Das ganze pralle Leben

27.12.2010 um 04:07 Uhr

Liebe

von: reality

Liebe

viele Worte

bedeutungslos wenn nicht

 mit Taten im Einklang

Worthülsen

27.12.2010 um 04:01 Uhr

Jeder Millimeter zählt

von: reality

Manchmal, wenn ein Termin dem anderen folgt, frage ich mich schon, ob es sich lohnt. Dann hilft es mir, wenn ich denke, dass jeder Millimeter zählt. "Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren" sagt Brecht, doch manchmal möchte ich mich kampflos hingeben oder treiben lassen, besonders wenn ich müde bin.

27.12.2010 um 03:53 Uhr

Sie kochen auch nur mit Wasser

von: reality

Wenn Du sie kennen lernst hinter den Kulissen, sie kochen auch nur mit Wasser, alle miteinander. Fehler machen sie wie Du und ich, nur Trottel glauben an Unfehlbarkeit. Der gesunde Menschenverstand ist ein Hilfsmittel, auf das wir mehr vertrauen sollten als auf die sogenannten Sachverständigen, auch die verstehen von der Sache nicht viel mehr, als jeder mit klarem Blick erkennen kann.

27.12.2010 um 03:46 Uhr

Schlaflos

von: reality

Schlaflos wandre ich umher

in altvertrauten Räumen

Ruhe finden

Geborgenheit

27.12.2010 um 03:43 Uhr

Verbrüderungen

von: reality

Wir gehen nicht den Weg des Friedens. Was sich jetzt, hinter den Kulissen, zu verbrüdern beabsichtigt, sind leider nicht die besten Teile der Völker - es sind ihre schlechen: Industrie-Raffer und die Militärs. (Tucholsky)

27.12.2010 um 03:36 Uhr

Erfahrungen

von: reality

Erfahrungen vererben sich nicht-

jeder muss sie allein machen. (Tucholsky)

27.12.2010 um 03:22 Uhr

Ein Licht

von: reality

Wenn Du glaubst es geht nicht mehr,

kommt von irgendwo ein Lichtlein her

Habe ich von meiner alten Großmutter

ist ein Zauberspruch, der immer noch hilft.

Für jeden, bei dem es dunkel ist.  

06.09.2010 um 10:17 Uhr

Gleichgültigkeit tötet

von: reality

Der Hunger tötet weltweit ungefähr 100.000 Menschen täglich. Kaum jemand spricht über diesen Völkermord, von Abhilfe ganz zu schweigen. Vor diesem Hintergrund und angesichts des zügellosen Neoliberalismus der Finanzmärkte entlarvt sich das Reden der Mächtigen von christlichen Werten, von Solidarität und Gerechtigkeit als pure Heuchelei.“

Jean Ziegler
Schweizer Professor für Soziologie, Politiker und Sachbuchautor („Die Schweiz wäscht weißer“), UN-Sonderbotschafter für das Recht auf Nahrung, auf dem Evangelischen Kirchentag 2005 in Hannover.

 

06.09.2010 um 10:05 Uhr

Blogwanderung

von: reality

Kennt jemand die Ursachen der Blogwanderung? Zu Beginn meiner Blogwanderung waren, soweit ich mich erinnern kann, sehr viel mehr Menschen in den Blog-Wohnzimmern hier. Den einen oder anderen vermisse ich schon sehr, auch wenn die virtuelle Realität niemals dass wahre Leben ersetzen kann mit "Augen"-blicken, Berührungen, Gerüchen und Klängen, so gibt es doch so manchen klugen Gedankengang dem ich gerne gefolgt bin. Manchmal beschäftigt mich auch die Frage nach Dichtung und Wahrheit, doch ich weiß, dass kein Mensch durchgängig lügen kann. In allem was wir sagen oder schreiben enttarnt sich immer auch ein Fitzelchen unserer Seele als Thema oder Gegenthema.

Ich persönlich finde lügen viel zu anstrengend. Man kann die Zeit viel besser für die Selbstklärung und Klärung nutzen. In diesem Sinne ne gute Woche.  

