thai-fun
die stylischste aller.
ein dankeschoen an die zeitenumsteller - muedigkeit und traegheit begleiten mich heute.
es war zu viel: zeit und schlaf.
mit dem duft frischen lavendels in der nase durch laubberge huepfend den perfekten drachensteigenlassentag stattdessen mit fast-|vielleicht-schwiegermama verbracht.
ich habe von dir getraeumt. vor drei tagen.
es war aufwuehlend.
dass du dich nicht meldest | nicht reagierst auf meine meldungen, stimmt mich traurig. zurecht, mein ich.
wir waren doch auf dem richtigen weg?!
es gruesst aus dem fernen mainz
eine fremde | altbekannte.
Du weißt nicht, wohin. Ich weißt nicht, wohin.
Wir wissen nicht wohin. Wir alle.
Und auf der Suche nach dem, was wir Glück nennen könnten, wechseln wir, wechselt meine Generation teure und billige Städte, große und kleine Länder mit billigen Airlines. Alle sind mobil, agil, alle sind online, skypen mit schnurlosen Headsets und schwören Liebe und Treue flüsternd oder schreiend durch tausend Kilometer lange elektronische Leitungen, die am Ende das arme Surrogat von echter Nähe sind.
Plötzlich war der Sommer da, bevor man den Sommer als, auf dem und im Körper haben konnte. Er ist da und er macht euch schön. Zu schön, um euch zu lange anzuschauen, euch anzulächeln oder anzusprechen. Eure Schönheit tut weh. Ihr zieht vorbei wie eine einzelne Wolke am Himmel, die keinen Schatten spenden will, während die Sonne mein Herz vertrocknet.
du schreibst nicht mehr...
mein koerper ueberfaellt mich schon heute und drueckt so vor sich hin.
ich habe zu tun und muss lesend an dich denken.
ich versinke foermlich in fremden worten, die mir naeher sind, als mir lieb ist.
foermlich sinkend sind mir fremde worte naeher als geliebte.
liebe worte, in der fremde geschrieben, versinken nah bei mir.
in der nahen fremde sind versunkene, geliebte worte zu finden.
worte.
liebe.
fremd.
nah.
ich fuehle mich allein in dieser stadt. es sollte nicht schwer sein, dies zu aendern.
es
sollte.
ich laechel nicht auf knopfdruck.
[verstellungen meinerseits sind kaeuflich zu erwerben. hah!]
in berlin, da geht was. ohne mich.
[ihr nasen, ihr koenntet euch ja wenigstens ma melden | auf meine meldung reagieren.]
sonst laeuft es gut.
danke der nachfrage.
spielerisch taenzelt ihr rock. [er macht sie 20 jahre juenger.] der raum fuellt sich. student um student tropft herein.
ich sitze am rand und beobachte.
mit den professoren kommend und gehend erscheine ich wichtig, erhaben.
und doch will ich nix anderes, als teil der masse zu sein.
[wohlfuehlgarantie?]
die natur spielt vor meinen augen mit sich selbst.
ich warte noch, dass der baum vor dem fenster in der horizontalen liegt.
dann schmeiss ich mich in den wind und lass mich heimwaerts tragen.
ob ich heil zuhause ankomme?
[wow! zuhause klingt toll...]
gehen, wenn andere erst zur arbeit kommen.
[und das um diese uhrzeit...]
edit 17:25
ach, zu freu gefreut. aber was solls.
[auch als praktikantin darf man 9 stunden ranklotzen. ich will heim! ich brauch zucker!]
der drucker knickt und bedruckt eselsohren.
[man hoert das iah-en bis hier oben!]
er: poppen gleich nachm ersten date is mir suspekt.
ich: wir poppen vor dem ersten date. besser?
er: ja!
[man sollte nicht-stattgefundene erste dates nachholen!]
dir hinterherlaufend trage ich kornblumen im haar und suche ein bett. in der ferne steht stolz frankfurts skyline. wir erklimmen huegel und stolpern durch felder.
die suche nach dem perfekten ort mit der richtigen portion wind scheitert.
es ist sonntag.
[wir haben noch ein leben lang sonntage vor uns. es wird sich finden lassen.]
sie: ...das peinlichste album, das ich besitze.
er, voellig in gedanken: 'tschuldige, was? ich hab grad das brot angeschaut.
nach chatten, obwohl im selben raum durchaus anwesend, nun auch communication on | through the guestbook.
sozusagen.
[demnaechst schreiben wir uns briefe. mit stift und mit papier und mit zur-post-bringen und mit von-der-post-wieder-heimbringen-lassen. jawoll! wer will schon reden?]
genuesslich geniesse ich geniessend stueck fuer stueck | kruemel um kruemel des selbstgebackenen weisse-schoki-himbeer-muffins. draussen scheint die sonne hell.
die arbeit ruht.
es ist ein schoener tag!