Rabenmutter

26.06.2014 um 12:35 Uhr

Drücker erwünscht!

von: Rabenmutter   Kategorie: Berufliches

Vorgestern kam Post vom Amt - mal wieder eine Einladung von meinem "Berater" - er will mit mir über die Umsetzung der letzten Eingliederungsvereinbarung sprechen... *schluck*

Ja, da war doch noch was. Ich sollte mich ja trotz Minijob weiterhin bewerben, was ich persönlich dämlich fand/finde, weil ich ja einen eben begonnen Job nicht gleich wieder an den Nagel hänge, seine Vorstellung von mehreren Minijobs nicht in der Praxis realisierbar wäre (mein derzeitiger AG akzeptiert sowas gar nicht!) und ich mich außerdem ja auch erst mal austesten wollte, was kann ich schaffen etc.

Aber inzwischen bin ich an einem Punkt, wo ich gern mehr tun würde, stundenmäßig jedenfalls. Gern bei mir im Schuhladen, nur - da ist das nicht gewünscht. Nötig wäre es schon, eine Kellegin ist schwanger und damit ausgefallen und nun findet man niemand Neues. Aebr - wir, die da sind, können unseren Minjob eben leider nicht aufstocken.
Gibt's so nicht, fertig. Blöd :-/ 

Somit war der Anstoß durch erwähnten Brief gegeben, wieder mal in die Stellenangebote vom Amt zu schauen - vergiss es! Da stehen ja fast nur noch Angebote von Zeitarbeitsfirmen und privaten Arbeitsvermittlungen drin oder die AG sind anonymisiert. Was, bitte, soll das denn? Ich will doch wissen, wo ich mich bewerbe! 

Also hab ich Inititativbewerbungen raus geschickt, 3 Stück. Alle an Buchhändler, davon eine an eine konkrete Buchhandlung und die anderen zwei an Ketten, die hier in der Umgebung jeweils mehrere Filialen haben. Mal sehen, ob jemand Interesse hat... 

Ungern würde ich den jetzigen Job ja aufgeben, aber was nützt es, wenn ich da nicht weiter komme. Also, drückt bitte die Daumen für mich!

23.06.2014 um 16:28 Uhr

Hitzefrei und Wochenende mit Erdbeeren

von: Rabenmutter   Kategorie: Kurz & knapp

Die letzte Woche begann mit einem ziemlich konstruktiven Abend beim Tanzprojekt, doch leider auch mit der Info, dass die Förderung auf wackeligen Füßen steht und es sein kann, dass diese bald ausläuft. Was sehr schade wäre, aber leider lässt sich die eigentliche Zielgruppe, mit der wir arbeiten möchten - ehemalige Strafgefangene - bisher nicht auf das Projekt ein. Sie sagen zwar immer wieder zu, kommen dann aber doch nicht zu den Treffen. Was wirklich traurig ist...

Danach folgte ein Tag in der Küche, nein, nur halbtags in der Küche... zuerst schwang ich mich vormittags auf mein Rad, um Rosenblüten zu sammeln. Hatte da einen Park vor Augen, wo ziemlich viele Rosen wachsen. Aber als ich da ankam, wimmelte es dort von Landschaftsgärtnern und am Parkeingang prangte ein Hinweisschild, dass das Blumenpflücken verboten sei. Mist! Doch am Wegesrand stand ein Rosenbeet und auch hier und da ein paar Büsche, so dass ich von jedem Busch 2 - 3 große Blüten abschnippelte und meine Tasche danach gut gefüllt war.

Mittags kam Eva auf dem Weg zu einem Termin erst mal lang, da ich ihr versprochen hatte, ich würde auch die Johannisbeeren von den Stielen machen, weil sie gerade einen kaputten Finger hat. Was hatte ich mir da bloß aufgehalst! Ca. 2 Stunden saß ich daran auf dem Balkon... für ein knappes Kilo Beeren! Uff!

Nach ihrem Termin kam Eva dann wieder zu mir und wir machten uns gemeinsam an die Kocherei. Hatten uns 3 Rezepte für Marmeladen / Gelees mit Rosenblüten ausgesucht, dazu kochten wir Johannisbeermarmelade und noch eine Beerenmischung, die sie noch da hatte.

Der Rosenblütengelee ist wirklich ein sehr feiner, leichter Sommergenuss!

Abends radelte ich noch zu Frau Na, wo seit gefühlten Ewigkeiten mein Topf herum stand, seit einer Dachterrassenparty,  zu der ich in selbigem ein Chili mitgenommen hatte. Mit ihr saß ich dann schwatzend auf der Dachterrasse und die Zeit flog nur so dahin...

