Rabenmutter

23.07.2014 um 18:44 Uhr

Uuurlauuub!!!

von: Rabenmutter   Kategorie: Berufliches

Heute war ich den letzten Tag vorm Urlaub arbeiten, und da ich im Moment immer nur 2 Tage pro Woche zu je 6 Stunden arbeite - muss ich erst morgen in 3 Wochen wieder ran!

Ist das mal cool???!!! :-))) 

21.07.2014 um 20:43 Uhr

Zeit wird's!

In letzter Zeit war einiges los.

Wir waren mit dem Tanzporojekt im Knast (mal wieder), haben uns eine Theateraufführung angesehen. War sehr interessant. Dann war noch eine Ausstellungseröffnung mit Kunst, die in der Therapie im Knast entsteht. Und da dachte ich mir so, wieder mal: das konnte man früher alles "fürn Äppel und 'n Ei" in seiner Freizeit machen. Also... diese Männer, die da Theater spielten... in nem Sprotverein, mit nem Hobby... wären sie vielleicht dahin nicht gekommen. Ja, ich weiß, nicht unbedingt, einige aber vielleicht. Wenn ich bedenke, was früher ein Sportverein kostete und was der heute kostet...

Hab das auch mit Ben ausdiskutiert, der arbeitet ja mit solchen Leuten. Er meinte, die wollen das gar nicht. Oder die Eltern interessiert es nicht - die könnten ja Teilhabe beantragen, da werden ja teils auch Mitgleidschaften in Sportvereinen finanziert. Na ja - ich finde dennoch, es ist nicht das Selbe. Nicht, dass ich alte Zeiten zurück wöllte, es war nicht alles gut!

Aber ich war einfach im Sportverein und musste meine Eltern nicht fragen. 30 Pfennig oder was ich im Monat dafür bazahlte - hallo? Das ist echt kein Vergleich zu heute... Und ich weiß, wie kompliziert das war, um diese Teilhabe fürs Mäusekind zu beantragen - und dann wird auch nur ein Anteil beazhlt, man bleibt immer noch auf genügend Euronen selber hängen. Lass dann mal mehrere Kinder in der Familie sein: vergiss es!!!

Aber wenn ich dann lese, in Interviews mit den Strafgefangenen, die dann schreiben, dass sie im Knast die Kunst als Ventil entdeckt hätten und draußen beispielsweise unbedingt weiter ein Instrument spielen wollen - die werden das nicht machen. Weil die Möglichkeiten fehlen, das ohne großen finanziellen Aufanwand zu betreiben...

Was war noch? Ich war bei meinem Arbeitsberater und habe diesmal Tipps bekommen, um meine Bewerbung aufzupeppen. Wir hatten doch damals nach einem Begriff gesucht, wie man die Zeit umschreiben kann, wo ich nicht berufstätig war. "Außerberufliche Erfahrungen" - schöne Umschreibung!!!! Kinder müssen auch nicht merh in den Lebenslauf, so große wie meien soweiso nicht...

Hab dann auch noch einiges an Bewerbungen dank seiner Vorschläge raus geschickt und für nach dem Urlaub bereits eine Einladung zum Vorstellungsgespräch, juhu!!!

Dann hatten wir das letzte Treffen vom Tanzprojekt und sind nun in der Sommerpause. Mal sehen, wie es ab September weiter geht.

Am Wochenende war Ben da, wir waren zur Eröffnung einer Kunstausstellung, was uns viel Spaß gemacht hat, und am Samstag dann ausgiebig am Badesee - das wurde auch Zeit, war das erste mal dieses Jahr! Rundherum waren wir größtenteils eins: faul!

Dann stand die Wohnung die letzte Woche mehr und mehr voller Umzugskisten, und gestern Abend dann war es soweit: der Bärenjunge zog von dannen... ein bissel komisch ist es schon, sehr ruhig halt. Waren ihn heut auch in seiner neuern Wohnung besuchen. Ein paar Kisten stehen hier noch, die er "vergessen" hat, bringen wir ihm mit Ben am Donnerstag. Außerdem will das Mäusekind dann Möbel einkaufen und die ersten Fuhren von MMona fahren.

