Rabenmutter

13.05.2014 um 19:09 Uhr

Brille: F******n

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Sooo lange ist es noch gar nicht her, da ließ ich mir eine neue Brille machen - etwa 1 Jahr.

Jetzt hatte ich  ja vor kurzem die Kontaktlinsen bekommen, mit denen ich irgendwie nicht so recht warm werde. Dann musste ich auf Arbeit feststellen, dass ich die Preisetiketten schlechter und schlechter lesen kann - die Arme sind einfach zu kurz - und ich habe in letzter Zeit wieder so oft Kopfschmerzen, dass man es eben nicht mehr einfach immer aufs Wetter schieben kann, auch wenn letzteres miserabel genug ist! Ach ja, und dann war da noch die Anbauanleitung vom Fahrradcomputer, woran ich gänzlich gescheitert bin. Inhaltsstoffe, Kleingedrucktes? Vergesst es!!!

Also beschloss ich, doch mal wieder den Optiker aufzusuchen und die Augen überprüfen zu lassen. Und siehe da... Tadaaa!!!... ich bekomme eine Gleitsichtbrille!!! Oh Mein Gott!!! Sowas haben doch nur alte Leute...

Bis letzte Jahr hatte ich halt eine Lese- und eine Fernbrille, doch damals meinte die Optikerin, der Abstand zwischen beiden Stärken sei so gering, das lohne nicht und außerdem wäre ich zu jung für sowas. Ich dachte immer, ich sei noch viel zu jung für eine Gleitsichtbrille - allerdings ist es auf Arbeit natürlich total doof, mit 2 Brillen zu hantieren, meine Mutter musste das früher und hatte die Brillen an diesen Bändern um den Hals - na, damit würde ich mir ja blöd vorkommen!!!

Ja, und die neue Stärke, denn auch die Fernsichtstärke hat sich verändert, erklärt auch, warum ich mit den Linsen nicht wirklich klar komme. Das eine Auge wurde (von der Stärke her) schwächer, das andere stärker... Glück gehabt: ich bekomme die Kontaktlinsen umgetauscht, weil ich nur ganz wenige bisher verbraucht habe! 

Tortzdem kann ich mir die Brille im Augenblick gar nicht leisten uns muss mal wieder Mutti anpumpen - die jedoch freut sich wie eine Schneekönigin und würde am liebsten gleich morgen mit der Kohle vor der Tür stehen, Sie will endlich mal wieder raus und möchte mit mir, wenn sie her kommt, shoppen gehen - sie braucht da eine mintfarbene Sonnebrille... *GRINS* 

05.04.2014 um 10:57 Uhr

Vorwärts - Abwärts!

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Frühlingszeit - Wohlfühlzeit. Jedenfalls möchte ich mich dann wieder wohlfühlen, mit mir selbst.

Wie ich schon erwähnte, habe ich mich wieder auf meine Wohlfühl-Ernährung umgestellt - dass mir im Winter nicht gelingt, diese einzuhalten, fuchst mich schon noch, aber irgendwie mag ich im Winter an frisches Gemüse nicht so ran, das schmeckt mir dann alles nur nach Wasser. 

Immerhin ist es mir schon gelungen, den "Winterspeck", also die über Weihnachten angefressenen Kilos, wieder los zu werden. 3,5 kg sind bisher gepurzelt, und das, wo ich es noch nicht mal schaffe, wieder regelmäßig laufen zu gehen. Allerdings laufe ich auf Arbeit die ganze Zeit, fahre regelmäßig Rad und bin überhaupt viel zu Fuß unterwegs, nicht zuletzt auch in letzter Zeit darum, weil mich meine Straßenbahnlinie (hält fast vor der Haustür) mehrfach im Stich ließ und ich laufen musste - zum Glück bei schönem Wetter!

Desweiteren wirkt sich natürlich die Fastenzeit aus, ich verzichte bewusst auf Süßkram und Alkohol. Wenn mic hder Schoko-Hiper packt, esse ich zum Frühstück oder Mittagessen ein Müsli. Es geht! :-)

Außerdem bin ich durch eine Werbung auf ein Hautöl gestoßen, was mal wieder die Reduzierung von Dehnungsstreifen pries  und obwohl ich da bisher erfolglos rumexperimentierte, wolle ich es mal wieder versuchen. Nachdem der junge Mann, der mir die mesiten davon bescherte, nächste woche 19 wird...

In der Packungsbeilage steht zwar, man müsse es regelmäßg 3 Monate anwenden, bis Besserung eintritt, aber ich benutze es seit ca. 3 Wochen und die Haut in den entsprechenden Bereichen fühlt sich schon viel besser an!

Blöderweise passen in der nächst kleineren Hosengröße immer noch nicht alle oder zumindest nicht die, die ich gern hätte. Meine Lieblings-Leo-Hose hat das Zeitliche gesegnet, ich finde jedoch keinen passenden Ersatz - na ja, muss es eben mit einfachem Schwarz gehen.

Apropos einfaches Schwarz: gestern fanden Mäusekind und ich endlich passende Balkonmöbel und nun wird der Ratschlag der Lady doch umgesetzt. Es sind Holzmöbel, also lohnt es sich, diese umzusprühen und das mache ich nachher gleich noch. Die zugehörigen Kissen allerdings hielten dem Färbeversuch leider Stand und sind nur zart hellgrau geworden, nun ja... ein Lichtfleck auf Balkonien ;-) 

Nein, Farbklekse gibt es da natürlich mehrere, einige meiner Obststräucher haben grüne Spitzen angesetzt - ich hatte ja befürchtet, sie wären alle eingegangen. Auch von den Kräutern haben sich schon einige erholt und ein paar neue hab ich auch noch ausgesäht. 

Heute Abend geht es dann zu einer Tanzveranstaltung und ich will doch hoffen, dass dort noch ein paar weitere Pfunde schmelzen.

Es geht vorwärts, es geht abwärts! :-)

10.09.2013 um 17:36 Uhr

Das große, schwarze Herbstloch

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

In selbiges bin ich unversehens gestürzt. Nun hangel ich mich Zentimeter um Zentimeter wieder raus. Aaanstrengend!!!

Los ging es mit dem  Wetter. Kooopfschmerzwetter... ich hasse es! Dann dauernd der Regen. Nur grauer Himmel. Die Kälte... brrr.... und über allem: immer noch Kopfschmerzen. Hmpf. Darüber jammert aber ringsum irgendwie grad jeder...

Dann das Wochenende ohne den Liebsten. Ich hatte Klassentreffen von der Chemieklasse. Das war super (das war auch vor dem Absturz). Totzdem hab ich natürlich den Liebsten vermisst, aber sein Töchting hatte sich öfter mal ein Wochenende nur mit Papa gewünscht (so wie früher) und das soll sie auch bekommen. Nur meine Mutter, diese Hexe, versteht es gut, dann auch noch Salz in die Wunde zu streuen. Dass seine Tochter ja sowieso total verzogen wäre und er für sie alles tun würde (für mich aber nicht!). Und ich solle nur aufpassen, wenn die Kleine es nur will, dann geht er auch zu seiner Frau zurück. Aaaargh...

Letzteres ganz bestimmt nicht! Aber dass die Kleine ihn gut im Griff hat, ist schon Knack- und Streitpunkt unter uns. Da muss sie nicht auch noch ihren Senf dazu geben!

Tja, und dann meine "lieben Kleinen"... die machen mir graue Haare, aber sowas von!

Mit dem Bärenjungen war ich letzte Woche beim Amt. Wenn er Glück hat, kommt er in eine Art ABM. 6 Monate arbeiten im Büro, für einen Verein, 5 Std. täglich, 5 Tage die Woche. Stundenlohn: 1,75 Euro.... da  darf man echt nicht drüber nachdenken, denn vom Amt bzw. Staat  bekommen die Vereine dann  noch Geld dafür, dass sie solche "Maßnahmen" ermöglichen... Anderes Thema.

Außerdem soll der Bärenjunge sich aber fleißig bewerben, einerseits für Abi oder Lehrstellen, andererseits für Jobs. Solange er diese Maßnahme noch nicht sicher hat, denn es ist nur ein Vielleicht, dass er das machen kann.

Er aber bewirbt sich nicht. Würde er vielleicht, wenn ich mich daneben stellen würde. Er macht lieber die Nacht zum Tage... hat es jetzt schon 2 mal fertig gebracht, dass er unhter der Woche später nach Hause kam, als seine Schwester in die Schule ging... 

Die Kleene wiederum... macht mir auch Sorgen... alles dreht sich nur noch um ihre Freundin. Ja, vielleicht war und bin ich zu großzügig. Ihre Freundin darf regelmäßig hier schlafen. Wenn sie hier nicht schläft, schläft Mäusekind meistens dort. Also: sie sehen sich täglich.

Nun woll(t)en wir im Oktober ein paar Tage zu unseren Freunden nach Monnem fahren. Mäusekind hat sich das gewünscht. Ben hat Urlaub genommen. Alles geregelt, wann und wie lange wir fahren. Aber: ohne ihre Freundin fährt Mäusekind nirgends mehr hin, basta. Das ist der neueste Zungenschlag von ihr. Dass sie diese einfach mit bringt, ist aber wiederum meiner Freundin dort nicht recht, bei denen ist dann Schule und wir wissen uns zu integrieren, eine fremde Person (Ben) kommt schon mit... das wird denen dann zu viel.