Den nächsten Tag begann ich mit Walking und als ich anschließend unter der Dusche stand, sprach mir meine Chefin auf den AB, dass ich erst eine Stunde später zur Arbeit kommen solle. Prima!

Da stellte sich dann heraus, dass ich auch eher gehen konnte und am nächsten Tag gar nicht würde arbeiten müssen - ich fühlte mich wie ein Schulkind, das überraschend hitzefrei bekommen hat :-)

So konnte ich also auch am nächsten Tag mit einer Walkingrunde starten, danach backte ich 2 Sorten Muffins, da sich für nachmittags Jura mit meinem Patenkind angekündigt hatte. Hach, die Kleine ist schon wieder so eine Große - und so herzig! Und meine Muffins fand sie toll!

Danach ging es dann schon wieder ans Tasche packen, am Freitagmorgen ging ich noch mit dem Bärenjungen einkaufen, damit der Kühlschrank fürs Wochenende voll sei, danach stieg ich in den Bus und fuhr zum Liebsten. Wir würden - endlich mal wieder - ein Wochenende nur für uns haben!

Viel geplant hatten wir nicht, außer dass er mit mir auf ein Erdbeerfeld wollte und ich zur Bedingung machte, dass für mich anderthalb Kilo Beeren abfallen, damit ich Marmelade kochen kann.

Am Freitag also kauften wir ein, nachdem ich - wieder mal mit Verspätung - da war, kochten danach schön zusammen und saßen die übrige Zeit auf dem Balkon.

Am Samstagvormittag dann ging es aufs Erdbeerfeld - Waaahsinn, wie viele und was für große Früchte da dran hingen! In ner knappen Dreivertelstunde hatten wir gute 14 Kilo Beeren gepflückt!

Daheim ging es gleich an die Verarbeitung: putzen und kleinschnippeln. 1,5 Kilo für mich, der Rest ging in den großen Weinballon. Met ist schon fast fertig, jetzt kommt also Erdbeerwein und im Spätsommer dann wieder Äppelwoi! :-)

Zwischendrin stellten wir dann fest, dass ja Sommersonnenwende ist und da wir schon seit längerem mal ins nahe gelegene Sonnenobservatorium wollten, fuhren wir dann da noch hin, obwohl ich eigentlich müde war und Kopfschmerzen hatte. Es war auch sehr interessant, wenn auch viel kleiner, als ich es mir vorgestellt hatte und der Wind und die Wolken machten einiges zu nichte - zumindest sahen wir keinen spektakulären Sonnenuntergang, dafür machte die anwesende Schankwirtschaft enormen Umsatz mit Glühwein...

Der Sonntag dann gehörte beinahe ganz uns, das heißt viel Zeit einfach nur  zum kuscheln, allerdings musste auch unser neues Haustier  mal wieder hervor geholt und gefüttert werden. Sie war seit 3 Wochen am häuten, musste aber wieder mal was fressen - hat sie auch, ist aber immer noch mitten in der Häutung... :-/ Muss ich mal den Züchter fragen, ob das so normal ist.

Dann kam mein Bus wieder mal zu spät und so langsam bin ich da echt etwas angepisst, ich habe nämlich das Gefühl, um so mehr Linien die eröffnen, um so nachlässiger gehen sie mit den Fahrplänen um. Der Fahrer kannte die Strecke gar nicht, fragte mehrfach die Fahrgäste anch dem Weg, fuhr dann in unserer Stadt auch falsch von der Autobahn ab und den Zielbahnhof zuerst an, um sich dann anschließend von uns Fahrgästen zum Zwischenstop lotsen zu lassen - wo wir dann nach ursprünglichem Fahrplan mit 45 Minuten Verspätung ankamen! Ich kam nur noch nach Hause und fiel ins Bett...

18.06.2014 um 20:47 Uhr

Der Juni ist immer turbulent

von: Rabenmutter   Kategorie: Kurz & knapp

Über das dunkelbunte Wochenende in Leipzig will ich noch einen ausführlichen Bericht schreiben, wie jedes Jahr, bin aber bisher noch nicht dazu gekommen, auch nur anzufangen. Da auch die zeit danach schon wieder vollgepackt war mit Aktivitäten... arbeiten musste ich relativ oft, dann hatten wir letztes Wochenende Stadtteilfest im Nachbarviertel, welches für mich seit den frühen Neunzigern Tradition ist und auch für meine Kinder nicht mehr weg zu denken. Darauf fiebert man schon Wochen vorher hin...