Des Bärenjungen Ex-Zimmer wird schon fleißig renoviert, ab Morgen Abend steht da wohl das Bett drinnen.

Na ja, ich bin raus - ich arbeite morgen und übermorgen, dann will ich am Mittwoch gleich nach der Arbeit noch zum Stammfriseur, der ist da gegenüber, die Haare sind zu lang, ich brauch einen Sommerschnitt!

Dann wird am Donnerstag Ben mit BMona hier aufschlagen, am Freitag wird das Auto voll gepackt und am Samstag geht es los gen Norden! Was soll ich sagen: Zeit wird's!!! 

17.07.2014 um 15:52 Uhr

Unfassbar!!!

von: Rabenmutter   Kategorie: Und so weiter...

Oh Gott, es ist echt mal wieder Zeit, Frust abzulassen in Sachen Ralph...

Nein, seine unendliche Geschichte ist immer noch nicht zu Ende bzw. es haben sich keine Wogen geglättet! 

Der letzte Stand war, er lag mit einem Gehgips wegen Bänderabriss daheim, nachdem ich versucht hatte, ihn wegen seiner schlimmen Schmerzen und immer steifer werdender Gelenke in die Notaufnahme zu bringen. 

Ben erledigte dann einige Zeit später mit ihm die Abnahme das Gipsverbandes, wo Ralph Anschiss bekam, einerseits, warum er denn schon wieder zu "Notfallzeiten" käme - tja, weil ihn das Taxi ohne vorliegenden Transportschein nicht migenommen hat und Ben nun mal nur am Wochenende in DD ist, wenn überhaupt, und er sonst keinen mit Auto kennt -  andererseits, warum der Gips denn belastet worden sei, er hätte doch ausdrücklich mitgeteilt bekommen, das sei ein Liegegeips und er solte nur zur Toilette gehen.

Nun, bisher konnte ihm aber keiner erklären, wie das ein allein stehender Mann ohne Familie und ohne jemanden, den er sonst irgendwie um Hilfe bitten kann, regeln soll. Wir waren für ihn einkaufen, ebenfalls diverse Nachbarn, aber dann muss er sich immer noch selber Essen machen, abwaschen, sich waschen, Wohnung reinigen, Wäsche waschen etc. Er wohnt nun mal nicht eben nebenan, so dass ich immer mal helfen gehen könnte. Was ist an dem Wort "allein" unverständlich?

Man sagte ihm wiederholt, er solle sich an seine Hausärztin wenden. Die könnte ihm beim Beantragen einer Haushaltshilfe helfen, die müsse Hausbesuche machen etc.

Das hat er dann getan, er hat per Mail, da er gerade keine andere Kontakmöglichkeit hat, um einen dringenden Hausbesuch gebeten. Den hat sie abgelehnt, mit dem Hinweis, das muss per Telefon oder persönlich angemeldet werden und zu anderen Ärzten müsse er ja auch persönlich (Welche anderen Ärzte? Da kann er auch nicht hin!) und überhaupt, er solle sich einen anderen Hausarzt suchen, sie lehnt das ab!  Hallo? Sie ist ÄRZTIN!!!

Okay, also hat er an die Kassenärztliche*Vereinigung geschrieben, die teilten ihm mit, er solle doch bitte jemanden - Freunde oder Nachbarn - bitten, für ihn dort anzurufen, da eine Hausbesuchsbestellung per Mail nicht möglich wäre, besser wäre aber, sich damit an den Hausarzt (!) zu wenden.

Also hat Ben ihm einen Bereitschaftsarzt gerufen, dieser hat ihm aber nur ein Medikament verordnet (ca. 15 sind alle) und ihn an den ... richtig!!! ... HAUSARZT verwiesen!!!

