Rabenmutter

21.04.2011 um 18:06 Uhr

Entwarnung

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Stimmung: unzufrieden

Heute habe ich die Auswertung der Blutuntersuchung erfahren.

Wie üblich: Es ist alles in Ordnung.  Alle Werte sind in den vorgegebenen Normalbereichen ziemlich mittig angesiedelt, kein Hormon zu wenig, keins zu viel. Alles gut, alles schick. Das heißt, der anbgebliche Tumor ist keiner. Die Erhöhung des einen Hormons letztens scheinbar doch durch das damalige Medikament hervorgerufen worden. Das auf dem MRT-Bild nur ein Fehler, vielleicht habe ich gewackelt, was auch immer. "Artefakt" hat er es benannt.

Natürlich ist es wunderbar, dies zu hören, aber woher kommt denn dann die blöde Depression??? Es wäre so beruhigend gewesen, sagen zu können, es gibt die und die körperliche Ursache dafür. Das und das kann man dagegen tun.

Ich mag keine Krankheit, gegen die man irgendwie so machtlos ist, so unwissend, so hilflos. Soll es nun ein Dauerzustand sein und ich bis an mein Lebensende diese beiden Medikamente täglich nehmen? Nie mehr Alkohol trinken? Nicht mehr ausgehen, weil zu müde zu allem?

Wie soll man bei einem Schlafbedarf von 12 Std. täglich einen normalen Tagesablauf einbauen?

Natürlich will ich um Himmels Willen keinen Tumor haben und schon gar nicht im Kopf, aber ich möchte etwas tun, nicht nur mit Antidepressiva Symptome bekämpfen...

Habe mit dem Arzt darüber gesprochen und er hat das auch verstanden. Im Prinzip hätte er mich nicht weiter krank geschrieben, versteht aber mein Problem mit dem verschobenen Tagesrhytmus und meine Angst, dass ich den Anforderungen - egal welchen Jobs - nicht gewachsen bin.

Er hat mich nun erst mal noch 6 Wochen krank geschrieben, dann muss ich wieder zu ihm. In den 6 Wochen soll ich mit dem Amt abklären, ober über die eine berufliche Reha möglich ist. Er meldet mich derweil im Schlaflabor an, um abzuklären, ob ich möglicherweise darum so viel Schlaf brauche, weil ich nicht erholsam schlafe. Atemaussetzer habe oder was auch immer.

Wenn das Amt keine Möglichketi zur Rehabilitation sieht, will er es mit einer Tagesklinik versuchen. Danach habe ich ihn gefragt, denn ich würde vermutlich nun wieder eine stationäre Reha genehmigt bekommen, will das aber nicht haben. Man ist da aus allem raus und der Alltag holt einen so schnell wieder ein, man lernt auch nicht, die Therapien in seinen Tagesrhytmus zu integrieren. Ambulant stelle ich mir besser vor, näher am Alltag, an der Normalität...

Das, was ich jetzt habe, also mein Zustand, der ist keineswegs normal oder zufrieden stellend. Das bin nicht ich. Das mag ich nicht, da muss ich weg... Und steh irgendwie weiterhin hilflos und allein damit da. So fühlt es sich zumindest an.

Und in so einem Moment kommt dann zu allem Überfluss noch eine SMS vom Zwerg: "Hallo Süße, wie geht es dir, was machst du denn über Ostern?" Japp, genau das habe ich gebraucht... Aaaargh!!!

 

 

14.04.2011 um 21:10 Uhr

...und immer schneller, weiter, höher!!!

von: Rabenmutter   Kategorie: Die lieben Kleinen

Stimmung: hmpf

Wir sollten uns heute bei der Kinderärztin melden, die nicht da war, daher waren wir bei dem Arzt, mit dem sie die Praxis teilt.

Okay, er hat Mäusekind in dem ganz schlimmen Zustand, wie ich sie ins Krankenhaus brachte, nicht gesehen, aber sie hat immer noch eitrige Beläge auf den Mandeln und gerade fängt noch ein Husten an.

Da meinte er doch, sie solle am Montag wieder in die Schule gehen!

Also - bis gestern war sie noch sooooo schlimm ansteckend und durfte um Himmels Willen keinen Kotakt zu  anderen Kindern haben. Denn sie wollte vorgestern gern mal ein paar Schritte herumlaufen und ich wollte mit ihr die Station verlassen. Man hätte ihr ja einen Mundschutz ummachen können. Aber nein, das ging auf üüüüberhaupt gar keinen Fall!