Diesmal waren Ben und Mona dabei, aber sie fand es jetzt nicht soo toll sondern eher anstrengend und daher war es auch für Ben nicht so schön. Ich hatte mich dann auch noch mit ehemaligen Schulkameraden verabredet, die durfte ich dann alleine treffen, Ben ging mit Mona nach Hause und mein Vorschlag, das müde Kind ins Bett zu stecken, seine Handynummer ins Telefon zu speichern und ihr selbiges dazulassen, falls was ist, und nochmal los zu gehen - lehnte er strikt ab. Klar, sie ist ja auch "erst" beinahe 11... 

Ich hatte dennoch einen schönen Abend auf dem Fest, wenn es auch sehr voll war und ich im Nachhinein feststellen musste, dass ich diesmal gar keine Band gesehen habe. Das wird dann nächstes Wochenende auf dem nächsten Stadtteilfest nachgeholt - ja, so ist das im Juni immer, da jagt eine Veranstaltung die nächste...

Das kommende Wochenende werde ich aber ganz entspannt mit Ben in der Salzstadt verbringen. 

Und heute Abend steht noch eine Familienkonferenz an - der Bärenjunge will ausziehen und Mäusekinds Freundin ein... Es bleibt spannend! 

03.06.2014 um 21:15 Uhr

Aufregender Urlaubsauftakt

Was für ein Tag gestern! 

Er begann mit einem Arzttermin, mein FA wollte mich wieder mal sehen und er ist mit mir zufrieden. Ich auch soweit ;-) 
Wir haben vereinbart, dass ich auch die Einzel-Ergo mit Ende des derzeitigen Rezeptes auslaufen lasse, um mal zu sehen, wie es ohne klappt. Ich habe aber die Option, falls es nicht geht, neue verordnet zu bekommen. Gut!

Danach radelte ich zum Brillenmann, hatte 2 Nachrichten erhalten, dass die neue Probelinse da sei und die Lesebrille sei auch fertig.
Dann der Schock: ich setzte die Lesebrille auf - und konnte nichts lesen. Alles verschwommen! Die Beraterin fing noch an zu diskutieren, dass aber doch alle Werte richtig seien etc. - schön und gut, was mir nichts nützt, wenn ich mit der Brille nicht lesen kann! Nun habe ich für kommende Woche einen neuen Termin.

Danach war ich noch fix was einkaufen, begegnete an der Kasse einem Prominenten, danach schnell heim, fix noch was essen und auf zu Ralph. Wir hatten eine Ladung zum Gericht wegen seiner Beschwerde gegen die Aufhebung der Betreuung.

Die ganze Anhörung war eine Farce! Leider kamen wir ca. 10 min. zu spät, ein übliches Problem mit ihm, zumal er ja jetzt auch noch an Krücken läuft. Daher hatte die Richterin die Gegenseite (Ex-Betreuerin und Zuständige der Betreuungsbehörde) schon angehört. Nun fragte sie also Ralph. Und nur ihn! Ich musste mehrfach um Gehör bitten, obwohl ich ja extra geladen worden war!

Außerdem durften wir nur Fragen beantworten. Sowohl er als auch ich hatten uns extra Notizen gemacht, was zum Thema wichtig gewesen wäre, das wollte sie nicht hören. Immer wieder drängte sie uns, dass wir uns kurz fassen sollten. Das war mehr als unverschämt!!!

Es kam mal wieder deutlich heraus, dass die Leute alle keine Ahnung von psychischen Störungen haben. Null, und sich auch nicht damit versucht haben, auseinander zu setzen...

Er müsse sich eben etwas zusammen reißen, dann würde er das alles auch selber können. Warum er denn nicht seit Aufhebung der Betreuung endlich die seit langem angedachte Intervalltherapie gemacht hätte (wie denn, wenn kein Betreuer hinter ihm steht, der ihm hilft, sowas durchzukämpfen und ihm dann den Rücken frei hält, was Ämter/Vermieter usw. angeht?). Und wieso er denn nach dem Krank der Betreuerin plötzlich kein Vertrauen mehr zu ihr gehabt hätte?

Hallo, der Mann hat eine ANGSTstörung. Der hat sogar Angst, sich bei mir zu melden oder mich anzurufen... und dabei bezeichnet er mich als seine engste (und einzige) Vetrauensperson!

Außerdem hat die Richterin zum Ausdruck gebracht, dass nicht nur regelmäßig überprüft wird, ob der Betreute noch die Voraussetzungen erfüllt, sondern auch, ob die Behörde die Betreuung noch durchführen kann. Und die sagen Nein!

