Protest-Camp Dortmund

01.08.2005 um 17:18 Uhr

Weblog zieht um

Stimmung: klasse

Hallo Leute,

unser Weblog findet ihr ab sofort unter:

www.protestcamp.de.vu

Wir seh'n uns dort

22.07.2005 um 15:23 Uhr

Protestschlafen bei IKEA in Dortmund-Kley

Stimmung: super

Die ProtestcamperInnen gegen Studiengebühren in Dortmund beendeten das Semester mit einer aufsehenerregenden Aktion: In einer IKEA-Filiale in Dortmund-Kley wurden Mittwoch Abend die Betten in Beschlag genommen. Die regionalen Medien schluckten den Köder.
Mehrere Tage wurde über die Aktion diskutiert, viele Argumente dafür und dagegen abgewogen. Vor allem die Frage des Umgangs mit den Medien war uns dabei wichtig. Schließlich entschlossen sich über 20 CamperInnen, eine gut koordinierte Protestaktion im IKEA durchzuführen. Im Möbelhaus, das mit der Bahn nur 10 Minuten von der Uni entfernt liegt, suchten die AktivistInnen gestern gegen 18 Uhr die Bettenabteilung auf und besetzten diese gleichsam. Fast alle Print- und Fernsehmedien der Region waren vertreten. Neben Reportern der Dortmunder Tageszeitungen kam sogar eine Kamerafrau vom WDR, um für die abendliche Lokalzeit zu filmen. Einige Studis verteilten Flyer an die KonsumentInnen und hingen Transparente an den Kinderbetten auf, andere machten es sich während dessen in den Betten gemütlich. Mehrmals wurde die Parole "Bildung für alle und war umsonst" gerufen.

Darum ging es den ProtestlerInnen bei der Aktion:
Uns ist zunächst aufgefallen, dass IKEA sein Firmenlogo mit gelb-blauen Farben schmückt, was uns stark an die liberal-politische Elite im NRW-Landtag erinnerte. Davon abgesehen wollen wir unserem studentischen und gesellschaftspolitischen Anliegen einen größeren öffentlichen Rahmen geben. Dabei waren uns die Medien stark behilflich. Wir wollten klar machen: Wenn uns ein öffentliches Gut Stück für Stück genommen wird ist energisches und kreatives Vorgehen angebrachter denn je.

Insgesamt ist der Protest gestern sehr angenehm für alle Beteiligten verlaufen. Die MitarbeiterInnen der Filiale baten lediglich einmal darum, unsere Parolen nicht so laut zu skandieren, damit der Verkauf nicht gestört werde. Menschen, welche die Filiale besuchten, zeigten sich größtenteils interessiert. Nur wenige gingen schnell und kopfschüttelnd an der Szene vorbei. Viele konnten sich ein Lachen nicht verkneifen. Das war bei den AktivistInnen aber auch nicht anders, die viel Spaß mitgebracht hatten.

Die Aktion wird im Nachhinein als Erfolg gewertet. Weitere kreative Protestäußerungen werden folgen.



15.07.2005 um 10:08 Uhr

Senat lehnt Protestresolution ab!

Stimmung: beschissen

Pressemitteilung


Bei zahlreichen Enthaltungen:
Senat lehnt Protstresolution ab

Mit knapper Mehrheit und bei zahlreichen Enthaltungen hat sich der Senat
der Universität Dortmund auf seiner heutigen Sitzung gegen
denn Antrag
von Studierenden ausgesprochen, der Erhebung
von Studiengebühren eine
Absage zu erteilen.
Die Protescamper lassen sich nicht entmutigen.



"Wir sind schon enttäuscht", fasst Philipp Sagemüller die
Stimmung im
Protestcamp zusammen:
"Wir hatten gehofft, die Lehrenden und die ganze
Universität würden zum Studium an der Universität Dortmund einladen
und
sich hinter unsere Forderung stellen."
Bis zuletzt hatten die Studierenden gehofft, sich mit den anderen
Statusgruppen auf eine gemeinsame Position verständigen zu können:,
nicht zuletzt, da keiner der Lehrenden die Argumente der Studierenden
für falsch oder irrelevant erklärt hattte. "Dass Studiengebühren eine
weitere Hürde beim Hochschulzugang darstellen, wurde nicht bestritten.
Die Sorge der Lehrenden galt eher weiteren Hürden beim Hochschulzugang,
etwa dem selektiven Schulsystem", so Sagemüller weiter: "Wir lassen uns
nicht entmutigen, wir werden weiter im Dialog mit den Lehrenden für
unsere Position eintreten."

