Rosa Zuckerwatten Welt

12.07.2011 um 10:39 Uhr

Schöne neue Welt

von: rebella

So, der neue Blog steht mehr oder minder, insofern bin ich mal weg und wer mich verfolgen mag:

Zur schönen neuen Welt bitte hier entlang.

11.07.2011 um 17:54 Uhr

Adios, Blogigo!

von: rebella

Ich bin weiß Gott kein Software-Gadget-Internet-Vollfreak. Ich boykottiere Facebook und hab bis heute den Sinn hinter Twitter nicht verstanden. Mein Handy kann telefonieren und Nachrichten verschicken. Ich besitze eine Prepaidkarte eines großen deutschen Discounters und bin sehr zufrieden damit. Seit Februar habe ich genau 20 Euro Guthaben verbraten, was in etwa dem Neukauf-Wert meines Mobiltelefons entspricht. Ich könnte nicht erklären, was genau Apps sind und ich würde ein Ipad schon deshalb nicht haben wollen, weil man da mit seinem Fettfingern ständig drauf rumtatschen muss. Man könnte auch sagen: Ich hab den Anschluss verloren. Ich kenn mich im Internet nur noch sporadisch aus und ich finde das nicht mal schlimm. 

Aber...

Mit Blogigo kann ich mich trotzdem nicht länger zufrieden geben. Jeder zweite Blog ist Spam, den Editor kann ich nur in dem Browser nutzen, nicht aber in dem, will ich aber das machen, brauch ich den, auf keinen Fall den anderen, Copy/Paste funktioniert hingegen nirgendwo und sonstige Funktionen sind sogar für meinen Geschmack zu verstaubt, wenn überhaupt vorhanden. Kurzum, ich fühl mich hier nicht mehr wohl. 

Und weil ich mich doch schon in meiner Heimatstadt nicht mehr wohlfühlen kann, mag ich nicht auch noch im Internet in einer Gegend rumdümpeln, die mir nicht länger grün ist. Also ziehe ich mit Sack, Pack und Zuckerwatte um, hab ich beschlossen.

Meine neue Anschrift folgt in Kürze.

 

 

 

17.06.2011 um 15:22 Uhr

65 days to go

von: rebella

Ich hasse Hamburger. Und zwar nicht die lapschigen Brötchen mit Frikadelle in der Mitte, sondern die echten. Die Bewohner meiner Heimatstadt. Die, die mir den letzten Nerv rauben. Die, die mir ihre Ellenbogen in den Bauch boxen, mir mit Metallstangen die Tasche vom Leib reißen, die ihren Sitzplatz niemals freiwillig gegen meinen Stehplatz eintauschen würden, die nicht einen Milimeter zur Seite weichen, um mir und meinem Babybauch Platz zu machen. Die, die sich an der Kasse vordrängeln, die ausgerechnet mich bitten, ihre Kinderkarre die Treppe runterzutragen und dann gucken wie ein Huhn, wenn man sie dezent auf die Megamurmel aufmerksam macht, die man inzwischen vor sich her schiebt. Die, die hinter der Kasse sitzen und nicht mal "Guten Tag" sagen können, ganz zu schweigen von "Was kann ich für Sie tun?" oder "Kann ich Ihnen helfen?". Die, die mich anglotzen, als wäre ich die erste Schwangere, die je ihre Augen kreuzt und dann trotzdem nicht die Tür zur U-Bahn freigeben, wenn ich aussteigen will.

 

Diese Stadt ist voll von egomanen, ignoranten, blinden, unhöflichen Menschen. Ich muss hier dringend weg. Das steht nicht erst seit Gestern zur Debatte, aber langsam wird es dringlich, denn allmählich übersteigt meine Wut auf diese Menschen meine Angst vor ihnen. In Hamburg sind Leute schon für weniger angegriffen worden, als für ein schnöde gefauchtes "Bloß keinen Platz machen!", das mir erst jüngst entwich, weil ein kleiner Schritt zur Seite ein zu großer, für einen Menschen gewesen zu sein scheint. Und meine Schwachstelle ist so verdammt offensichtlich. Ich fühl mich angreifbar. Ich BIN angreifbar, mehr denn je. Ich fühl mich in Hamburg inzwischen so unsicher und unwohl. So kann es einfach nicht weitergehen. Allein bei der Vorstellung, mich gegen all die Ellbogen und Unfreundlichkeit durchsetzen zu müssen und dabei mein Baby nicht mehr im Bauch, sondern im Arm zu halten, wird mir ein bisschen übel. Das ist zuviel Verantwortung, gepaart mit zuviel Angst und deutlich zuviel Lärm.