Nun mag ich aber auch nicht einfach ohne sie in Urlaub fahren, wozu mein Therapeut mir allerdings rät.  Ich hätte keine ruhige Minute, ließe ich Mäusekind und Bärenjungen eine ganze Woche allein zu Hause. Nach der Eskalation des Bärenjungen letztens, als wir bei Hilde waren... nein danke, das muss ich so nicht nochmal haben.

Mäusekind beschwert sich, dass der Bärenjunge sich so verändert hätte und gar nicht mehr so wäre, wie früher. Als ich ihr dann sagte, dass sie sich aber auch sehr verändert hat und es vor allem auch für uns sehr anstrengend ist, dass sie täglich mit der Liebsten zusammen ist - das wollte sie natülich nicht hören. Ich dürfte das mit Ben ja auch!

Hallo? Wir sehen uns an den Wochenenden und im Urlaub, und selbst dann nicht immer...

Außerdem bin ich irgendwie mit der Gesamtsituation grad total unzufrieden. Mir fällt langsam die Decke auf den Kopf, andererseits hab ich aber nach wie vor Angst, einen Job nicht zu schaffen. Stehe also voll zwischen den Stühlen. Nur ist das Daheimsein grad äußerst unbefriedigend. Also - nicht, dass ich Langeweile hätte. Ich hab 2 - 3 mal pro Woche Therapien. Ich habe in den letzten Tagen mehrere Sorten Seife gemacht, Marmelade gekocht, war auf dem Töpfermarkt, beim Klassentreffen und ich koche 1 bis 2 mal täglich. In erster Linie für mich, aber auch für meine Kinder. Denen jedoch ist das völlig egal oder eher selbstverständlich. Da kommt keine Freude, kein Danke... Sie gehen einfach ihrer Wege. Das ist für mich grad sehr unbefriedigend, da ich das Gefühl habe, hier ist keiner, dem es wichtig ist, dass ich da bin. Ben wäre es wichtig, aber der ist eben nicht hier...

Dann hatte ich noch den Arzttermin. Auswertung von EEG und MRT. "Alles in Ordnung!" tönte er. Und "Die Veränderung an der Hirnanhangsdrüse ist noch da. Aber die Hormone waren ja in Ordnung (2011!). Dann ist das eben so bei Ihnen!" Soso... 2007 war es noch nicht da, 2011 hieß es nach 2-facher Blutkontrolle, wovon die 2. im Normbereich lag, dass ich nur gewackelt hätte... Nun ist da aber doch was. Und ich hab mich belesen, zu meinen PMS und dem Wasser in den Beinen. Und gefunden, dass die Ursache Prolak*tin-Schwankungen sein könnten. Dazu müsste man einerseits überhaupt mal wieder selbigen Spiegel kontrollieren, andereseits, um die monatlichen Schwankungen nachzuweisen oder auszuschließen, eben mal einen Monat lang regelmäßig kontrollieren... Aber da will keiner ran, ist bestimmt zu teuer. Wollte mit meinem Hausarzt drüber sprechen, da ist der natürlich nicht da... Eine Einweisung hab ich zur Nervenwasseruntersuchung. Mal sehen, was die bringt.

Außerdem hab ich Schiss vor nächster Woche. Da ist das Bewerbungstraining. 5 Tage am Stück zu 8 Stunden. Japp, ich weiß, dass das völlig normal ist. Aber für mich... wird das echt anstrengend. Ich schaffe es ja immer noch nicht, tagsüber unterwegs zu sein und dann abends noch weg zu gehen. Hab daher auch Bens Vorschlag zum Ausgehen am Wochenende abgewählt, will in Ruhe mit ihm Energie tanken, raus in die Natur... in der Hoffnung, dass mich das etwas aus dem Loch raus bringt.

16.07.2013 um 08:57 Uhr

Zwischen Baum und Borke

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Gestern war ich bei meinem FA und konnte mit ihm endlich das Testergebnis von Ende April (!) besprechen.

Tja, und seither... hab ich wieder Kopfweh!

Warum müssen die mich immer zwischen Baum und Borke stehen lassen?

Mein Therapeut meint ja, dass die von ihm festgestellte Störung im Langzeitgedächtnis neurologische Ursachen hat, weil er psychisch außer dem Problem mit meiner Mutter, keine Ansätze findet. Auch die TK hatte ja bestätigt, dass ich nicht depressiv sei.

Der Arzt nun wieder meint, es gäbe so viele verschiedene Anzeichen von Depressionen und er schließt ein neurologisches Problem aus, weil ja in der Vergangenheit alles untersucht wurde und alles okay war. Fragte aber als nächstes, ob schon mal eine Nervenwasser-Untersuchung gemacht wurde. - Nein, wurde nicht.

Um meine "Unischerheit" (die vorher nicht da war!) aber auszuräumen, bekomme ich nochmal ein EEG und ein MRT. Um letzteres hätte ich soweiso gebeten, die Untersuchung, in der es hieß, es wäre eine Veränderung an der Hypophyse vorhanden, liegt über 2 Jahre zurück. Liege ich falsch in der Annahme, dass man sowas dann auch mal überprüfen sollte?

Ansonsten wäre 2011 zu der Untersuchung von 2007 kein Unterschied feststellbar gewesen. Nun, vielleicht lag der Schaden, der jetzt festgestellt wurde, da schon vor? Mitte/Ende 2007 schließlich machte sich die Erschöpfung spürbar in mir breit und am 3. Januar 2008 bin ich "umgefallen"!

Außerdem würde sich der FA gern mal mit meinem Therapeuten unterhalten. ("Au ja, das wird aber auch mal Zeit!" denke ich mir.) - Er rudert aber gleich zurück: erst will er die beiden Untersuchungsergebnisse abwarten, danach eventuell mit ihm sprechen...

Zum Glück gehe ich heute zu meinem Therapeuten und werde ihm das alles berichten, auch die Verunsicherung, die sich jetzt in mir breit macht.

Na ja, und was die Medis angeht... seit heute nehme ich sie wieder. Zwar in der geringsten Dosis... und mit Verunsicherung. Zeigen die Untersuchungen dann ein realistisches Ergebnis, wenn ich die Medis nehme?

Aber das, was ich da gelesen hab, mit der PMS und der Wassereinlagerung... Ich hatte das so schlimm im Sommer 2010. Ab Oktober nahm ich dann wieder Antidepressiva, und es war weg. Bis jetzt, wo ich die Antidepressiva habe ausschleichen lassen :-/

Nein, ich bin kein Freund von Dauermedikationen. Aber ich werde wohl in den saueren Apfel beißen müssen... Wie sagte letztens die Optikerin: "Für Nah- und Fernbrille sind sie doch noch viel zu jung! Das kommt erst mit über 40!"

Meine zerknirschte Antwort war nur: "Ich bin über 40!!!" 

12.07.2013 um 13:23 Uhr

Weiberkram

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Nach dem Tipp wegen des Mönchs*pfeffers und doch mal in diesem Forum zu schauen, dachte ich mir, ich sehe doch mal ins Netz, ob ich was zu meinem PMS finde...

Brauchbare Tipps habe ich jetzt nicht wirklich gefunden, aber einige Infos, die mit den Beschwerden zusammen hängen. Und da könnt ich mich gleich wieder aufregen!!!

Manch einer erinnert sich vielleicht noch, dass man 2011 festgestellt hatte, ich hätte einen Hypohpysen*tumor. Neben einer Veränderung im MRT von 2 mm Größe war mein Pro*laktinwert zu hoch.

Dann untersuchte man nochmal alle Hormone, diesmal war der Wert normal und alles war wieder gut. Keine weitere Nachuntersuchung seither, auch kein weiteres MRT...

Dann trabte ich zum Frauenarzt, vorrangig damals wegen der Migräne, berichtete aber auch von den anderen Problemen, u. a. traten die Depressionsschübe vorwiegend um den Eisrpung und vor der Regel auf. Also gehe ich mal von Hormonschwankungen aus. Sprach das auch gegenüber dem Gynäkologen an und hätte das gern mal näher untersucht gehabt, ob da im Laufe des Monats irgendwas schwankt.

Bekam damals zur Antwort, dass der andere Arzt ja schon die Hormone überprüft hätte und wenn da alles in Ordnung sei, müse man da nichts weiter untersuchen.

Er hatte das zweimal untersucht! Was ist an Schwankungen und Monatszyklus so schwer zu verstehen? 

Ja und nun habe ich mich also belesen und was fand ich? Dass bei Frauen mit solchen Beschwerden, wie ich sie habe - also Schmerzen unter dem Eisprung, Spannung und Schmerzen in den Brüsten, Stimmungsschwankungen und Wassereinlagerungen (!!!) - meistens eine Schwankung des... tadaaaa!... Prolak*tinspiegels vorliegt! Dies könnte durch regelmäßge Hormonuntersuchungen des Gynäkologen nachgewiesen werden...

Wenn ich da jetzt mit demselben Anliegen nochmal aufkreuze, erklärt der mich für bekloppt!

Weitere Ratschläge waren, auf viel tierisches Eiweis zu verzichten (mache ich... da gibt es nur noch 1 - 2 Mahlzeiten pro Tag im Gegensatz zu 3 - 4 vorher...), viel natives Olivenöl (ja doch!), viel trinken vor allem Tee (mach ich schon ewig!), 3 mal pro Woche Sport treiben wie z. B. 30 min. Radfahren oder Laufen (mache ich mehr!) etc. - also fast alles Tipps zu Dingen, die ich eh schon mache.

Weiterhin könne man Antidepresssiva oder die Pille versuchen. Nun ja, das will ich beides nicht (mehr). Aber es würde doch irgendwie beruhigen, zu wissen, wo der Scheiß herkommt...