Zwar hat er noch nichts schriftlich, aber so wie es klingt, wird er keine Betreuung mehr bekommen.

Das Gute war, dass wir das bei fb gepostet hatten mit dem Termin und nun hat sich ein Kumpel von mir gemeldet, der Anwalt ist und der Ralph beraten und unterstützen möchte. Wie schön! Auch andere Leute haben Hilfe angeboten und sich in die Spur gemacht, um weitere Informationen zu bekommen. 

Nach dem Termin wollte ich dann Ralph nicht gleich sich selbst überlassen, es war vorher abzusehen, dass es ihm nachher schlecht gehen wird, da ich ahnte, dass es so ausgehen würde - die Frau von der Behörde hatte das ja schon beim letzten Gespräch angedeutet, dass sie keinen geeigneten Betreuer für ihn hätten und überhaupt, er hätte völlig überzogene Ansprüche (ähm, alles, was er möchte, ist das, was im Gesetz steht...).

Jedenfalls waren wir dann noch zusammen bei seienr Bank, wo er was erledigen musste und was er alleine sicher nicht auf die Reihe bekommen hätte, dann einkaufen. Eigentlich war er zum Tanzprojekt eingeladen und wollte da auch gern mit, aber er wirkte dann ziemlich fertig und zeitlich hätten wir es irgendwie auch nicht geschafft, also schickte ich ihn dann nach Hause und ging alleine zum Projekt.

Trin hatte zum Glück noch ein paar letue mobilisieren können und auch Eva tut nun mit, so dass wir dann doch 7 Leute waren und es war ein sehr schöner Abend, mal mit wenig Tanz und dafür viel für die Seele...

Im Anschluss quatschte ich noch kurz draußen mit Eva und da geschah es: uns fiel ein Mann zu Füßen. Warum passiert sowas immer mir? Der war mit dem Rad unterwegs und irgendwo mit der Schlaufe seines Schlüsselbandes hängen geblieben, da hat es ihn vom Rad geholt. Mann, sah das gefährlich aus! Zum Glück aber stand er gleich wieder auf und war auch ganz gut drauf, das Pech war: er hatte eine halb volle Glasflasche in der Hand gehabt, die bei dem Sturz natürlich zerschellt war und er hatte sich an den Scherben die Hand total aufgeschnitten. Zwar alles kleine Schnitte aber durch die Nässe verteilte sich natürlich das Blut wie verrückt und es sah gefährlich aus!

Na zum Glück hab ich immer Feuchttücher einstecken, wir haben ihm also geholfen, sich zu säubern und dann haben wir ihm die Hand verpflastert. Einen Arzt wollte er nicht gerufen haben. Er hat sich gefühlte 100 mal bedankt. Hoffentlich ist er noch gut nach Hause gekommen! 

Und nach so einen vollen und verrückten Tag habe ich mir jetzt meinen Urlaub wirklich verdient! Heute habe ich ausgeschlafen und dann meinen kram zusammen gesucht und gepackt, nach dem Haarschnitt festetellen müssen, dass alles grau ist - also noch mal färben müssen. Nebenher jede Menge Wäsche gewaschen...

Morgen früh packe ich dann noch Schmink- und Waschzeug ein und muss die Böden wischen, dann fahre ich zu Ben und mit ihm am Donnerstag nach Leipzig und komme erst nach einer Woche nach Hause zurück... mal sehen, was für Überraschungen mich dann erwarten ;-)

 

01.06.2014 um 17:50 Uhr

100 Prozent

von: Rabenmutter   Kategorie: Kurz & knapp

Kurzer Rückblick auf eine wieder mal ereignisreiche Woche.

Arbeiten musste ich nur am Montag. Für Montagnachmittag/-abend hatte ich mich dann mit ein paar Leuten verabredet, die bei mir Tomatenpflanzen abholen wollten bzw. einer Bekannten wollte ich welche bringen und dort meinen Topf abholen, der seit einer Dachterrassenparty dort rum steht... Tja, leider hatte ich komplett unser Tanzprojekt ausgeblendet :-/ Da rief mich Trin an, wo ich denn bliebe... zum Glück ist der Treffpunkt bei mir ganz in der Nähe gewesen, ich hab mich aufs Rad geschwungen und war in 5 min. dort.