Aber abgesehen von den 1,8 Millionen Menschen um mich rum (von denen ich vielleicht 10 mag) und dem, was sie in mir auslösen, fühl ich mich gut. Ziemlich schwanger und gut. So langsam wird es mühsam, an warmen Tagen ein bisschen Wassereinlagerungen, aber nichts dramatisches. Die Waage bleibt weiterhin sehr freundlich zu mir (meine Gewichtszunahme dokumentier ich hier lieber nicht, zuviel Neid, zuviele virtuelle Steine, die nach mir geschmissen werden könnten) und mein Blutdruck bleibt hervorragend.

Ich weiß gar nicht, ob das in meinen drei vorherigen Einträgen je erwähnte, aber ich habe Schwangerschaftsdiabetes. Von Anfang an und völlig undramatisch. Je nach Lust und Laune meinerseits kontroll ich meinen Blutzucker sechs Mal täglich oder jeden zweiten Tag ebenfalls sechs Mal täglich. Abend spritz ich ein bisschen Langzeitinsulin, vor dem Frühstück stinknormales Humaninsulin. Mein Langzeitwert ist ein Traum, die Durchschnittswerte meiner Tagesprofile ebenso, selbiges gilt für Nieren- und Schilddrüsenwerte. Meine Ärzte sind stolz auf mich und ich offengstanden auch ein bisschen. 

Jetzt gilt es nur noch, das Wunsch-Krankenhaus davon zu überzeugen, dass die Diagnose alleine noch keine Komplikationen macht, denn:

Seit gestern wissen wir dann auch, dass sich meine Frauenärztin vor sechs Wochen tierisch vermessen haben muss und unser Sohn keineswegs gigantische Ausmaße angenommen hat, sondern höchst wahrscheinlich eines dieser langweiligen Norm-Babys wird. Ich muss also Größe 50 noch nicht weinend aussortieren und darf weiter hoffen, ihn auf natürlichem Wege durch die Lucke zu quetschen. Wird schon werden. Er bringt die besten Voraussetzungen mit, immerhin hat er sich schon ín Position gebracht und liegt mit dem Köpfchen nach unten. Ich persönlich stell mir das ja wahnsinnig unbequem vor, aber er wird schon wissen, was gut für ihn ist, mein kleiner geliebter Krümelkeks.

Inzwischen krieg ich nicht mehr zwingend Tritte ab, sondern seinen Allerwertesten gegen meine Handfläche gedrückt und geschubbert. Als würde eine überdimensionale Raupe in mir hausen. Oder Balu, der Bär. Ich liebe diese Momente sehr und weiß jetzt schon, dass das definitiv zu den Dingen zählen wird, die ich missen werde. 

Aber mir bleiben ja noch neun Wochen des Genuss'. Ich freu mich drauf und drüber.

 

Edith sagt: Du kannst mich ehrlich mal Hamburg. Da werde ich grade, zwei Einkaufstüten dabei, von einer jungen Frau von vielleicht 20 angepöbelt, ob das wohl zuviel verlangt wäre, mal Platz zu machen. Hat mich jemand schreien hören? Sie war nicht die einzige, die sich erschrocken hat. Mir war auch nicht bewusst, wie laut und wütend ich mich anhören kann....

 

27.05.2011 um 18:35 Uhr

Das war wohl nix.

von: rebella

Die geplante Begutachtung unseres Nachwuchs unter Zuhilfenahme eines 3-D Ultraschallgerätes lief eher unter dem Satz mit x, denn:  Kopf rechts, Beine links, Gesicht gen Muttis Innereien gewandt.

Jaja, das ist unser Sohn, jetzt schon unkooperativ bis in die flaumigen Haarwurzeln. Auf meine Frage an die Frauenärztin, ob wir nicht in 1-2 Wochen noch einen zweiten Versuch wagen könnten, immerhin drehen und wenden sich die kleinen Biester doch alle naslang, lehnte sie kurzerhand ab. Sie hatte nicht einen ihrer besten Tage, ehrlich nicht und auch auf meine Frage, ob sie mal eben gucken würde, ob der Zwergenkeks wieder so enorm aufgegangen wäre im Ofen, gab es nur ein knappes Nein zu hören. Nur auf meine Frage, ob ich mir denn der körperlichen Ausmaße meines Kindes wegen Sorgen machen müsste, gab mehr als nur ein Nein zu hören. Die Antwort lautete nämlich "Das kann ich Ihnen auch nicht sagen."

Da geht einem doch das Herz auf, bei soviel ärztlicher Anteilnahme und Kompetenz und da freut man sich doch, in so fürsorglichen Händen gelandet zu sein. Zumal besagte Hände den Ultraschallkopf bei dem flüchtigen Versuch das Gesicht des Kindes einzufangen, so unsagbar tief in meine pralle Plautze drückten, dass ich eine erfolgreiche Krönung des Versuchs ohnehin verpasst hätte.  Der des Schmerzes wegen zusammen gekniffenen Augen sei Dank.

