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28.11.2006 um 21:47 Uhr

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Ich konnte nicht  richtig verstehen was er mir sagen wollte, doch so wie er mich ansah, aus seinen sonst so kalten, höhnischen Augen, und so, wie er den Mund verzerrte und seinen  eigentlich gestählten und so harten, ja so harten Körper zu den unmöglichsten Winkeln verbog, um wahrscheinlich aus den Fesseln zu entkommen, wie ich einst aus den seinen zu entkommen versuchte, bettelte er wohl um Gnade, um Vergebung,  um ein wenig Zeit, nur ein kleines bisschen, um das rückgängig zu machen, was er getan hatte, oder,  da es ihm  meinem Erdenken nach ein Wohlgefallen gewesen war, um die Freiheit seiner Hände, damit er mich von dem abhalten konnte, was mein Vorhaben war und was ich, komme was wolle,  erledigen musste, bevor er sich auf die Suche nach etwas neuem, frischen, noch nicht abgegriffenem machte. Schon wieder durchzuckten mich die  Erinnerungen an die Tage und Nächte, in welchen ich seinen schmutzigen Klauen ausgesetzt war, seinem festen, nicht locker lassen wollendem Griff, und den Dingen, die ich hier nicht zu erwähnen brauche, Dinge, von denen man nicht die leiseste Vorstellung hat, wie viel Böses sie anrichten können...

Alles musste ab... und es war so leicht. Diese ungeheueren Schmerzensschreie, hätte er sie gelassen, hätte er gewusst, wie sehr sie mich erregten?