Weblog zieht um
Stimmung: klasse
Hallo Leute,
unser Weblog findet ihr ab sofort unter:
Wir seh'n uns dort
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Stimmung: super
Stimmung: beschissen
Pressemitteilung
Bei zahlreichen Enthaltungen:
Senat lehnt Protstresolution ab
Mit knapper Mehrheit und bei zahlreichen Enthaltungen hat sich der Senat
der Universität Dortmund auf seiner heutigen Sitzung gegen
denn Antrag von Studierenden ausgesprochen, der Erhebung
von Studiengebühren eine Absage zu erteilen.
Die Protescamper lassen sich nicht entmutigen.
"Wir sind schon enttäuscht", fasst Philipp Sagemüller die
Stimmung im Protestcamp zusammen:
"Wir hatten gehofft, die Lehrenden und die ganze Universität würden zum Studium an der Universität Dortmund einladen
und sich hinter unsere Forderung stellen."
Bis zuletzt hatten die Studierenden gehofft, sich mit den anderen
Statusgruppen auf eine gemeinsame Position verständigen zu können:,
nicht zuletzt, da keiner der Lehrenden die Argumente der Studierenden
für falsch oder irrelevant erklärt hattte. "Dass Studiengebühren eine
weitere Hürde beim Hochschulzugang darstellen, wurde nicht bestritten.
Die Sorge der Lehrenden galt eher weiteren Hürden beim Hochschulzugang,
etwa dem selektiven Schulsystem", so Sagemüller weiter: "Wir lassen uns
nicht entmutigen, wir werden weiter im Dialog mit den Lehrenden für
unsere Position eintreten."
Zuspruch erhielten die Dortmunder ProtestcamperInnen indessen vom der
landesweiten Studierendenvertretung. Kay Reif vom LandesAstenTreffen
versicherte den Studierenden: "Wir stehen im Gespräch mit den
Gewerkschaften und wissen: Die Auszubildenden und Lohnabhängigen
teilen unsere Forderungen. Es gibt in diesem Land keine Mehrheit für
Studiengebühren."
Die Entscheidung des Senats war denkbar knapp ausgefallen. Mit 5 Ja
gegen 5 Nein Stimmen bei 14 Entnthaltungen wurde der Antrag der
Studierenden abgelehnt.
Bei Nachfragen:
Kontakt: Philipp Sagemüller 0163/5533866
Stimmung: optimistisch
Stimmung: töfte
Musik: chillig
Nichts desto trotz steht nach dem Aufstehen bei vielen der AktivistInnen direkt wieder Arbeit für die Sache und das Camp im Vordergrund. Da von einigen Kommilitonen Kritik an den Flyern bezüglich der fehlenden inhaltlichen Argumentation aufkam, wurde diese konstruktive Kritik aufgegriffen und ein inhaltlicher Flyer konzipert, der nicht nur wie der vorherige Flyer “CAMP(with)US” ausschließlich neue Leute zum Campen und zum Protest mobilisieren soll, sondern auch zum Thema Studiengebühren informieren soll.
Aktionsmäßig war der 3. Tag des Camps auch ein voller Erfolg. Eine Aktionsgruppe errichtete einen Ableger des Camps direkt vor der Hauptmensa, um auch Studis auf das Camp aufmerksam zu machen und zum mitzelten zu bewegen, die bisher von der Aktion noch nichts mitgekriegt haben oder denen bisher konkrete Ansprechpartner fehlten.
Am Nachmittag hatte sich eine Vertreterin des Campusradios “elDOradio” angekündigt, die ein Interview mit einigen Protestlern der ersten Stunde führte.
Endlich haben wir auch unseren Infostand eröffnet, der sich nun direkt am Rand des Camps befindet und nicht mehr so abseits steht, wie der zuvor durchgeführte Soli-Melonenverkauf zur Finanzierung von Aktionen und Flyern. Hier bieten wir allen Interessenten Infomaterial und Broschüren zum Thema Studiengebühren und Hochschulpolitik an und scheuen keine noch so kontroverse Diskussion.
Dann planten wir natürlich auch noch die für Mittwoch vorgesehen Party, die uns auch noch ein bisschen Geld in unsere “Kriegskasse” spülen soll, aber bei der der “Spaß am Protest” und gleichzeitig aber auch die Information der Partygäste nicht zu kurz kommen sollen. Zu diesem Zweck haben wir noch um Anschubfinanzierung beim AStA und der Fachschaft Erziehungswissenschaften gebeten, die uns freundlicherweise einen netten Betrag geliehen haben, so dass die Einkäufe für die Party auch realisiert werden können.
Abends aßen wir zum ersten Mal gemeinsam nach dem Plenum lecker Spaghetti Napoli. Dieses Ritual des gemeinsamen Essens nach dem Plenum wird ab jetzt beibehalten. Jeden Abend wird vom Versorgungsteam ein unglaublich leckeres vegetarisches Abendmahl zubereitet.
Später gesellten sich noch viele neue Camper zu uns und bekundeten ihre Bereitschaft zur aktiven Teilnahme im Camp, was uns natürlich unglaublich freut. Denn je mehr Leute, desto mehr und bessere Aktionen sind möglich.
Also Leute: CAMP(with)US!