Zusammenfassend könnte man den Verlauf der letzten Vorsorgeuntersuchung auch mit "Alles Arsch!" kommentieren. Aber wenn doch schon alles Arsch war, will ich wenigstens drüber schwafeln und schwadronieren dürfen! 

Jetzt noch einmal lostigern und mir neuen ärztlichen Beistand suchen, mag ich schlichtweg nicht. Bei meiner jetztigen Frauenärztin handelt es sich schon um Frauenärztin Nummer 2. Nummer 1 hatte mir ebenfalls nicht sonderlich zugesagt. Aber Frauenärztin Nummer 3 aufzusuchen, um Schwangerschaft Nummer 1 zu betreuen... ich weiß nicht. Der Kullerkeks bleibt noch maximal 11-12 Wochen in mir drin. Gut, drei Monate können lang werden, aber trotzdem! (Um mal mein Lieblingsfrauenargument Nummer 1 aus der Tasche zu ziehen.)

In 3 Wochen melde ich mich in der auserwählten Klinik zur Geburt an und werde dort darum bitten, bei der Voruntersuchung noch einmal ein besonders aufmerksames Auge auf den Keks zu werfen. 

So fröhlich wie der Kleine in mir rumpelt, poltert und pumpelt wird es ihm schon schick gehen. Insofern versuche ich weiterhin, aufkeimende übertriebene Muttersorge niederzumetzeln und es zu genießen, dass der Krümel sich regelmäßig bemerkbar macht und das auch noch, ohne mir Schmerzen zu bereiten. Und natürlich, dass ich weiterhin weitesgehend beschwerdefrei gen Geburtstermin durch die Schwangerschaft tingeln darf. 

Toi, toi, toi, klopf auf Holz - alles ist gut. 

13.05.2011 um 10:53 Uhr

100 days to go

von: rebella

Ich mag es kaum beschreien und klopfe mindestens dreimal auf Holz, wann immer ich es doch tue, aber es läuft echt gut. Okay, die Plautze wächst und mittlerweile ertappe ich mich immer öfter beim Ächzen, wenn ich mal die Wäsche aus der Maschine hole und irgendeins unserer dutzenden elektronischen Geräte an eine Steckdose anschließen muss, die sich nur knapp oberhalb meiner Knöchel befindet, aber immerhin komm ich zum Lackieren der Fußnägel noch an selbige ran und wäre ich nicht so unsagbar faul und mein Rasierer ebenso unsagbar stumpf, könnt ich meine Beine sogar noch regelmäßig, ohne größere akrobatische Einlagen und frei jeder Mithilfe vom sommerlichen Pelz befreien.

Sodbrennen verursachen bei mir nur arg gewürzte Gerichte und so wie heute, kalte Ravioli zum Frühstück, aber auch dann wirds nicht richtig schlimm und zur Not steht hier ja noch leckerschmecker Heilerde, die im Bedarfsfall zu widerlicher Schlacke angerührt werden könnte, um Linderung zu verschaffen.

Meinen Ring krieg ich auch noch über den Finger, vorausgesetzt das Termomether hält sich ein bisschen zurück und bringt mich nicht in schwitzende Bedrängnis, aber ich hab mal gelesen, im Sommer wären die Finger prinzipiell ein bisschen dicker, als bei winterlichen Temperaturen - schwanger hin oder her. 

Und auch ansonsten hab ich reichlich wenig Grund zu klagen (Klopf auf Holz! Klopf auf Holz!).

Einzig und allein die Größenangaben meiner Frauenärztin bei der letzten Ultraschalluntersuchungen haben mir hysterischen Erstgebärenden Grund zur Sorge geliefert. 

Angeblich produziere ich in meinem Gebärtrakt einen Riesenknusperkeks, der hoffentlich trotzdem nicht zerbröseln wird, wenn er erstmal durch die Winzlingslucke durch muss, um aktiv am Leben außerhalb der Produktionsanlage teilnehmen zu können.

Mal schauen, ob das Keksbaby ein bisschen auf die Wachstumsbremse getreten ist und ob sich die gute Ärztin nicht doch ein bisschen verklickt hat, beim Setzen der Kreuzchen. 

Ansonsten gilt: Große Eltern, großer Keks. Auch okay und solang mir weiterhin von allen Seiten so schön emsig versichert wird, mein Blutzucker hätte mit den Ausmaßen meines Sohnes so rein gar nichts zu tun, versuch ich weiterhin so ruhig zu bleiben, wie es mir meine Ängstlichkeit erlaubt. 