14.03.2010 um 20:07 Uhr

Heuchler alle miteinander

von: reality

Hallo liebe Sonntagsgäste im blog,

alle diejenigen, die über Kinderarmut lamentieren und Gutscheine planen, um das Elend zu beenden, sind verdammte Heuchler. Da wird das Kindergeld erhöht und kommt natürlich bei den armen Kindern nicht an. Aus der Klamottenkiste wird statt des Teufels das saufenden und rauchende Elternpaar rausgeholt, das sich womöglich von dem Geld nen Flachbildfernseher holt. 

Die irrtümlich von den ARGEN nicht rausgerechnete Kindergelderhöhung wird von den Ärmsten der Armen zurückgefordert. Wenn das nicht die pure Heuchelei ist. Wer armen Kindern sofort helfen will, der kann das Kindergeld anrechnungsfrei stellen. Was für die Millionäre gilt, soll auch für die Armen gelten, das Kindergeld soll zum Wohl der Kinder ausgezahlt und nicht von dem eh zu niedrigen Regelsatz abgezogen werden. Da kann man sich viel Bürokratie sparen und viel Entmündigung der Eltern. 

Psychischer und physischer Missbrauch ist nicht vom Status abhängig, wie die jüngste Entwicklung offenbart hat.   

13.03.2010 um 11:29 Uhr

Albrecht Müller gesucht

von: reality

Stimmung: relativ entspannt

Hallo alle miteinander!

Ich brauch ein Recherchen-Genie, das mir hilft, die Telefonnummer von Albrecht Müller herauszufinden.

Er ist Autor von Machtwahn und Meinungsmache. Er ist Mitherausgeber der NachDenkSeiten und angemailt habe ich ihn schon, leider bis jetzt ohne Erfolg. Wo er wohnt, weiß ich nicht.

Wär richtig toll, wenn mir eine/einer helfen könnte. Die Meinungsmache findet ja gerade wieder erfolgreich statt mit den Befragungen zur gemeinnützigen Arbeit für Erwerbslose. Nach meiner Ansicht gibt es schon viel zu viele vernichtete Arbeitsplätze durch 1 €-Jobs und Ehrenamtlichkeit. Die Sorge um das Wohl von Kindern, Alten und Kranken soll die Gesellschaft nix kosten, Menschenwürde ist nur auf dem Papier unangetastet. Ich würde gern gesellschaftlich gegensteuern, doch dazu braucht es viele, die aufstehn und Nein sagen. 

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und mir die korrekte Telefon-Nr.

Ciao 

 

 

21.08.2009 um 04:21 Uhr

Ich hoffe, dass es euch allen gut geht im virtuellen Wohnzimmer

von: reality

wir werden als Genies geboren und als Idioten begraben. wer weiß von wem das ist hihi

es macht mich ein wenig nachdenklich. Das aktuelle Wählerverhalten scheint den Spruch zu bestätigen. Mehr derselben falschen Medizin. Wo kann ich nur meinen Verstand deponieren, der will einfach nicht glauben, dass sowas möglich ist.

30.03.2009 um 14:09 Uhr

Alles was wir brauchen

von: reality

Alles was wir brauchen

sind ein paar verrückte Leute.

Seht doch, wohin uns

die vernünftigen gebracht haben. (George Bernhard Shaw)

 In diesem Sinne, liebe Leute, möchte ich so verrückt sein, zu glauben, dass wir noch was verändern

können an der Misere.  

 

 

 

02.01.2008 um 23:07 Uhr

Halten verboten

von: reality

Wir waren in Düsseldorf  und freuten uns über ein schönes Plätzchen an einem Bauzaun, gingen gemütlich spazieren, genossen die klare Luft und die Aussicht auf den Rhein. Nach dem Spaziergang freuten wir uns auf den Heimweg, der sich extrem verzögerte, weil jemand auf der Straße Polder hochgefahren hatte, die wir zuvor nicht gesehen hatten. Da standen wir nun, unser Auto und die von 3 anderen Familien standen hinter den Poldern. Ein Bauarbeiter gab den Tipp, Hausbewohner herauszuschellen, die möglicherweise einen Schlüssel haben. Diese Möglichkeit nutzte mein Begleiter und ein junger Mann kam herunter, wies mehrmals darauf hin, dass er eigentlich die Polizei holen sollte, knurrte noch ein wenig und das Missgeschick ging noch einmal glimpflich aus. Glück im Unglück, denn mittlerweile war es schneidend kalt geworden. Unser Geldbeutel war auch ziemlich leer, deshalb freute und der glimpfliche Ausgang sehr. 

