Rabenmutter

25.04.2009 um 14:38 Uhr

Schade...

Stimmung: ein Bisschen traurig

... es nun aus Greys Mund gehört zu haben, dass er tatsächlich in eine meiner besten Freundinnen total verliebt ist.

Interessant wäre für mich zu wissen, wie sie empfindet - denn als ich ihr damals erzählte, dass ich den Mann einfach traumhaft finde, meinte sie nur so "Was findest du denn an dem?!"

Nicht, dass sie mir Rechenschaft schuldig wäre, aber ich habe das Gefühl, dass sie mir was verschweigt - und habe Angst um unsere Freundschaft. Nicht, dass ich beiden nicht gönnen würde, glücklich zu werden, und wenn sie füreinander bestimmt sind, dann gerne auch miteinander. Aber mir gegenüber tut sie immer noch so, dass sie ihn zwar nett aber ansonsten völlig uninteressant findet, aber so ganz nebenher bekam ich mit, dass sie sich wohl treffen. Das bohrt in mir...

23.04.2009 um 22:50 Uhr

Beschäftigungstherapie

von: Rabenmutter   Kategorie: Und so weiter...   Stichwörter: Ralf

Heute früh hat Ralf sich eine "To Do List" geschrieben. Plan D oder so (vielleicht ist er auch schon weiter...) und hat sich, ausgerüstet mit meiner Monatskarte, auf den Weg gemacht, diese abzuarbeiten... Erreicht hat er, obwohl er 12 Stunden unterwegs war, nur ein was Konkretes. Nämlich, dass er jetzt eine Übernachtung im Obdachlosenasyl hat, und dahin ist er soeben auf dem Weg.

Er wurde - mal wieder - von einer Stelle zur anderen geschickt. Erhielt überall Termine, wann er wiederkommen sollte. Und konnte diese Termine, Dank der Wartezeiten überall, natürlich nicht einhalten. Er hat ja eine massive Angststörung, d. h. er nimmt die Schuld für Verzögerungen auf seine Kappe, da er sich nciht traut, a) der einen Stelle zu sagen, er solle dann und dann beim nächsten sein und b) dem nächsten traut er sich dann nicht zu sagen, wo er war und wie lange er dort warten musste. Einer von vielen Teufelskreisen.

Am "Besten" war sein Erlebnis beim Psychosozialen Dienst. Er sollte warten, weil die Sozialarbeiterin für  ihn einen Notfallplan aufstellen wollte. - Okay, er wartete und sie stellte den Plan auf. - Dieser beinhaltete exakt die Punkte, die sowieso auf seiner Liste standen, und er hätte sich die Wartezeit sparen können.

Er kann zum Glück drüber lachen, auch wenn es nur Galgenhumor ist.

Jeder gesunde Mensch würde durchdrehen, wenn er so einen 12-Stunden-Ämter-und-Ärzte-Maraton druchlaufen müsste, trotz Fahrkarte viele Wege zu Fuß!!! Und dann wirft man ihm an beinahe jeder Stelle vor, es würde ja nichts klappen, weil er wegen seiner Krankheit eine völlig falsche Wahrnehmung hätte...!

Halleluja!

22.04.2009 um 08:54 Uhr

Entlassung

von: Rabenmutter   Kategorie: Und so weiter...

Ralf... hat sich, nachdem ich ihm die Befürhctung, dass sein Arm vielleicht sogar operiert werden muss, dann gestern entlassen lassen, um einen Arzt aufzusuchen. Er wäre sowieso am Donnerstag entlassen worden. Da er aber bis nachmittags auf seinen Artzbrief warten musste (worin steht, er wurde von denen entlassen, weil er die Therapien verweigert hätte...), kam er also erst spät hier an und sein Hausarzt war nicht mehr greifbar... also hab ich, da er mir auch 2 mal fast umgekippt ist, ihn ins Josephstift zur Notaufnahme geschleppt. Von halb 8 bis gegen 11 Uhr nachts saßen wir dort... um dann wieder weggeschickt zu werden. Die "kleine" Thrombose im Arm sei nicht so schlimm und bei Rauchern könne das schon mal so schlimm aussehen und auch so lange dauern, das sei völlig normal. Er solle halt nicht so viel rauchen (was er ja nur tut, weil er psychisch so unter Spannung steht... ich kenne auch einen Ralf der keine 3 Zigaretten pro Tag braucht...). Der eitrige Infekt sei auch nicht so schlimm, er solle halt zum Hausarzt gehen. Viel wichtiger sei doch, dass er mal endlich eine Wohnung finden müsse (Aha! Warum wohl konnte er sich in A-dorf nicht auf die Therapien konzentrieren? - Weil er die ganze Zeit die Wohnunggssuche im Kopf hat!) und warum sich eigentlich sein Betreuer nicht kümmert. (Ja, das wüssten wir auch gern.)