Also hat er dort nochmal eine Mail hin geschickt, alles erneut genauestens und in meinen Augen in einem für seine Verhältnisse und seinen Zustand (!!!) sehr vernünftigen Ton versucht, zu erklären, warum und wieso nochmal genauer dargelegt und wenigstens, wenn schon keinen Hausbesuch, dann ein Rezept erbeten. Woraufhin sie "dem Versender der Mails" mitteilte, dass sich der Patient bitte persönlich bei ihr melden soll.

Was bitte ist an einer E-Mail zu unpersönlich, wenn der Betroffene ausführlich erklärt, warum er anders nicht kommunizieren kann???

Immerhin hatte die K*V mitgeteilt, sollte die Hausärztin seine Bitte ablehnen, soll er sich nochmal mit denen in Verbindung setzen, was er nun tun wird und wird denen auch nochmal die Mails weiter leiten. Außerdem geht das alles an den Anwalt, der sowieso wegen der Betreuungssache in die Spur gegangen ist.

Das kann aber doch nicht wahr sein - da liegt ein kranker Mensch daheim in seiner Bude, ruft nach allen Seiten um Hilfe, aber da er die Beschwerden nicht erst seit heute hat, ist er in keiner Hinsicht ein Notfall und eine Klinik nimmt ihn auch nicht auf, ein Arzt schiebt dem nächsten den Schwarzen Peter zu - das kann doch echt nicht wahr sein!!!

Kann mal bitte ein Pos*tel der Allgemeinmedizin hier auftauchen, der würde sich gewiss um ihn kümmern!

Falls irgendwer irgendeine Idee hat, wo man sich noch hin wenden könnte - bitte her damit!!!

 

16.07.2014 um 14:00 Uhr

Erfolgserlebnis

Ich hatte ja schon mal erwähnt, dass ich dieses Jahr so ca. 5 kg abgenommen hatte, was aber biher keine großartige Veränderung der Kleidergröße nach sich zog.

Jetzt brauchte ich mal wieder neue Hosen, da ich mir immer mal wieder eine zerreibe (zwischen den Oberschenkeln, Problem seit meiner Jugend...), und die bestelle ich gern bei einem bestimmten Shop. Beim letzten Mal bestellte ich die selben 2 Größen zur auswahl wie dieses Mal, nur dass mir beim letzten Mal Ausnahmslos die größere Größe passt und diesmal... tadaaaa... die Kleinere! :-)

Dabei hab ich laut Waage nicht weiter abgenommen! Fetzt trotzdem!!! 

15.07.2014 um 15:47 Uhr

Das schlägt auf den Magen

Wer erinnert sich, dass ich nie eine Fernbeziehung wollte? Und keine Kompromisse?

Ja, und ich hab es trotzdem getan.  Und gerade in diesem Moment bereue ich es - ganz furchtbar.

Nein, nicht wegen Ben. Also, wegen nichts, was konkret zwischen uns wäre. Aber der ganze Planungs-Spagat macht mich gerade total fertig. Halbe Absprachen, alle hören nur halb zu, keiner notiert sich etwas... 

Ben sieht es dann auch immer gleich als schimpfen, wenn ich was sage. Und da er der Meinung ist, alle erwarten im Leben immer nur, dass er versagt, erfüllt er diese Klischee dann auch gern immer wieder und sieht sich nur bestätigt in seiner Opferrolle.

Und ich bin immer diejenige, die zwischen den Fronten steht :-/

Worum es geht: Bärenjunge zieht aus, Mäusekinds Mona (MMona) zieht ein. Zwischendurch fahren wir in den Familienurlaub.

MMona hatte Ben gefragt, ob er bei ihrem Umzug helfen kann. Sie bringt ein Piano mit und ein paar größere Möbel, die mit dem Auto transportiert und, vor allem, von starken Männern geschleppt werden müssen. Ben hat diese Hilfe zugesichert und die Absprache war, dass das nach unserem Urlaub passiert, wenn Ben und seine Mona (BMona) noch hier sein würden. Allerdings lief die Absprache halt immer von MMona über mich zu Ben und umgekehrt, obwohl ich beide um direkte Kommunikation gebeten hatte, hat man das von beiden Seiten nicht auf die Reihe bekommen.

