postmoderne liebschaften

01.05.2009 um 21:52 Uhr

was zurückbleibt...

 

der erste mai, ich bin im fallen und suche grashalme.

dabei hat die sonne geschienen, es war warm und jil brauchte keine schuhe im sand. schön war der tag, wird man später sagen.

nein, werde ich dann denken, nein, das war er nicht. jedenfalls nicht so.

es war nicht die tatsache, daß oli fehlte, sondern dass das gefühl für ihn in mir fehlte.

die sehnsucht.

da unsere liebschaft nur funktionierte, weil ich in ihn verliebt war, er das natürlich wußte, sich darin sonnte und damit spekulierte, wird sie nun enden. ohne tränen, ganz still ...es gibt keine ungeklärten fragen.

vielleicht war es damals mit basti-dem vater von littlejil- auch so. er hat einfach aufgehört mich zu lieben, weil ich ihn zu lange nicht wollte. und als er mich nicht mehr wollte, verliebte ich mich in ihn und konnte dann gar nicht begreifen, daß seine gefühle für mich nicht mehr da waren. plötzlich, scheint es, aber langsam in wirklichkeit, schleichend, findet das entlieben statt. that´s it.

 

und es ist kein schmerz mehr da aber auch keine liebe und ich frage mich, was schlimmer ist.

gibt doch beides dieses intensive gefühl, am leben zu sein.

 

 

 

 

 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenlady_bright schreibt am 04.05.2009 um 07:57 Uhr:Es gab Momente, da vermisste ich meinen Liebeskummer..

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