Meine Worte, dass ich einfach Angst habe, ihn in seinem desolaten Zustand bei mir zu lassen, auf die Straße schicken geht gleich gar nicht, wurden zur Kenntnis genommen und mit den Worten "Ja, es ist nunmal ein Scheiß-System - aber mir sind die Hände gebunden und ich darf ihn nicht aufnehmen!" quittiert. Er bekam ein Rezept und die Anweisung, mit meiner Unterstützung (Sorry, ich bin nicht sein Betreuer und habe ein eigenes Leben und eigene Wege!!!) heute zum Hausarzt zu gehen...

Jetzt schnarcht er noch auf meienr Couch... Und ich hab gleich meinen Anwaltstermin (Rechtsstreit mit einem Versand, der behauptet, ich hätte Ware von denen, die ich aber direkt per "Annahme verweigert" zurück gehen ließ - was wohl eine Fehler war, da ich keinen Beleg in der Hand habe...)

22.04.2009 um 08:42 Uhr

Mein erstes Stöckchen :-)

von: Rabenmutter   Kategorie: Tests&Spielchen

Stimmung: überrascht

1.Greife das erstbeste Buch das in Deiner Nähe liegt
 
Bei Zeus! Die klassischen Sagen der Griechen
mit heidnischer Freude neu erzählt von Michale Korth

 

2. Öffne Seite 123 und gehe fünf Sätze nach unten
 
 
3. Schreibe den Text der drei folgenden Sätze in Dein Blog
 
Warte einen Moment. Bin gleich wieder da, ruft Hermes und hebt ab. Kurz darauf ist er bei Hephaistos: Lass alles stehen und liegen und nimm die Werkzeugtasche mit. Bei Zeus klemmt's.
 
(Ist 1 Satz mehr, gehört aber so zusammen, denk ich...)

 

4. Reiche es an drei Leute weiter
 
Hm, wer hatte es denn noch nicht???
 
Lady Bright, Mishou und Nicci....
 
Zur Erläuterung: Das Buch liegt auf meinem Schreibtisch, weil ich es vor Jahren (...!!!) für einen Kreta-Urlaub ausgeliehen bekam - und seither zurück geben will. Aber zu den Ausleihern eigentlich keinen Kontakt mehr habe - uuuups...!!!

21.04.2009 um 14:36 Uhr

Wohngeld

Stimmung: optimistisch

So, der Antrag ist gestellt - Bearbeitungsdauer mindestens (!) 6 Monate... Juhu...

Aber meine Mum hat angerufen und auch wenn ich sie ungern um weiter Finanzspritzen bitte, hat sie sich sofort angeboten, uns unter die Arme zu greifen. Von selber! Sie weiß ja, dass ich mir all die Jahre größte Mühe gegeben hab, allein um die Runden zu kommen - aber durch mein Krank gab es dann doch einen Rieseneinbruch, der Zwangsumzug noch dazu - sowas frisst ja eine Menge Geld.

Und da nun der geplante Pfingstbesuch der Kinder bei ihrer Tante in HH ins Wasser fällt, wird sie meine zwei Wilden hüten, damit ich nach Leipzig fahren kann - zum Glück hat sie wohl endlich verstanden, dass es kein reiner Eigennutz von mir ist, dass ich mir diese Auszeiten geschaffen habe und dass ich die auch brauche...

Alles wird besser...!

20.04.2009 um 20:04 Uhr

Nachtrag zu "Und noch eins..."

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Zu meinem soeben getätigten Beitrag unter der Rubrik "Der alltägliche Wahnsinn"  noch eine Anmerkung:

Mein Therapeut hat keinerlei Verständnis dafür, dass solche Bescheide von Ämtern, die meiner Meinung an Schikane grenzen, mich immer wieder aufregen.  Er ist der Meinung, ich müsste mich doch langsam dran gewöhnt haben. - So weit, so gut, ja klar rechnet man irgendwie immer wieder damit, dass wieder was schief geht. Aber die Hoffnung, dass es endlich mal läuft und klappt und man seine Energien anderweitig einsetzen könnte, ist auch immer wieder da. Und eben größer als das Negativ-Denken. Und dann läuft es eben wieder nicht - und man kann sich wieder nicht auf anderes konzentrieren...  Seit 5 Jahren bin ich in dieser Endlosschleife gefangen. Obwohl ich arbeiten ging, funktionierte es nie. Und dann die Ämterrennerei noch nebenher...

Da ist es schon toll, wenn einem der Therapeut sagt, man solle sich nicht aufregen, sondern sich öfter mal was Gutes gönnen, vor allem Auszeiten. - Aha, und wie, bitteschön, bezahle ich die???

20.04.2009 um 19:57 Uhr

Und noch eins obendrauf...

Stimmung: *haarerauf*

Ich war wohl zu guter Laune ob der gelungene Geburtstagsfeier. Dabei hatten wir uns das Geld dafür regelrecht vom Munde absparen müssen und ohne die Kindergeldspritze diesen Monat wäre gar nichts gegangen. Nun sollten die Kinder eigentlich Pfingsten zu ihrer Tante nach Hamburg reisen, aber Frühbuchertickets fallen schon mal weg, weil .... im Moment dafür einfach kein Geld da ist.

Und nun das...