Nun hat  BMona eine Einladung für direkt nach unserem Urlaub und die hat Ben - natürlich! - sofort zugesagt. Den Umzug hatte er total ausgeblendet bzw. eben nicht mehr die Absprache auf dem Schirm, wann der stattfinden soll. Und vor allem auch nicht vor Augen, dass MMona erwachsen und auch berufstätig ist, d. h. sie muss für den Umzug frei nehmen etc., kann da mal nicht eben so alle Pläne umwerfen und neu organisieren. Er vergisst dann auch schnell, dass es für ihn als Beamten einfacher ist, mal schnell einen freien Tag zu bekommen, als für jemanden in der freien Wirtschaft.

Egal, jedenfalls war ich diejenige, die nun von allen Seiten die Wenns und Abers und das Hin und Her um die Ohre geballert bekam. Einerseits meine völlig aufgelösten Mädels, die den Umzug kippen sahen, andererseits den völlig gelassen wirkenden Ben mit "Das planen wir am Wochenende!". Ja, vielleicht ist er nicht so gelassen, wie es in Mails rüber kommt, aber es ist anstrengend! Und bestimmt ist es ungerecht von mir, wenn ich jetzt auf ihn sauer bin, aber er hat einen Terminplaner, nutzt ihn aber nicht. Oder nicht genügend.

Wir hatten erst kürzlich das Problem, dass er die Ferienzeiten seiner Tochter nicht auf dem Schirm hatte, wir schon ein Festival geplant hatten und dann fiel ihm auf: Ups, da habe ich ja mein Kind! Mir hatte er allerdings, bevor ich an die Planung und Vorfreude ging, mitgeteilt, er hätte sein Kind eine Woche zuvor...

Es ist nun keinesfalls mein Part, seine Kinderwochenenden zu planen, das muss er schon selber auf die Reihe bekommen! Mich ärgert das halt, dass er das nicht hin bekommt und ein wenig kann ich da auch seine Ex-Frau verstehen, wenn sie ihn dann unzuverläsig schimpft - er schreibt es sich einfach nicht auf und vergisst es dann. Er überträgt mir gern die Organisation, weiß aber genau, dass ich das nicht tun möchte, weil ich diesen Part schon in meiner Ehe hatte und es gegen den Baum gelaufen ist.

Ich gehe gewissenhaft an die Planung unserer gemeinsamen Zeit heran, schreibe mir Termine auf und verspreche nix, bevor ich es nicht genau weiß. Verlange ich zu viel, wenn ich das so auch von ihm erwarte?

Vielleicht bröckelt auch nur langsam der Putz... :-( 

10.07.2014 um 15:00 Uhr

Mein Problem mit dem Alkohol

Musik: Herbert Grönemeyer "Alkohol"

Ich hatte es schon mal erwähnt, dass ich im letzten Sommerurlaub ein gewaltiges Problem damit hatte, dass Ben jeden Abend Alkohol trinken "musste" - und nicht mal eben ein, zwei Bier sondern mehr, als unbedingt nötig und gut für ihn ist.

Zum einen habe ich damit ein Problem, weil ja seine Ex-Frau angeblich alkoholkrank ist (ich kenne sie nicht, so dass ich mir selber kein Bild machen kann), er damals auch noch beinahe an dem Punkt war, seine Tochter aus genau dem Grund von ihr weg zu holen (was die Nachbarn ihm - in meinem Beisein - kürzlich immer noch ans Herz legten!) - und dann erlebt das Kind ihn jeden Abend "bechernd".

Ja, ich trinke auch mal einen übern Durst, vor allem beispielsweise bei Partys beim Metmacher, wenn er seine leckeren Gesöffe auf den Tisch stellt, fällt es mir schwer, nein zu sagen. Sobald ich aber merke, dass ich genug habe, trinke ich dann alkoholfrei. 

