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und so gehen die tage ins land.
ein leben nimmt seinen lauf.
[kann ich es mir verzeihen?]
und so gehen die tage ins land.
ein leben nimmt seinen lauf.
[kann ich es mir verzeihen?]
vielleicht sollte ich anfangen mit mir selbst zu sprechen.
[das hilft doch gegen alleinsein?!]
ich habe von dir getraeumt, j.
von dir und einem elefanten.
[dafuer, dass du so weit weg bist, warst du mir viel zu nah.]
die papierberge haben sich vermehrt. auf vielen hochzeiten baustellen gleichzeitig tanzen
arbeiten. draussen und in meinen ohren septembergrau. ich spuere ihn ganz deutlich, den herbst.
auch wenn er grad nicht grau ist, was es nicht besser macht, da ich die sonne und waerme nicht
geniessen kann. ich bin allein in meiner stadt. alleingelassen von den freunden, die sich an
einer hand abzaehlen lassen [ja, ich hab halt sieben finger an einer hand, oder so...]. brasilien, japan, californien, fulda | suedafrika, ein anderer stadtteil. und ich? ich haeng hier fest. arbeite bis zum umkippen und langweile mich an meinen freien tagen. groesstenteils.
[das koennt ihr mit mir doch nicht tun!]
gilmore girls schauend lass ich das chaos links liegen. es gibt nich viel, was schoener ist.
es sind nur noch dreieinhalb wochen und so viel zu tun. papierberge will ich bezwingen, erinnerungen stellen sich in den weg.
kann ich berlin so verlassen?
wird es mir fehlen?
was brauch ich alles?
nehm ich zu viel mit?
was wird passieren?
was kann passieren?
was soll passieren?
wenn ich doch schreiben koennte. in passende worte fassen, was ich sehe | denke | weiss.
mein kopf ist vernebelt.
[ich fuehle nichts.]
was gaeb ich fuer kuesse wie kalte kirschen
zeit wie sand am meer
was gaeb ich her,
wenn jeder tag wie der erste des sommers waer
wenn der freund sachen | anzieh- fuer | ohne mich kauft...
ich kann mich nich erinnern | mir nich vorstellen, wie es war, mit ihm zusammen zu sein.
wie vorhergesagt. kaputt. aber:
endlich meine zwei freien tage greifbar - nur einen schlaf entfernt. dahinter lange schichten schon wieder in sicht. was mich nicht umbringt...
[frag ihn mal, ob er eis hat! hiermit getan. to01? und ach, wir freuen uns =) ]
ich laufe alleine nach hause. meine begleitung fuer eine station wurde mir abgeschwatzt. manchmal sind die anderen doch staerker. eine einsicht. [zumal sie zuhause erwartet werden - ich fuehle mich allein.]
der weg wird laenger mit jedem schritt. mein koerper faehrt automatisch sein programm ab - ich funktioniere wider willen: beide nunmehr getrennt. ich will so viel und kann doch nicht.
der gehaeufte stress eines ganzen tages loest sich nicht nur zoegernd von mir. der gesetzte schlusspunkt mal wieder nicht haltbar. der feierabend rueckt immer weiter in die ferne, je mehr wir uns ihm naehern. das gleiche spiel gestern morgen heute gestern und morgen.
der kuehlschrank ist leer.
seit einer woche.
ich ernaehre mich von luft und liebe [wo du doch so weit weg bist] muesli, von arbeit entfuehrtem essen und trocken brot.
arbeit so weit das auge reicht. von 10 bis 20 uhr.
das dringende beduerfnis nach 1 3 paar austauschfuessen.
sie brennen. lichterloh.
[wehe das war der einzige sonnige tag. deine schoenen stunden blieben zum glueck bis 19:35 ungelesen. der neid haette mich noch mehr zerfressen.]
die letzten meter geh ich betont langsam. [schonmal im laufen schreiben wollen? hieroglyphen kommen ans licht.]
ich atme tief ein. in gedanken versunken singe ich mit ihr .
es riecht nach sommer. ich will | sollte nutzend draussen sitzen, gespraechig.
es ist keiner da.
nicht mal in greifbarer naehe.
[es klingt liest sich traurig. anyone?]
[plaese...]