Heute kam Post vom Amt. Die ARGE, wo wir SGB II herbeziehen. Die neue Bewilligung ab 1. Mai. - Bei meiner Tochter als Einkommen "104,00 Euro Wohngeld" - Wohngeld? Wir bekommen kein Wohngeld, seit ca. 5 Jahren nicht mehr... - Am Bescheid dran hängt ein Wohngeldantrag und irgendwo im Kleingedruckten "Für Ihre Tochter erhalten Sie von uns keine Leistungen mehr, da ihr Wohngeld zusteht. Bitte stellen sie den entsprechenden Antrag bei der zuständigen Wohngeldstelle!" - Nachfragen bei Freunden, die Wohngeld erhalten, ergaben - im Moment ergehen die Bescheide für Anträge vom November... - Wie sollen wir die nächsten Monate überstehen???

20.04.2009 um 19:01 Uhr

Besuch in A-dorf

von: Rabenmutter   Kategorie: Und so weiter...

Stimmung: Oh Mann!!!

Ich war heute Ralf besuchen... ich kann euch sagen...!!!

Wir hatten ja gehofft, dort in der Klinik sei er gut aufgehoben. Die kennen sich mit Borderline aus, und er ist ja erst mal nicht zur Therapie sondern "nur" zur Stabilisierung, d.h. viel Ruhe, Einstellung auf  Medikamente, Hilfe bei der Wohnungssuche durch den dortigen Sozialarbeiter.

Pustekuchen auf der ganzen Linie... Ralf war mich ja zwischendurch Ostern besuchen und sehr optimistisch. Ihm ging es gut, da draußen aufm Dorf, und die neue Medizin machte ihn wohl auch ein bisschen manisch. Sein Plan sieht nun vor, dorthin zu ziehen, das tut ihm besser als die Großstadt, auch für sein Asthma und alles.Wir verabredeten, dass ich ihn heute besuchen kommen würde.

Letzte Woche klingelte dann schon mehrfach mein Handy, aber immer unpassend, war ja die Woche über viel unterwegs wegen der Geburtstagsfeiervorbereitungen. Am Samstag kamen dann zig SMSen, was so bei ihm los ist, und ich dachte schon, du liebe Güte... Heut sah ich ihn und ich sage, das schlägt dem Fass den Boden aus.

Ihm hat ein Pfleger mit der Kanüle beim Blut abhnemen die Vene durchstochen. Kann ja mal passieren, auch, dass man mal einen blauen Fleck dabei davon trägt. Aber nicht, dass der ganze Arm 10 Tage später (!) total angeschwollen ist, unter der Einstichstelle wie ein Ei eine Geschwulst sitzt, der ganze Arm grün und blau ist und er ihn kaum bewegen kann. Der Pfleger hat sich weder entschuldigt (was das mindeste wäre) noch wird diese Verletzung von den Ärzten ernst genommen. ich als Laie sage, da muss schleunigst was unternommen werden! - Was sagen die Ärzte? "Nun konzentrieren Sie sich doch mal nicht so auf diese Lapalie mit dem Arm! Sie sind doch nicht deswegen hier! Konzentrieren Sie sich auf Ihre Therapien! Und stellen Sie doch nicht immer so hohe Erwartungen!" Am Donnerstag wird er entlassen. Als stabil. Dabei konnte er seit 10 Tagen keine Therapien und Entspannungsangebote wahrnehmen.

Ich habe dann heute versucht, seine Krankenkasse davon in Kenntnis zu setzen, irgendwer muss doch was unternehmen! - Die Kasse meinte, ich solle mich direkt an den medizinischen Dienst wenden. Dort sagte man mir, ich solle mich doch an die Kassenärztliche Vereinigung wenden. Die wiederum meinten, ich solle die Krankenkasse informieren und von da würde der medizinische Dienst beauftragt werden... Oder aber, ich solle es doch mal bei der Landesärztekammer versuchen! - Zweiter Versuch bei der Kasse, diesmal irgendwo in der Zentrale, weil es nach 16 uhr war... Er solle schriftlich Beschwerde einlegen, dann würde im Nachhinein was unternommen werden. Aha! Hinterher also. Ralf lässt sich nun morgen beurlauben (hoffentlich bekommt er die Genehmigung!) und fährt selber zur Kasse...

Außerdem wurde seine Angststörung eher geschürt als gemindert. In der letzten Therapie hat er gelernt, zu sagen, was er will, und was nicht. dort wurde darauf großen Wert gelegt, und auch das Personal hielt sich umgekehrt daran, dass eben Regeln auch für alle galten und auch die Patienten dafür gelobt wurden, ihre eigene Meinung zu haben und zu vertreten.

Hier wird ihm halt zum einen der Arm vorgeworfen, also dass es eine Lapalie und vollkommen unwichtig sein (wenn ihr mich fragt - der Arm sieht aus als wäre Ralf entweder kurz vor einer Blutvergiftung oder einer Thrombose...) - zum anderen gelten Reglen nur für Patienten, d. h. die müssen sich an alle Vorschriften halten, Personal nicht.