Wenn das Lymp*ödem beispielsweise daher käme, könnte man sicher auch Entwässerungstabletten einsetzen. Das wollte mein Doc nämlich nicht, weil ja nie geklärt werden konnte, woher der Scheiß kommt! Und wirklich weg kriege ich das mit Reis und Entwässerungstee leider nicht. Es ist besser, aber es ist da. Und es tut sogar weh :-/

10.07.2013 um 17:02 Uhr

Es gibt Reis

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Gestern dachte ich, ich spinne.

Hatte ich in den letzten Tagen und Wochen schon immer mal das Gefühl, dass abends meine Knöchel geschwollen waren, war das gaaar nichts gegen gestern... da war auf einmal das Lympödem in all seiner Pracht wieder da, genau wie vor 3 Jahren und auch noch zu beinahe exakt dem selben Zeitpunkt! 

Wenn ich irgendwo rein drückte, dann blieben Dellen und die Haut kribbelte und spannte - ekelhaft! 

Entwässernden Tee trinke ich schon eine Weile (ein "Frauentee"), also schwerere Geschütze auffahren! So beschloss ich gestern, heute einen Reistag einzulegen. Zwar hatte ich nur eine Mischung aus normalem und Wildreis da, aber der musste gehen. Gleich früh gab es also Reis mit Obst und etwas Milch.

Ergebnis: in der Ergo bin ich gleich 3 mal pinkeln gerannt (in 90 min.)! 

Mittags gab es den Reis mit angebrutzeltem Gemüse. Und ich renne immernoch gefühlte alle 5 min. auf'n Pott ;-)

Heut Abend gibt es Spargel, der entwässert auch - und für morgen hab ich mir Sushi vorbereitet. Hmmm....

Wenn ich es damit in den Griff bekomme, super! ;-) 

09.07.2013 um 12:16 Uhr

Momentaufnahme

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Nun ist es schon wieder 6 Monate her, dass ich in die Tagesklinik ging, und ich habe mal das letzte halbe Jahr für mich Revue passieren lassen.

Alles in allem kann ich feststellen, dasss es mir wohl sehr viel besser geht. Seit dem Klinikaufenthalt habe ich einen - wie nannte es letztens diese Gutachterin? Geregelt? Organisiert? - ich sag mal "normalen" Tagesablauf.

Ich weiß nicht, ob ich das mit dem Aufstehen um 6:30 Uhr so konsequent durchhalten könnte, wenn mich nicht der Liebste jeden Morgen telefonisch wecken würde. So quatscht er mich wach und dann muss ich auch raus, oft bin ich aber auch schon wach, wenn das Telefon klingelt. Und es ist so schön, wenigstens jeden Morgen seine Stimme kurz zu hören. 

Dann setze ich mir jeden Tag Aufgaben. Also, 2 bis 3 Tage pro Woche habe ich sowieso mein Vormittagsprogramm, einmal Ergo Gruppe, dann Ergo Einzel und die Gesprächstherapie. Letztere aber nur ca. aller 2 Wochen, weil es da akkut keine Baustellen gibt. Ich bin momentan nicht depressiv und es gibt auch keine Neurosen zu bearbeiten. Schön!

An Hausarbeit ist leider wieder viel mehr auf mich zurück gefallen, was eigentlich an die Kinder verteilt war. Beruht darauf, dass die beiden kaum mehr da sind. Klar, wenn sie was direkt eingesaut, zugemüllt oder alleine benutzt haben, dann lasse ich es sie auch (meistens) selber weg räumen. Aber es ist mir einfach viel zu anstrengend, meiner Tochter der Wäsche wegen nachzulaufen - dann würde ich nämlich nie den Korb leer bekommen, weil sie es vergisst oder unterwegs ist - oder aber die Küche meines Sohnes wegen tagelang voller dreckigem Geschirr stehen zu lassen.... Dann mache ich es eben selber, auch wenn das angeblich nicht richtig ist. Außerdem wären die Pflanzen auf Balkonien längst verdorrt und Schildi wäre verhungert, wenn ich mich nicht selber kümmern würde!

Dafür koche ich größtenteils nur noch für mich. Was ich zwar blöd finde, vor allem auch, dass ich dauern alleine essen muss - aber so ist es nun mal. Außerdem habe ich wieder eine andere Ordnung in meine Ernährung gebracht, was in den letzten Jahren wieder ziemlich ins Schleifen gekommen war. Auch wenn die Ernährungsberaterin es für Blödsinn abgetan hat - ich habe damit gut Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht.

So esse ich jetzt morgens queerbeet, wonach mir halt ist. Mittags gibt es balaststoffreiche Kohlenhydrate vegetarisch und abends gibt es Proteine. Außerdem gibt es über den Tag verteilt jede Menge frisches Obst und Gemüse. Sogar beim Liebsten funktioniert das ganz gut und Mona isst fröhlich mit - wo sie sonst nur rummäkeln würde - wenn das Zeug mundgerecht geschnitten immer auf dem Tisch steht :-)

Ich muss nämlich dringend wieder/weiter abnehmen. Hatte ja Dank Tagesklinik und Fastenzeit ein paar Kilo geschafft, die waren aber kürzlich alle wieder drauf :-/ Jetzt sind sie größtenteils wieder weg, auch wenn es noch ein krasses Geschwanke auf der Waage gibt.

Bei großer Hitze vor allem, und meist an den Tagen mit Vormittagsprogramm, muss ich mich mittags hinlegen. Manchmal genügt mein Viertelstündchen Powernapping, aber nicht immer. Da komme ich dann aber mit einer Stunde Schlaf hin, was auch ein gewaltiger Fortschritt ist - Wecker hören zum Einen, ausgeruht sein zum Anderen. (Wird vielleicht weniger nöitg, wenn ein paar mehr Kilo verschwunden sind - Übergewicht führt nämlich auch zu Erschöpfung. Darauf ist in den vergangenen 2 Jahren keiner eingegangen... es hieß immer nur, das liegt an den Medikamenten, und die Gewichtszunahme müsse man dann in Kauf nehmen... Aaah ja, den Teufel also mit Beelzebub austreiben... Na ja, ich habe es leider auch erst vor Kurzem gelesen, dass es auch ein Faktor ist oder sein kann.)

Allerdings ist genau das der Punkt, wo ich an meiner Arbeitsfähigkeit über mehr als 4 Stunden täglich zweifele. Also, die Erschöpfung, die sich noch häufig einschleicht. Ja, ich würde es vielleicht schaffen, aber ich würde wieder nach Hause kommen und umfallen.  Damit wäre ich an genau dem Punkt, an dem ich Anfang 2008 und Ende 2010 schon mal war... und da will ich nicht nochmal hin! Sich aus diesem Loch wieder raus zu arbeiten, das kostet sooo viel Kraft... und älter wird man ja auch!

So leide ich zum Beispiel seit einiger Zeit schlimm unter P*M*S. Wobei ich nicht sagen kann, ob das P für Pre oder Post steht... Es ist kaum mehr eine Woche im Monat, wo ich nicht unter Bauchschmerzen oder schmerzhaft spanndender Brust leide. Migräne hatte ich zum Glück seit März keine mehr, nur mehr leichte Kopfschmerzen, was annehmbar ist. Der Rest aber ist anstrengend! Nur mag ich darum nicht zum Arzt gehen, den nich weiß genau, was mir wieder empfohlen wird: die Pille. Nein, danke, will ich nicht. Die schlechten Erfahrungen und daraus resultierende Ablehnung kann mir keiner nehmen. Von homöopatischen Mittelchen hab ich kürzlich gelesen, da stand dann aber dabei, dass die als Nebeneffekt die die Lust mindern aber die Fruchtbarkeit erhöhen. Nein, danke, das muss ich nun nicht haben!!! 

Außerdem sind meine Augen schlechter geworden und ich habe gestern dann endlich einen Sehtest machen lassen und bekomme nun neue Brillen. Ein Glück, dass sich da die Brillenversicherung mal gelohnt hat. Für Brille und Sonnenbrille zusammen zahle ich nur knapp um die 50 Euro! Erschreckend war für mich, dass ich die jetzigen Brillen erst seit einem Jahr habe... ich hoffe, das geht nicht weiterhin so schnell bergab mit der Sehfähigkeit!

Am Hören hängt es auch langsam. Wenn ich mich auf was konzentriere, dann höre ich nix. Also - wenn mich jemand anspricht. Wird irgendwie weggefiltert... Und wenn ringsum viel Trubel ist, muss man auch laut und deutlich mit mir sprechen, weil bei mir sonst nur Genuschel ankommt. Wird noch belächelt, ist aber trauriger Ernst! 

Ja, so ist das - die einen "Wehwehchen" sind besser geworden, dafür sind neue hinzu gekommen... ich glaube auch ehrlich gesagt nicht, dass das mit der Konzentrations- und Lernfähigkeit nochmal besser wird. Ich glaube, ich kann froh sein, wenn es mir durch die Therapie gelingt, das jetzige Level zu halten... aber das steht noch auf einem anderen Blatt, man wird sehen! 

03.07.2013 um 14:11 Uhr

Keine Einschränkung

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Ich hatte heute einen Termin beim amtsärztlichen Dienst vom Jobcenter. Endlich!

Nach Entlassung aus der TK war ich ja zu meinem Bearbeiter (Arbeitsberater/-vermittelr/Whatever!) gegangen und hatte ihn gefragt, ob ich denn nun Rehabilitant wäre oder wie? Ich meine, 2010 hatte das Amt beschlossen, dass sie mich an die Rentenkasse abgeben, weil ich für sie nicht vermittelbar bin.

