Das ganze pralle Leben

30.10.2014 um 18:14 Uhr

Aufwachen, aufstehen und auf die Straße gehen

von: reality

Sie führen hier heimlich still und leise die Zwangsarbeit ein. In anderen Ländern, wie z.B. in Italien gehen hunderttausende auf die Straße. Und hier ist Schweigen im Wald oder Hetze gegen eine kleine Gewerkschaft, die sich effektiv für ihre Mitglieder einsetzt. Die Etablierten werden sie schon lahmlegen, wenn wir das zulassen.

30.10.2014 um 18:09 Uhr

notfollow what´s that?

von: reality

ich kann nicht verstehen, was damit gemeint ist. Wir schreiben hier doch in der Hoffnung, dass uns die/der eine oder andere followed. Also was soll das??

20.04.2014 um 14:06 Uhr

Gute Arbeit

von: reality

Sie sagen alle gute Arbeit, doch was sie ermöglichen ist die Prekarisierung der Arbeit. Jede und jeder 4. erhält Niedriglohn, den Minijobber_innen werden die Arbeitnehmer_innenrechte vorenthalten und das bei über 60 % der Beschäftigten. Sie sollen klagen, sagen die, die vorgeben, für gute Arbeit zu kämpfen und lassen über 4 Millionen Beschäftigte im Regen stehen. Es wird weder ein Verbandsklagerecht eingeführt, noch werden die Arbeitgeber für den Verstoß gegen das Arbeitsrecht sanktioniert. Bei ALG II-Bezug führt fast jeder Regelverstoß zur Sanktionierung eines als Existenzminimum definierten Betrages. Offenbar gelten die Gesetze nicht für jeden.

"Empört Euch und wehrt Euch" entsprechend dem Lied von Konstantin Wecker.

20.04.2014 um 11:46 Uhr

Erinnerung

von: reality

Erinnerung
geschriebene Worte
sind  die Denkzettel
der Erinnerung vom Leben
Lebenswortbilder

16.10.2013 um 09:45 Uhr

Rückmeldung

von: reality   Stichwörter: Willst, Du, Gott, zum, Lachen, bringen, dann, schmiede, Pläne

Musik: Empört Euch von Konstantin Wecker

Bin wieder hier in meinem Revier. Ich hoffe, Euch geht es gut, mir geht es.

27.12.2010 um 04:07 Uhr

Liebe

von: reality

Liebe

viele Worte

bedeutungslos wenn nicht

 mit Taten im Einklang

Worthülsen

27.12.2010 um 04:01 Uhr

Jeder Millimeter zählt

von: reality

Manchmal, wenn ein Termin dem anderen folgt, frage ich mich schon, ob es sich lohnt. Dann hilft es mir, wenn ich denke, dass jeder Millimeter zählt. "Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren" sagt Brecht, doch manchmal möchte ich mich kampflos hingeben oder treiben lassen, besonders wenn ich müde bin.

27.12.2010 um 03:53 Uhr

Sie kochen auch nur mit Wasser

von: reality

Wenn Du sie kennen lernst hinter den Kulissen, sie kochen auch nur mit Wasser, alle miteinander. Fehler machen sie wie Du und ich, nur Trottel glauben an Unfehlbarkeit. Der gesunde Menschenverstand ist ein Hilfsmittel, auf das wir mehr vertrauen sollten als auf die sogenannten Sachverständigen, auch die verstehen von der Sache nicht viel mehr, als jeder mit klarem Blick erkennen kann.

27.12.2010 um 03:46 Uhr

Schlaflos

von: reality

Schlaflos wandre ich umher

in altvertrauten Räumen

Ruhe finden

Geborgenheit

27.12.2010 um 03:43 Uhr

Verbrüderungen

von: reality

Wir gehen nicht den Weg des Friedens. Was sich jetzt, hinter den Kulissen, zu verbrüdern beabsichtigt, sind leider nicht die besten Teile der Völker - es sind ihre schlechen: Industrie-Raffer und die Militärs. (Tucholsky)

27.12.2010 um 03:36 Uhr

Erfahrungen

von: reality

Erfahrungen vererben sich nicht-

jeder muss sie allein machen. (Tucholsky)

27.12.2010 um 03:22 Uhr

Ein Licht

von: reality

Wenn Du glaubst es geht nicht mehr,

kommt von irgendwo ein Lichtlein her

Habe ich von meiner alten Großmutter

ist ein Zauberspruch, der immer noch hilft.

Für jeden, bei dem es dunkel ist.  

06.09.2010 um 10:17 Uhr

Gleichgültigkeit tötet

von: reality

Der Hunger tötet weltweit ungefähr 100.000 Menschen täglich. Kaum jemand spricht über diesen Völkermord, von Abhilfe ganz zu schweigen. Vor diesem Hintergrund und angesichts des zügellosen Neoliberalismus der Finanzmärkte entlarvt sich das Reden der Mächtigen von christlichen Werten, von Solidarität und Gerechtigkeit als pure Heuchelei.“

Jean Ziegler
Schweizer Professor für Soziologie, Politiker und Sachbuchautor („Die Schweiz wäscht weißer“), UN-Sonderbotschafter für das Recht auf Nahrung, auf dem Evangelischen Kirchentag 2005 in Hannover.

 

06.09.2010 um 10:05 Uhr

Blogwanderung

von: reality

Kennt jemand die Ursachen der Blogwanderung? Zu Beginn meiner Blogwanderung waren, soweit ich mich erinnern kann, sehr viel mehr Menschen in den Blog-Wohnzimmern hier. Den einen oder anderen vermisse ich schon sehr, auch wenn die virtuelle Realität niemals dass wahre Leben ersetzen kann mit "Augen"-blicken, Berührungen, Gerüchen und Klängen, so gibt es doch so manchen klugen Gedankengang dem ich gerne gefolgt bin. Manchmal beschäftigt mich auch die Frage nach Dichtung und Wahrheit, doch ich weiß, dass kein Mensch durchgängig lügen kann. In allem was wir sagen oder schreiben enttarnt sich immer auch ein Fitzelchen unserer Seele als Thema oder Gegenthema.

