postmoderne liebschaften

24.03.2009 um 13:19 Uhr

über die vor-und nachteile eines kirschbonbon-Daseins

ich wollte es nicht. ich wollte es wirklich nicht, mir den kopf über die symbolik eines blöden kirschbonbons zerbrechen.

aber irgendwann zwischen meines ersten erwachens heute morgen um sechs und dem endgütigen aufstehen gegen acht hat sich das gedankenkarrussel in meinem kopf angefangen zu drehen und dreht seitdem unaufhörlich, und dreht und dreht ..

zum beispiel habe ich oli noch nie einen kirschbonbon lutschen sehen. er hat mich auch noch nie nach einem gefragt. nicht mal nach kirschsaft . das hätte ja mal eine andeutung sein können... . nichts.

ich frage mich also, welchen versteckten stellenwert haben kirschbonbons allgemein in einem leben des oliver D. ?

oder -noch alamierender-,was habe ich mit einem kirschbonbon gemein?

je mehr ich darüber nachdachte, um so trauriger bin ich geworden. ein kirschbonbon ist nämlich vor allem eines: süßes genußmittel für zwischendurch. sieht schön aus, knistert vielleicht beim auspacken, macht sehr viel spaß aber definitiv nicht satt. zack-peng-mpf.

 

und so drehen wir uns im kreis, während ich die illusion pflege, wir würden von der postmodernen liebschaft-dieser ausdruck stammt übrigens nicht von mir, sondern von ihm-langsam in eine art beziehung driften, geht er immer schön fleißig seine schritte zurück. nicht ,daß mich das schockieren würde, ich weiß es, verdammt er hat es mir ja selbst gesagt. und doch...

aus diesem grund weiß ich auch, daß er mich nicht zufällig mit einem kirschbonbon verglichen hat. oli schreibt keine dinge "einfach so", da sind wir uns ziemlich ähnlich. außerdem ist er philosoph.

wenn ich also von meiner liebe zu einer mit ziegenkäse gefüllten ravioli spreche, kommt er mit seiner (für mich bislang unbekannten) lust auf kirschbonbons.

 

@sun:ich glaube mir wird jetzt auch ein wenig übel

 

 

 

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Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierentrinidad schreibt am 24.03.2009 um 13:23 Uhr:oder ein kirschbonbon kann auch seine lieblingsnascherei sein, oder ganz allgemein etwas das er mag, und nicht mehr darauf verzichten möchte.
  2. zitierentrinidad schreibt am 24.03.2009 um 13:24 Uhr:du würdest gerne....dein gehirn abschalten? nicht so viel nachdenken...
  3. zitierenSunMoonStars schreibt am 24.03.2009 um 13:39 Uhr:hm ja stimmt - ein bonbon ist für zwischendurch und auch nicht immer :-( ne nette abwechslung zwischen all dem graubrot eben...
  4. zitierenHedera schreibt am 24.03.2009 um 14:52 Uhr:kirschbonbons? buäh, wenn ich das gesagt hätte, wäre es als beleidigung gemeint gewesen...aber ich bitte um beachtung, dass ich einer kleinen minderheit angehöre, die niemals freiwillig was mit kirschgeschmack essen, hier im haus macht sich schon jeder lustig (obwohl, nur unwissende bringen einen kirschkuchen mit, alle anderen wissen, dass ich dann sauer werde...) über meine marotte, niemals joghurt, marmelade, saft, kuchen oder gar bonbons...buäh. er steht auf süß und vergänglich....bist du dir sicher, dass er das so tiefgründig gemeint hat, wie du es jetzt interpretierst??? auch wenn er ein denkender mann ist, das ist doch sowas von typisch weiblich jetzt und hier...
  5. zitierenSchwedenbraut schreibt am 24.03.2009 um 17:53 Uhr:ein kirschbonbon....ist rot und sinnlich...und denk daran, was er damit macht...also ich würde mich über diesen vergleich freuen und eher über den Ziegenkäse nachdenken...stell dir vor er hätte das geschrieben...dann wärst du nie zum schlafen gekommen...
  6. zitierenSchwedenbraut schreibt am 24.03.2009 um 19:17 Uhr:es ist doch schon faszinierend wie ein wort ("Kirschbonbon") aus dem mund eines mannes uns den ganzen tag zum nachdenken bringt...Wahnsinn...wenn der wüsste....gott sei dank weiß er es nicht...morgen würde er dich vielleicht goldbär nennen...
    ich muss meinen sohn jetzt duschen und ihm in der zeit alle Süßigkeiten wegnehmen...

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