Rabenmutter

27.07.2013 um 20:03 Uhr

Unverstanden

Eine knappe Woche Urlaub mit Ben und Mona liegt hinter mir. Es war schön, aber es war auch sehr anstrengend.

Zu allererst waren Ben und ich zu seinen ehemaligen Nachbarn zur Silberhochzeit eingeladen. Wovor er etwas Angst hatte, von wegen Schlagermusik und Eins-Zwei-Tipp tanzen müssen. Aber es war super und wir hatten jede Menge Spaß! Allerdings hatte ich auch einen Kräuter zu viel...

Wir hatten schon zuvor beschlossen, dass wir später noch in einen Club wollten, zu einer Dunkel-Düster-Party, um uns wieder zu "aklimatisieren". Dort war es auch super, allerdings hätte ich da kein Bier mehr trinken sollen... Entsprechend mies ging es mir am nächsten Tag, aber auch nur durch meine eigene Blödheit!

Denn bei Ben vorm Haus steht eine Kirche, die jeden Sonntagmorgen ihre Schäflein durch lautstarkes Läuten zu sich ruft. Davon erwachte ich, hatte Hunger. Stand auf und duschte und versuchte dann, Ben zu wecken, um mit ihm zusammen zu frühstücken. Bekam ihn aber nicht richtig wach. Also - statt einfach alleine was zu essen - legte ich mich wieder hin, und ab dem nächsten Aufwachen drehte es mir für den Rest des Tages den Magen um. Juhu! Na ja, Dummheit muss halt bestraft werden!

Abends gingen dann Ben und Mona alleine los, sich was zu essen suchen, ich ging nur wieder ins Bett. (Mit einem schlechten Gewissen. Monas Mutter ist Alkoholikerin... und dann erlebt sie Vaters neue Frau so!!!)

Ab Montag aber ging es mir wieder gut. Und dann kam das Ben-Action-Programm!

Er ist ein Macher, also zumindest, wenn er mit Mona unterwegs ist. Das war ja auch früher schon so, wenn er von den Wochenenden berichtete. Da war er nur am Stück mit Mona unterwegs. So nun auch in unserem gemeinsamen Urlaub. Was ja auch Spaß macht und ich bin gern mit den beiden unterwegs, nur leider wird es mir dann eben zu viel.

Und das hat er wohl irgendwie leider immer noch nicht verstanden. Ich bin dann irgendwann platt. Er fragt dann, wie es mir geht. Natürlich geht es mir nicht wirklich schlecht, sondern ich bin eben einfach nur müde und kaputt. "Aber wir waren doch nur im Schwimmbad!" oder "Aber du bist doch nur 2 Stunden durch den Wald gelaufen!"

Es macht mich sehr traurig, dieses Unverständnis seinerseits nun zu spüren. Hatte ich doch das Gefühl, dass gerade er mich versteht, der selber mit psychischen und körperlichen Wehwehchen zu kämpfen hat. Aber er ist der Chemie-Typ: hat sich auf Medis einstellen lassen und schluckt diese fleißig, damit geht es ihm gut, fertig; über Therapien, Veränderungen der Lebensweise etc. mag er nicht nachdenken...

Ich fürchte, da müssen wir nochmal intensiv drüber reden *seufz*.

Ansonsten war die Woche natürlich sehr schön. Schwimmbad, Saurierpark, ein Tag in Tschechien zum Knödel essen und einkaufen, Er und Mona waren im Kletterpark - ich hab sie geknipst, danach wilde Himbeeren gesucht. Abends haben wir immer zusammen gespielt, selbst der Bärenjunge hat sich mal eingeklinkt, sofern er da war. Unter der Woche merkt man ihn kaum, weil er viel unterwegs ist, auch und vor allem arbeitsmäßig.

Mäusekind und ihre Freundin hatten derweil Urlaub in Bens Wohnung gemacht.

Natürlich war die Zeit mit Ben und Mona schön, trotzdem habe ich mich dann am letzten Tag ausklinken müssen, hab die beiden alleine ins Schwimmbad geschickt und bin nach Hause gefahren. Mir fehlte einfach mein geregelter Ablauf, mein mühsam erarbeiteter Tagesablauf. Klingt böd, oder?

Die beiden haben sich angeblich ohne mich im Freibad gelangweilt - ich hab es genossen, in Ruhe was im Haushalt zu machen!!!

So wollte ich dann heute weiter machen, was leider durch meine Jugendlichen irgendwie vereitelt wurde. Grundaussage: "Wir sind den ganzen Tag im Schwimmbad." Supi, dachte ich mir, da hab ich hier meine Ruhe und kann putzen und waschen und tun und machen. Mach ich ja gern. Nur dass dann das Mäusekind nur vorübergehend im Freibad war, ihre Freundin aber hier, dann der Bärenjunge dauernd im Weg rum sprang und den ganzen Tag (!) damit zu tun hatte, sich ins Bärenmädchen zu verwandeln... Aaaah, wenn er nicht bald auszieht, drehe ich durch!!!