Von Seiten der Rentenkasse wurde ja aber alles abgeschmettert, darum dann auch letzten Endes der Aufenthalt in der Tagesklinik.

Seither halte ich auch, was meinen strukturierten Tag angeht, gut durch. Stehe wochentags jeden Mogen um 6:30 Uhr auf, "weil ich es kann", nicht muss. Will mir das aber auch garn icht erst wieder abgewöhnen.

Das ändert aber nix an der Tatsache, dass ich nicht stundenlang am Stück  einer Tätigkeit nachgehen kann und die Konzentration lässt schnell nach bzw. mache ich Fehler und sehe sie nicht etc. Das nervt mich total! Aber: ich mache seit letzten Monat kognitives Training bei eienr Ergotherapeutin und will mal sehen, ob das auf Dauer da was verbessert.

Außerdem brauche ich Mittagsruhe (-schlaf) :-/ 

Dass ich diesen Befund mit der Störung im Langzeitgedächtnis habe, hatte ich doch geschrieben. Das habe ich also dem Amtsärztlichen Dienst noch eingereicht, nachdem die mal wieder ein Gutachten erstellt hatten, ohne mich zu sehen...

Aber darüber wurde ich heute aufgeklärt: der Amtsärztliche Dienst ist kein diagnostischer Dienst, sondern die fordern generell nur Unterlagen der bisher behandelnden Ärzte an und werten diese dann aus. Gutachten erhält der Betreffende nie persönlich, kann er sich aber immer gerne von seinem Bearbeiter geben lassen. (Hm, wäre ja sinnvoller, demjenigen das Gutachten zukommen zu lassen, ehe man zu einem "Abschließenden Gespräch" einlädt...) 

Komisch, jetzt konnte man mich nun doch persönlich befragen und untersuchen!

Man war aber der Meinung, dass der Untersuchungsbefund keine Einschräkung für eine volle Arbeitsfähigkeit darstellt. Eingeschränkt wäre diese ja sowieso - aber 8 Stunden am Stück sollten machbar sein! Ja, und in welchem Bereich, bitte? Und wie ist das mit der Mittagspause?

Ganz davon abgesehen, wurde der Befund nicht verstanden. Sie stellte nämlich Fragen, wie lange das gedauert hätte etc. - mein Tehrapeut hat aber genau rein geschrieben, welcher Test es war und wie die Ergebnisse aussehen, ein medizinisches Kauderwelsch, dass nur Mediziner verstehen! Sie hat aber nur auf die anschließende Erläuterung hin gewiesen (wo er es für mich und andere Dummis nochmal erklärt hat) und außerdem hat sie den Test belächelt, weil er ja nur von einem Therapeuten durchgeführt wurde und nicht von einem Facharzt!

Nun, jedenfalls wurde notiert, dass ich eine Arbeitserprobung für wichtig halte und gerne machen würde. Die Unterlagen gehen nun zum Sozialpsychologischen Dienst. Mal sehen, was von da dann kommt oder ob ich wieder nur eine Einladung zum abschließenden Gespräch erhalte... 

30.04.2013 um 21:11 Uhr

Ich merk nix mehr!

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Nachdem die Tagesklink der Meinung war und ist, dass ich sehr wohl arbeitsfähig sei, weil ich 8 Stunden am Stück dort wach blieb (außer 15 Minuten Powernapping jeden Mittag) und davon jeweils vor- und nachmittags eine (1!!!) Stunde in der Ergo durchhalten konnte, stehe ich mal wieder vor dem Problem, dass ich mir was "einbilde" bzw. aus psychischen Gründen mir nichts merken kann oder will oder was auch immer.

Nun hat mein Therapeut mir  gut zugehört und stutzte, weil ich ja weiterhin über Probleme beim Erlernen neuer Dinge und bei der Merkfähigkeit klagte, sowie auch über die mangelnde Fähiglkeit, mich mehrere Stunden am Stück zu konzentrieren. Es ist so, ich red mir das doch nicht ein! Alle jedoch wollen mir einreden, dass ich genau das tue.

Nun hat er in den 80ern zusammen mit einem anderen Therapeuten einen für hier damals sensationellen Test zu dieser Problematik ausgearbeitet, der immer noch so angewendet wird und er ist hier vor Ort der einzige, der den macht. Und hatte mir diesen angeboten.

Heute war es dann so weit. 2 Stunden hatte er dafür veranschlagt, inklusive sofortiger Auswertung. Und siehe da... ich bediene 2 krasse Grenzbereiche, ein Fall, den er so noch nie hatte. Könnte ich jetzt stolz drauf sein, aber na ja, darauf muss man nicht stolz sein, fürchte ich.

Aaalso... ich bin bei der Intelligenz ziemlich weit oben, was mir bereits bisherige Tests schon gezeigt haben. Nicht überragend, aber im Vergleich zum Durchschnitt im oberen Bereich der Skala, in mehereren Teilbereichen sogar ganz oben. Und nun der krasse Gegensatz dazu: in den selben Teilbereichen bin ich in der Merk- und Lernfähigkeit gaaaanz unten!!! Woran das liegen kann, ist ihm ein Rätsel, Fakt aber ist, dass es so ist und ich es mir nicht einbilde! Es gibt ein eindeutiges Testergebnis, welches man nicht manipulieren kann!

Er will nun mit einem ihm bekannten Therapeuten darüber diskutieren, was man da machen kann. Er meint, dass könne man trainieren oder ich soll das zumindest versuchen, das müsste aber dieser andere machen, das ist nicht sein Gebiet.

Wenn nicht, läuft es dann wohl doch auf die Rente hinaus. Was nun so dolle nicht ist, aber ich bin ungemein beruhigt, dass ich diese Bestätigung habe! Ich meine, wenn einem lange genug eingeredet wird, dass man sich was einredet, beginnt man das ja selber zu glauben... Leider gibt es keinen Diagnoseschlüssel dafür, bin halt ne Ausnahme...

Tja, und anstrengend wie Sau war es auch. Bin heute Nachmittag, nachdem ich noch einen (nicht wirklich weniger anstrengenden) Termin beim Amt hatte, nur noch ins Bett gefallen...

Naja, Walpurgisnachtwetter ist eh nicht und mangels Geld fällt die geplante Tanzveranstaltung auch flach, wo ich eigentlich mit dem Bärenjungen hin wollte. Der scheint darüber nicht böse - er war mit seiner Oma zu einem Tagesausflug (Geschenk zum 18.) und... schläääft!!!

10.04.2013 um 18:13 Uhr

Verklemmt

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

So, dem Magen geht es also wieder etwas besser. Gestern dann die nächste Therapiesitzung, und plötzlich vorher irgendein Klemmer im Rücken und ich kann mich kam mehr bewegen. Bin dennoch zur Sitzung gegangen, danach noch was einkaufen und wollte nachmittags zum Hausarzt. Alelrdings tat es so weh, dass ich mich ins Bett legte - und damit die Nachmittagssprechstunde verpennte, es wurde aber auch nicht besser. Also nahm ich es mir für heute früh vor.

Und frage mich dann doch, kommt das jetzt auch zur Psychosomatik dazu? Dass mein Körper total blockiert, um nicht wirklich gesund sein zu müssen?

Nachdem ich voller Tatendrang war und mein Seifending machen wollte, wurde ich so rasch ausgebremmst von all den Vorschriften, das ich es gleich wieder mit der Angst bekam. Kein Wunder der Aufschrei des Magens, und jetzt also auch noch das...

Mein Therapeut warf mir dann vor, ich sei eben ein echter DDR-Bürger. Würde perfekt Ausreden dafür finden, warum irgend etwas nicht geht, anstatt Wege zu finden, warum etwas doch gehen könnte.

Hm, die Ausreden finde ich - seiner Meinung nach - für mich. Eigentlich finde ich sie - meiner Meinung nach - für andere, da man immer wieder das Gefühl hat, sich wegen irgendwas rechtfertigen zu müssen.

Heute gab es dan nauch wieder eine Diskussion mit meiner Mutter. Kann ihr aber inzwischen meinen Standpunkt darlegen und auch mal Nein sagen. 

Der Vorschlag des Therapeuten, den Kontakt zu ihr vollkommen abzubrechen, kommt für mich nicht in Frage. Sie ist meine MUTTER und einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben. Mag sie auch Fehler haben, gemacht haben und immer noch machen, so werde ich nicht einfach davon laufen! Fand diesen Rat schon immer doof.

Jedenfalls ging es darum, dass Mäusekind sich hat - ohne meine Erlaubnis - ein Piercing in die Lippe stechen lassen. Ich habe es nicht genehmigt, sie hat es von einer Bekannten machen lassen. Klar könnte ich nun heraus zu finden versuchen, wer das war, und derjenigen ans Bein pinkeln.

Mal ehrlich: ich habe mir in dem Alter selber zusätzliche Ohrlöcher gestochen. Konnte meine Mutter auch nix gegen tun und fand es damals auch nicht toll.

Ich liebe meine Kinder so, wie sie sind, und lasse mich von Äußerlichkeiten nicht provozieren. Das habe  ich meiner Mutter dann heute auch so gesagt, und dass es mich nervt, dass ich mir jetzt bei jedem Anruif von ihr diese Vorwürfe anhören muss. Was soll das? Sie weiß, dass ich es nicht genehmigt habe, aber es ist nun mal so. Punkt. Mäusekind ist trotzdem mein Kind und ich liebe  sie. Punkt. 

