die konsequenz aus der sache mit herrn julian k.
[es ist zeit weiterzuziehen. die welt zu entdecken. groesser werden. weiter gehen. staerker werden. dass es schon ein jahr ist...]
[es ist zeit weiterzuziehen. die welt zu entdecken. groesser werden. weiter gehen. staerker werden. dass es schon ein jahr ist...]
heute vor einem jahr: das erste hier geschriebene wort.
heute in einem monat: weihnachten.
heute in drei monaten: japan erwartet uns.
gross und schwer prasseln die tropfen gegen das fenster. ich schaue
auf das wenige gruen, das nach und nach gegen das grau verliert.
es wird nicht hell werden heute. ich moechte die musik aufdrehen und tanzen. tanzen in den erinnerungen, die mir geblieben sind.
im kopf hallt ihre stimme. haltlos.
ich oeffne das fenster, atme tief und draenge die daten in meinen kopf.
[es gibt viel zu tun.]
Aber es war unser Abenteuer. An unsere Wohnungstür hast du groß Wir geschrieben. Nicht deinen Namen, nicht meinen Name. Wir. [...] So lange hatten wir gewartet. Hatten mit brennenden Augen vor unseren Monitoren gesessen und versucht mit Wörtern aus Pixeln die Distanz zu vernichten. Und oft genug brannten sie so, dass sie tränten. [...] Es reichte nicht. Es reichte nicht am Wochenende in den Zug zu steigen und irgendwann jeden verzerrten Baum am Rande der Schienen zu kennen. Freitag, Samstag und Sonntag reichten nicht. Aber wir dachten, die Zukunft würde reichen. Sie wäre groß genug für uns beide und für unsere Träume. Wir irrten uns. Wir verirrten uns. [...] Ich war genauso wenig ich, wie du du warst in den letzten zwei Jahren. Vielleicht gelingt es uns jetzt, wir selbst zu sein, weil wir nicht mehr wir sind. [...]
ich bin muede und habe kopfschmerzen.
nix neues also.
die runde um das gebaeude begann mit einem blinzeln in die fruehlingssonne und endete mit regen im gesicht.
das habe ich nich verdient! das habe ich nich verdient! das habe ich
nich verdient! das habe ich nich verdient! das habe ich nich verdient!
das habe ich nich verdient! das habe ich nich verdient! das habe ich
nich verdient! das habe ich nich verdient! das habe ich nich verdient!
das habe ich nich verdient! das habe ich nich verdient! das habe ich
nich verdient! das habe ich nich verdient! das habe ich nich verdient!
das habe ich nich verdient!
ich bin wehleidig und setze mich besser in eine dunkle ecke und warte auf gerechtigkeit den befreienden todesstoss erloesung.
falls mich jemand sucht: ich verstecke mich hinter dem post-it mit
folgender aufschrift: ein buerojob mit ganztags-vor-dem-pc-sitzen ist
nichts fuer mich!
[damn, ich studiere das falsche!]
ein zerren, reissen, druecken, pieksen, bohren.
ein unfreiwilliges grinsen, bis ueber beide ohren gezogen.
ein provisorium, das nicht lange leben kann.
[mein armer milchzahn, das hast du nicht verdient!]
kranke gehoeren ins bett und nicht auf die tanzflaeche.
[schade, dass ich ihm nun nicht mehr wegen der absage dem verschieben boese sein kann...]
so gesehen ist die uebelkeit aehnlich anstrengend wie der pochende kopfschmerz, der mich rund um die uhr begleitet.
[ich will essen. was vernuenftiges!]
ich bin der duemmste anzunehmende leser.
[- einer arbeit ueber genexpressionsstudien. wenn du wuesstest...]
ich habe wohl am wochenende bei der allgemeinen erkaeltungsvergabe zu laut 'hier' geschrien.
[vielleicht ist es auch eine allergische reaktion auf berlin. oder... ha! die deutsche bahn is schuld. so!]
warum ich auf den wangen glitzer, wirst du mich fragen.
das ist der sternenstaub der letzten nacht.
vollgefressen stobt die familie in drei richtungen auseinander.
deutschland ist gross, denke ich noch, bevor wir den ice richtung leipzig besteigen.
neue wege gilt es zu erkunden. dunkel tuermen sich die wolken ueber der politischen macht. der wald, der vorbeizieht, ist auch nur ein wald.
die sonne geht im westen unter.
die berliner u-bahn riecht vertraut.
ich betrete eine wohnung, die 6 wochen ohne mich belebt wurde. mein zimmer ist kahl.
den kranken freund ins bett verfrachten und alleine durch die nacht stromern.
[es gibt so viele idioten auf der welt. sollte man denen die vermehrung nicht verbieten?!]