Trotzdem ich ihm erklärte, dass man bei 40 Grad im Schatten keinen herkömmlichen Nagellack ordentlich hin bekommt, versuchte er es gefühlte 25 mal, immer mit neuen Lacksorten, die Nägel zu machen. Natürlich vorm anziehen, um dann immer wieder mit dem Lack an den Klamotten zu kleben... Die Schminke verlief auch, oh große Not, Gejammer und Gezeter!!! Meine Nerven!!!

Und meine Muter liegt mir in den Ohren, dass ich "das arme Kind" (also ihn) doch nicht einfach rauswerfen(!) könne, und er käme doch finanziell viel besser, wenn er bei mir wohnen bleibt (ja, klar, weil ich dann von ihr finanziell abhängig bleibe!!!). Ach ja, es wird nicht einfacher... 

16.07.2013 um 08:57 Uhr

Zwischen Baum und Borke

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Gestern war ich bei meinem FA und konnte mit ihm endlich das Testergebnis von Ende April (!) besprechen.

Tja, und seither... hab ich wieder Kopfweh!

Warum müssen die mich immer zwischen Baum und Borke stehen lassen?

Mein Therapeut meint ja, dass die von ihm festgestellte Störung im Langzeitgedächtnis neurologische Ursachen hat, weil er psychisch außer dem Problem mit meiner Mutter, keine Ansätze findet. Auch die TK hatte ja bestätigt, dass ich nicht depressiv sei.

Der Arzt nun wieder meint, es gäbe so viele verschiedene Anzeichen von Depressionen und er schließt ein neurologisches Problem aus, weil ja in der Vergangenheit alles untersucht wurde und alles okay war. Fragte aber als nächstes, ob schon mal eine Nervenwasser-Untersuchung gemacht wurde. - Nein, wurde nicht.

Um meine "Unischerheit" (die vorher nicht da war!) aber auszuräumen, bekomme ich nochmal ein EEG und ein MRT. Um letzteres hätte ich soweiso gebeten, die Untersuchung, in der es hieß, es wäre eine Veränderung an der Hypophyse vorhanden, liegt über 2 Jahre zurück. Liege ich falsch in der Annahme, dass man sowas dann auch mal überprüfen sollte?

Ansonsten wäre 2011 zu der Untersuchung von 2007 kein Unterschied feststellbar gewesen. Nun, vielleicht lag der Schaden, der jetzt festgestellt wurde, da schon vor? Mitte/Ende 2007 schließlich machte sich die Erschöpfung spürbar in mir breit und am 3. Januar 2008 bin ich "umgefallen"!

Außerdem würde sich der FA gern mal mit meinem Therapeuten unterhalten. ("Au ja, das wird aber auch mal Zeit!" denke ich mir.) - Er rudert aber gleich zurück: erst will er die beiden Untersuchungsergebnisse abwarten, danach eventuell mit ihm sprechen...

Zum Glück gehe ich heute zu meinem Therapeuten und werde ihm das alles berichten, auch die Verunsicherung, die sich jetzt in mir breit macht.

Na ja, und was die Medis angeht... seit heute nehme ich sie wieder. Zwar in der geringsten Dosis... und mit Verunsicherung. Zeigen die Untersuchungen dann ein realistisches Ergebnis, wenn ich die Medis nehme?

Aber das, was ich da gelesen hab, mit der PMS und der Wassereinlagerung... Ich hatte das so schlimm im Sommer 2010. Ab Oktober nahm ich dann wieder Antidepressiva, und es war weg. Bis jetzt, wo ich die Antidepressiva habe ausschleichen lassen :-/

Nein, ich bin kein Freund von Dauermedikationen. Aber ich werde wohl in den saueren Apfel beißen müssen... Wie sagte letztens die Optikerin: "Für Nah- und Fernbrille sind sie doch noch viel zu jung! Das kommt erst mit über 40!"

Meine zerknirschte Antwort war nur: "Ich bin über 40!!!" 

12.07.2013 um 13:23 Uhr

Weiberkram

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Nach dem Tipp wegen des Mönchs*pfeffers und doch mal in diesem Forum zu schauen, dachte ich mir, ich sehe doch mal ins Netz, ob ich was zu meinem PMS finde...

Brauchbare Tipps habe ich jetzt nicht wirklich gefunden, aber einige Infos, die mit den Beschwerden zusammen hängen. Und da könnt ich mich gleich wieder aufregen!!!

Manch einer erinnert sich vielleicht noch, dass man 2011 festgestellt hatte, ich hätte einen Hypohpysen*tumor. Neben einer Veränderung im MRT von 2 mm Größe war mein Pro*laktinwert zu hoch.

Dann untersuchte man nochmal alle Hormone, diesmal war der Wert normal und alles war wieder gut. Keine weitere Nachuntersuchung seither, auch kein weiteres MRT...

Dann trabte ich zum Frauenarzt, vorrangig damals wegen der Migräne, berichtete aber auch von den anderen Problemen, u. a. traten die Depressionsschübe vorwiegend um den Eisrpung und vor der Regel auf. Also gehe ich mal von Hormonschwankungen aus. Sprach das auch gegenüber dem Gynäkologen an und hätte das gern mal näher untersucht gehabt, ob da im Laufe des Monats irgendwas schwankt.