Andere Sachen machen mir da viel mehr Sorgen, z. B. dass sie letzens  einfach so mit Tricia in ihrem Zimmer gekifft hat... Hallooo???!!! Da gibt es dann Diskussionen und Vorschriften, keine Bange!

Wenn ich das allerdigns meiner Mutter erzählen würde... oh je, was ich mir dann anhören dürfte...

Auf dem Magen liegt mir derzeit auch eher der Bärenjunge. Der nun zwar "erwachsen", also jedenfalls volljährig, aber noch genauso relaxt wie zuvor, alles einfach rankommen lässt. Der Junge hat überhaupt keinen Ehrgeiz... komm ich heute nicht, komm ich morgen. Blöd nur, dass, solange er hier wohnt, er Mäusekind und mich dennoch da mit rein zieht. Denn: wir sind eine Bedarfsgemeinschaft, auch wenn ihm das Amt jedes mal was anderes dazu erzählt. Sind wir. Und wenn er Termine nicht wahr nimmt, dann laufen wir alle Gefahr, weniger Geld zu haben...

Da die Selsbtständigkeit das ist, was er jetzt machen will, dränge ich da schon, außerdem auch darauf, dass er sich eine eigene Bleibe sucht. Mag herzlos klingen, wird mir auch so vorgeworfen. Aber: ich schaffe das nicht, ihn weiterhin auf Dauer mit abzufangen. Auch wenn ich mir vornehme, micht nich zu ärgern, frisst es doch in mir, wenn ich vorm Arzt komme und er noch pennt, obwohl er zum Amt gemusst hätte. Sagen lässt er sich ja jetzt erst recht nix mehr...

Nun, vermutlich sollte ich mich echt über die Blockade im Rücken nicht wundern. Auaaaa!!!

27.03.2013 um 12:01 Uhr

Kleine positive Zwischenbilanz

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Neben der Idee, die da in meinem Kopf gerade hin und her rollt, sitze ich natürlich nicht tatenlos in der Ecke.

Im Januar, mit Beginn der Therapie, wurde gleich das eine Medikament abgesetzt, von dem es hieß, solange ich das nehme, würde mir abnehmen nicht gelingen.

Nun habe ich, auch Dank dessen, dass es mir besser geht und ich mich nicht immerzu so schlapp fühle, dass ich das Gefühl habe, Energie nachschieben zu müssen, auch keinen sooo großen Appetit mehr wie zuvor und außerdem ist gerade Fastenzeit. Ich faste Alkohol und Schokolade.

Und siehe da: 2 Hosen, die seit über 1 Jahr hier nurn noch herum lagen, weil sie zu eng waren, passen wieder! Wie schön, ich fühle mich so auch gleich wohler! 

Zum Laufen in dem Sinne bin ich zwar immer noch nicht wieder gekommen, irgendwie fehlt mir bei der Dauerkälte dazu die Lust. Aber in der Therapie gingen wir einmal pro Woche für 1,5 Stunden durch die Heide, hatten 3 mal pro Woche Frühsport - außerdem mache ich seit 3 Wochen wieder einen Flamenco-Kurs und das neue Projekt der "Knast"-Truppe läuft auch. Alles Bewegung! Und macht dazu noch viel Spaß!

Außerdem lasse ich meine Kreativitiät sich grad austoben und mache jetzt ambulante Ergotherapie, bin im Töpfern. Macht sehr viel Spaß und ich habe da einige Ideen, die ich noch umsetzen möchte und will das evtl. auch in mein zukünftiges Programm der Kreativwerkstatt aufnehmen. Wenn es so wird, wie ich es mir vorstelle.

Gestern habe ich auch die erste Seife für dieses Jahr gemacht, leider geht es mit ähnlich wie Pelegrina: sie ist steingrau oder -beige... dabei sollte sie blau werden! Habe mir ja aber fettlösliche Farben erklickert und hoffe, dass diese dann besser funktionieren. Noch sind sie nicht da.

Neues Shampoo will ich dann heute oder morgen auch noch zusammen rühren, meins geht zur Neige.

Für den Bärenjungen muss ich auch noch ein Geschenk fertig basteln. Wenn ich schon bisher nicht die umwerfende Idee für seinen 18. habe, so wenigstens ein paar liebevolle Kleinigkeiten...

Irgendwie geht's mir grad richtig gut! :-)

13.03.2013 um 18:52 Uhr

Vorzeitig entlassen

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Und erstens kommt es anders...

Eigentlich sollte am Freitag mein letzter Tag in der Tagesklinik werden. Ich hätte morgen nochmal in die Kunsttherapie reingeschnuppert, die ich dann ambulant weitermachen will, hätte noch Kuchen für meine letzte Kaffeerunde backen wollen... aber nun ist alles anders und ich wurde zu gestern entlassen.

Ich bin krank.

Jaaa, natürlich bin ich krank, sonst wäre ich nicht dort - aber nein, das ist nicht gemeint. Am Samstag ging es los, dass mal wieder meine vermeintliche Galle verrückt spielte und ich mich schon fragte, was es denn diesmal ist. Das bevorstehende Ende der TK? Sollte mich das so schlimm belasten? Ich meine, ich habe Pläne für einen geregelten Tagesablauf, habe daheim einiges zu tun, habe jede Menge Bewerbungen zu schreiben... Also kann es sooo schlimm nicht sein!

Ben war da und ziemlich hilflos, konnte nicht viel für mich tun außer mir Tee zu kochen und mich zu bemuttern... ach nee, bevatern ;-) 

Am Sonntag war da immer noch ein dumpfer Druck im Magen aber ich fühlte mich etwas besser, wenn auch irgendwie verschnupft. Aber wir hatten die erste Probe für das neue Tanzprojekt, da fühlte ich mich wohl und hatte kaum Zeit, an mein Unwohlsein zu denken.

Am Montag fühlte es sich verschnupfter an, der Magen drückte immer noch, der Hals tat weh... und gestern wurde alles noch schlimmer, kein Appetit mehr, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl... So ließ ich mich mittags nach Hause schicken.

Und nun ist es so, dass, wenn man einen anderen Arzt wegen einer anderen Erkrankung aufsuchen muss, man entlassen werden muss. Das hatte ich gestern so mit der dortigen Ärztin bsprochen und wollte mich einfach nur ins Bett legen. Wäre es heute besser gewesen, wäre ich wieder in die Klinik gefahren. Aber so fühlte ich mich heute früh noch schlechter und entschied, dass es besser ist, zum Hausarzt zu gehen.

Wie ich mir schon dachte, habe ich wieder mal einen gemeinen Virus Asyl geboten. "Das kann erst der Anfang sein!" meint mein Doc. Also: Es kann schlimmer kommen!

Somit kommt zum vorfristigen Therapieabbruch auch noch dazu, dass ich Ben am Wochenende nicht sehen werde. Denn er wollte mit Mona kommen, die sich aber gerade mit einer Erkältung herum quält. Und darauf dann mein Virus - das muss nun echt nicht sein.

Ach Menno :-/ 

03.03.2013 um 11:59 Uhr

Jeden Tag eine gute Tat...

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

...in erster Linie für mich.

Oh, das mag egoistisch klingen. Aber wo hört "sich selbst Gutes tun" auf und wo fängt Egoismus an?

Der Aufenthalt in der Tagesklinik neigt sich dem Ende zu. Und auch, wenn es mich zuerst mit Panik und Wut erfüllt hat, als es hieß, ich sei wiederhergestellt und der Rest müsse ambulant erfolgen - kann ich nun, nachdem sich die hohen emotionalen Wogen gelegt haben, sagen, dass ich sehr viel weiter gekommen bin, als ich es erwartet oder auch nur zu hoffen gewagt hatte.

Zu tief schien die Erschöpfung in mir zu stecken und so glaubte ich einerseits nicht daran, dass man auch ringsum schauen würde, was es so an körperlichen Problemen gibt. Aber auch diese wurden in der Zeit dort genauestens beobachtet und, insofern möglich, behandelt oder zumindest soweit voruntersucht, dass ich nur noch mit den Befunden zu den betreffenden Ärzten laufen muss (Röntgenaufnahmen vom verstauchten Fuß z.B.). Aber ich hatte ja nur gehofft, überhaupt wieder in die Lage zu kommen, einen halbwegs normalen Tagesablauf leben zu können - das wäre das höchste Ziel, dass ich mir stecken könnte.

Dass ich nun soweit gekommen bin, dass ich gern wieder arbeiten möchte und auch schon den ersten Schritt im Bewerbungsverfahren hinter mir habe, das hätte ich vor 2 Monaten nicht geglaubt.

Ich habe mich in einem "Seifenladen" beworben und man hat mich schon einmal zurück gerufen. Zwar nur, um zu fragen, ob ich Voll- oder Teilzeit arbeiten möchte, aber immerhin. Wäre ich ganz durchgefallen, hätte man mich gar nicht erst angerufen.

Ich habe sehr viel gelernt in den wenigen Wochen, und das Wichtigste davon ist, dass ich niemandem anders Rechenschaft schuldig bin als mir selbst. Dass es wichtig ist, das, was ICH möchte, im Blick zu behalten und auch dazu zu stehen, egal, was andere davon halten.

Ja, das klingt schon wieder egoistisch.... aber um sich selbst im Lot zu halten, gehört einfach eine gehörige Portion Egoismus dazu.