Gleich werd ich mal in meine Klamotten/Zelte hüpfen und gen Krankengymastik eilen. Gesicherte muskuläre Wirbelsäuleninsuffizienz. Ganz dolle harmlos und nur unangenehm, weil mein rechter Oberschenkel vom Knie an aufwärts so fix taub wird, wenn ich stehe oder gehe. Also leg ich mich laut Rezeptanweisung jetzt sechs Mal auf eine (meiner Meinung nach viel zu harte) Liege, meine Beine auf einen Sitzball und lass an meinen Füßen ziehen. Hört sich nicht zwingend angenehm  an, ist es aber und helfen scheint obendrein auch noch. Was will man also mehr?

Das kann ich letzten 100 Tage gerne so bleiben. Würd ich mich nicht beklagen. Versprochen.

03.05.2011 um 09:43 Uhr

Knusperkeksproduktion

von: rebella

Jaja, so ist das mit den guten Vorsätzen. Da nahm ich mir feste vor, ein kleines Tagebuch zu führen, kein tägliches Festhalten der Geschehnisse, sondern ein wöchentliches. Schließlich rechnet man in meinem Leben seit guten 25 Wochen nicht mehr in Tagen. Es geht nur noch um Wochen.

Einen Eintrag habe ich zustande gebracht, habe ihm sogar einen eigenen kleinen Blog eingerichtet und ihn dort verkümmern lassen. Nein, nein, nett war das nicht. Also hab ich ihn eben kopiert und wollte ihn in die fluffigen Hände der rosa Zuckerwattenwelt übergeben, aber nichts da. Ich darf mich mal wieder nicht der doch so herrlich praktischen Copy/Paste-Methode bedienen. Nagut, dann eben nicht.

Fass ich halt zusammen, was sich ereignete.

Am 17. Dezember pullerte ich mit reichlich gemischten Gefühlen auf einen Schwangerschaftstest und siehe da: Zwei Striche.

Zwei Wochen später (und glaubt mir, die 14 Tage hab ich nicht freiwillig gewartet. Fürchterlich war es, Ganz schrecklich) dann die ärztliche Bestätigung - ein Kind ist unterwegs. Die Betonung liegt auf EIN Kind. Wir waren beide ehrlich erleichtert.

Mittlerweile backe ich seit 25 Wochen an unserem Knusperkeks herum und inzwischen haben wir auch die Gewissheit, einen kleinen Jungen zu produzieren.

Er kann ganz herrlich auf meiner Blase rumdrücken, boxen, treten und dabei entzückende Dellen und Beulen in meine Plautze zaubern.

Stolz wie Bolle sind wir und harren weiter gespannt der weiteren 15 Wochen, die noch vor uns liegen.

Die nächste spannende Station: 3-D Ultraschall, 23.05.2011

Er ist bestimmt das niedlichste Baby der ganzen weiten Welt. Da bin ich mir jetzt schon sicher.

11.01.2009 um 00:59 Uhr

Rubbeldiekatz.

von: rebella

Einmal nicht richtig aufgepasst und zack! sind ellenlange und obendrein auch noch rasend viele Monate ins  Land gegangen, ohne dass man sich hier einmal zu Wort gemeldet hat. Was weiter allerdings im Grunde genommen kein wirkliches Drama darstellt, weil man wie üblich eh nichts zu sagen hat, was von tatsächlicher Bedeutung ist und so unbelehrbar und selten dämlich man auch sein kann, hat man, also ich zumindest, es im Laufe der Zeit immerhin begriffen und verinnerlicht, doch einfach mal die Fresse zu halten, wenn man nichts von Bedeutung zu sagen hat.

Insofern ist dieser Beitrag nur ein weiterer kleiner Pieps, ein Lebenszeichen und Abriss über Geschehnisse der Vergangenheit, quasi.

Ich bin inzwischen 28 und keine Studentin mehr. Wobei das so nicht richtig ist. Ich bin 28 und bald keine Studentin mehr. Was jetzt nicht daran liegt, dass ich tatsächlich nur noch eine Prüfung von einem Akademikergrad entfernt bin, sondern vielmehr daran, dass ich hinschmeiße. Ein nicht ordnungsgemäß geführtes Studium, nach den Richtlinien des Baföggesetzes zwingt mich zum aufgeben. Bin ich verzweifelt, am Boden zerstört und weiß mir keinen Rat? Nein, nicht wirklich. Das perfekte Alibi, die ultimative Begründung dafür, dass mein Studentendasein in die Grütze ging. Spaß hatte ich eh keinen. Zumindest nicht am Studium selber. Die Unterhaltungen mit meinem Mitstudierenden allerdings, die werden mir fehlen. 

Also arbeite ich eben wieder. Hab daran auch nur bedingt Spaß, aber immerhin zur Abwechslung mal Geld. Ist doch auch was wert. Im wahrsten Sinne des Wortes. 