Bekam damals zur Antwort, dass der andere Arzt ja schon die Hormone überprüft hätte und wenn da alles in Ordnung sei, müse man da nichts weiter untersuchen.

Er hatte das zweimal untersucht! Was ist an Schwankungen und Monatszyklus so schwer zu verstehen? 

Ja und nun habe ich mich also belesen und was fand ich? Dass bei Frauen mit solchen Beschwerden, wie ich sie habe - also Schmerzen unter dem Eisprung, Spannung und Schmerzen in den Brüsten, Stimmungsschwankungen und Wassereinlagerungen (!!!) - meistens eine Schwankung des... tadaaaa!... Prolak*tinspiegels vorliegt! Dies könnte durch regelmäßge Hormonuntersuchungen des Gynäkologen nachgewiesen werden...

Wenn ich da jetzt mit demselben Anliegen nochmal aufkreuze, erklärt der mich für bekloppt!

Weitere Ratschläge waren, auf viel tierisches Eiweis zu verzichten (mache ich... da gibt es nur noch 1 - 2 Mahlzeiten pro Tag im Gegensatz zu 3 - 4 vorher...), viel natives Olivenöl (ja doch!), viel trinken vor allem Tee (mach ich schon ewig!), 3 mal pro Woche Sport treiben wie z. B. 30 min. Radfahren oder Laufen (mache ich mehr!) etc. - also fast alles Tipps zu Dingen, die ich eh schon mache.

Weiterhin könne man Antidepresssiva oder die Pille versuchen. Nun ja, das will ich beides nicht (mehr). Aber es würde doch irgendwie beruhigen, zu wissen, wo der Scheiß herkommt...

Wenn das Lymp*ödem beispielsweise daher käme, könnte man sicher auch Entwässerungstabletten einsetzen. Das wollte mein Doc nämlich nicht, weil ja nie geklärt werden konnte, woher der Scheiß kommt! Und wirklich weg kriege ich das mit Reis und Entwässerungstee leider nicht. Es ist besser, aber es ist da. Und es tut sogar weh :-/

10.07.2013 um 17:02 Uhr

Es gibt Reis

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Gestern dachte ich, ich spinne.

Hatte ich in den letzten Tagen und Wochen schon immer mal das Gefühl, dass abends meine Knöchel geschwollen waren, war das gaaar nichts gegen gestern... da war auf einmal das Lympödem in all seiner Pracht wieder da, genau wie vor 3 Jahren und auch noch zu beinahe exakt dem selben Zeitpunkt! 

Wenn ich irgendwo rein drückte, dann blieben Dellen und die Haut kribbelte und spannte - ekelhaft! 

Entwässernden Tee trinke ich schon eine Weile (ein "Frauentee"), also schwerere Geschütze auffahren! So beschloss ich gestern, heute einen Reistag einzulegen. Zwar hatte ich nur eine Mischung aus normalem und Wildreis da, aber der musste gehen. Gleich früh gab es also Reis mit Obst und etwas Milch.

Ergebnis: in der Ergo bin ich gleich 3 mal pinkeln gerannt (in 90 min.)! 

Mittags gab es den Reis mit angebrutzeltem Gemüse. Und ich renne immernoch gefühlte alle 5 min. auf'n Pott ;-)

Heut Abend gibt es Spargel, der entwässert auch - und für morgen hab ich mir Sushi vorbereitet. Hmmm....

Wenn ich es damit in den Griff bekomme, super! ;-) 

09.07.2013 um 12:16 Uhr

Momentaufnahme

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Nun ist es schon wieder 6 Monate her, dass ich in die Tagesklinik ging, und ich habe mal das letzte halbe Jahr für mich Revue passieren lassen.

Alles in allem kann ich feststellen, dasss es mir wohl sehr viel besser geht. Seit dem Klinikaufenthalt habe ich einen - wie nannte es letztens diese Gutachterin? Geregelt? Organisiert? - ich sag mal "normalen" Tagesablauf.

Ich weiß nicht, ob ich das mit dem Aufstehen um 6:30 Uhr so konsequent durchhalten könnte, wenn mich nicht der Liebste jeden Morgen telefonisch wecken würde. So quatscht er mich wach und dann muss ich auch raus, oft bin ich aber auch schon wach, wenn das Telefon klingelt. Und es ist so schön, wenigstens jeden Morgen seine Stimme kurz zu hören. 

Dann setze ich mir jeden Tag Aufgaben. Also, 2 bis 3 Tage pro Woche habe ich sowieso mein Vormittagsprogramm, einmal Ergo Gruppe, dann Ergo Einzel und die Gesprächstherapie. Letztere aber nur ca. aller 2 Wochen, weil es da akkut keine Baustellen gibt. Ich bin momentan nicht depressiv und es gibt auch keine Neurosen zu bearbeiten. Schön!

