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warum ich auf den wangen glitzer, wirst du mich fragen.
das ist der sternenstaub der letzten nacht.
warum ich auf den wangen glitzer, wirst du mich fragen.
das ist der sternenstaub der letzten nacht.
lang schon ist es dunkel draussen.
ich lese bereits von mir beschriebene seiten und muss mich wundern ob der dinge, die dem gedaechtnis entfallen.
[how fragile we are.]
der blick aus dem fenster zeigt wieder nur mich selbst.
doch dieses mal sitzt du hinter mir.
ich beobachte dich gespiegelt.
nach chatten, obwohl im selben raum durchaus anwesend, nun auch communication on | through the guestbook.
sozusagen.
[demnaechst schreiben wir uns briefe. mit stift und mit papier und mit zur-post-bringen und mit von-der-post-wieder-heimbringen-lassen. jawoll! wer will schon reden?]
das fernbedienungsproblem hat sich grad von selbst erledigt. wortlos.
[erkenntnis 1: ich wir brauchen ne gescheite abendbeschaeftigung. wenigstens solang ich hier bin.
erkenntnis 2: ich sollte was lesen gehen.]
abends nach intensivem gemuggele.
du: woran denkst du?
ich: an den banachschen fixpunktsatz.
du: hmm... ich denk an deinen suessen hintern.
[ja, ein hoch auf die gedankenspruenge.]
24.09.06 14:36
gefundene worte fuer die bilder in deinem kopf.
bilder von mir.
eine stunde vor der mir-ernsthaft-sorgen-mach-zeit faellt er steingleich neben mir ins bett.
kein wort.
kein blick.
kein kuss.
ich bin hellwach.
[und muede]
[man sollte gehen, wenn ein song zum zweiten male gespielt wird.]
guten morgen, blogdorf | gute nacht, blogdorf.
[ich warte auf dich. schlafend.]
im stillen sonntaeglichen einvernehmen plaetschert der tag an uns vorueber.
- springbrunnenartig -
du malst visionen in die luft.
wenn ich nicht wuesste, dass es 'nur' migraene ist, wuerde ich mich liebend gern zum arzt tragen lassen.
mein kreislauf bewegt sich saegezahnschwingend, mein kopf implodiert alle zwei sekunden, ich habe hunger | mir ist uebel.
ich muss noch sachen packen. es geht gen suedwesten.
[du machst mich doch ganz, oder?]
ich laufe alleine nach hause. meine begleitung fuer eine station wurde mir abgeschwatzt. manchmal sind die anderen doch staerker. eine einsicht. [zumal sie zuhause erwartet werden - ich fuehle mich allein.]
der weg wird laenger mit jedem schritt. mein koerper faehrt automatisch sein programm ab - ich funktioniere wider willen: beide nunmehr getrennt. ich will so viel und kann doch nicht.
der gehaeufte stress eines ganzen tages loest sich nicht nur zoegernd von mir. der gesetzte schlusspunkt mal wieder nicht haltbar. der feierabend rueckt immer weiter in die ferne, je mehr wir uns ihm naehern. das gleiche spiel gestern morgen heute gestern und morgen.
der kuehlschrank ist leer.
seit einer woche.
ich ernaehre mich von luft und liebe [wo du doch so weit weg bist] muesli, von arbeit entfuehrtem essen und trocken brot.
arbeit so weit das auge reicht. von 10 bis 20 uhr.
das dringende beduerfnis nach 1 3 paar austauschfuessen.
sie brennen. lichterloh.
[wehe das war der einzige sonnige tag. deine schoenen stunden blieben zum glueck bis 19:35 ungelesen. der neid haette mich noch mehr zerfressen.]
die letzten meter geh ich betont langsam. [schonmal im laufen schreiben wollen? hieroglyphen kommen ans licht.]
ich atme tief ein. in gedanken versunken singe ich mit ihr .
es riecht nach sommer. ich will | sollte nutzend draussen sitzen, gespraechig.
es ist keiner da.
nicht mal in greifbarer naehe.
[es klingt liest sich traurig. anyone?]
[plaese...]
komm, ach komm doch zu mir. unter waermender decke warte ich. des naechtens. bis es keinen morgen mehr gibt.
du waerst der reitende prinz. hoch und stolz. ich die gespielin. das laken unser schloss.
du bist weg. die wohnung ist so leer. ohne dich. so still. ohne dich. ich bin | nicht. ohne dich.
[nur noch sechs wochen?]
wir schliefen den halben tag. mit dem ende der woche kommt auch das ende deiner zeit hier.
[nur noch sechs wochen! und dann fuenf monate ich und du & du und ich! nicht mehr. mehr nicht.]
du nimmst mir die luft zum atmen. den raum zum sein.
meine taegliche halbe stunde, die ich fuer mich brauche. nur fuer mich.
[wie hab ich nur diese woche auf dem boot ueberlebt?]
barfuss liefen wir durch (nichtmehr) staedtische landschaften. spielten altes ehepaar im park, kuchen essend und kaffee trinkend. waren wieder jung auf dem wasserspielplatz. wir sprachen von kindern.
nun lasse ich dich ungern allein. du bist mein urlaub. ich schreibe nur kurz. lieber lieg ich neben dir und fahre mit warmen fingern ueber kuehle haut.
[naked.]