Zum Beispiel: geraucht werden darf auf der Terrasse erst ab 18:30 Uhr. Vorher werden die Mitpatienten dadurch belästigt. - Das Personal darf auf der Terrasse den ganzen Tag rauchen, das belästigt die Patienten wohl nicht... Oder: Frühstück gibt es sonntags bis 9 Uhr, wer zu spät kommt, hat Pech. Okay, Ralf kam um kurz vor 8:30 Uhr zum Frühstück, es war aber nichts mehr da - "Das werden Sie schon mal überstehen!" - Mitagessen gibt es hingegen um 11:30 Uhr. Die Patienten warten. Die für die Essenausgabe zuständige Schwester führt am Hnady ein privates Telefonat. Bis Dreiviertel. Keine Entschuldigung an die wartenden Patienten - "Das kann schon mal passieren!" Oder: Ein Mitpatien kommt 5min. zu spät zur Essensausgabe. Es steht ohnehin eine Riesenschlage davor. - Er bekommt aber dennoch kein Essen mehr ausgeteilt, trotz vorgebrachter Entschuldigung...

Halloooo - genau diese Inkonsequenz, dieses Regeln-nicht-vorleben, ist es doch, was überhaupt zu einer Borderline-Tendenz bei Kindern führt. Bei Ralf taucht durch den Klinikalltag mit all seinen Regelverstölßen ein Kindheitstrauma nach dem anderen auf und er sitzt jeden Tag und heult. Hat schon Angst vor den Ärzten... - Wird aber am Donnerstag als geheilt entlassen! ... Juhu!

20.04.2009 um 13:19 Uhr

Geburtstag im Walde

Stimmung: sonnig

So, da war sie nun - die große anstatt-Jugendweihe-Geburtstagsparty von meinem Bärenjungen. Und sie war großartig!

Noch bis Freitagmittag die bange Frage "Müssen wir wegen der Waldbrandgefahr auf Grill und Lagerfeuer verzichten?" - dann wäre das Fest nur eine halbe Sache gewesen. Dann macht so eine Veranstaltung mitten im Wald nicht wirklich Spaß. Aber die Wettermacher waren gnädig und ließen es am Freitag regnen. Heftig und ausdauernd, so dass die nächste bange Frage aufkam "Müssen wir drinnen sitzen - und wiederum auf Grill und Feuer verzichten?" Auch dies klärte sich am nächsten Morgen mitsamt dem Himmel, es schien sogar zeitweise die Sonne. So dass wir nur die Kaffeetafel im Haus aufbauten und danach nach draußen ans Feuerchen umzogen, welches bis nach Mitternacht brannte und uns wohlige Wärme spendete.

Von den Rückmeldungen der Gäste und meinen persönlichen Eindrücken kann ich sagen, dass sich alle wohlfühlten. Auch wenn der Bärenvater sich doch vor der - eigentlich geplanten und von seinem Sohn auch erwünschten - Übernachtung drückte. Meinen Recherchen nach wegen einer Frau. - Diese sei ihm gegönnt, nur die große Feier seines Sohnes hintenanzustellen, finde ich grenzwertig. Für die Belange der Kinder sollte jeder neue Partner Verständnis haben. Aber er war und ist ein Egoist...  Die Kinder stehen nur verbal an erster Stelle, er wird sich immer selbt am Wichtigsten sein.  Immerhin fehlte er uns nicht in unserer gemütlichen Runde ;-)

Wermutstropfen war allerdings, dass sich die älteste Tochter meiner "Schwester" noch am Vormittag den Finger brach, also Zwischenstation im Diakonissenkrankenhaus machte.... und eigentlich direkt in die Uni-Klinik zur OP geschickt werden sollte. Hmpf, dumm gelaufen, die Familie wohnt in Mannheim und ein Kind dann hier in der Uniklinik zu lassen, wäre etwas ungeschickt. Daher die schwierige Entscheidung, Party abblasen und direkt heimfahren - oder dem eigenen Gefühl vertrauen und am nächsten Morgen ganz früh aufbrechen? Die Patietin wollte Lagerfeuer und Grillwürste nicht verpassen und entschied für bleiben - dann am nächsten Morgen um 8 Uhr Aufbruch - und daheim Entwarnung, es muss nicht operiert werden!

Und der Bärenjunge hat sich vom geschenkten Geld ein Netbook geleistet - bis jetzt. Seufz, soviel Geld hätt ich auch gerne mal - nee, nicht für so ein Gerät - mir würde aber schon was einfallen... ;-)

 

 

Das können nur Frauen... ;-)

 

16.04.2009 um 11:54 Uhr

Körnerkur - Nachtrag

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Stimmung: gut

4 kg seit Kurbeginn...

Und voller Energie :-)

16.04.2009 um 09:07 Uhr

Gruppensitzung 15.04.2009

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Stimmung: gut

Seit einem Jahr bin ich in Einzelgesprächstherapie, beinahe seit meinem Zusammenbruch Anfang 2008, ich hatte großes Glück, zeitnah einen Therapietermin zu bekommen.

Ja, diese Gesprächstherapie hat mir auch gut geholfen aber ich hatte ja immer noch das Gefühl, nicht "durch" zu sein und nun hat ein Gutachter die Fortsetzung der Therapie abgelehnt. Das bedeutet, die Krankenkasse zahlt nicht mehr.