An Hausarbeit ist leider wieder viel mehr auf mich zurück gefallen, was eigentlich an die Kinder verteilt war. Beruht darauf, dass die beiden kaum mehr da sind. Klar, wenn sie was direkt eingesaut, zugemüllt oder alleine benutzt haben, dann lasse ich es sie auch (meistens) selber weg räumen. Aber es ist mir einfach viel zu anstrengend, meiner Tochter der Wäsche wegen nachzulaufen - dann würde ich nämlich nie den Korb leer bekommen, weil sie es vergisst oder unterwegs ist - oder aber die Küche meines Sohnes wegen tagelang voller dreckigem Geschirr stehen zu lassen.... Dann mache ich es eben selber, auch wenn das angeblich nicht richtig ist. Außerdem wären die Pflanzen auf Balkonien längst verdorrt und Schildi wäre verhungert, wenn ich mich nicht selber kümmern würde!

Dafür koche ich größtenteils nur noch für mich. Was ich zwar blöd finde, vor allem auch, dass ich dauern alleine essen muss - aber so ist es nun mal. Außerdem habe ich wieder eine andere Ordnung in meine Ernährung gebracht, was in den letzten Jahren wieder ziemlich ins Schleifen gekommen war. Auch wenn die Ernährungsberaterin es für Blödsinn abgetan hat - ich habe damit gut Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht.

So esse ich jetzt morgens queerbeet, wonach mir halt ist. Mittags gibt es balaststoffreiche Kohlenhydrate vegetarisch und abends gibt es Proteine. Außerdem gibt es über den Tag verteilt jede Menge frisches Obst und Gemüse. Sogar beim Liebsten funktioniert das ganz gut und Mona isst fröhlich mit - wo sie sonst nur rummäkeln würde - wenn das Zeug mundgerecht geschnitten immer auf dem Tisch steht :-)

Ich muss nämlich dringend wieder/weiter abnehmen. Hatte ja Dank Tagesklinik und Fastenzeit ein paar Kilo geschafft, die waren aber kürzlich alle wieder drauf :-/ Jetzt sind sie größtenteils wieder weg, auch wenn es noch ein krasses Geschwanke auf der Waage gibt.

Bei großer Hitze vor allem, und meist an den Tagen mit Vormittagsprogramm, muss ich mich mittags hinlegen. Manchmal genügt mein Viertelstündchen Powernapping, aber nicht immer. Da komme ich dann aber mit einer Stunde Schlaf hin, was auch ein gewaltiger Fortschritt ist - Wecker hören zum Einen, ausgeruht sein zum Anderen. (Wird vielleicht weniger nöitg, wenn ein paar mehr Kilo verschwunden sind - Übergewicht führt nämlich auch zu Erschöpfung. Darauf ist in den vergangenen 2 Jahren keiner eingegangen... es hieß immer nur, das liegt an den Medikamenten, und die Gewichtszunahme müsse man dann in Kauf nehmen... Aaah ja, den Teufel also mit Beelzebub austreiben... Na ja, ich habe es leider auch erst vor Kurzem gelesen, dass es auch ein Faktor ist oder sein kann.)

Allerdings ist genau das der Punkt, wo ich an meiner Arbeitsfähigkeit über mehr als 4 Stunden täglich zweifele. Also, die Erschöpfung, die sich noch häufig einschleicht. Ja, ich würde es vielleicht schaffen, aber ich würde wieder nach Hause kommen und umfallen.  Damit wäre ich an genau dem Punkt, an dem ich Anfang 2008 und Ende 2010 schon mal war... und da will ich nicht nochmal hin! Sich aus diesem Loch wieder raus zu arbeiten, das kostet sooo viel Kraft... und älter wird man ja auch!

So leide ich zum Beispiel seit einiger Zeit schlimm unter P*M*S. Wobei ich nicht sagen kann, ob das P für Pre oder Post steht... Es ist kaum mehr eine Woche im Monat, wo ich nicht unter Bauchschmerzen oder schmerzhaft spanndender Brust leide. Migräne hatte ich zum Glück seit März keine mehr, nur mehr leichte Kopfschmerzen, was annehmbar ist. Der Rest aber ist anstrengend! Nur mag ich darum nicht zum Arzt gehen, den nich weiß genau, was mir wieder empfohlen wird: die Pille. Nein, danke, will ich nicht. Die schlechten Erfahrungen und daraus resultierende Ablehnung kann mir keiner nehmen. Von homöopatischen Mittelchen hab ich kürzlich gelesen, da stand dann aber dabei, dass die als Nebeneffekt die die Lust mindern aber die Fruchtbarkeit erhöhen. Nein, danke, das muss ich nun nicht haben!!! 

Außerdem sind meine Augen schlechter geworden und ich habe gestern dann endlich einen Sehtest machen lassen und bekomme nun neue Brillen. Ein Glück, dass sich da die Brillenversicherung mal gelohnt hat. Für Brille und Sonnenbrille zusammen zahle ich nur knapp um die 50 Euro! Erschreckend war für mich, dass ich die jetzigen Brillen erst seit einem Jahr habe... ich hoffe, das geht nicht weiterhin so schnell bergab mit der Sehfähigkeit!