Zuspruch erhielten die Dortmunder ProtestcamperInnen indessen vom der
landesweiten Studierendenvertretung. Kay Reif vom LandesAstenTreffen
versicherte den Studierenden: "Wir stehen im Gespräch mit den
Gewerkschaften und wissen: Die Auszubildenden und Lohnabhängigen
teilen unsere Forderungen. Es gibt in diesem Land keine Mehrheit für
Studiengebühren."

Die Entscheidung des Senats war denkbar knapp ausgefallen. Mit 5 Ja
gegen 5 Nein Stimmen bei 14 Entnthaltungen wurde der Antrag der
Studierenden abgelehnt.

Bei Nachfragen:
Kontakt: Philipp Sagemüller 0163/5533866

12.07.2005 um 10:12 Uhr

Pressemitteilung 12.07.2005

Stimmung: optimistisch

Senat entscheidet über Resolution gegen Studiengebühren

Protestcamp sammelt allein in zwei Tagen über 1000 Unterschriften


(Dortmund, Universität) Am Donnerstag, den 14.07., tagt ab 14.00 Uhr im
Campustreff das höchste Gremium der Universität Dortmund, der Senat.
Die Studierenden im Senat haben in Zusammenarbeit mit dem Protestcamp und
dem AStA den öffentlichen Tagesordnungspunkt "Resolution gegen die
Studiengebührenpläne von CDU und FDP" angemeldet.
"Letzten Donnerstag war der Rektor bei uns im Protestcamp zu einer
Diskussionsrunde zu Gast. Leider sieht der Rektor nur den kurzfristigen
wirtschaftlichen Nutzen von Studiengebühren und blendet die katastrophalen
sozialen Folgen komplett aus. Deshalb wollen wir den Senat dazu bewegen die
Resolution gegen Studiengebühren zu verabschieden", so Lars Philipp, einer
der ProtestcamperInnen.
Um klarzustellen, dass dies ein Anliegen aller Studierenden ist, sammelten
die aktiven ProtestcamperInnen spontan allein in den letzten zwei Tagen über
1000 Unterschriften. Alle bis zur Senatssitzung gesammelten Unterschriften
werden vor dem Sitzungsraum auf einer Wäscheleine aneinandergereiht
präsentiert und in der Senatssitzung übergeben. "Durch die Übergabe der
Unterschriftenlisten, die nach Fachbereichen sortiert sind, sollen die
SenatorInnen der einzelnen Fachbereiche direkt angesprochen werden", erklärt
die Protestlerin Hannah Busch.
Mit dieser Aktion soll ein weiteres Mal verdeutlicht werden, wie entschieden
die Studierenden die Pläne der neuen Landesregierung ablehnen.
Die Studierenden stehen entschieden zu ihren Forderungen, die sie im
Gespräch mit dem Rektor der Universität diesem übergeben haben: Wir fordern
ein gebührenfreies Studium, den Einsatz der Hochschulen für ein
durchlässiges Bildungssystem und mehr Mitbestimmung der Studierenden an der
Universität Dortmund.

07.07.2005 um 22:04 Uhr

Besuch vom Rektor

Heute luden wir den Rektor, Prof. Dr. Eberhard Becker,
in unser Camp ein, um mit ihm über unsere Positionen zu diskutieren. Dabei übergaben wir ihm einen Forderungskatalog, den wir vorher gemeinsam ausgearbeitet hatten.
Leider divergierten unsere Meinungen etwas, da der Rektor eher die wirtschaftliche Seite der Universität sah und sich deshalb prinzipiell für die Einführung von Studiengebühren ausspach. Lediglich in Belangen der Verwendung der neuen Finanzmittel plädierte er für eine zweckgebundene Lösung zu Gunsten der Lehrqualität.