Allerdings hab ich ja das Glück, dass zur Reha auch eine Nachsorge gehört und dies ist eine Gruppentherapie, seit Ende März für ein halbes Jahr an jedem Mittwochabend. Letzte Woche hab ich "geschwänzt" weil der Bärenjunge seinen Ehrentag hatte - aber leider habe ich wohl was Wichtiges verpasst.

Die gestrige Gruppe hat mir sehr viel gegeben und ich bin wirklich froh, dass es diese Therpaiemöglichkeit für mich gibt. Wie ich schon zur Reha bemerkte, gibt es mir mehr, mit anderen zu diskutieren und sich von einem Psychologen die "Grundtheorien" erklären zu lassen, als immer nur zu reden und zu reden und zu keinem Ergebniss zu kommen.

Inspiriert durch Lady Bright hatte ich  "Das Kind in uns" mal in die Runde geworfen und es war wirklich interessant. Vor allem auch zu hören, dass es nicht bei jedem hilkfreich sein kann, das Kind an die Hand zu nehmen, sondern es Dinge gibt, die das Kind möchte, die nicht erfüllbar sind. Dann aber einen Weg zu finden, damit umzugehen. Für mich war es schon einfach gut, für mich heraus zu finden, was will das Kind eigentlich - und das ist mir gestern in nur dieser einen Sitzung klar geworden. Toll!

Konnte damit Wasser aus meinem Fass lassen - ein Bild, was gestern auch vedeutlicht wurde - jeder hat einen gewissen Sockel oder in diesem Falle ein Fass mit Grundvoraussetzungen, die man im Laufe des Lebens ansammelt oder auch z. T. vererbt bekommt, auf Grund deren man eine Depression oder sonstige psychische Störung bekommen kann. Darauf kommt dann noch ein gewisses Maß an Stress und je nachdem, wie voll das Fass schon ist, braucht es halt beim einen weniger und beim anderen mehr Stressfaktoren, um ihn krank zu machen.

Und mit jedem Baustein der Vergangenheit, den man für sich ab- oder verarbeiten kann, kann man halt aus dem Grundstock etwas ablassen. Dann passt wieder mehr Alltagsstress oben drauf, ohne gleich wieder umzufallen. Dass meine Grenze inzwischen wieder viel höher grückt ist, weiß ich ja, aber seit gestern noch ein kleines Stückchen mehr :-)

13.04.2009 um 21:04 Uhr

6. Tag - Dinkelgrütze - 2. Teil

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Stimmung: gut

Wie ich vermutet hatte, reichte die Dinkelgrütze gestern den ganzen Tag - und es blieb sogar noch eine Portion für heute übrig.

Da ich dann aber gestern Abend, wie ich schon dachte, 3 Bier getrunken und einige Zigaretten geraucht hatte, erschien mir eine Fortsetzung der Kur um nun noch ca. 1 1/2 Tage nicht sehr sinnvoll, daher habe ich nun die 7. Tüte übrig gelassen. Den Rest Dinkelgrütze gab es natürlich heute noch, dann gab es aber wieder "normales" Essen ;-)

Ich denke aber, dass mir mit der nun 10  Tage durchgeführten Kur die Umstellung von Winter- auf Sommerernährung gelungen ist! Was da heißt, wieder viel mehr Obst und Gemüse zu essen. Im Winter mag ich da nicht so sonderlich ran, weil es eben nicht wirklich frisch ist bzw. wenn aus dem Treibhaus und dann auch nicht so schmeckt.

11.04.2009 um 19:45 Uhr

6. Tag - Dinkelgrütze - 1. Teil

Stimmung: zufrieden

Hurra, das vorletzte Päckchen ist erreicht :-) Nein, dass soll jetzt nicht heißen, dass die Kur so anstrengend ist, aber ich bin trotzdem stolz auf mich, es soweit geschafft zu haben, vor allem jetzt über Ostern. Mein Snack an Süßkram sind Quarkriegel, gibt es neuerdings bei Netto, die sind auch lecker und da braucht Frau gar keine Schokolade :-)

Nachdem es das Frühstücksmüsli noch mit Gerstengrütze gab, gibt es seit dem Mittagessen nun Dinkelgrütze und da die Italienische Gemüsepfanne sooo viel war, gab es das gleich über 3 Mahlzeiten verteilt... Und der Topf ist immer noch voller Grütze - das wird wohl morgen noch den ganzen Tag reichen!

Dabei hate ich gehofft, morgen Abend fertig zu sein, da ich nachts ausgehe und da werde ich definitiv rauchen und Alkohol trinken, was man ja während der Kur nicht tun sollte - aber mit Sekt hab ich das eh schon gebrochen... Und geraucht hab ich heut auch 1 Zigarette mit Ralf, der zu Besuch war... 