Am Hören hängt es auch langsam. Wenn ich mich auf was konzentriere, dann höre ich nix. Also - wenn mich jemand anspricht. Wird irgendwie weggefiltert... Und wenn ringsum viel Trubel ist, muss man auch laut und deutlich mit mir sprechen, weil bei mir sonst nur Genuschel ankommt. Wird noch belächelt, ist aber trauriger Ernst! 

Ja, so ist das - die einen "Wehwehchen" sind besser geworden, dafür sind neue hinzu gekommen... ich glaube auch ehrlich gesagt nicht, dass das mit der Konzentrations- und Lernfähigkeit nochmal besser wird. Ich glaube, ich kann froh sein, wenn es mir durch die Therapie gelingt, das jetzige Level zu halten... aber das steht noch auf einem anderen Blatt, man wird sehen! 

03.07.2013 um 14:11 Uhr

Keine Einschränkung

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Ich hatte heute einen Termin beim amtsärztlichen Dienst vom Jobcenter. Endlich!

Nach Entlassung aus der TK war ich ja zu meinem Bearbeiter (Arbeitsberater/-vermittelr/Whatever!) gegangen und hatte ihn gefragt, ob ich denn nun Rehabilitant wäre oder wie? Ich meine, 2010 hatte das Amt beschlossen, dass sie mich an die Rentenkasse abgeben, weil ich für sie nicht vermittelbar bin.

Von Seiten der Rentenkasse wurde ja aber alles abgeschmettert, darum dann auch letzten Endes der Aufenthalt in der Tagesklinik.

Seither halte ich auch, was meinen strukturierten Tag angeht, gut durch. Stehe wochentags jeden Mogen um 6:30 Uhr auf, "weil ich es kann", nicht muss. Will mir das aber auch garn icht erst wieder abgewöhnen.

Das ändert aber nix an der Tatsache, dass ich nicht stundenlang am Stück  einer Tätigkeit nachgehen kann und die Konzentration lässt schnell nach bzw. mache ich Fehler und sehe sie nicht etc. Das nervt mich total! Aber: ich mache seit letzten Monat kognitives Training bei eienr Ergotherapeutin und will mal sehen, ob das auf Dauer da was verbessert.

Außerdem brauche ich Mittagsruhe (-schlaf) :-/ 

Dass ich diesen Befund mit der Störung im Langzeitgedächtnis habe, hatte ich doch geschrieben. Das habe ich also dem Amtsärztlichen Dienst noch eingereicht, nachdem die mal wieder ein Gutachten erstellt hatten, ohne mich zu sehen...

Aber darüber wurde ich heute aufgeklärt: der Amtsärztliche Dienst ist kein diagnostischer Dienst, sondern die fordern generell nur Unterlagen der bisher behandelnden Ärzte an und werten diese dann aus. Gutachten erhält der Betreffende nie persönlich, kann er sich aber immer gerne von seinem Bearbeiter geben lassen. (Hm, wäre ja sinnvoller, demjenigen das Gutachten zukommen zu lassen, ehe man zu einem "Abschließenden Gespräch" einlädt...) 

Komisch, jetzt konnte man mich nun doch persönlich befragen und untersuchen!

Man war aber der Meinung, dass der Untersuchungsbefund keine Einschräkung für eine volle Arbeitsfähigkeit darstellt. Eingeschränkt wäre diese ja sowieso - aber 8 Stunden am Stück sollten machbar sein! Ja, und in welchem Bereich, bitte? Und wie ist das mit der Mittagspause?

Ganz davon abgesehen, wurde der Befund nicht verstanden. Sie stellte nämlich Fragen, wie lange das gedauert hätte etc. - mein Tehrapeut hat aber genau rein geschrieben, welcher Test es war und wie die Ergebnisse aussehen, ein medizinisches Kauderwelsch, dass nur Mediziner verstehen! Sie hat aber nur auf die anschließende Erläuterung hin gewiesen (wo er es für mich und andere Dummis nochmal erklärt hat) und außerdem hat sie den Test belächelt, weil er ja nur von einem Therapeuten durchgeführt wurde und nicht von einem Facharzt!

Nun, jedenfalls wurde notiert, dass ich eine Arbeitserprobung für wichtig halte und gerne machen würde. Die Unterlagen gehen nun zum Sozialpsychologischen Dienst. Mal sehen, was von da dann kommt oder ob ich wieder nur eine Einladung zum abschließenden Gespräch erhalte... 

01.07.2013 um 20:50 Uhr

Eins, zwei drei ... vorbei (Zweiter Teil)

So, dann war es auch schon Sonntag. Für den war die obligatorische Friedhofswanderung angesagt, die Grey organisiert und zu der von Jahr zu Jahr mehr Leute kommen. Dieses Jahr waren auch die Trauerhallen geöffnet, so dass wir auch da mal einen Blick hinein werfen konnten.