Ich bin noch immer liiert und zwar noch immer mit Ohn. Es will sich einfach keine Langeweile einstellen. Sowas aber auch...

Wir wollen zusammen ziehen. Man darf gespannt sein. Ich zumindest bin es.

 

09.02.2008 um 20:41 Uhr

Füchse sind keine Rudeltiere

von: rebella

Ein Blick in meinem Blog verrät mir, dass ich sensationelle 3 Einträge in einem Jahr geschrieben habe. Respekt, würde ich da doch glatt mal sagen! Ich hoffe, ihr seid mit dem Lesen hinterher gekommen und habt euch angesichts meiner immensen Wortflut nicht überfordert gefühlt.

 

Und um eure Augen weiter zu schonen und nicht unnütz in der Gegend rumzuschwafel, erzähle ich jetzt
auch nicht mehr, als dass ich tatsächlich das kleine Wunder vollbracht habe und meine Chemieklausur
bestanden habe. Yeah me. Sollte sich irgendjemand dazu aufgefordert fühlen, mir einen kleinen Altar zu 
schreinern - Such dir nen guten Therapeuten und schick mir ein Foto - vom Altar. Vom Therapeuten nur, 
wenn er gut aussieht.

 

 

05.02.2008 um 18:26 Uhr

Lebenszeichen

von: rebella

Es folgt – Ein Abriss meines Lebens


Man mag es kaum glauben, aber ich studier tatsächlich immer noch. Und ich bin auch tatsächlich noch durch keine Klausur gefallen. Allerdings kann ich das wohl auch nur mit wenig stolz geschwellter Brust verkünden, weil ich meine Chemieklausur erst letzte Woche Donnerstag hinter mich gebracht habe und außer dem Dozenten noch niemand das Ergebnis besagter Klausur kennt. Insofern bleibt abzuwarten, ob mein gutes Bestanden : Durchgefallen Verhältnis auch Donnerstag noch so lupenrein aussieht, wie jetzt.

 

Weniger lupenrein sieht hingegen mein Kopf aus. Denn pünktlich zu meinem 27. Geburtstag habe ich nicht nur graue Haare, sondern auch Akne gekriegt. Da freut sich der Mensch doch. Da ist man doch dankbar. Mein Körper arbeitet also noch. Ich deute das einfach mal als gutes Omen und trage es mit Fassung und gefärbten Haaren.

 

Ich habe keine Ahnung, ob es an meinem desolaten Äußeren oder einer auswanderungsfreudigen allgemeinen Aura liegt, aber irgendwie meint im Moment jeder um mich herum auswandern zu müssen. Und wenn nicht das, dann doch wenigstens einfach nur so mit dem Rucksack um die Welt zu gondeln. Aber bin ich neidisch? Natürlich bin ich das, aber auch hier versuche ich mein Schicksal ohne größere Depression einfach mal so hinzunehmen und tröste mich mit dem Gedanken in drei Wochen gen Irland zu fliegen. Einfach nur so. Weil es da so grün ist. Und es da so berühmtes Bier gibt. Und so lustige Musik. Und ein Ort, an dem ich wohnen kann, ohne dafür zahlen zu müssen. Und darüber freut man sich doch.

 

Und das obwohl ich es mir im Moment sogar tatsächlich leisten könnte, ein bisschen Geld für eine Unterkunft locker zu machen. Denn ich zähle wieder zur arbeitenden Bevölkerung. Nur 11 Stunden in der Woche. Aber immerhin.Mehr muss auch gar nicht sein. Ich bin alt. Ich hab mir Ruhe verdient.

 

Und eben weil ich so alt bin und mir soviel Ruhe verdient habe, ziehe ich mich jetzt wieder zurück und mache es mir in meinem Leben gemütlich, so gut es eben geht. Bis zu dem Moment, bis jemand wieder lauthals nach einem Lebenszeichen fordert.

 

Gehabt euch wohl.

02.11.2007 um 19:03 Uhr

Mäuschen mach mal Piep.

von: rebella

Auf Wunsch hin her ein lautes und deutiches PIEP!
Mir geht es gut.

Mein Leben ist nicht immer fair, aber fein.

Nur schreibfaul bin ich geworden. Verzeiht bitte, aber sogar ich kann nicht immer durch und durch 

mit Perfektion glänzen.

Sollte ich der Welt, also euch, mal wieder was wichtiges zu sagen haben, ich werde es tun.

Ganz bestimmt.

Und bis dahin lasse ich euch liebe Grüße da. 