Auch vor Pfingsten hatten wir dann wieder die Diskussion... mir war Ben im Vorjahr einen Abend peinlich gewesen, er war sehr trunkig, lallte in der Straßenbahn und schlief dann sogar ein. Ich bat ihn darum, dass sowas nicht wieder passieren möge, und wir fanden uns in einer Diskussion darüber wieder, dass er meinte, das würde bei einem Festival dazu gehören und er würde jetzt nicht meinetwegen seinen Lebensstil komplett aufgeben. Häää???

Nun war ich kürzlich auf einem Stadtteilfest und kam da näher mit einem Mann ins Gespräch, den ich vom Sehen her schon länger kenne, jetzt aber kennen wir uns auch namentlich. Ich war mit der Lady dort, die kennt ihn schon länger und so unterhielten wir drei uns. Und dann erzählte er uns ganz stolz von einem "Kneipenrekord", wo man(n) sich im Freundeskreis kürzlich furchtbar betrunken hätte und dass sie damit die höchste Rechnung in der bisherigen gemeinsamen Ausgehgeschichte erzielt hätten und so weiter. Ich fragte mich zuerst, "Warum erzählt der uns das?" und dann dämmerte es mir: er wollte uns beeindrucken! Sich zu betrinken, ist cool und Fauen finden das toll - so ähnlich dachte er sicher, sonst hätte er das nicht so stolz berichtet!

Und ich fragte mich dann, denken Männer wirklich so? Müssen die Alkohol trinken, um sich toll zu fühlen? 

Und wie kann man ihr Ego aufbauen, dass sie das nicht mehr müssen???

Für Ben jedenfalls ist es ein Zeichen von Männlichkeit, viel Alkohol zu trinken, und schmecken tut es ja außerdem. Es gehört für ihn ganz normal zur Entspannung, weshalb er das auch im Urlaub täglich tut. Es macht ihm nichts aus, mit mir zusammen keinen Alkohol zu trinken, wenn ich beispielsweise in der Fastenzeit keinen trinke. Wenn ich aber sonst mal nix trinken möchte, bekomme ich blöde Kommentare an den Kopf geworfen, und das stört mich. Im Gespräch kommen wir diesbezüglkich auf keinen grünen Zweig und mein Therapeut meinte mal, ich solle das bloß nicht zu sehr aufbauschen und mir damit die Beziehugn kaputt machen. Nein, das habe ich auch nicht vor - aber es stört mich nun mal!  

Wie kann es sein, dass ein ansonsten sehr vernünftiger und intelligenter Mensch in dieser Sache so verbohrte Ansichten hat? Oder ist er auch schon süchtig nach dem Zeug und merkt es nur nicht? Wenn irgendjemand Ideen für mich hat, wie ich die Sache noch angehen kann - her damit! Wir fahren nämlich in knapp 2 Wochen in Urlaub...

 

07.07.2014 um 13:44 Uhr

Bald ist Urlaub!

von: Rabenmutter   Kategorie: Kurz & knapp

Schon wieder sind 2 Wochen rum und ich hab nix geschrieben...

Bin aber auch immerzu unterwegs - oder müde... :-/

Ich hab mir jetzt mal wieder Eisen und Vitamin B12 geholt, auch wenn mein großes Kind sagt, dass der Körper das aus Nahrungsergänzungsmitteln schlecht aufnimmt. Aus der Nahrung nimmt meiner es noch schlechter auf und ich hatte eingerissene Mundwinkel und splitternde Fingernägel. Fazit: da mangelt es mal wieder!

