oli.
ich hatte keine großen erwartungen mehr an diesen abend. ich wußte was zu tun war und ich dachte es würde mir nicht sooooooooooooooo schwer fallen.
ich brauchte ewig um einen parkplatz zu finden und als ich einen hatte,, mußte oli runterkommen und mein atuo einparken, weil die lücke für mich und meine einparkqualitäten zu klein war. er schaffte es ganz ohne meine hilfe.
er sagte:komm, laß uns essen gehen. "
und ich sagte:"oli, ich dachte du wolltest heute nicht mehr raus"
"hab ich auch gedacht, aber nun bin ich ziemlich hungrig. möchtest du?"
und ich sagte"oh ja, ja, wie schön!"
und wir gingen engumschlungen erst zur haspa und dann in das neue restaurant von teufels-küche, das ich noch nicht kannte.als ich noch in hamburg wohnte, hab ich sehr oft in dem fenster des kleinen ursrungs- "teufels-küche"n-bistros gesessen und gegessen. oli auch, aber da kannten wir uns noch nicht.
nun saßen wir uns gegenüber und ich fand ihn schön.so schön. er nahm meine hand und sagte:"lilli du hast heut noch nicht viel gegessen"
und ich fraget:"wieso?"
und er sagte:" weil du kalte hände hast"
"oli du weißt doch, dass liegt daran, dass ich magersüchtig bin. da hat man ständig kalte hände"
wir bestellten rotwein und wasser und ravioli mit ziegenkäse
er erzählte mir von osnabrück, und ich ihm von der scheiße unter meinem schuh. wir hatten uns zwei wochen nicht gesehen.
und ich sagte:" es ist so schwer mit uns. wir haben immer nur so wenig zeit miteinander"
"ja, das stimmt und es ist so schade. wir haben kaum die möglichkeit miteinander zu entspannen.wir laufen permanent auf hochtouren.. du hast heut gearbeitet, oder?"
"ja, und ich bin so müde"
"ich weiß, du siehst müde aus. ich bins auch"
wir bestellen mehr wein.
"komm mit mir nach norderney, nur übers wochenende"
"ach lilli, diese fahrerei, die lohnt doch nicht für zwei tage. der zeitaufwand ist zu groß"
"ja ich weiß, aber das haus ist so schön und das meer auch"
ich wußte, dass er nicht mitkommen würde, ich wußte es schon, bevor ich ihn fragte.
nach noch mehr wein kam dan das aus mir raus:
"du bist mein lieblingsmensch"
"...dein lieblingsmann...wolltest du sagen...."
"nein, mein lieblingsmensch. du bist mein aller aller liebster lieblingsmensch..." (suuuuper!!)
hicks !
ich trank noch einen himbeergeist und war danach ziemlich betrunken.
"gib mir deine hände"sagte er und als ich sie ihm gab
:sieht du, nun sind sie warm. und deine wangen auch"
hach
auf dem rückweg zu seiner wohnung knutschten wir ständig.
oben in seinem wohnzimmer schliefen wir miteinander und es fühlte sich nach liebe an, so wie vor afrika, als unsere welten walzer tanzten. einfach unbeschreiblich.
wir schliefen währenddessen ein und wachten währenddessen auf.
morgens brachte er mir kaffee ans bett. das macht er immer so. wir sitzen dann nebeneinander unter seiner decke, beobachten das meisenhäuschen vor dem fenster und sagen gar nichts.
ich liebe das.
wir haben zeit bis um halb elf, dann muß er los.
mitlerweile bin ich wieder daheim. und alles in mir fühlt sich leer und hohl an, aber ich hab noch seinen geruch in meinem haar. es wird besser werden, in ein paar tagen.
es ist noch nicht der richtige zeitpnukt gewesen für das, was ich hätte tun müssen- nicht der richtige zeitpunkt für abschied