20.05.2007 um 11:10 Uhr

Holla.

von: rebella

Um der Aufforderung, doch mal wieder einen Eintrag zu schreiben ,nachzukommen, habe ich also heute mal meine müden, alten, verkalkten Knochen dazu aufgefordert sich doch endlich mal wieder zusammen zu reißen und sich in Bewegung zu setzen. Und so werde ich nun auch meinen nicht minder alten, müden, verkalkten Geist auffordern sich am Projekt "Eintrag schreiben" zu beteiligen.

Ich wohne also immer noch in  Hamburg, immer noch in einem etwas hipperen Stadtteil als vorher, studiere immer noch GWL (Ich hab VWL bestanden! Ich hab VWL bestanden! Ich hab VWL bestanden!) und bin auch immer noch Tante.
Bis auf wenige Ausnahmen also alles nicht sonderlich spektakulär. (Ich hab VWL bestanden!)

Allerdings wird in dieser hippen WG, in diesem hippen Stadtteil, mit seinen hippen Bewohnern ein hippes Zimmer frei. 20 qm, Parkett, Stuck. Somit wird im August Mitbewohner #12 erwartet. Wer auch immer kommen mag, möge er ähnlich hipp sein wie ich (Ich hab VWL bestanden!).

Ja, und so sitze ich hier also nun und habe wie immer eigentlich überhaupt gar keine Ahnung was ich der gemeinen Bloggerwelt mitteilen soll. Einer der Gründe, warum es hier so ungemein ruhig war die letzten...Monate.
Meine Kreativität scheint gut verpackt in einer Ecke meiner Selbst einen überaus langen Winterschlaf zu halten.
So wundert euch also bitte nicht, sollte euch bei dem Besuch meiner Seite das ein oder andere "Wüstenknäul" begegnen.

Aber ich werde mich bemühen diese schnöde Wüste mit hoffentlich weniger schnöden Einträgen anzuhübschen.

Gehabt euch wohl.

(Ich hab VWL bestanden!)

09.02.2007 um 04:22 Uhr

Alisha

von: rebella

Eigentlich habe ich meinen Rechner nur nochmal hochgefahren, um die ganzen Gedanken die durch meinen Kopf gerast sind irgendwie einzufangen. Und unter diesen Gedanken waren ganz wahnsinnig tiefgründige, bewegende, weltverbesserende dabei.

Doch  leider muss ich euch mitteilen, dass sie sich alle verflüchtigt haben. Alle genialen Formulierungen - futsch.

Eigentlich kann ich euch nur noch müdes Gestammel liefern. Allerdings die Art von müdem Gestammel, das sich zumindest innerlich wahnsinnig aufgekratzt anfühlt.

Worauf ich eigentlich hinaus wollte - morgen nachmittag fahr ich mit dem 2er Bus bis zur Friedensalle, dort steig ich dann in den 150er um an der Haltestelle "AK Altona Eingang" auszusteigen, um dann am Pförtnerhäuschen vorbei, den Weg an den Grünanlagen längs, die Cafeteria hinter mir lassen werde, um direktemang zur Geburtsstation zu eilen, in der ich meine, vor etwa einer Stunde geborene Nichte begrüßen werde.

4Wochen zu früh, per Kaiserschnitt, 2500 gramm und wie ich mir hab sagen lassen, zumindest direkt nach der Geburt ausgesprochen schleimig anzusehen.

Ja, und jetzt, jetzt geh' ich wohl doch mal schlafen. Sofern mir das vor lauter Vorfreude auf das Kind und auf die Nächstbeste Gelegenheit jemandem sagen zu können "Bitte denke nicht ich wäre dick - mein Körper ist nur vor lauter Stolz ganz geschwollen.", gelingen wird...

22.12.2006 um 21:32 Uhr

Oh Geldbaum - wie siehst denn du aus?

von: rebella

Ich hätte hier so gerne (mal wieder) ein Bild eingefügt und es geht (mal wieder) nicht.

Also muss ich euch jetzt so fröhliche Weihnachten wünschen und auf den unten stehenden Link hinweisen.

http://img166.imageshack.us/my.php?image=bild003gh6.jpg

Unser wirklich heiß geliebtes WG-Weihnachtsbäumchen...

PS: Wäre mal interessant zu wissen, was eine Männer-WG an so einen Baum gehangen hätte. ;)

07.12.2006 um 18:15 Uhr

Witzigkeit kennt keine Grenzen

von: rebella

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

mal wieder geht es um die Oktoberrechnung die ich zurück buchen ließ, da Sie mir, trotz vermehrter Bitten keine Rechnung zukommen ließen. Zwar habe ich die Rechnung nun endlich Ende letzter Woche erhalten, doch musste ich leider auf der Novemberrechnung sehen, dass Sie mir fast 20 Euro Mahngebühren berechnet haben.

 

Natürlich kostet die Unterbrechung eines Lastschriftverfahrens Geld. Allerdings wäre es nicht dazu gekommen, hätte Ihr Unternehmen auf mein vermehrtes Bitten reagiert.