Den Mundwinkeln geht es schon wesentlich besser. Die Nägel müssen wohl erst mal wieder raus wachsen... *seufz*

Ansonsten war, wie ich schon sagte, immer viel los. Ich war mehrfach mit verschiedenen Freundinnen in meinem Lieblingscafé, teils zum Käffchen schlürfen, teils zum Frühstück. Schön! :-)

Dann spieltenen die Herren Liebslingsdoktoren auf einem Stadtteilfest, was auch wieder viel Spaß machte, dabei zu sein. Am Folgetag war dann wieder ein Mini-Klassentreffen, leider mussten wir dabei feststellen, dass das Stadtteilfest ganz schön nachgelassen hat. War bissel schade, vor allem für die anderen. Ich hatte meinen Eintritt ja schon am Freitag gezahlt und für den Konzertabend hatte sich das schon vollkommen gelohnt. Für die anderen aber irgendwie nicht, wir landeten dann in einem Biergarten außerhalb des Festgeländes - na ja, blöd gelaufen. Der Abend war trotzdem schön!

Dann fiel mir auf, dass die Ausweise beider Kinder genau vorm Urlaub ablaufen werden - na toll! Also schnell losgerannt, neue Passfotos machen und dann zum Bürgerbüro. Dort ein großer Aushang, dass man bei Ausweisbeantragung IMMER eine Geburtsturkunde benötigt. Aaargh! Ich also die Kinder dort gelassen und schnell nochmal in die Straßenbahn gesprungen, zum Glück fährt diese beinahe direkt von Haustür zu Haustür und auch nur wenige Minuten. Nicht bedacht hatte ich jedoch, dass sie in der Hauptverkehrszeit genauso im Stau steht wie die Autos auch und nix ist mit "wenigen" Minuten... Na ja, dass ein Bürgerbüro um 16 Uhr schließt, ist irgendwie auch nicht sonderlich bürgerfreundlich, oder? Hab es aber gerade noch so geschafft und sie sollten auch die neuen Ausweise vorm Urlaub haben. Puh!

Dann war ich bei Ralph zum Essen eingeladen, was gleichzeitig eine kleine Nachfeier seines Geburtstages war - er hatte nur vergessen, dass er Geburtstag hatte, und sich gewundert, dass ich ihm ein Geschenk mitbringe... :-/ 

Er ist psychisch total gut drauf aber gesundheitlich völlig hinüber... :-(((

Dann war noch ein Wiesenkonzert, also sprich ein Open Air Konzert, wo man sich draußen auf die Wiese setzen und zuhören kann. Hab mich dort mit alten Freunden getroffen, wir hatten uns ca. 19 - 20 Jahre nicht gesehen! War ein sehr schöner und lustiger Abend, vom Konzert haben wir allerdings gar nicht so viel mitbekommen... ;-)

Meine Mama war da, was sehr anstrengend war, da ich nachmittags arbeiten musste, worauf aber keiner Rücksicht nehmen mochte... Wir waren die zukünftige Wohnung vom Bährenjungen angucken - in 2 Wochen zieht er aus!!! - und das ist ein gutes Stückchen weg, man kann aber mit der Bahn gut hin fahren. Nein, man musste laufen - obwohl ich mehrfach drängelte, ging nix los, meine Mutter und mein Sohn waren sich einig, dass wir genug Zeit hätten und diese uns auch nehmen sollten. Ende vom Lied: ich kam in buchstäblich letzter Sekunde auf Arbeit an und war total platt. Doof :-/

Zum Glück war es ein "entspannter" Arbeitstag - Fußball ab 18 Uhr, ab da war ich in meinem Schuhladen quasi alleine... Danach holte mich Ben ab und wir gingen essen. Danach ging's mir wieder besser! ;-)

Am Samstag dann ging's zum Baumarkt mit den Mädels, Farbe kaufen, damit sie gleich los legen können mit Zimmer renoviren, sobald der Bärenjunge ausgezogen ist. Danach fahren wir in Urlaub und nach dem Urlaub zieht Mäusekinds Freundin ein. 

Abends war dann noch die Geburtstagsparty beim Metmacher, wo es wie immer viel zu lachen gab.

Nun stehen wieder knapp 2 Wochen "Durststrecke" an, erst dann kommt Ben wieder her. Doch danach ist dann Urlaub und wir sehen uns mal etwas mehr am Stück. Zum Glück!