Ich habe halt durch die Gespräche gemerkt, dass ich viel zu oft das tue, was "man" von mir erwartet, nicht, was ich möchte oder was gut für mich wäre. Dadurch gehe ich über meine Grenzen hinaus und daher dann die große Erschöpfung.

Kommt noch hinzu, dass es Wahnsinn war, 2009 nach 2 Jahren gar nichts tun / krank sein von jetzt auf gleich auf eine Vollzeitmaßnahme umzusteigen. Das hätten allerdings die Psychologen vom Amt müssen einschätzen können. Ich konnte es nicht, war noch nie in solch einer Situation. Ich hätte diesen Beruf gern erlernt und wollte das schaffen, konnte aber mit meinen Kräften nicht haushalten - was vermutlich aber auch nicht bis zum Schluss gereicht hätte, wenn ich es damals schon besser gewusst/gekonnt hätte.

Mein Fehler war unter anderem, dass ich, während ich daheim war, alles an Hausarbeit wieder an mich genommen hatte und die Kinder wirklich nur minimale Handgriffe dazu tun mussten. Das hätte ich nun mit dem beruflichen Wiedereinstieg ändern müssen, habe es jedoch nicht getan. Habe also versucht, neben einer 40-Stunden-Woche alles an Hausarbeit, Einkäufen etc. für 3 Personen allein zu stemmen. Geht nicht! 

Jetzt haben wir einen Wochenplan, wechseln uns auch beim kochen ab und mein Sohn hat sogar neulich festgestellt, dass er noch gar nicht ausziehen kann. (Seit ca. 2 Jahren redet er davon...) Er hat jetzt nämlich gemerkt, dass es im Haushalt noch sooo viel gibt, was er noch lernen muss! ;-) 

Dabei ist er derjenige, der sich am meisten dagegen wehrt. Mäusekind macht ihre Aufgaben viel lieber, freut sich drüber, wenn was schön sauber oder ihr ein Essen gut gelungen ist.

Außerdem habe ich beschlossen, dass wir mehr sparen müssen. Auch da ist es gut, dass ich so offen mit meinen Kindern reden kann und sie auch Verständnis dafür haben. In der letzten Zeit hatte meine Mutter uns sehr finanziell unterstüzt, weil ich einfach nicht wollte, dass meine Kinder hinter anderen zurück stehen müssen. Aber wie sollen sie dann haushalten lernen? Nun wird einfach "der Gürtel enger geschnallt". Wir überlegen gemeinsam und genau, was wir brauchen und wo wir es kaufen. Das ist zwar ein wenig mühsam, zahlt sich aber aus.

Und gleichzeitig wird meiner Mutter "das Recht" genommen, dass sie sich erkauft, um sich in unser(e) Leben einzumischen. Auch wenn sie immer wieder betont, dass sie sich nicht einmischen will - schon mit ihrem (leider wieder) täglichen Anruf tut sie es. Aber wir sind dran, wir reden darüber. Ich habe auch begonnen, ihr dazu einen Brief zu schreiben. Ein Teil davon ist aber inzwischen besprochen wurden. Dennoch denke ich, dass es mir hilft, es vorher aufzuschreiben, um dann zu wissen, was ich wie sagen möchte.

An dem Thema muss ich auch noch dran bleiben. Leider hat sich mein Therapeut auf die - über eine andere Seite - geschickte Mail nicht  gemeldet. Ich werd ihm nochmal auf den AB sprechen müssen. Inzwischen bin ich auch wieder normal über Festnetz erreichbar - nach beinahe 5 Monaten! Nachdem wir mit Vertragskündigugn gedroht haben, hat man es wieder hin bekommen!

*sidekick*
Für alle, die es nicht wissen: man hatte uns bei einem Ausfall der Festnetzverbindung eine Rufumleitung aufs Handy angeboten. Das war im Oktober. Als das Festnetz wieder funktionierte, konnte man aber - angeblich wegen eines Softwarefehlers - diese Umleitung nicht rückgängig machen. Seither gingen alle Anrufe auf das Handy vom Bärenjungen und alles Kosten für diese Anrufe auf unsere Telefonrechnung! Nun wurden uns wenigstens die Zusatzkosten für Januar und Februar (vorher hatte ich leider nicht schriftlich reklamiert und auch brav die Rechnungen bezahlt...) gutgeschrieben und - Tadaaa! - man kann uns auch wieder normal aufs Festnetz anrufen!
*sidekickende*

Also mein Zukunfts-Plan: ich werde darauf bestehen, (zumindest vorerst) nur stundenweise zu arbeiten. Am Mittwoch geht mein neuer Flamencokurs los und nächsten Sonntag geht es mit dem Tanztheaterprojekt in eine neue Runde - auftreten werden wir Mitte April in einem Dresdner Museum.

Ich werde und muss darauf achten, dass immer genug Zeit für mich bleibt und für die Dinge, die mir gut tun. Ben unterstützt mich dabei in jeder Hinsicht und wenn wir zusammen sind, gibt es da auch gar keine Probleme oder gar Diskussionen. Ein weiterer Punkt, der uns so wunderbar macht.

Ja und außerdem schaue ich mich um, wo ich noch Gutes tun kann. Das gibt mir ein gutes Gefühl. Heute zum Beispiel habe ich die ausrangierten Kaffeepötte an einen Verein gespendet. Wegschmeißen wollte ich sie nun nicht... nur der Schrank quoll über!

Ja, es sind halt lauter so Kleinigkeiten, die mir gut tun und wichtig sind. Die lasse ich mir nicht mehr weg nehmen, auch nicht von Mutti! *Tschaka!* 

25.02.2013 um 19:45 Uhr

Entspannt

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Ich habe eine sehr schönes und ruhiges Wochenende genossen und vor allem die Gegenwart von Ben, die Gespräche mit ihm und natürlich seine Streicheleinheiten haben sehr viel dazu beigetragen, dass ich relativ entspannt in die neue Woche starten konnte.

Wir waren am Samstag in der Sauna, da uns der heftige Schneefall dann doch nicht zu einem Waldspaziergang verlockte, was ursprünglich der Plan war. Das war eine super Idee, 4 Stunden saunieren, relaxen, nackt Schneeballschlachten machen...
Danach fühlte ich mich total *ommmm* :-)

Das Blöde daran war leider, dass ich danach eine Bindehautentzündung bekam und somit die geplante Abendveranstaltung, nämlich tanzen gehen zu 80er Jahre Musik, ins Wasser fallen musste. Ich bekam einfach die Augen nicht mehr richtig auf, sie tränten, juckten, waren gerötet... wirklich blöd und sehr sehr schade! Dank Salbeiauflagen aber wieder weg.

Nun ja, die fehlende Bewegung bekam ich heute, die Öffentlichen werden bestreikt und ich musste heute früh laufen. 1 Stunde und 30 Minuten brauchte ich bis zur Klinik... und es lief sich besch... im Matsch! Nein, eigentlich hätte ich nicht die ganze Sttecke laufen müssen - wenn nicht mein Portemonaie gestern mit nach Sachsen-Anhalt gereist wäre. Somit meine Fahrkarte, mein Bargeld, meine Geldkarte... Also fiel die Option S-Bahn weg, nun ja, es wurde auch nicht gemeckert, dass ich 30 min. zu spät war - einige kamen gar nicht. Dafür hatte ich den ganzen Tag nasse Füße :-/

Tja, was war letzte Woche passiert?

Zu Visite am Mittwoch verunsicherte mich die Stationsärztin damit, dass sie meinte, Aufgabe der Tagesklinik sei gewesen, festzustellen, ob ich arbeitsfähig wäre oder nicht. Das wäre nun geschehen und ich solle mir überlegen, was ich noch da will. Häää???

Das sprach ich dann am nächsten Tag gleich als erstes in meinem Einzelgespräch an. Also - dass ich es nicht so verstanden habe, dass deren Aufgabe nur sei, meine Arbeitsfähigkeit zu prüfen. Zumal es in meinen Augen ein großer Unterscheid ist, ob ich vormittags und nachmittags ca. 1 Stunde beschäftigt bin (Ergotherapie) und mir ansonsten Gutes tue (Sport, Spaziergänge etc.). Ein Berufsalltag sieht leider nicht so aus, und andere auf Station haben viel mehr Therapien, die hätte ich auch gern. Außerdem ist mir ja erst durch die Gespräche mit meiner neuen Therapeutin aufgegangen, dass ich viele Dinge, die ich "automatiesiert" habe, so mache, weil meine Mutter es so von mir erwartet. Und schwach sein ist zum Beispiel was, das geht nur, wenn man krank ist. Daher sind viele meiner Beschwerden psychosomatisch. Auch das eine neue Erkenntnis. Es gibt also einiges, woran ich ambulant weiter arbeiten muss, was mir schon klar ist bzw. immer klarer wird - aber das dann so hinzustellen, dass man mich lieber heute als morgen entlassen würde.... jedenfalls kam es so bei mir an und das tat sehr weh. Zumal mir unterstellt wird, dass ich mich auf Station "langweile" - weil ich um mehr Therapien bat - aber darum geht es ja gar nicht. Aber beispielsweise Körperwahrnehmung wäre in meinen augen auch sehr wichtig für mich, bekomme ich aber nicht. Nacht Kunsttherapie habe ich auch schon gefragt - bekomme ich auch nicht...