Dann wird sie gestern so mir nichts, dir nichts, entlassen. Keine 5 Stunden nachdem der Infusionszugang gezogen worden war, ohne zu schauen, wie es ihr ohne geht. Nachdem sie unter Dauermedikamentation (Schmerzmittel) stand, diese von jetzt auf gleich komplett abgesetzt. 

Und nun soll sie schon am Montag wieder in die Schule???

Nein, krank darf man wohl wirklich nicht mehr sein. Nicht mal als Kind. Gerade mal so die schlimmsten Symptome dürfen abklingen, dann hat man wieder zu funktionieren. Auskurieren, erholen? Wo kämen wir denn da hin?

Sie hat 5 kg abgenommen und hat Schmerzen in dem Arm, wo die Flexüle in der Beuge steckte - also kann sie wohl kaum 5 Std. hintereinander schreiben. Aber das macht alles nichts, man muss in dieser Gesellschaft einfach funktionieren, um mit allem Schritt zu halten.

Denn genau das war die Frage des Arztes. "Aber wie will sie denn das alles in der Schule nachholen?!"

Ist das wirklich wichtiger, als gesund zu sein?

Ich hasse diese Schneller-Weiter-Höher-Gesellschaft!!!

13.04.2011 um 21:40 Uhr

Wieder daheim

von: Rabenmutter   Kategorie: Die lieben Kleinen

Den Göttern sei gedankt, das Mäusekind ist wieder daheim!

Wurde auch Zeit...

Bei mir daheim ist alles mehr oder weniger liegen geblieben, da ich durch mein Krank nach wie vor viel zu viel schlafe, aber ich krieg es einfach nicht reduziert.  Immerhin sind die Kopfschmerzen eingedämmt, dafür wieder mehr am pennen, nun ja. Am 20. geh ich wieder zum Arzt, dann hat er die Hormon-Ergebnisse und dann wird es sicher nicht mehr lange dauern bis zur "richtigen" Behandlung, also sicher Umstellugn von Antidepressiva auf Hormonpräparate - na ich lass mich überraschen. Heute früh hatte ich aus heiterem Himmel Nasenbluten - ich hoffe, dass sich dies nicht wiederholt!

Jedenfalls konnte das Mäusekind gestern schon wieder richtig essen, hatte sich bei mir ein Stück Torte bestellt, was ich ihr auch mitgenommen habe. War dann zuerst meine Freundin mit der Darm-OP besuchen (die nur ein Haus weiter liegt/lag als Mäusekind) und  dann bis zum Abendessen bei der "kleinen" Maus. Da hatte sie schon einen Bärenhunger und beklagte sich über all das "Gematsche", was sie essen sollte (1 Wackelpudding, 1 Obstbrei, 1 Kaltschale - man kann's auch übertreiben...) - immerhin lagen 2 Scheiben Toastbrot mit auf dem Tablett.

Für heute hatte sie sich dann Eierschecke bei mir bestellt.

Allerdings schickte sie mir vormittags eine SMS, dass der Tropf gezogen wurde und dass sie heute entlassen wird. Wir dachten ja, dass sie nach Entfernung noch 1 Tag zur Beobachtung bleiben muss - war also nicht so. Allerdings muss ich gleich mal wieder meckern - die Klinik hat sich bei mir nicht gemeldet!  Dabei hätte sie gerne schon mittags heim gekonnt. Ich hab mich nur nicht früher hin getraut, weil sie ja "offiziell" kein Handy in der Klinik benutzen darf und in den Unterlagen, die ich hatte, drin stand, dass generell ab 14:30 entlassen wird und immer ein Arztgespräch stattfindet.

Aber wie so vieles, was da irgendwo in dieser Klinik geschrieben steht, stimmt das so nicht. Mäusekind hatte bereits den Entlassungsbrief, allerdings wussten die Schwestern von nix, so dass  wir doch auf die Ärztin warten mussten.

Morgen müssen wir nun wieder zu unserer Kinderärztin, na ich bin ja gespannt - die haben uns ja gesagt, es sei kein Pfeiffersches Drüsenfieber!

Ich denke mal, dass ich das Mäusekind noch nächste Woche daheim behalte, dann sind eh erst mal Osterferien...

11.04.2011 um 20:59 Uhr

Im Krankenhaus

von: Rabenmutter   Kategorie: Die lieben Kleinen

Nein, nicht ich habe es nun doch noch in eine Klinik geschafft - sondern das Mäusekind musste ich hinbringen...

Am Donnerstag sagte man mir am Telefon, dass es kein Pfeiffersches Drüsenfieber sei laut der Blutwerte und dass wir ihr kein Antibiotikum geben sollen. Ein Rezept dafür hatte ich zwar bereits in der Tasche, sollte aber auf den Anruf warten.