Vor Ort dann dieEnttäuschung: wir waren wieder nur die üblichen 3 Verdächtigen... Das Projekt im Museum ist ja vorüber und dort konnten einige nicht mit tun, dass jetzt aber immer noch nicht mehr Leute da sind - schon irgendwie traurig. Nun haben wir besprochen, dass wir mindestens 5 Leute sein sollten, wenn wir sinnvoll weiter machen wollen. Hm, 2 "Neue" hab ich schon aufgetan ;-) 

Für Dienstag hatte ich volles Programm: morgens Termin beim Brillenmann wegen der Linsen, Ergebnis: ich komme wohl mit Tageslinsen nicht zurecht, die sind so dünn und rutschen mir weg (das erklärt, warum ich diese sehe!) - nun bekomme ich zur Probe eineMonatslinse. Nur eine, weil das rechte Auge keine braucht - zu schwache Stärke, gibt es als Linse so nicht. Mal sehen, ich werde das Pfingsten testen!

Danach war ich Holunderblüten pflücken und mittags kam Eva mit einem Berg Rhabarber und wir haben zusammen Marmelade gekocht! Probiert haben wir sie auch gleich, seeehr lecker!!! Als nächstes Wollen wir Rosenblütenmarmeladen machen.

Für Abends hatten wir einen Essensgutschein und waren in einem Afrikanischen Restaurant. Das habe ich gelernt: Krokodil schmeckt nach Hühnchen mit Fischgeschmack und Känguruh schmeckt wie Wild. 

Inzwischen hatte heftiger Regen eingesetzt, der sich auch bis Mittwoch nicht verzog, so dass ich am nächsten Morgen bei strömenden Fluten aus dem Haus ging. Fuhr morgens zur Therapieistzung und direkt von da aus zum Bahnhof, wo ich mittags in den Fernbus stieg, um zu Ben zu fahren.

Der Bus war superpünktlich, so dass ich Ben und Mona zum Parkplatz entegegen gehen konnte und als ich da war, kamen sie gerade an. Dann fuhren wir direkt einkaufen, abends daheim wurde wieder gespielt.

Am nächsten Tag war ja Feiertag und morgens kamen eine Bekannte mit Tochter, letztere eine von Monas besten Freundinnen, "überraschend" zum Frühstück und dann fuhren wir zusammen zu einem Erlebnistierpark. Leider war das Wetter den ganzen Tag über bescheiden, es regenete immer wieder und war total kalt. Das war wirklich schade, da es dem Ausflug eingen Abbruch tat. Im Tierpark waren viele Karussells und so weiter für die Kinder und die zwei Mädels hatten viel Spaß. Außerdem waren wir im Flohzirkus und Ben wurde als Assistent auf die Bühne geholt :-D

Nach dem Abendessen musste Mona dann wieder nach Hause, sie würde am nächsten Tag in den Urlaub fliegen.

Wir wollten auf dem Weg in meine Stadt dann noch ein paar Einkäufe erledigen und abends  auf eine Party. Als erstes wurde die Party abgesagt, schade aber andererseits auch nicht schlecht, konnten wir uns nun Zeit für die Einkäufe lassen. 

Dass Ben noch einen Pavillon fürs Festival wollte, wusste ich gar nicht, bis wir einen kauften... Na, das kann ja was werden nächstes Wochenende!

Als wir dann gerade auf der Suche nach einer Hose für Ben waren, klingelte ihn Ralph an und fragte, ob er ihn zum Gipswechsel fahren könnte, der Fahrdients würde ihn nicht mit nehmen...

Also schnell zu Ende eingekauft und gen Heimat gedüst. Ich fuhr! Daheim wollte ich kochen, Ben mit  Ralph zur Klinik fahren. Wie ich es befürchtet hatte, dauerte alles Stunden und als Ben gegen 1 Uhr morgens endlich heim kam, schlummerte ich bereits...

Am nächsten Tag dann wollten wir zum CSD in der Landeshauptstadt. Motto: Einhundert Prozent Mensch. Und wir waren da auch, das Wetter war zum Glück wieder superschön, die Demo sehr lang (also lange Strecke) und anschließend wurde noch gefeiert. Ich traf wieder jede Menge Freunde und Bekannte und natürlich die Kinder und überhaupt - es war ein wirklich schöner Tag.

Abends wollten wir dann noch zu einer dunkelbunten Tanzveranstaltung, wir wollten nicht nur, sondern waren auch dort aber ich war vom Tag so platt und das Bier mochte nach all dem Prosecco auch nicht schmecken, so waren wir schon verhältnismäßig früh und ohne einen Runde getanzt zu haben, wieder daheim.

Inzwischen ist auch Ben wieder daheim und ich sollte mir endlich Notizen für morgen machen, da muss ich mit Ralph zum Gericht...