Was mir außerdem noch sauer aufstößt, ist Folgendes: Mein Therapeut damals in der Reha hatte mich als arbeitsfähig entlassen, angeblich, weil sie das müssten, und zwar mit folgender Erläuterung: Arbeitsfähig bedeutet nur, dass man in der Lage ist, 3 Stunden täglich eine leichte Tätigkeit im Sitzen auszuüben. Er gab mir - mündlich und unter 4 Augen - den Rat, ich solle möglichst noch 2 Jahre lang nichts machen und dann mit 4 Stunden täglich wieder einsteigen. Was so nicht ging, nach 1 Jahr wollte ich einerseits gern wieder was machen und nachdem ich beim Arbeitsamt diesbezüglich um Hilfe gebeten hatte, kam von dort Druck. 

Sobald ich die Umschulung begonnen hatte, war ich ja dauernd krank - ich wusste damals schon, dass mein Körper "Nein" zu der Situation sagte, aber was sollte ich machen? Ich wollte den neuen Beruf ja auch gerne erlernen! Außerdem wäre ein Abbruch ohne krank zu sein nicht drin gewesen, man hätte die Kursgebüren von mir zurück gefordert...

Nun sagt man mir, in deren Augen wäre ich in der Lage, bis zu 6 Stunden täglich zu arbeiten - nach entpsrechender Einarbeitungszeit. Aber das bekomme ich wiederum keinesfalls schriftlich, sondern ich werde als voll arbeitsfähig entlassen werden! Tolle Wurst, oder?

Wenn ich wengier belastbar sei, dann müsse ich das selber vertreten und mich eben durchsetzen. Das aber genau dieses sich-immer-wieder-erklären müssen, das Gefühl, immer wieder "versagt" zu haben, mich mit krank macht... das soll ich dann ambulant mit einem Therapeuten bearbeiten.

Irgendwas daran bereitet mir Bauchweh!!!

Immerhin habe ich aber schon bei meinem alten Therapetuen angefragt.

Nun muss ich an einem Brief für meine Mutter arbeiten (Einmischung in unser Leben etc. - ich will versuchen, ihr zu erklären, was das bei mir/uns auslöst und worum ich/wir sie bitte/n möchte/n).

Ich will noch um mind. 3 Wochen in der Klinik bitten. Schön wäre es, bis dahein einen 4-Stunden-Job gefunden zu haben, aber als ich gestern in den Stellenanzeigen stöberte, brummte gleich wieder der Kopf... :-/

 

 

12.02.2013 um 18:34 Uhr

Neueröffnung alter Baustellen

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Letzte Woche kam ich im Therapeutengespräch auf ein Thema, das ich gleich mit in die Gruppe nahm, die wir am Folgetag hatten. Worum es eigentlich ging, ist nicht so wichtig, aber es kristallisierte sich dann für mich heraus, dass ich doch noch Baustellen habe, an denen ich arbeiten muss.

Dabei hatte ich wirklich das Gefühl, ich sei eben einfach nur erschöpft gewesen, ich fühl(t)e mich ja auch schon wesentlich besser.

Seitdem mir aber bewusst ist, worum es mal wieder geht, habe ich die ganze Zeit über wieder Kopfschmerzen :-/

Tja... das leidige Thema: meine Mutter.

Die immer noch oder immer wieder meint, sie habe ein Recht, über unser Leben zu bestimmen.

Ja, es ist richtig, dass sie uns in vielen Fällen finanziell unterstützt. Wir leben von SGB II und damit kann man keine großen Sprünge machen. Selbst wenn ich wieder arbeiten werde, wird sich daran nix ändern. Für 3 Leute reicht es einfach nicht, wenn man ein klein wenig mehr will als nur überleben.

Es ist mir auch sehr schwer gefallen, meine Mutter um diese finanzielle Hilfe zu bitten. Aber seither versuchte sie dann auch leider immer wieder, uns ein schlechtes Gewissen einzureden und über uns zu bestimmen.

Unabhängig von meiner schweren Therapiesitzung, die ich heute zu diesem Thema hatte, hat meine Mutter sich gleich wieder ein "wunderbares" Beispiel geleistet.

Die Kinder haben Ferien und sie wollte sie mal besuchen kommen. Sie will sich aber auf keinen Fall aufdrängeln und nur, wenn es auch wirklich passt... Gestern besprachen sie es am Telefon (ich war dabei), dass sie am Donnerstag kommen kann. Mäusekind vereinbarte mit ihr, dass sie einen Zug raus sucht und heute noch mal anruft.

Gesagt, getan - tickte Oma am Telfon aus. Der Zug war ihr viel zu spät, wie undankbar die Kinder doch wären, dass sie Oma erst zum Mittagessen sehen wollen. Wenn sie nicht erwünscht wäre, käme sie eben gar nicht.... Mäusekind war fix und fertig, als sie mir davon erzählte. Ich kann das so gut nachvollziehen, da ich das nur zu gut kenne.

Nun steht das Thema "Oma" bzw. "Mutti" auf dem Zettel für unsere nächste Familienratssitzung - die wir jetzt jeden Sonntag abhalten.

Und ich habe Dauerkopfschmerzen... seit über 1 Woche wieder :-/ 

24.01.2013 um 11:51 Uhr

Rhythmus

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Ich habe erste Möglichkeiten aufgezeigt bekommen, um wieder in einen besseren Rhytmus zu gelangen. Am ersten Tag, als ich es ausprobierte, klappte alles wunderbar. Ich machte 15 Minuten "Powernapping" nach dem Mittag und war den ganzen Nachmittag fit und schaffte auch alle Punkte auf meiner To-Do-Liste für den Nachmittag in der entpsrechenden Zeit. Blöd nur, das der Rhytmus gestern gleich wieder durcheinander kam. Was nicht an mir lag, sondern ausgeechnet über die Mittagszeit angelegten Untersuchungsterminen. Einerseits ist es ja toll, dass gesundheitlichen Beschwerden hier sofort und direkt nachgegangen wird, nach Ursachen gesucht und nicht einfach "herumgedoktort" wird, wie ich das von "draußen" kenne. Ich habe ein Taubheitsgefühl auf der Oberseite des linken Fußes, was mir letzte Woche bewusst wurde. Möglicherweise habe ich das schon länger. Hatte mir den Fuß im Herbst überlastet und der ist immer noch nicht wieder ganz in Ordnung. Jedenfalls wurden also 2 Untersuchungen gemacht, die Ergebnisse sollte ich heute Nachmittag, spätestens morgen erfahren. Erst um 14 Uhr war ich wieder auf Station, legte mich dann kurz hin. Ich denke, es war einfach zu spät, der Punkt der Müdigkeit schon zu weit überschritten. Es war nicht erholsam und ich kam den ganzen Nachmittag nicht in die Gänge, schaffte nur einen Teil der To-Do-Liste und schon gar nicht in der anvisierten Zeit. Wobei es leicht gesagt ist, dass ich nach der angesetzten Zeit aufhören soll - ich kan die nasse Wäschen icht einfach liegen lassen, das Essen nur halb zubereiten oder lasse das Geschirr dann eben draußen stehen, satt die Maschine voll und an zu machen... Geht nicht!!! Zu guter letzt fiel ich kurz nach 8 ins Bett... Hoffentlich klappt das heute wieder besser! Aber mit diesem Auf und Ab muss ich wohl erst mal leben. Es wird besser, da bin ich mir ganz sicher!

21.01.2013 um 19:43 Uhr

Belastungsgrenze

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Seit 2 Wochen bin ich nun in der Tagesklinik und was ich befürchtete, hat sich so nun mittlerweile bestätigt bzw. ist so eingetreten: ich halte dort zwar 8 Stunden durch, knicke aber ab, wenn ich nach Hause komme. Entweder, ich sinke dann direkt ins Bett, oder schleppe mich so dahin bis gegen 8. Es wird jedenfalls neben den absolut notwendigen Handgriffen im Haushalt kaum mehr was.

So blieb also einiges liegen und ich hatte mir fürs Wochenende einiges vorgenommen, vor allem, was den Hausputz angeht. Nun ist das so eine Sache, wenn man so viele Aufgaben auf einmal sieht... mir jedenfalls fällt das schwer, dann eins zu Ende zu führen, wenn ich schon wieder das nächste sehe und in Panik gerate, nicht alles zu schaffen. So habe ich zig Baustellen nebeneinander eröffnet und kaum eine davon beenden können, was natürlich zu erneuter Unzufriedenheit führt.

Habe dann auch gestern zu spüren bekommen, dass bei 12 Stunden wach sein und hintereinander weg was tun - dabei meine ich nicht nur arbeiten, sondern auch spazieren gehen, lesen, essen etc. -  einfach Zick ist. Dann geht gar nix mehr. So geschehen am gestrigen Sonntag, wo ich dann nach 12 Stunden umfiel (also, nicht so direkt, sondern ins Bett sank) und erst nach 4 Stunden Schlaf wieder einigermaßen zu was zu gebrauchen war. DAS GEHT SO NICHT!

Habe das heute früh im Morgenkreis auch gleich so angesprochen und festgestellt, dass ich mir eine Mittagspause schaffen muss, um neue Energie zu tanken. Um daheim nachmittags auch noch was machen zu können. Bekam auch direkt grünes Licht, wir haben ja auf Station Betten, wo man sich zwischendurch mal fix hinlegen kann.

Also legte ich mich nach dem Mittagessen ins Bett, nach einen knapp 3-stündigen Ausflug im Schnee war ich auch entsprechend platt. Stellte mir den Wecker, wollte nach 1,5 Stunden wieder aufstehen...

Halb 4 wurde ich von der Schwester geweckt, die nur nochmal schauen wollte, ob alle Fenster zu sind... tja, Feierabend klassisch verpennt. Sollte ich Beamte werden???