Eigentlich hätten wir gern am Nachmittag eine Band im Kohlrabi*zirkus gesehen, wollten uns aber keinen Stress machen und lieber das schöne Wetter draußen genießen, solange es ging. Also wurde dieser Programmpunkt kurzerhand gestrichen, wir ließen uns Zeit auf dem Friedhof und fuhren später in die AG*RA, bummelten dort ein wenig über die Einkaufsmeile, sahen auf jeden Fall The*Birthday*Massacre, die ich schon seit Jahren gern mal sehen wollte. Ds als Abschluss des Tages geplante Konzert im Alten*Landratsamt ließen wir auch weg, was im Nachhinein betrachtet, klug von uns war. Der Kaiser & Co. wollten u. a. auch dort hin, versuchten es und kamen nicht rein. Darüebr hätten wir uns nur geärgert. Ganz davon abgesehen, kamen wir "daheim" an und keine 5 Minuten später gab es Regen - also alles richtig gemacht!

Den Montag gingen wir wieder ganz entspannt an, fuhren zuerst ins Museum und bummelten in Ruhe durch die Ausstellungen. Danach ging es zur AG*RA, um ein wenig einzukaufen (hatten uns ja gestern schon informiert) und guckten uns ab 19 Uhr Bands an. Mit V*N*V*Nation war dann das W*G*T 2013 auch schon wieder Geschichte...

Am Dienstag waren dann auch unsere Quartierleute wieder da, wir hielten noch einen Schwatz ab, dann brachte mich Ben zum Bahnhof, wo ich mir mit 4 Bekannten aus der Heimat ein Ticket teilte ... aber nein, der Alltag hatte mich noch nicht wieder!

Denn ich war nur knappe 24 Stunden daheim, ging am Mittwoch zu meiner Ergotherapie am Morgen und zum Tanzkurs am Abend, stieg anschließend direkt wieder in den Zug und fuhr zu Ben. Der hatte nämlich noch Urlaub!

Gemeinsam brachten wir sein Auto in die Werkstatt - abholen musste er es am nächsten Tag alleine, da ich mit einer dicken Erkältung im Bett lag. Dann ging es erst mal zur Apotheke, so dass ich mich den Rest des Wochenendes einigermaßen über Wasser halten konnte. Wir hatten nämlich einen Ausflug zur Fundstätte der Himmelsscheibe geplant und führten diesen auch durch. Das Museum war zwar ein wenig enttäuschend, vieles wusste ich schon - trotzdem war es irgendwie spannend!

Montags dann holte ich mir daheim bei meinem Hausarzt Antibiotikum und legte mich damit 3 Tage lang nochmal fest ins Bett, dann ging es wieder aufwärts.

Bis zu den weiteren dreibuchstabigen Aktivitäten ging dann etwas Zeit ins Land, W*G*T war ja Pfingsten, das nächste war die B*R*N, die ist imemr am 3. Wochenende im Monat Juni. Dazwischen kam das Hochwasser mit einiger Aufregung, Sandsäcke füllen etc. - direkt betroffen sind wir ja aber zum Glück nicht gewesen.

Es wurde überlegt, die Veranstaltung des Hochwassers wegen abzusagen, was man aber zum Glück nicht machte - eine Katastrophe reicht ja auch! Dieses Jahr würde Ben dabei sein - im Vorjahr hatte er kurz vor diesem Wochenende mit seiner (zukünftigen) Ex-Frau Tacheles gesprochen und ihm war nicht nach Party-Wochenende gewesen.

Also kam er nun am Freitagnachmittag an und wir gingen im frühen Abend zusammen los. Bummelten von hier nach da, aßen, tranken, guckten, lauschten... es gefiel ihm ausnehmend gut! Nachdem wir fußlahm genug waren, gingen wir nach Hause, nicht ohne unterwegs noch Bekannte vom Theaterprojekt zu treffen und uns eine Spontan-Performance von denen anzugucken. Dann aber fix ins Bett und gut ausschlafen, um am nächten Nachmittag erneut loszuziehen. Wir erwischten zufälllig Sebastian*Lohse auf der Bühne, sahen später noch gezielt Luc*Stargazer und Silent*Poem. Das ist das schöne an diesem Fest, überall stehen Bühnen und alle Konzerte sind kostenlos. Leider ist es immer viel zu schnell vorbei, und diesmal für uns sogar noch früher, da wir am Sonntag nur kurz durch die Straßen zogen, hauptsächlich, um was zu essen - am Abend ging es zum  Konzert von Dead*Can*Dance  in die Junge*Garde Dresden.

Das war ein wunderbares Konzerterlebnis und zum Glück passte auch das Wetter! Vor dem Konzert trafen wir noch einige Freunde, schwatzten... und genossen dann die Musik. 

Am Montagnachmittag erst fuhr Ben wieder nach Hause und es würde eine kurze Woche werden, denn am Freitag sollte ich mit dem Mäusekind zu ihm fahren - Prämiere, nach einem Jahr würde mein Kind es endlich mal schaffen, mit hin zu kommen!

Es war auch ein sehr schönes Wochenende, mit Zoonacht zur Sommersonnenwende, Freibadbesuch am nächsten Tag und ausgiebigem Kartenklitschen.