Hier unsere Forderungen an den Rektor:

"Forderungen der protestierenden StudentInnen 
in Dortmund an den Rektor der Universität 
 
1. Wir fordern ein gebührenfreies Studium
 
Bildung ist ein Menschenrecht, welches auch weiterhin öffentlich finanziert werden muss. Der Staat kann und darf sich nicht aus seiner Verantwortung stehlen und die akademische Bildung den Wettbewerbsmechanismen ausliefern. Genau dieses versucht aber die Landesregierung, indem sie der Hochschule das Recht auf Erhebung von Studiengebühren einräumt. Dies hat den Effekt, dass die finanzielle Last langfristig auf den Einzelnen abgewälzt wird, obwohl die gesamte Gesellschaft vom erlangten Wissen profitiert. Außerdem stellt die Bildung die Grundvorraussetzung für einen kritischen und verantwortungsvollen Dialog dar, welcher erst eine demokratische Entwicklung ermöglicht. Erfahrungen aus anderen Ländern (z.B. Australien u. Österreich) belegen, dass sich der Staat dort, wo Studiengebühren eingeführt wurden, zunehmend aus der Bildungsverantwortung und der Hochschulfinanzierung zurückzieht. 
Wir fordern die Universität Dortmund daher auf, keine Studiengebühren einzuführen, da dies keinesfalls dazu führen wird, dass sich die finanzielle Situation der Universität verbessert. Außerdem fordern wir den Rektor auf, sich gegen die Pläne der CDU-FDP-Koalition auszusprechen.
 
2. Wir fordern Ihren Einsatz für ein durchlässiges Bildungssystem
 
Die soziale Selektion im Bildungssystem beginnt nicht erst an der Hochschule. Schon im Vorschulbereich und in der Schule werden die Weichen für die persönliche Bildungslaufbahn gestellt. Auf individuelle Defizite, die aus der sozialen Herkunft oder anderen Beeinträchtigungen resultieren, wird zu wenig eingegangen. Studiengebühren zementieren diese strukturelle Benachteiligung. 
In unserer heutigen Gesellschaft ermöglicht der Zugang zu Wissen die Partizipation an gesellschaftlichen Prozessen in den verschiedenen Lebenssituationen. Somit ist die Gewährleistung von Fort- und Weiterbildung notwendig für das Funktionieren einer demokratischen Gesellschaft. Wir fordern daher die Uni Dortmund auf, sich für ein gebührenfreies Bildungssystem einzusetzen. Dies sollte auch auf den  Landesrektorenkonferenzen und in bundesweiten Ausschüssen vorangetrieben werden. 
 
3. Wir fordern mehr Mitbestimmung an der Universität Dortmund 
 
Die Pläne der neuen Landesregierung sehen einen Abbau an Mitbestimmung der Studierenden gerade in den akademischen Gremien vor. So soll ein KundInnenverhältnis an die Stelle demokratisch legitimierter Institutionen treten. Eine funktionsfähige Hochschule basiert jedoch auf der demokratisch gewählten Vertretung durch die Studierendenschaft, welche die Belange der größte Interessengruppe vertritt. StudentInnen sind keine Kundinnen und Kunden, sondern haben ein Mitgestaltungsrecht an Inhalten und Organisiation der Lehre, an der sie einige Jahre ihres Lebens verbringen. Daher fordern wir, dass die bestehende Mitbestimmung nicht nur erhalten, sondern verbessert wird."

Um unseren Forderungen mehr Nachdruck zu verleihen rufen wir Euch auf mit uns am Donnerstag, 14.07., zur Senatssitzung zu kommen. Nähere Informationen erhaltet Ihr am Infopoint am Camp.