Asche auf mein Haupt ;-)

10.04.2009 um 19:46 Uhr

5. Tag - Gerstengrütze

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Stimmung: erleichtert

Gestern Abend ging es dann also mit Gerstengrütze los - Salat mit Artischocken, Eisbergsalat, Tomaten, Oliven... Ne Riesenschüssel :-)

Heute früh dann das erste Erfolgserlebnis auf der Waage, wurde auch Zeit! Dann mein obligatorisches Müsli, diesmal  mit süßer Birne, daher ohne Honig, und den Cappu mit Chili :-)

Dann waren wir über Mittag 2 Stunden "wandern", mein Picknick waren wieder meine Mini-Möhrchen, echt guter Snack, den ich da gefunden hab!

Zum Nachmittag dann Salat aus Getrockneten Tomaten, Pepperoni und der Grütze, und zum Abend Salat aus Frühlingszwiebeln, Spargel und Gerstengrütze :-)

Mal sehen, wie ich weiter durchhalte...

Frohe Ostern!

09.04.2009 um 10:34 Uhr

4. Tag - Reis

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Stimmung: ... es gibt Reis ... :-)

Irgendwie war der ganze Kurtag gestern verquer...

Im Normalfall kocht man die Körner und die müssen ca. 20 min. ausquellen. Nicht so der Naturreis, der braucht mindestens 40 min. und als ich ihn endlich auf den Herd stellte, war mein Magen schon am grummeln... Mist! also hab ich den erst mal mit nem Liter Gemüsesaft besänftigt... udn ehe der Reis dann fertig war, kamen auch schon die erste Gäste - also Zeit, den Geburtstagskuchen auf den Tisch zu stellen.

Ist zwar nicht erlaubt, aber zum Kaffe gab es dann 2 Mini-Joghurt-Waldfrucht-Tortenstückchen... (Mit Mini meine ich wirklich Mini, der Kuchen hatte den Durchmesser eines kleinen Tellers...)

Und dann gab es auch noch Sekt...

Und den Reis gab es dann abends... aber... zählen Kartoffel-Ecken als Gemüse? Das gab's nämlich dazu... na ja... neben Tomaten und Pepperoni und Kräuterquark.

Heute morgen gab es dann herzhaftes Frühstück, heut war mir nicht nach Müsli. Also Tomaten geschnipselt und die mit dem Reis und Kräuterqurk + Naturjoghurt zusammen gerührt. 

Zum Mittagessen gibt es dann Champi-Zucchini-Tomatensoße dazu, dann ist der Reis auch schon alle... Komisch, obwohl der sooo lange quellen musste, ist es von der Menge her am Ende weniger als die anderen Körner!

08.04.2009 um 10:15 Uhr

Mein Bärenjunge

von: Rabenmutter   Kategorie: Vergangenes

Stimmung: traurig

Auch wenn es einen aktuellen Anlass betrifft - schweift man doch automatisch in die Vergangenheit... Mein Bärchen wird heut 14!!!

Eigentlich wollte ich um kurz  nach 8 schreiben. Da dachte ich nämlich daran, dass ich vor 14 Jahren grad mit klaffendem Bauch aufm OP-Tisch lag. Ja, mein Sohn war schon immer rebellisch - der wollte nicht mal raus! Nach vielen Stunden Kampf hatte man dann entschieden, ih nper Kaiserschnitt von mri zu befreien - oder umgekehrt ;-)

Danach kämpfte ich um mein Leben, hatte unheimlich viel Blut verloren und driftete immer wieder ab. Den Kleinen sah ich am späten Nachmittag zum ersten Mal. Der wurde auch in der Zwischenzeit ins Uniklinikum gefahren... zum eingipsen. Er hatte Klumpfüße. An beiden Beinen...

Was man uns damals erzählte, war, er bräuchte halt ca. 6 Monate Gips und dann wäre alles okay. Was folgte, waren jahrelange Torturen. Zuletzt dann die OP in Heidelberg, da  hier 2 mal umsonst an beiden Füßen herum geschnippelt wurde. Richtig Sport treiben, weite Strecken gehen oder einen Beruf im Stehen ausüben wird wohl nie drin sein. Immerhin sieht man es ihm nicht mehr auf Anhieb an.

Somit war es vor 14 Jahren eine schöne aber auch verdammt anstrengede Zeit und  da bin ich doch froh, so weit weg zu sein - und mich lieber mit den Macken eines Teenagers herum zu schlagen als mit der Angst, dass mein Sohn vielleicht nie laufen kann.

Happy Birthday, Bärchen, ich bin stolz auf dich!!!

08.04.2009 um 10:02 Uhr

3. Tag - Hafergrütze

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Stimmung: gehoben

Der eigentliche dritte Tag war ja nun bei mir der vierte. Bisheriges Fazit: Energie steigt, Stimmung ebenso. Entschlackung funktioniert - Körner ziehen unheimlich Wasser und dass man dazu viel trinken soll, kommt ja noch dazu. Also längere Touren ohne Toilette in der Nähe sollte man in der Zeit einer Körnerkur nicht einplanen :-)

Das gab es also gestern zu essen:

Frühstück wie immer, Müsli mit Banane und Kiwi, Joghurt und Honig. Cappu dazu - auch wie immer. Kaffee vertrag ich morgens nicht.