30.12.2007 um 17:23 Uhr

Handyotin

von: reality

habe von meinem Sohn ein Handy geschenkt bekommen, nachdem ich mich lange erfolgreich vor dieser Technik gedrückt habe. Schnell war die Nummer auswendig gelernt und damit dachte ich, alles notwendige getan zu haben und warf die überflüssigen Papiersachen weg, wie Pin-Code und Tel.-Nr. usw. Jetzt habe ich ein Handy, das keinen Mucks mehr von sich gibt. Naja, habe ja noch das herkömmliche Telefon und wer will schon allzeit bereit und erreichbar sein.

 

30.12.2007 um 15:58 Uhr

Alte Liebe rostet nicht

von: reality

Habe letzte Nacht im TV ein Konzert mit Konstantin Wecker und Friends gehört. Es gibt halt Dinge, Texte und Songs, die mir ein Leben lang gefallen. Seine Songs gehören dazu. Doch mitten drin in der Hallo zu sitzen bzw. zu stehen macht noch ein wenig mehr Spaß. Es ist ein anderes Feeling, mittendrin und dabei zu sein. Die alten CD´s spiele ich zwar immer gern, doch auch wenn das Konzerterlebnis ein flüchtiger Moment ist, irgendwie schwingt trotzdem mehr mit.

29.12.2007 um 16:57 Uhr

Faulenzen macht Spaß und arbeiten auch.

von: reality

Bin heute den ganzen Tag im Nachthemd rumgegammelt. Das hat Spaß gemacht und gut getan. Habe nur die Themenliste für meine Löwinnenrunde erstellt. Mir ist allerdings aufgefallen, dass dabei die Politik arg kurz gekommen ist. Na, die Damen werden sich ohnehin die Themen aussuchen, die ihnen am besten gefallen. Es macht Spaß, mit interessierten Frauen zu arbeiten, die sich an alle Themen mit einer gewissen Offenheit herantrauen. Wenn ich eine andere Arbeit bekommen würde, dann möchte ich die Löwinnenrunde aber zusätzlich behalten. Ich habe von denen mindestens genau so viel gelernt, wie die von mir. So stelle ich mir Arbeit idealerweise vor, als einen wechselseitigen Wachstumsprozess. Ist schon ein Glück, dass ich auf eine solche Weise arbeiten kann.

29.12.2007 um 15:43 Uhr

Gute Vorsätze

von: reality

Gute Vorsätze habe ich kaum, denn mein Weg zur Hölle war mit ihnen gepflastert. Ich finde es ziemlich fies, mir viele Dinge vorzunehmen und festzustellen, dass mir der Ehrgeiz oder die Energie fehlt, sie umzusetzen. Da bleibe ich bei meinen grundlegenden Werten, die ich mir im Laufe meines Lebens zugelegt habe. Ich sage, was ich denke, ich tue das, hinter dem ich stehen kann, ich verbiege mich nicht, um irgendeinen vermeintlichen Vorteil zu erlangen. Damit lebe ich ganz gut, wenn auch nicht unbedingt materiell.

29.12.2007 um 15:35 Uhr

ARGE-Bauchschmerzen

von: reality

Ich grüble gerade darüber, was mit Menschen passiert, die als ALG II-BezieherInnen für 3 Monate 100 % sanktioniert sind. Das Mietrecht hat sich verändert, die Kündigung kann bereits bei 2 ausstehenden Monatsmieten erfolgen. Außerdem sind die Menschen ja dann auch nicht mehr krankenversichert. Ich glaube nicht, dass Sanktionen so weit gehen dürfen, dass sie Gesundheit und Leben gefährden.

29.12.2007 um 15:31 Uhr

Aufstehn und sagen es geht doch

von: reality

Aufstehn

am Boden

liegen bleiben ist

wie aufhören zu leben

lebe