Und eine Woche später - und damit vergangenes Wochenende - stand der Abschluss der Frühsommerlichen Dreibuchstabigen ins Haus - das E*H*F. Nun bereitete vorher der Regen schon wieder Kopfzerbrechen, die Fim*nächte in Dresden bauten ihre Bühne wegen selbigem wieder ab - aber pünktlich zum Wochenende sank der Pegel wieder und das Fest fand statt, wenn auch in kleinerem Rahmen, da Elbwiesen nicht genutzt werden konnten und einige Veranstaltungsorte Wasserschäden genommen hatten, die nicht so schnell zu beseitigen waren.

Ich selbst zögerte auch lange, ehe ich uns im Vorverkauf die Bändel holen ging - ist zwar billiger, nur wenn es in Ströhmen gießen würde, hätten wir das Geld halt umsonst ausgegeben.

Zum Glück zeigte sich der Samstag mit annehmbaren Wetter. Der Vormittag führte uns erst mal auf den Flohmarkt, im Nachmittag dann fuhren wir  zum Festgelände.  Waren leider zu übermütig und vergaßen sowohl Regenjacken als auch -schirme...

Dort angekommen, liefen wir eine Weile umher, begutachteten Verkaufsstände für allen möglichen Krimskrams, pilgerten von Fressbude zu Fressbude (Knobibrot mit Tomaten! Sooo lecker!!!), trafen diesen und jenen, genehmigten uns hier und da ein Bierchen bzw. einen Wodka zur Einstimmug - das erste Konzert, das wir am Abend sehen wollten, war von den Russian*Doctors.

Es sollte allerdings dann auch das einzige bleiben, denn pünktlich zu Konzertbeginn fing es an zu regnen... ging zwar ab und an in nur leichtes Tröpfeln über, aber zum Ende hin war ich dann total durchgeweicht und wollte nur noch heim!

Vom Festgelände kam man zwar ganz gut weg, nur auf die Anschlussbahn hätten wir dann ziemlich lange warten müssen und nahmen uns ein Taxi. Letzteres hatte ich allerdings über Nacht total ausgeblendet, fragte dann morgens Ben etwas verwirrt, welchen Weg wir denn vom Bahnhof genommen hätten? Was bei ihm zu einiger Erheiterung führte!!!

Tja, gegen Mittag brach er dann schon wieder gen Heimat auf, ich nutze den inzwischen strahlenden Sonnenschein und machte mich nochmal auf den Weg zum Festgelände, immerhin hatte ich ja ein Wochenendbändel gekauft! Schaute mir nochmal die gleiche Band wie am Vorabend an, was bei schönem Wetter eindeutig mehr Spaß machte, und wanderte nebenbei knapp 8 km am Elbufer entlang...

Ach ja, damit wärenwir beim nächsten Thema: Rabi will mal wieder abnehmen! Aber dazu ein anderes Mal mehr! 

 

01.07.2013 um 15:47 Uhr

Eins, zwei drei ... vorbei (Erster Teil)

von: Rabenmutter   Kategorie: Abenteuer

Liegt es am Alter, dass die Zeit immer schneller rast? Nun ja, entsprechend gibt es auch einen Zeitraffer der vergangenen drei, denn sie sind nun wieder vorbei.

Gemeint sind die 3 großen Frühsommer-Feste im Leben der Rabenmutter mit den jeweils 3 Buchtaben, die da wären W*G*T, B*R*N und E*H*F.

Das W*G*T plante ich also diesmal nicht für mich alleine, sondern mit Ben zusammen. Wobei er da ziemlich unkompliziert mir die Zügel in die Hand gab, es war keine Band dabei, die er jetzt explizit sehen wollte, und so hatte ich ein paar notiert, die mich interessierten oder die empfohlen worden sind.

Allerdings musste ich im vorfeld arg diskutieren, dass ich bitte in Leipzig nicht zelten möchte. Auf einem kurzen Festival über 3 Tage hab ich kein Problem damit, dass ich mal keine guten Sanitäranlagen habe und da muss man auch nicht unbedingt duschen, das geht dann auch mal mit jeder Menge feuchter Einmalwaschlappen etc. im Zelt. Aber nicht über  6 Tage!!!

Zum Glück konnte ich mich durchsetzen, wobei mir zu Hilfe kam, dass seine engsten Freunde im Zeltkreis alle nicht anreisen würden, und so fand Ben ein Quartier für uns im Haus einer Arbeitskollegin. Wir wohnten da sehr schön und auch die meiste Zeit für uns alleine, da die Kollegin samt Familie für ein paar Tage verreiste. Der Anfahrtsweg zu den einzelnen Veranstaltungen war zwar damit ungewohnt weit, aber in meinen bisherigen Quartieren wären wir zu zweit nicht untergekommen.

Allerdings wurde ich dann am Donnerstag überstimmt, was das nächste W*G*T und das Zelten angeht... und das kam so: der Metmacher und Frau Hund sind dort immer auf dem Zeltplatz. Nun hatte der Metmacher aber eine berufliche Weiterbildung, die ausgerechnet in der Woche vor Pfingsten stattfinden musste! Somit konnte er nicht donnerstags anreisen. Nun sind allerdings dort zelten wollen und erst freitags anreisen irgendwie inkompatibel. Also entstand die Idee, dass ich mit Frau Hund im Auto am Donnerstagmorgen gen Leipzig fahren könnte, im Gegenzug wir ihr dabei helfen würden, den Zeltplatz zu belegen und das Zelt aufzustellen. Gesagt, getan. Um 9:30 Uhr fuhren wir los, Ben wollte uns vor der AG*RA treffen.