Mittags gab es angeschmorten Wirsing (mit nem Kleks Joghurt zu "Rahmwirsing" gemacht) zur Grütze. Hmmm... irgendwie kommen mir mit der Kur auch nen Haufen Ideen wieder, was man mal im Alltag wieder mal kochen könnte...

Nachmittags Grütze mit Joghurt und nem Löffel Himbeerkonfitüre verrührt. 

Abends Ruccola-Tomaten-Feta-Frühlingszwiebel-Salat mit Hafergrütze. Musste aufpassen, dass ich vom Salt noch was abbekam - der war ja eigentich für mich und dann fanden ihn die Kinder lecker! (Für die gab's Brunnenkresse-Brote, hätte ich ja auch gerne gehabt...)

Zum Nachtmahl 1/2 Sauermilchkäse mit tschechischem Senf... hm... da könnt ich ja den Löffel nehmen, bei dem Senf!!!

Übern Tag verteilt gab es noch 250 g Mini-Möhrchen roh zum knabbern.

Heute früh gab es dann die letzte Portion Hafergrütze, heute das Müsli nur mit Weintrauben. Danach gesündigt: es gab ein Mini-Stück Joghurt-Waldfrucht-Torte, aber ohne Boden! ...das Bärchen hat doch heute Geburtstag!

Übrigens gibt es seit Montagabend auch Kieselerdekapseln und Magnesium, war sogar im Angebot! Magnesium eine, Keiselerde 3 Kapseln pro Tag. Allerdings muss ich mich nun noch 2 Monate gedulden, ungefähr so lange dauert es, bis die Nägel rausgewachsen sind...!

06.04.2009 um 21:24 Uhr

2. Tag - Hirse - Teil 2

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Stimmung: müde :-)

Also bisher mochte ich Hirse nicht so, aber inzwischen könnte ich das zu meinem Vavoriten machen...

Mittagessen: ´ne Zwiebel und zwei grüne Spitzpaprika in der Pfanne angebrutzelt. Mischgemüse (Reste von Gestern...) dazu, mit Tomatenmark und Chili-Soße (die vom Asia-Laden mit dem grünen Deckel) angerührt. Hirse und ein paar Würfel Schafskäse untergerührt, diesen schmelzen lassen... Wow!

Zwischenmahlzeit am Nachmittag: ´nen schmaler Riegel Gouda und ein Cappu :-)

Abendessen: Grüner Salat aus Eisbergsalat, Gurke, Zwiebllauch, grünen Oliven, Kapern und Peppie-Schnipsel, darunter die Hirse und etwas French Dressing... Das einzige Weiße neben der Hirse sind ein paar Knobi-Scheiben, die mit den Oliven eingelegt waren... :-)

Zähne tun immer noch weh, muss am Wetter liegen :-(

Ich geh jetzt ins Bett!

06.04.2009 um 09:38 Uhr

2. Tag - Hirse - Teil 1

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Stimmung: könnte besser sein

So, ehe ich alles vergesse, was ich so esse (hübsches Reimwerk, nicht?!), will ich schon mal notieren:

Ich vergaß, zu erwähnen, dasses am Samstagabend noch einen Gute-Nacht-Apfel gab...

Gestern Nachmittag ging es dann also mit Hirse los, d.h. das Erste damit war eine kleine Zwischenmahlzeit, ein Becher Actimel verrührt mit 2 Esslöffeln Hirsepamps. (Es wird wirklich immer ein "Pamps", da man die Körner ja ausquellen lässt...)

Abends gab es Hirse mit Mischgemüse (Erbsen, Mais, Kohlrabi und Möhren) und drüber 2 Löffel Kräutersoße (vom Essen der Kinder geklaut). 

Gute-Nacht-Mahlzeit: 1 1/2 Fischstäbchen (Asche auf mein Haupt... aber das war das Abendessen der Kinder und roch sooo gut... und Fisch ist ja gesund, Jod und Folsäure und so...), eine Handvoll Mini-Tomaten, 1/2 rote Paprikeschote, ein paar Feta-Würfel, Oliven und getrocknete Tomaten.

Heute früh gab es das Müsli dann nur mit Banane, Weintrauben, Joghurt+Honig+Zimt-Gemisch...

Sonst mag ich ja kein süßes Frühstück und Hirse mochte ich bisher süß auch nicht, aber langsam komm ich auf den Geschmack :-)
Schlechte Erfahrung: kaltes Müsli und warmer Cappu geht nicht, da tun die Zähne tierisch weh... :-(
Ob ich wohl doch wieder im Schlaf knirsche??? Davon werden die Zahnoberflächen sehr empfindlich...

 

05.04.2009 um 14:39 Uhr

Frühlings-Körnerkur - 1. Tag: Weizengrütze

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Stimmung: sonnig

Fällt eine Körnerkur unter Alltag oder Therapie? - Ich hab mich mal fürs Letztere entschieden :-)

Zu kurzen Erläuterung: Körnerkur heißt, man ernährt sich 7 Tage lang von Körnern. Vorrangig bzw. grundlegend jedenfalls. Gibt's von Dr. Ritter im Reformhaus - 7 kleine Päckchen mit jeweils 170 g Körnern, jeden Tag eins, immer verschiedene. Man gibt den Inhalt ein es Päckchens in ca. 750 ml Wasser, kocht das ganze auf und lässt die Körner ausquellen. Laut Plan oder Vorschlag des Herstellers soll man diese Menge dann in 3 Portionen aufteilen, Frühstück, Mittag und Abendessen.