Ich wunderte mich schon, da ich mich im Internet zum Pfeifferschen Drüsenfieber belesen hatte, da war zu lesen, dass man diesem Virus, der es hervorruft, nicht mit Antibiotika beikommen kann - bei "normaler" eitriger Mandelentzündung jedoch immer Antibiotikum empfohlen wird.

Da es mit Mäusekinds Zustand schlimmer und schlimmer wurde, sie kaum noch schlucken kopnnte und nicht mal mehr Eis mochte, fuhr ich am Donnerstagabend noch schnell zu einer Apotheke, da mir ein Spray einfiel, dass man bei Halsscherzen zur leichten Betäubung einsetzen kann (Hex*oral-Spray). Außerdem fragte ich in der Apothke, was ich denn noch tun könnte, und als die Apothekerin "eitrige  Mandelentzündung" hörte, sagte sie zu mir, ich solle sofort mit dem Kind zum Arzt und ein Antibiotikum verordnen lassen.

Also sagte ich ihr, dass ich ein Rezept in der Tasche habe - die Ärztin aber der Meinung sei, wir bräuchten das nicht. Sie erzählte mir das, was ich zuvor schon gelesen hatte - bei Pfeifferschem hilft es nicht, bei bakterieller Infektion aber schon. Und zur Unterstützung wäre es nie verkehrt, da meistens die Vereiterung von zusätzlichen Bakterien hervor gerufen wird. Also nahm ich das Antibiotikum doch mit und noch was zum lutschen.

Aber selbst die Lutschpastillen, die eine örtlich betäubende Wirkung haben sollten, brachten keinerlei Linderung. Wir machten auch fleißig Quarkwickel um den Hals aber sie mochte immer weniger essen oder trinken.

Am Samstag bekam ich es dann langsam mit der Angst, da sie Fieber bekam (hatte sie bis dahin nicht), offensichtlich auch kurz vorm Kreislaufzusammenbruch war und mir ab Mittag jegliche Nahrungs- und Getränkeaufnahme verwehrte. 

Also beschloss ich, mit ihr in die Klinik zu fahren. Sie zog sich an, wir packten einen Koffer und ich rief uns ein Taxi.

Mit dem Bärenjungen geriet ich kurz aneinander, weil ich ihn gern als Unterstützung dabei gehabt hätte - er aber hatte am Freitag seinen 16. Geburtstag gehabt und wollte sich nun nachmittags mit ein paar Freunden treffen. Man hätte diese Feier ja auch verschieben können aber in dem Alter ist es wohl normal, dass Kumpels und Freunde vorgehen *seufz*. (Die Familienfeier hatten wir schon abgesagt...)

Ich stellte mich am Samstagnachmittag also nicht, wie ursprünglich geplant, Kuchen backend in die Küche sondern fuhr mit dem Mäusekind in das Krankenhaus, das uns am nächsten gelegen ist. Leider wurden wir dort direkt wieder weg geschickt, weil die weder eine Kinderklinik noch eine HNO-Station haben... Komische Sachen gibt's!!!

Also nächstes Taxi und Weiterfahrt in die Uniklinik zum Kassenärztlichen Wochenenddienst.

Die Ärztin dort war sehr nett, sie diagnositzierte eindeutig den Pfeiffer, war aber der Meinung, das könne bzw. müsse nicht stationär behandelt werden, aber schickte uns in die HNO-Klinik, um zweifelsfrei einen drohenden Abszess auszuschließen und mit dem Hinweis auf dem Überweisungsschein, doch bitte zu pinseln (gegen die Schmerzen gibt es da wohl was, sie hatte es aber selbst nicht da).

Die Ärztin in der HNO war zwar sehr nett aber auch sehr sehr jung. Sie guckte sich das Mäusekind an bzw. ihr sehr genau in den Hals,  schrieb uns dann ein riesiges Rezept mit mehr Antibiotikum, Schmerzmitteln etc. und wollte uns schon beinahe wieder nach Hause schicken - Mäusekind konnte sich schon kaum noch auf den Füßen halten! - als ihr einfiel, dass man die erwähnten Bauchschmerzen nochmal in der Kinderklinik abklären sollte.

