Rabenmutter

13.12.2013 um 19:22 Uhr

Im Weihnachtsstress...

Ja, ich weiß, ich bin selber Schuld, dass ich mich in der Vorweihnachtszeit unter Stress setze.

Aber ich bastle meine Karten nun mal gern selber und ich backe gern für alle Plätzchen :-) Das macht mir Spaß und gibt mir ein gutes Gefühl, auch wenn dadurch dann Zeit für anderes fehlt.  Darum mache ich es einfach trotzdem, Punkt.

Die ersten Weihnachtseinkäufe hatte ich noch im November getätigt, an dem Tag fielen auch die ersten Schneeflocken, das war irgendwie so passend. Und schön. Blöd war, dass ich viiiel zu früh im Einkaufszentrum war - kurz nach 9. die Geschäfte öffneten um 10... WTF???!!!

Die restlichen Geschenke hab ich selbst gemacht bzw. online eingekauft. Die ersten Päckchen sind verschickt, die Karten alle geschrieben. Der Rest wird dann nächste Woche quasi auf letzte Minute, aber ich kriege das alles hin.

Heute hatte ich nochmal Stress, vor allem, weil ich mich selber verrückt gemacht hatte...

Wir erinnern uns: ich möchte eine Leistungsfeststellung machen, also ich möchte gern schriftlich haben, wie einsatzfähig ich momentan wirklich bin. Jedoch hat die Reha-Abteilung vom Arbeitsamt, statt mich zu beraten, mich - mal wieder - einen Antrag auf Teilhabe stellen lassen. Dieser wurde dann direkt an die Rentenkasse weiter geleitet - und von dort bekam ich nun Post, dass ich denen den Entlassungsbericht der Tagesklinik zusenden soll. Ich???!!! Hab den nicht, bekomme den auch nicht! Soweit jedenfalls die Auskunft von dort, ich bin direkt hin gegangen, mache ja in der Einrichtung immer noch allwöchentlich meine Ergotherapie. Da es eine Psychiatrie ist, geben die keine Entlassungsberichte raus, außerdem muss die Rentenkasse das selber anfordern. Problem: ich habe den Antrag beim Jobcenter stellen müssen, d.h. das Jobcenter hat die Schweigepflichtentbindung von mir, nicht aber die Rentenkasse. Die brauchen sie aber, um irgendwo was anfordern zu können.

Also dachte ich mir, ich gehe direkt hin. Und da hab ich mich vorher echt verrückt gemacht, weil es überall hieß: Termin vereinbaren. Online: keine freien Termine...

Fazit: ich fuhr heute früh hin. Machte mich auf Diskussionen gefast. An der Rezeption ein Schild: Bitte Termin vereinbaren! ...  "Guten Tag, ich möchte einen Termin vereinbaren!" - "Wollen Sie nicht gleich da bleiben? Es sieht grad gut aus!" Okay... :-)

Nach 5 Minuten war ich dran, nach weiteren 5 Minuten alles geklärt! Puuuuhhhh!!! 

So konnte ich mich entspannt mit einer Freundin heute Nachmittag noch auf einen Glühwein treffen. Nachher wollte ich mit dem Fleiger, den ich eeewig nicht gesehen hab, zu nem anderen alten Kumpel, den ich in etwa genau so lange nicht gesehen habe, zum Geburtstag. Leider hat der Flieger grad abgesagt und alleine hab ich dann auch keine Lust, weil dort die Böse Hexe sein wird und da hätte ich dann schon lieber gern irgendeinen Begleiter an meiner Seite.

Morgen gehe ich 4 Stunden arbeiten, renne von da aus direkt zum Bahnhof, wo hoffentlich meine Kinder am Bahnsteig stehen und wir zu meiner Mama zum Geburtstag fahren. Fahrkarten sind schon gekauft.

Ben kommt direkt hin, danach kommt er mit her. Wollen am Sonntag noch ein paar Geschenke einkaufen, brauch noch was für meine Mama, das ich im Böhmischen gesehen habe. Da wollen wir also hin.

Wenn der Termin nicht nochmal verschoben wird - bereits 2 mal geschehen! - wird Ben dann nächste Woche geschieden. Auch ein wichtiger Schritt!

Am Freitag dann ähnliches Spiel wie morgen: nach Arbeit renne ich zum Bahnhof, treffe da das Mäusekind und wir fahren zu Ben. Hab dem Mäusekind  letztes Jahr versprochen, dass wir dieses Jahr dort gemeinsam auf den Weihnachtsmarkt gehen. Am Sonntag kommt Ben dann mit her, da bekommt er auch schon sein Weihnachtsgeschenk - ich gehe mit ihm auf ein Konzert, das weiß er aber noch nicht.

Da er sein Kind nur am 2. Feiertag haben darf und dann mit ihr zur Oma fährt, sehen wir uns also bis zum 1. Feiertag. Danach fahre ich Silvester zu ihm hin, muss am 30. nochmal arbeiten.

Wie man sieht - es ist alles durchgeplant und -organisiert. Dadurch, dass ich die Arbeitstermine doch recht kurzfristig bekomme, kann ich leider kaum mehr was auf lange Sicht planen, was alles etwas verkompliziert im Moment. Aber dann ist es eben so. Auf jeden Fall macht die Arbeit noch Spaß!!!

Geärgert hat mich der kaputte Kühlschrank letzte Woche, der neue kippelt auch noch, aber er sieht schick aus und er funktioniert! ;-) Und es ist noch genug Geld für den Urlaub nächstes Jahr übrig, wenn alle Weihnachtsvorbereitungen erledigt sind, mache ich mich wieder über die Ferienhauskataloge her...

Ich wünsche schon mal allen Lesern frohe Weihnachten, falls ich vorher nicht mehr zum schreiben komme!