Soweit zum "Wie". Nun zum "Warum". Der Zustand meiner Fingernägel gab mir zu bedenken, tiefe Längsrillen und sie splittern. Immer noch, oder schon wieder. Im Internet steht zu den Rillen "Eisenmangel" - okay, das weiß ich. Schaffe es aber nicht,  meinen täglichen Liter Rotwein zu trinken ;-)

Der Rest - Mangel an Vitaminen und Spurenelementen. Tja , also sind mal wieder ein paar Körner fällig.

Das erste Mal hab ich so eine Kur 2006 gemacht, glaub ich. Mit mäßigem Erfolg. Meine Kollegin hatte so davon geschwärmt und machte das ca. aller 8 Wochen oder so. Wirkt sich auf die allgemeine Stimmugn positiv aus, entschlackt und bringt neue Energie, vom Nebeneffekt für Haut, Haare und Nägel sowie purzelnden Pfunden ganz zu schweigen.

Wie gesagt, mein erster Versuch war nicht so toll. Ich hielt mich strikt an die Hinweise zur Kur im Beipackzettel. D.h. Riesenberge Körner mit wenig Obst und Gemüse, kein wirklicher Geschmack und kein Spaß an der Sache. Kein Kaffee.... Hatte nach 3 Tagen mit Verstopfung und Müdigkeit zu kämpfen und habe in der einen Woche 2 kg zugenommen. Juhu...

Hab es dennoch wieder versucht, dann mit mehr Erfolg. Habe den Vorschlag der 3 Portionen einfach ignoriert und habe mir selber Rezepte ausgedacht, diesmal aber zur Unterstützung der Verdauung mit viiiel Milchprodukten. Siehe da, mir ging es blendend, die Pfunde purzelten, der ganze Körper fühlte sich frisch wie lange nicht und mir ging es richtig gut! Allerdings zog sich die Kur wesentlich länger hin als eine Woche, da aus einer Tagesration bei mir mal schon 4 - 5 Portionen werden.

Dann machte ich ca. 1 mal im Quartal eine solche Kur und schaffte es, innerhalb eines Jahres um die 10 kg abzunehmen und meine gesamt Ernährung recht gut umzustellen und das Gewicht auch eine ganze Weile zu halten.

Mein Krank 2008 hat mich da allerdings ganz schön raus gerissen. Konnte auch das ganze letzte Jahr kaum an meine Körner ran und wenn doch, hielt ich nur 3 - 4 Tage durch. Aber jetzt... will ich's wissen, ich fühle mich allgemein besser also sollte ich auch wieder Durchhaltevermögen besitzen!

Also: der 1. Tag ist überstanden und sah wie folgt aus:

Frühstück: 1/2 Banane "zermatscht" , dazu kleingeschnipselte Weintrauben, Apfel- und Birnenstückchen, Erdbeeren mit ein paar Esslöffeln voll Körnerpampe, Magerjoghurt und Honig. Hmmmm.... Dazu mein Cappucino, wie immer :-)

Mittagessen: 1 Zwiebel fein gehackt und angebruzelt, dazu Pfifferlinge (aus dem Frost), frische geschnipselte Tomaten, Italienische Kräuter und schön gewürzt, zuletzt die Körner untergerührt. Lecker!

Zwischenmahlzeit: Eisbergsalat klein geschnipselt, Körner drüber, Chili-Würzöl drüber... fertig, lecker! Und erfrischend...

Abendessen: Schichtsalat - Eisbergsalat kleingeschnipselt, auf nen Teller, 1 Lage Körner, darüber frische Tomaten und Gurken, wieder Körner, dann frische Paprkia, wieder Körner, zuletzt bissel Gewürze und Essig-Öl-Kräuterdressing und obendrauf gemischte Oliven mit Knobi... Hmmmm :-)

Frühstück: Wieder eine halbe Bananne zerdrückt und im Prinzip das gleiche  Spiel wie gestern...

Mittagessen: Kleine Zwiebel gehackt und angebraten, Champis und grüne Bohnen aus dem Frost dazu und gedünstet. Mit etwas Bio-Brühpulver  (ohne Hefe), Pfeffer und Muskat gewürzt, zuletzt einen kleinen Riegel Feta zerdrückt und mit den Körnern untergerührt, kurz warm werden lassen - puh, bin ich volll!!!!

Wie man sieht - der "erste Tag" umfasste 6 (!!!) Mahlzeiten statt 3 - und ich könnte nicht behaupten, zwischendrin hungrig gewesen zu sein. ImGegenteil, die letzte Mahlzeit ist gut 2 Std. her und ich bin immer noch wie genudelt... Wichtig ist es, zwischendurch viel zu trinken (man bekommt sowieso Durst!), ich bevorzuge kalten Tee.

Nachher koche ich dann die Portion für den 2. Tag - Hirse.