Ich persönlich finde lügen viel zu anstrengend. Man kann die Zeit viel besser für die Selbstklärung und Klärung nutzen. In diesem Sinne ne gute Woche.  

14.03.2010 um 20:07 Uhr

Heuchler alle miteinander

von: reality

Hallo liebe Sonntagsgäste im blog,

alle diejenigen, die über Kinderarmut lamentieren und Gutscheine planen, um das Elend zu beenden, sind verdammte Heuchler. Da wird das Kindergeld erhöht und kommt natürlich bei den armen Kindern nicht an. Aus der Klamottenkiste wird statt des Teufels das saufenden und rauchende Elternpaar rausgeholt, das sich womöglich von dem Geld nen Flachbildfernseher holt. 

Die irrtümlich von den ARGEN nicht rausgerechnete Kindergelderhöhung wird von den Ärmsten der Armen zurückgefordert. Wenn das nicht die pure Heuchelei ist. Wer armen Kindern sofort helfen will, der kann das Kindergeld anrechnungsfrei stellen. Was für die Millionäre gilt, soll auch für die Armen gelten, das Kindergeld soll zum Wohl der Kinder ausgezahlt und nicht von dem eh zu niedrigen Regelsatz abgezogen werden. Da kann man sich viel Bürokratie sparen und viel Entmündigung der Eltern. 

Psychischer und physischer Missbrauch ist nicht vom Status abhängig, wie die jüngste Entwicklung offenbart hat.   

13.03.2010 um 11:29 Uhr

Albrecht Müller gesucht

von: reality

Stimmung: relativ entspannt

Hallo alle miteinander!

Ich brauch ein Recherchen-Genie, das mir hilft, die Telefonnummer von Albrecht Müller herauszufinden.

Er ist Autor von Machtwahn und Meinungsmache. Er ist Mitherausgeber der NachDenkSeiten und angemailt habe ich ihn schon, leider bis jetzt ohne Erfolg. Wo er wohnt, weiß ich nicht.

Wär richtig toll, wenn mir eine/einer helfen könnte. Die Meinungsmache findet ja gerade wieder erfolgreich statt mit den Befragungen zur gemeinnützigen Arbeit für Erwerbslose. Nach meiner Ansicht gibt es schon viel zu viele vernichtete Arbeitsplätze durch 1 €-Jobs und Ehrenamtlichkeit. Die Sorge um das Wohl von Kindern, Alten und Kranken soll die Gesellschaft nix kosten, Menschenwürde ist nur auf dem Papier unangetastet. Ich würde gern gesellschaftlich gegensteuern, doch dazu braucht es viele, die aufstehn und Nein sagen. 

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und mir die korrekte Telefon-Nr.

Ciao 

 

 

21.08.2009 um 04:21 Uhr

Ich hoffe, dass es euch allen gut geht im virtuellen Wohnzimmer

von: reality

wir werden als Genies geboren und als Idioten begraben. wer weiß von wem das ist hihi

es macht mich ein wenig nachdenklich. Das aktuelle Wählerverhalten scheint den Spruch zu bestätigen. Mehr derselben falschen Medizin. Wo kann ich nur meinen Verstand deponieren, der will einfach nicht glauben, dass sowas möglich ist.

30.03.2009 um 14:09 Uhr

Alles was wir brauchen

von: reality

Alles was wir brauchen

sind ein paar verrückte Leute.

Seht doch, wohin uns

die vernünftigen gebracht haben. (George Bernhard Shaw)

 In diesem Sinne, liebe Leute, möchte ich so verrückt sein, zu glauben, dass wir noch was verändern

können an der Misere.  

 

 

 

02.01.2008 um 23:07 Uhr

Halten verboten

von: reality

Wir waren in Düsseldorf  und freuten uns über ein schönes Plätzchen an einem Bauzaun, gingen gemütlich spazieren, genossen die klare Luft und die Aussicht auf den Rhein. Nach dem Spaziergang freuten wir uns auf den Heimweg, der sich extrem verzögerte, weil jemand auf der Straße Polder hochgefahren hatte, die wir zuvor nicht gesehen hatten. Da standen wir nun, unser Auto und die von 3 anderen Familien standen hinter den Poldern. Ein Bauarbeiter gab den Tipp, Hausbewohner herauszuschellen, die möglicherweise einen Schlüssel haben. Diese Möglichkeit nutzte mein Begleiter und ein junger Mann kam herunter, wies mehrmals darauf hin, dass er eigentlich die Polizei holen sollte, knurrte noch ein wenig und das Missgeschick ging noch einmal glimpflich aus. Glück im Unglück, denn mittlerweile war es schneidend kalt geworden. Unser Geldbeutel war auch ziemlich leer, deshalb freute und der glimpfliche Ausgang sehr. 

30.12.2007 um 17:23 Uhr

Handyotin

von: reality

habe von meinem Sohn ein Handy geschenkt bekommen, nachdem ich mich lange erfolgreich vor dieser Technik gedrückt habe. Schnell war die Nummer auswendig gelernt und damit dachte ich, alles notwendige getan zu haben und warf die überflüssigen Papiersachen weg, wie Pin-Code und Tel.-Nr. usw. Jetzt habe ich ein Handy, das keinen Mucks mehr von sich gibt. Naja, habe ja noch das herkömmliche Telefon und wer will schon allzeit bereit und erreichbar sein.