Doch leider scheine ich Ihre Mitarbeiter damit überfordert zu haben, genauso wie ich scheinbar die Bearbeiter der Emails überfordere, denn außer zwei belanglosen Sätzen bekomme ich von Ihnen ja nicht viel zu hören.

 

Nimmt allerdings mal jemand Stellung, bekommt man die wundervollsten Antworten. Besonders begeistert war ich von der Antwort, die man mir gab, als ich fragte, ob ich Möglichkeiten hätte aus dem Vertrag mit xxx auszusteigen. Dass ich entweder „das Land verlassen oder versterben“ müsse, sind zwei nicht sonderlich erstrebenswerte Auswege.

 

Alles in allem besteht dennoch - beziehungsweise gerade deswegen Grund Ihnen zu gratulieren, denn in meiner persönlichen Rangliste der inkompetentesten und kundenunfreundlichsten Unternehmen haben Sie die Telekom hinter sich gelassen und das ist wahrlich eine beachtliche Leistung.

 

Und damit auch ich einen Grund zum feiern habe,möchte ich Sie darüber informieren, dass Sie mich als Kundin zu dem nächstmöglichen Zeitpunkt verlieren.

 

Hochachtungsvoll

 

xxx

Ich bin mir ganz ganz sicher - dieses Unternehmen hat eine ganz raffinierte Software, die es möglich macht die Gedanken von irgendwelchen niederen Tierarten einzufangen und in die deutsche Sprache zu übersetzen. Das ist die einzig logische Erklärung für soviel Dummheit und Ignoranz.


Kann mir mal jemand sagen, was ich jetzt machen soll?
Koffer packen und auswandern oder mir die Kugel geben?

   

 

03.12.2006 um 16:12 Uhr

Zuckerwatten Geschwulst

von: rebella

Ist ja nicht so, als würde in meinem Leben nichts mehr passieren. Ich könnte euch von sadistischen Internisten berichten, von idiotischen Telekommitarbeitern, rosa Zuckerwatte, die die Nacht in einer Kiezkneipe verbrachte und jetzt aussieht wie...Styropor...geschwülste...aber irgendwie erscheint mir das alles viel zu langweilig, um es in einem Eintrag breitzutreten.
Wobei ich das die letzten 1 1/2 Jahre nicht anders gemacht habe. Vielleicht flüstert mir mein Unterbewusstsein zu, dass ich jetzt, als superduper Studentin viel zu intellektuell für Nonsenseeinträge bin, wobei das wohl ziemlich hochnäsig wäre vom Unterbewusstsein. Schließlich mach' ich kaum einen Handschlag für mein Studium und kann schon fürchterlich stolz sein, wenn ich wie heute Skripte audrucke, loche und alles in einen Ordner hefte.
Die Krönung meines Arbeitseifers endete Dienstag in der Ärztlichen Zentralbibliothek, in der ich mir dann ein Handbuch und Atlas der Dermatologie und Venerologie auslieh, damit ich das für den 5ten angesetzte Referat mit Glanz und Gloria meistern kann. 960 Seiten geballtes Wissen und Grauen. Wobei in diesem Fall Wissen nicht gleich Grauen ist.
Irgendwie wird man demütig, wenn man studiert, was ich studiere. Und dankbar. Und Nichtraucher. Und UV-Strahlen-Meider. Nur das viele ungesunde Essen - das passt immer noch rein...

Aber irgendwas ist ja immer.

06.11.2006 um 12:12 Uhr

Ich bin wieder hier.

von: rebella

Ja Kinder, was soll ich sagen?
Der gute Ohn nahm sich heute morgen etwas Zeit unser Internet einzurichten, meine Vorlesung beginnt erst um 16.15 Uhr und so hab' ich mir gedacht, ich könne mich hier doch mal wieder zurück melden.

Meine Möbel erholen sich langsam von dem langen Kelleraufenthalt und fühlen sich hier schon so zu Hause, wie ich es tu. Ich fühl mich hier sogar schon so sehr zu Hause, dass ich kaum noch raus mag, um in die Uni zu gehen. ;)

Aber wenn ich mich dann doch mal aufraffen kann (Ja, ich studier erst seit 3 Wochen, aber ich füg' mich eben schnell in die herrschende Arbeitsmoral ein), dann lerne ich Wörter wie "endokrinologische Regulation", "Ätiologie", "Polyarthralgien", "hämorrhagische Nekrosen" und auch schön "papulopustulosa". Viel erschreckender als die Wörter an sich ist aber, dass ich mich beim Schreiben grad tatsächlich an den Inhalt der Vorlesung erinnern kann. Gruselig. Allerdings ist all' das gar nichts im Vergleich zu den wunderhübschen Bildern diverser Hautkrankheiten, die wir paralell dazu gezeigt bekommen. Und das am frühen Morgen.