06.07.2005 um 19:16 Uhr

Freitag 01.Juni 2005

Nach eine kurzen Nacht wird schnell wieder der Infostand besetzt. Wir reden über verschiedene Aufgaben für die nächsten Tage und machen Listen für die Arbeitskreise Öffentlichkeit, Mobilisierung und Camporganisation. Als ein kleines Stimmungsloch am Mittag überwunden ist (einige Leute mussten sich einen Kopf über baldige Klausuren machen) stoßen gegen Abend immer mehr Leute zum Camp. Plötzlich sind die AktivistInnen wieder hoch motiviert, es werden einige neue Transparente gestaltet, die AStA-Räumlichkeiten aufgeräumt und sogar ein eigener Kühlschrank für die Camp-Gemeinschaft von einer Privatperson besorgt. Einige Smutjes kümmern sich während dessen um die Verpflegung.
Arbeitswütig geht es auch nach dem Essen weiter. Endlich wird eine Ordnung in unsere Flugblätter, Teller, Töpfe  und Plakate gebracht. Einige gehen spät Abends noch auf eine Wohnheimparty in der Nähe des Campus und verteilten Flyer. Die Motivation, auch am Wochenende Aktionen zu starten, ist insgesamt wieder sehr hoch. Da viele CamperInnen auch am Wochenende auf dem Platz bleiben wollen, wird es noch einige Aktionen geben.

29.06.2005 um 17:54 Uhr

Dienstag, 28.06.2005

Stimmung: töfte
Musik: chillig

Heute ist ein seltsamer Tag, weil die meisten Camper bis in die frühsten Morgenstunden an verschiedenen Ideen und Aktionen hochmotiviert gearbeitet haben und nur eine kleine Mütze des doch so wichtigen Schlafs erhascht haben.

Nichts desto trotz steht nach dem Aufstehen bei vielen der AktivistInnen direkt wieder Arbeit für die Sache und das Camp im Vordergrund. Da von einigen Kommilitonen Kritik an den Flyern bezüglich der fehlenden inhaltlichen Argumentation aufkam, wurde diese konstruktive Kritik aufgegriffen und ein inhaltlicher Flyer konzipert, der nicht nur wie der vorherige Flyer “CAMP(with)US” ausschließlich neue Leute zum Campen und zum Protest mobilisieren soll, sondern auch zum Thema Studiengebühren informieren soll.

Aktionsmäßig war der 3. Tag des Camps auch ein voller Erfolg. Eine Aktionsgruppe errichtete einen Ableger des Camps direkt vor der Hauptmensa, um auch Studis auf das Camp aufmerksam zu machen und zum mitzelten zu bewegen, die bisher von der Aktion noch nichts mitgekriegt haben oder denen bisher konkrete Ansprechpartner fehlten.

Am Nachmittag hatte sich eine Vertreterin des Campusradios “elDOradio” angekündigt, die ein Interview mit einigen Protestlern der ersten Stunde führte.

Endlich haben wir auch unseren Infostand eröffnet, der sich nun direkt am Rand des Camps befindet und nicht mehr so abseits steht, wie der zuvor durchgeführte Soli-Melonenverkauf zur Finanzierung von Aktionen und Flyern. Hier bieten wir allen Interessenten Infomaterial und Broschüren zum Thema Studiengebühren und Hochschulpolitik an und scheuen keine noch so kontroverse Diskussion.

Dann planten wir natürlich auch noch die für Mittwoch vorgesehen Party, die uns auch noch ein bisschen Geld in unsere “Kriegskasse” spülen soll, aber bei der der “Spaß am Protest” und gleichzeitig aber auch die Information der Partygäste nicht zu kurz kommen sollen. Zu diesem Zweck haben wir noch um Anschubfinanzierung beim AStA und der Fachschaft Erziehungswissenschaften gebeten, die uns freundlicherweise einen netten Betrag geliehen haben, so dass die Einkäufe für die Party auch realisiert werden können.

Abends aßen wir zum ersten Mal gemeinsam nach dem Plenum lecker Spaghetti Napoli. Dieses Ritual des gemeinsamen Essens nach dem Plenum wird ab jetzt beibehalten. Jeden Abend wird vom Versorgungsteam ein unglaublich leckeres vegetarisches Abendmahl zubereitet.