Jedenfalls war die Reaktion der Schwester der Hit und ich ärgerte mich, dass ich für eine schlagfertige Antwort einfach zu verpeilt war. (Ich hatte knapp 3 Stunden geschlafen.)

Also, sie weckte mich ganz offensichtlich... und fragte dann: "Haben Sie jetzt etwa geschlafen?"

WTF??? 

20.11.2012 um 20:56 Uhr

Endspurt

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Das Theaterprojekt neigt sich seinem Ende entgegen. Morgen haben wir Generalprobe; da Feiertag ist, ab mittags. An Feiertagen haben die Gefangenen eher Einschluss, denn eigentlich sollte die Probe nach 16 Uhr beginnen - geht nicht zum Feiertag.

Immerhin scheint es zum Wochenende zu funktionieren, denn wir spielen Freitag bis Montag 4 Abende durch... Hammer!!! Und die gestrige Probe verlief in unseren Augen katastrophal, auch wenn die Leitung uns lobte. Na, wir werden sehen... Hoffentlich verhauen wir nichts bei den Vorstellungen!

Und langsam merke ich auch, dass es mir ganz schön an die Substanz geht. Klar werden wir alle bedauern, wenn das Projekt zu Ende ist - aber ich werd auch froh sein. Da merke ich dann eben, wie wenig belastbar ich bin und neben der Proben geht an den entsprechenden Tagen kaum was. Der Körper rächt sich auch, neben Gelenkschmerzen hatte mich eine Magen-Darm-Geschicht letzten Freitag geplättet, Samstag war dann mal wieder Migräne an der Reihe...

Daher freue ich mich drauf, dass es dann im Dezember ruhiger wird - auch wenn irgendwie Vorweihnachtszeit nie wirklich ruhig ist, da kann ich mir das noch so sehr vornehmen...

Und dann bekam ich doch gestern diesen Anruf. Zuerst stand ich mal tooootal aufm Schlauch. Ich hörte nur "...krankenhaus, Schwester..." - *Aaaah!*, dachte ich, *Die Klinik, die Mäusekinds Langzeit-EGK ausgewertet hat!* Die wollten sich nämlich zurück melden, falls es noch irgendwas kurzfristig zu besprechen gibt, sonst bekommen wir den Befund mit der Post.

"Ich kann Ihnen jetzt einen Aufnahmetermin geben." - *Aufnahmetermin???* Vor meinem inneren Auge blinkten  ganz viele rote Lampen!!! "Jaaaa...???" sagte ich vorsichtig. - "Der wäre dann am 6. Dezember." -  *So kurzfristig? Aber warum nur???* Ich fragte also: "Warum wird sie denn aufgenommen?" - "Aber Sie warten doch auf einen Aufnahmetermin???!!!" - "Nein, wir warten auf einen Befund... Was ist denn nicht in Ordnung?" - "Ich spreche doch mit Frau Rabenmutter? Sie waren doch hier und haben sich vorgestellt. Wir haben miteinander gesprochen!" -  Jetzt dämmerte es... die Tagesklinik! Schon ratterte es in meinem Kopf weiter... *Wie jetzt, 6. Dezember???*

Ich hab den Termin abgesagt. Man hatte mir gesagt, dass ich vor Januar nicht mit einer Aufnahme rechnen könne. Daher habe ich nun noch einige wichtige Arzttermine in den Dezember gepackt, denn ich ahne und vermute, dass mir die Tagesklinik nicht leicht fallen wird und ringsum vieles wegbricht. Und das möchte ich nun nicht gerade in der Vorweihnachtszeit erleben, sorry... Ich kann nur hoffen, dass ich nun nicht ans Ende der Warteschlange gesetzt werde!

Aber ich möchte jetzt gern erst mal das Theaterprojekt beenden und dann ein paar Wochen für mich, den Liebsten und meine Kinder haben... 

07.11.2012 um 13:43 Uhr

Raus aus den Schubladen!

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Da mein Doc mich in Sachen Therapien  2 Jahre auf kleiner Flamme schmoren lassen hat, hatte ich mir selbst was gesucht. Unter Anderem das Theaterprojekt im Knast, ich bin sicher, dass ich darüber schon geschrieben hatte.

Ich hatte in meiner Jugend schon einmal ehrenamtlich einen Strafgefangenen betreut, das lief damals so ab, dass wir uns zuerst Briefe schrieben, später ging ich ihn im Knast besuchen. Dann begleitete ich ihn auf seinen Ausgängen, also holte ihn ab / brachte ihn hin, oder wir trafen uns irgendwo. Der Kontakt hielt noch eine Weile, nachdem er  draußen war, dann war er zerbrochen.

Derjenige saß wegen bewaffneten Raubüberfalls. Natürlich hab ich ihn gefragt, was genau passiert ist. Er hat sich im Suff mit einem Typen geprügelt, der ihm - seiner Meinung nach - die Frau weggenommen hatte. Dazu gehören nunmal immer 2, aber nun ja - es war so seine Ansicht. Jedenfalls hatte er in der Geldbörse des anderen ein Foto seiner Ex-Freundin samt  seinem Kind entdeckt und hat ihn verprügelt. Dabei hat er ihm die Geldbörse weggenommen (des Fotos wegen) und er hatte ein Taschenmesser einstecken.

Soweit seine Aussage, sicherlich hat er es ein wenig beschönigt, was seinen Part angeht, aber summa summarum kommt heraus: jemanden verklopppen, Geldbörse wegnehmen und Taschenmesser dabei haben = bewaffneter Raubüberfall.

Kann sicher einigen Leuten mit aufbrausendem Temperament passieren.

Nicht, dass ich damit herunter spielen will, was er getan hat - es ist schlimm genug - aber der Grat, auf dem wir wandeln, ist manchmal recht schmal. Ich denke, es gibt niemanden, der von sich behaupten kann, dass er noch niemals im Leben  etwas getan hat, was gegen irgendein Gesetz verstößt.

Sei es die Sicherheitskopie der Lieblings-CD das besten Freundes, der Konsum verbotener Substanzen, die Ohrfeige an den rebellierenden Nachwuchs... irgendwas hat jeder schon mal gemacht.

Nun will ich auch die Schuld der Strafgefangenen, mit denen wir im Projekt arbeiten, nicht herunter spielen oder verharmlosen. Wir wissen nicht, was wer für Dreck am Stecken hat. Diejenigen, die ziemlich offen damit umgehen, sitzen wegen irgendwelchen Drogendelikten.

Ich kenne - durch meinen Ex-Mann, seinen Konsum und seine damalige Dealerei - eine Menge Leute, die damit auch viel zu tun haben. Die sind alle nach außen hin ziemlich normale, freundliche, umgängliche und hilfsbereite Zeitgenossen, mit denen man auch zum größten Teil gut reden und feiern kann. Leute wie du und ich, quasi.

Einen davon traf ich am Sonntag, als ich gerade auf dem Weg zur Theaterprobe war. Wir redeten kurz, und ich fragte ihn, ob er an unserer Aufführung in knapp 2 Wochen interessiert sei. Er bejate, ich schickte ihm die Einladung rum.

Dann erhielt ich eine Antwort von ihm, die mich ziemlich traurig machte...

Er schrieb, dass er das ganze Projekt nicht in Ordnung findet. Dass mit Straftätern "mal ein bisschen Theater gespielt" wird, während sich die Opfer um alles selber kümmern müssten. Dass mit Sicherheit keiner dabei wäre, der seinetwegen straffällig geworden wäre, und er sich darum sehr davon distanziert. Am Ende wäre noch ein Sexualstraftäter dabei und er würde demjenigen dann auch noch Beifall spenden...

Der letzte Satz ist der einzige, den ich halbwegs nachvollziehen kann. Aber: wie vielen Menschen begegnen wir im Alltag, von denen wir nicht wissen, was sie insgeheim tun? Die vielleicht schwere Verbrechen begehen, ohne dass es bisher jemand mitbekommen hat?

Woher will er wissen, dass keiner "seinetwegen" straffällig geworden ist - vielleicht ist einer dabei, der die Drogen, die er konsumiert, beschafft hat? 

Ich meine, er selbst kann jederzeit für seinen Besitz oder auch Konsum gefasst werden und hinter Gitter wandern - würde er dann immer noch so über das Projekt denken?

Fakt ist nun mal, dass die Menschen, die dort weggesperrt worden sind, um für eine Schuld zu büßen - irgendwann wieder in die Gesellschaft entlassen werden. Dann erwartet man, dass sie sich integrieren und möglichst nicht wieder auf die schiefe Bahn geraten. Wie sollen sie das schaffen, wenn man sie so abstempelt? 

05.11.2012 um 16:14 Uhr

Abwechslung

von: Rabenmutter   Kategorie: Therapeutisches

Ausnahmsweise liegt Rabi mit dicken Mandeln im Bett. Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn es mich ein weiteres Jahr zu meinem Geburtstag verschon hätte!

Immerhin weiß ich momentan, woher die Kopfschmerzen kommen und Asp*irin hilft sogar etwas gegen die Hals-, Ohren-, Rücken- und Gliederschmerzen.

Habe mich beinahe die gesamte Nacht nur herumgewälzt, dafür dann den halben Tag geschlafen. Jetzt hab ich mich mal für ein Weilchen in Senkrechte erhoben, sehr wohl ist mir dabei aber nicht. Aber ein Tee und was essen musste halt auch mal sein. Und eine Dusche!

Dabei hab ich gestern noch gemeint, ich darf es nicht zu laut sagen, dass es mir grad etwas besser geht :-/