postmoderne liebschaften

06.04.2010 um 09:48 Uhr

pflastersteine

 

sie fragen: hast du dich gut erholt? konntest du kraft tanken?"

"ich habe geatmet und gelebt. das leben woanders also dort, wo ich war, so viel wärmer, so viel bunter, so viel schöner . die spanier . die kunst auf den straßen . die orangenbäume . so viele farben" antworte ich " und das wiederkommen gleicht einem erneuten sterben. die einsamkeit scheint größer, als sie vorher war"

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenSeren_a schreibt am 06.04.2010 um 10:12 Uhr:Was du beschreibst habe ich gerade bei Osho gelesen... die Lebendigkeit und das Sterben. Aber nicht Spanien ist es, oder die Berge (die er als Beispiel nahm), sondern ob oder ob wir nicht unser eigenes Zentrum berühren... in dem alles ist...
  2. zitierenPelegrina schreibt am 06.04.2010 um 10:55 Uhr:Lille, bewahre Dir die Eindrücke fest in Deinem Herzen und kehre dahin zurück, wann immer Dir danach ist. Ziehe keine Vergleiche zu Deinem hier und jetzt in Deutschland. Nimms einfach an. Deutschland ist anders als Spanien, aber Dir bleiben Deine Erinnerungen.

    Drücker für Dich! :o)
  3. zitierenannaswelt schreibt am 06.04.2010 um 12:19 Uhr:Vielleicht kannst du es positiv sehen. Du warst mal für eine Weile raus und hast wunderschöne Erinnerungen. Die kann Dir keiner mehr nehmen...
  4. zitierenkassastra schreibt am 06.04.2010 um 13:00 Uhr:Tja Lille, so viel wie uns trennt, so viel verbindet uns auch.
    Und zwar das Ausgeliefertsein und der fehlende Einfluss auf die Dinge, die von außen kommen.
    Wie oft hat man mir gesagt: "Verändere dich, dann verändert sich auch dein Umfeld."
    Ich habe es getan. Und es hat auch ab und zu geholfen, oder eine gewisse Zeit. Es fing an, dass sich Dinge positiv veränderten. Aber dann wendete sich das Blatt, es war so, dass die "anderen" sich dann auch wieder veränderten und ich selbst wurde um Lichtjahre zurückgeworfen.
    Ich kann gut nachfühlen, wie es dir geht. Und ich kann verstehen, dass du dich so ausweglos fühlst.
    Ich kann dir auch nicht sagen, behalte die Erinnerung. Es ist dann eben auch nur eine Erinnerung, die dir nicht den Verlust nehmen wird. Am wenigsten wird die Erinnerung dich trösten, leider im Gegenteil.
    Schau nicht zurück! Schau nach vorn! Lerne auszuhalten.
    Such dir einen Weg, der für dich erträglich ist und den du aushalten kannst.
    Und: verliere nicht den Mut!
    Alles Gute, A.
  5. zitierenVomFeuerkind schreibt am 06.04.2010 um 15:59 Uhr:Vielleicht kannst du versuchen herauszufinden, warum du dich in Spanien weniger einsam gefühlt hast oder warum du dich hier in Deutschland einsamer fühlst. Vielleicht kannst du dann ein bißchen Spanien in Dein Leben holen. Vielleicht ist es nur eine Kleinigkeit...

Diesen Eintrag kommentieren

Bitte beachte: Gästebucheinträge in diesem Weblog werden erst nach Freigabe durch den Autor angezeigt.