Später gesellten sich noch viele neue Camper zu uns und bekundeten ihre Bereitschaft zur aktiven Teilnahme im Camp, was uns natürlich unglaublich freut. Denn je mehr Leute, desto mehr und bessere Aktionen sind möglich.

Also Leute: CAMP(with)US!

28.06.2005 um 19:00 Uhr

Montag 27. Juni 2005

Um 7.30 stehen wir auf, um die letzten Vorbereitungen zu treffen. Mit der S-Bahn, die die ersten Studierenden mit sich bringt, beginnen wir Flyer zu verteilen, um auf unser Camp aufmerksam zu machen. Ein wenig enttäuscht vom mangelden Interesse der Studierenden, planen wir weitere Aktionen für den Tag. Damit alle ihre Vorlesungen besuchen können, aber auch immer jemand als Ansprechpartner für Neuankömmlinge und "Aufsicht" im Camp ist, stellen wir einen Plan auf. Wir informieren die Presse, die uns am Nachmittag zur Recherche besucht. Da wir Geld benötigen, um weitere Flyer und Plakate zu erstellen, kommen wir auf die Idee an diesem heissen Tag Wassermelonen zu verkaufen. Diese Aktion bringt uns nicht nur Geld ein, sondern ermöglicht uns weitere Mitcamper anzuwerben und zum Plenum am Abend einzuladen. Am Abend zeigen sich dann die ersten Erfolge unserer Aktionen: auf der Wiese entsteht eine Wohnzimmerathmosphäre (dank der Sofas, der Reha-Fachschaft) mit vielen neuen Zelten und Campern. Beim Plenum sind über 40 motivierte Studierende anwesend, die neue Ideen einbringen. In Kleingruppen werden einige Vorschläge ausgearbeitet und wir beginnen mit der Umsetzung. In den frühen Morgenstunden erreicht unsere Motivation den Höhepunkt, aufgrund von Artikeln über das Camp  in einigen Zeitungen. Unsere "Tapferen Zwei" wachen so lange über die Zelte, bis die ersten wieder aufstehen.




 


27.06.2005 um 23:07 Uhr

Sonntag 26.Juni 2005

Bei ein paar Leuten klingelt das Telefon und es wird Bescheid gesagt, dass wir uns um 8 Uhr an der Uni treffen, um dort zu grillen und ein Camp gegen Studiengebühren zu starten. Es sitzen vier Leute auf der Wiese vor dem Emil-Figge 50, einer hat ein Zelt dabei, die anderen nehmen die ganze Sache noch nicht so ganz ernst. Um halb neun kommt dann ein Auto mit vier Leuten an, alle haben Zelte und Klamotten dabei und sind fest davon überzeugt, dass wir anfangen zu zelten. Die anderen sind schnell von der Sache überzeugt, holen ihre Zelte und innerhalb kürzester Zeit stehen die Zelte. Glücklicherweise treffen wir noch jemanden von dem AStA, der uns sofort die Unterstützung des AStAs verspricht und am Montag das Camp bei der Uni anmelden wird. Eine Studentin kommt aus dem Uni-Gebäude fragt was wir machen und macht sich sofort auf den Weg nach hause um Zelte und mehr Leute zu holen. Auch die Sicherheitsleute der Uni kommen auf uns zu und  möchten Wissen was wir machen. Nach kurzer Zeit sind sie beruhigt, dass wir fliedlich sind und lassen uns weiter machen. Daraufhin wird gegrillt und ein Plenum einberufen, bei dem wir 15 Leute sind. Bein dem Plenum wird besprochen warum wir überhaupt überhaupt da sind und was in der Nacht noch alles gemacht werden muss. Nach dem Plenum werden Transparente gemalt mit Srüchen wie "CAMP(with)US"und "Kein Geld mehr für ein Eigenheim, wir ziehen auf dem Campus ein". Es werden Flyer und Plakate entworfen und vervielfertigt. Diese Aktionen dauern bis in die frühen Morgenstunden, wo auch die letzten in ihr Zelt kriechen. Wir waren alle sehr gespannt, was passieren wird, wenn die ersten Menschen an der Uni ankommen und wie die Uni (Rektorat) reagiert.