Also trabten wir weiter zur Kinderklinik... Dort war wiederum eine sehr nette Ärztin, die das Mäusekind gründlichst untersuchte, ebenfalls eindeutig für den Pfeiffer plädierte, uns aber auch wieder nach Hause schicken wollte - mich dann jedoch fragte, ob ich befürchte, dass ich das Kind daheim nicht ernährt bekäme. Woraufhin ich ihr (nochmals) sagte, dass ich genau deshalb mit ihr losgezogen sei, weil ich befürchtete, ihr Kreislauf bricht zusammen. (Dass kein Abszess drohte, wusste ich ja inzwischen.)

"Wir könnten sie hier behalten und an eine Infusion hängen." - Na, das war mal ein Wort! Immerhin hatte die Maus innerhalb 1 Woche schon 4 kg abgenommen!

Sofort wurden ihr Unmengen Blut abgezapft und die Flexüle blieb gleich liegen.

Sodann bekam das Mäusekind ein schickes Einzelzimmer auf Station, beinahe wie im Hotel - mit eigenem Badezimmer und Ferseher!!!

Wir hatten ja im Koffer alles Nötige mit, so half ich ihr in den Schlafanzug und ins Bett, räumte ihre Sachen ein, und dann bekam sie auch schon das erste Fiebermittel über die Infusion und anschließend Electrolyt-Glucose-Lösung.

Fröhlich durch die Programme zappend lag sie im Bett, als ich sie gegen Abend verließ.

An dem ersten Abend teilte sie mir später noch per SMS mit, dass sie sogar ein ganzes Brötchen gegessen hätte. Juhu! Ich war total froh.

Allerdings sah es gestern schon wieder ganz anders aus, da konnte sie wieder gar nicht schlucken :-(

Heute auch nicht, doch wie das Abendessen kam, verspürte sie plötzlich wohl Hunger... aß 1/2 Leberwurstschnittchen und einige Löffel Kaltschale.

Ich konnte auch noch mit einer Ärztin sprechen, auch alle Ärzte der Station meinen, es sei Pfeiffersches Drüsenfieber - Blutwerte sind aber noch nicht fertig.

Was ich nicht kapiere - wie kann die Kinderärztin am selben Abend wissen, dass es kein Pfeiffersches ist, wenn in der Klinik nach 2 Tagen die Werte noch nicht da sind....!!!!  (Um den Virus nachzuweisen, braucht es wohl 2 - 3 Tage.)

Und sogar was Gutes hatte des Mäusekinds Klinikaufenthalt - ihr Papa kam sie heute besuchen, und da ich noch dort war, hat er - nach eeewig langer Zeit - wieder mal mit mir gesprochen. Also, nicht nur Höflichkeitsfloskeln getauscht sondern richtig geredet. Und das Gespräch war sehr positiv.

Ich hoffe nun, dass die Kinder in Zukunft ihren Vater wieder öfters sehen und vielleicht machen wir sogar mal was alle zusammen (mit seiner neuen Freundin)...
Immerhin- ein kleines Wunder :-)

Und das Mäusekind darf in ca. 2 - 3 Tagen wieder nach Hause, denkt die Ärztin!

Ein Glück, dass ich daheim bin und sie umsorgen kann!

(Hab gar keine Zeit, an meine eigene Krankheit zu denken - muss aber sagen, toi toi toi, das neu hinzugekommene Medikament hat die Kopfschmerzen tasächlich eingedämmt! Juhu! Und ich hatte nicht mal meinen monatlichen Migräneanfall!)

06.04.2011 um 18:29 Uhr

Zeichen & Wunder

Stimmung: einerseits erfreut - andrerseits bedrückt & besorgt

Juhu, blogigo geht wieder!!! Irgendwas fehlt halt, wenn's mal nicht geht...

Allerdings geht im Hause Rabenmutter irgendwie nix mehr seinen normalen Gang.

Das Mäusekind kränkelte letzte Woche. Halsweh, Kopfweh... Montags waren wir beim Arzt, da bekam sie Medizin gegen Halsschmerzen, sollte 3 Tage daheim bleiben. Da ich ja zum Glück daheim bin (für "Kind krank" ist sie schon zu alt), habe ich sie auch am Donnerstag daheim behalten, dem Hals ging es da zwar besser, dafür hatte sie immer noch starke Kopfschmerzen. Das kann ich ja nachvollziehen, dass man sich damit in der Schule nicht konzentrieren kann.

Am Freitag wollte sie dann uuunbedingt in die Schule - weil der Liebste sich fürs WE angesagt hatte, und sie sehen sich ja sooo selten *seufz*. Obwohl sie dann nur wenig unterwegs waren, nur im Park oder auf dem Balkon in der Sonne, fühlte sie sich dann am Sonntag wieder total matt. Na ja, sie hatte kein Fieber und wollte am Montag zur Schule.