Auf der Autobahn ein Riesenstau, kaum dass wir drauf waren... also über die Dörfer gondeln... es gondelten viele, wir waren eeewig unterwegs und somit hatten wir dann vorm Zeltgelände samt Parkplatz eine Reisenschlange! Hmpf!

Nun ja, Ben wurde das Auto anvertraut und wir Mädels machten uns mit der Sackkarre auf den Weg zum Zeltplatz. Sicherten den gewünschten Platz, dann ging sie wieder los, um Ben auf den Parkplatz zu geleiten und mit ihm das restliche Gepäck zu holen. Bei strahlendem Sonnenschein bauten wir dann gemeinsam das Zelt auf, was wir mit einem guten Schluck Met begossen.

Na ja, und beim Zeltaufbau ging es dann los... "Schau mal, wir haben genau so ein Zelt!" kam von Ben. Und dann lauter so Spitzen, wie "wir könnten uns jetzt auch entspannt vors Zelt setzen, anstatt mit dem Auto nochmal los zu müssen... Bändel müssten wir auch nicht außerhalb holen... und könnten ja auch mit dem Metmacher und Frau Hund zelten, statt mit meinen Leuten..." und und und... Also lautet der Beschluss, dass Rabi dort nächstes Jahr zelten muss!

Als also soweit alles stand und der Met auch wieder verdaut war, zogen wir mit Sonnenbrand von Dannen. Erschwerend kam hinzu, dass unsere Quartier"mutter" krank war und wir, um sie nicht zu sehr zu belasten, erst freitags würden anreisen könen. Also fuhren wir zu Ben nach Hause, unterwegs mit Abstecher zu einem Baumarkt, um einen schwarzen Sonnenschirm zu ergattern, den wir bei ihm dann sofort installierten und nutzten und den Tag gemütlich bei einem Drink auf dem Balkon ausklingen ließen.

Am Freitag dann zogen wir uns schon bei ihm entsprechend an, wollten dann direkt zum Hauptbahnhof, Bändel holen, dann ins Quartier und direkt weiter zum Victoria*nischen Picknick. Die Bändelschlange war furchtbar lang und ehe es los ging... aber nun ja, dann ging es schnell. Dann zum Quartier, Gepäck reintragen, Schlafcouch einrichten (Ben hatte extra eine Doppellumatra mit, die wir gar nicht brauchten), kurz mit der Quartier"mutter" schwatzen, Picknickkorb packen und auf ging es. Wir wohnten ganz in der Nähe des Parks, in dem das Picknick alljährlich stattfindet, so konnten wir hin laufen. Mussten im Park dann nur den Massen folgen. Dort trafen wir dann Miri und Maria, genossen die Sonne, den Wein und den Trubel um uns herum. Alles ganz entspannt.

Nach dem Picknick ging es erst mal wieder ins Quartier, umziehen, Korb wegbringen - dann brachen wir auf zur M*B und sahen uns dann dort 3 Bands  an. Die eine davon war eine Empfehlung von der Lady und der Tipp war wirklich gut, hat uns super gefallen und es wurde auch gleich ein Tonträger erworben!

Dort trafen wir auch den Kaiser, der tolle Neuigkeiten hatte: seine Freundin war hochschwanger! Er lief uns dann mit seinen Kumpels auch immer wieder über den Weg.

Von der M*B ging es weiter zur AG*RA, wo ich gern das Mitternachttsspecial von And*One sehen wollte, was aber leider enttäuschend war. Außer "Personal Jesus" kannte ich kein Lied, und das ist bekanntlich auch nicht von denen...

Anschließend machten wir noch eine ausgiebige Rundfahrt mit dem Nachtbus. Also, der fuhr zwar "unsere" Haltestelle an - aber erst auf der Rückfahrt... So waren wir erst irgendwann gegen Morgen zu Hause.

Am Samstag war vormittags erst mal Brunch bei Maria & Co. angesagt, was (wie immer) sehr gemütlich war und es viel zu schwatzen und zu lachen gab. Danach fuhren wir erst mal wieder zurück und legten uns nochmal zu einem Mittagsschläfchen hin, da ich blöderweise ausgerechnet (natürlich!) zum Festivalwochenende auch noch meine Regel bekommen musste und dann hab ich immer Kopf- und Bauchweh und bin auch total schlapp. Doof!

Na ja, jedenfalls ging es dann nachmittags ausgeruht weiter zum Heidnischen*Dorf und von das aus wieder zur AG*RA, wo wir uns mit dem Metmacher und Frau Hund auf einen Met trafen und nebenher einige Bands guckten. Diesmal heimzu dann eine andere Haltestelle wählten, zwar etwas weiter laufen mussten - aber mindestens 1 Stunde früher zu Hause waren!!!