Heute früh weckte sie mich dann mit der Frage: "Mama, wie sehen denn eigentlich die Mandeln aus?" Ich fragte zurück, wie sie darauf käme, da kam ihre nächste Frage: "Haben die weiße Punkte?" Oh je, nein, sie sollten keine weißen Punklte haben... Eiter! Also sind wir wieder zur Kinderärztin getrabt. Fieber hat sie keins, fühlte sich aber, als wir dort so saßen, total warm an, hatte knallrote Wangen und weinte vor sich hin... Nun fiel der Verdacht auf Pfeiffersches Drüsenfieber - allerdings wollte man uns nach 16 Uhr anrufen, wenn der Laborbefund da ist, was es nun ist. Es hat keiner angerufen :-(

Jetzt brauch ich da auch nicht mehr anklingeln, entweder hat man uns vergessen oder es ist keins. Bettruhe hat sie jedenfalls bis Ende der Woche so oder so.

Blöd nur, dass sie überhaupt nicht schlucken mag - es schmerzt höllisch. Immerhin hab ich 2 Eis in sie rein bekommen und einen Grießpudding - sie soll jedoch 2 Liter trinken! Schafft sie niiie!!!

Armes Mäusekind :-(

Als kleinen Trost haben wir ihr den Fernseher samt DVD-Player ins Zimmer gestellt.

Hoffentlich steckt sie uns nicht an - ich mit meinem laveden Immunsystem, die sich schon wieder einen 1-Tages-Magen-Darm-Virus eingefangen hatte...

Ein kleines Wunder für Familie Rabenmutter, bitte!!!

 

 

01.04.2011 um 15:11 Uhr

Telefonterror

Au Mann eh, es ist wirklich das Schlimmste, was man einer Frau sagen kann: "Du bist wie deine Mutter!" Meine Mutter ist im Moment genau wie ihre war, nur mit dem Unterschied, dass ihre Mutter schon wesentlich älter war, als sie diese Macke entwickelte... Nämlich die, ein Telefonterrorist zu sein!

Gestern Abend habe ich mir, nachdem ich wegen der am Wochenende aufgetretenen Magen-Darm-Kurzgrippe ein paar Nächte lieber auf meinem Sofa verbracht hatte, mein (Hoch-)Bett wieder hergerichtet. Und habe mir die Magnetmatratze diesmal euf meine Schlafseite geholt, schaden kann diese ja sicher nicht. Und habe, vermutlich Dank deren Wirkung, mal wieder 14 Stunden geschlafen... Bin allerdings gestern kurz nach 19 Uhr schon ins Bett gefallen.

Schon im Halbschlaf hörte ich heute dauernd das Telefon klingeln... und nachdem ich dann endlich aufgestanden war und gefrühstückt hatte, hatte ich von meiner Mutter 6 (!!!) Sprüche auf dem AB und 2 Anrufe auf meinem Handy!!!

Dann rief ich sie also zurück, und erinnerte sie daran, dass wir schon 2008 mal eine Vereinbarung getroffen hatten, die damals lautete "Wenn keiner da ist (bzw. ans Telefon geht), dann erst wieder nach mehreren Stunden versuchen anzurufen oder aber auf dem AB um Rückruf bitten - und sobald wir dazu kommen, rufen wir auch zurück. Ich komme mir nämlich von ihr total kontrolliert und bevormundet vor.Das habe ich ihr auch, damals schon, so erklärt.

"Aber du kennst doch deine Mutter, ich mach mir doch Sorgen, wenn ich dich nicht erreiche!" Ja, leider kenne ich das nur zu gut und will hoffen, dass ich niemals so ein Telefonterrorist werde!

Und was wollte sei mir mitteilen? Dass sie mit meiner ehemaligen (und ihrer jetzigen, also immer noch) Hausärztin gesprochen hat und diese gesagt hat, es wäre okay, wenn ich lange schlafe. (Ah ja, darum auch der Telefonterror, wenn ich es tue...) Und ich solle mir Befunde vom Arzt immer mitgeben lassen... und dies und das und jenes. Alles Dinge, die ich auch selbst schon heraus gefunden hatte oder selber weiß, aber nein, sie muss extra nochmal alle Welt verrückt machen. Es reicht doch, dass ich selber schon einen Horror davor habe, dass ich im Moment nichts weiter tun kann außer erst mal auf die Befunde warten. Zumal sich dann heraus gestellt hat, dass sie wieder nicht richtig zugehört hat und das mit der Blutuntersuchung in den falschen Hals bekommen hat.

Oh Mann... sie macht mich noch verrückter, als ich ohnehin schon bin ^^