Aber auch das ist üüüüberhaupt  nichts im Vergleich zu....

 http://www.abendblatt.de/daten/2006/10/11/623053.html

Und damit lass' ich euch jetzt mal allein...

13.10.2006 um 20:53 Uhr

Bildergeschichte Teil2

von: rebella

Die Fotos sind leider nicht besonders toll geworden, aber ich hoffe man kann in etwa erkennen, wieviel Arbeit in der Wandgestaltung steckt. (Genau - ein dezente Aufforderung mir ganz wahnsinnig viel Lob auszusprechen!)

http://img47.imageshack.us/img47/645/img0017sg1.jpg

http://img47.imageshack.us/img47/2434/img0019ng1.jpg

http://img47.imageshack.us/img47/640/img0021pe5.jpg

12.10.2006 um 20:31 Uhr

Braun ist das neue Weiß

von: rebella

Es folgt - ein rohrspatzenartiger Ausbruch...

Gestern dachte ich noch "Meeensch - super Tapete, die geht ja megamäßig ab!" Heute allerdings stand ich vor den letzten kleinen verschissenen Zipfeln, die sich mit aller Macht an die dämliche Wand krallten. Erst nach zweimaligem Ertränken mit Seifenlauge ließen sie sich langsam und gaaanz zaghaft dazu ermutigen doch endlich mal sterben zu gehen! 4 Stunden Scheißgefriemel! Irgendwann so zwischen Stunde 2 und 3 spürte ich ein leises verzweifeltes Weinen aufsteigen, dass allerdings tapfer unterdrückt wurde. Irgendwann, als dann auch endlich das letzte bisschen Tapete tot war, brauchte ich natürlich was, um dieses Sterben angemessen zu feiern, also dachte ich mir, hau' doch mal die schöne bunte Farbe an die Wand.
Gesagt - Getan. Spitzenidee erst den unteren Teil der Wand in der bunten Farbe zu streichen, wenn der obere Teil der Wand noch auf den weißen Anstrich wartet.

Das Ende vom Lied - als der weiße Teil an der Reihe war tropften natürlich ein paar Spritzer auf die bunte Wand. Eeegal - kann man ja ausbessern. Nur nicht die Geduld verlieren.
Als ich dann aber sah, dass die verschissene scheißblöde Arschlochfarbe nicht deckt, da stand ich wirklich ganz ganz kurz vorm Nervenzusammenbruch. Ich will keine weiße Farbe mehr an der Wand haben. Ich mag weiß nicht mehr. Weiß ist blöd. Und Putz, der weißer ist, als die weiße Farbe mag ich auch nicht mehr. Und eine Decke, die mit Raufasertapte tapeziert wurde find' ich auch blöd.

Also streich ich morgen das Weiß mit hellbraun über. Braun ist auch eh' viel viel schöner. Genau.

Abgesehen davon bin ich so müde, dass ich vergessen hab, dass ich Hunger hab - so durstig bin ich!

Und zum Abschluss sei mir noch ein beherztes ehrliches aufrichtiges Scheiße! gegönnt. Einfach nur, weil es so erleichtert.

11.10.2006 um 17:47 Uhr

Bildergeschichte

von: rebella

Da ich euch seit geraumer Zeit ständig mit Informationen zu meinem neuen Heim zuschwaller, hab' ich gedacht, ich könne euch dann doch auch gleich die Bilder der "Verwandlung" des neuen Heims versorgen.
Also hab' ich, gar nicht schüchtern, eine Kamera eingepackt und euch mal ein paar schöne Bilderchen geschossen.

Leider kann ich bei mir irgendwie keine Links hübsch einfügen und wenn ich die Bilder direkt einfüge, sind die ein bisschen zu groß, für so wenig Zuckerwattenwelt.

Insofern müsst ihr mit den hässlichen Links vorlieb nehmen.

http://img177.imageshack.us/img177/8955/img0010fi4.jpg

http://img177.imageshack.us/img177/6959/img0011sl4.jpg

http://img177.imageshack.us/img177/4181/img0014mo7.jpg

http://img152.imageshack.us/img152/8519/img0017uf8.jpg

http://img88.imageshack.us/img88/9840/img0019km3.jpg

http://img177.imageshack.us/img177/6746/img0020sm9.jpg

Sooo - und das alles in nur 3 Stunden. Also das Tapeten entfernen - nicht das Link einfügen.
Übrigens war der Teppich nur an genau der Stelle fest geklebt, an der ich damals nachgeschaut habe. Also muss ich doch kein Laminat verlegen. Yippieh.

Ich würde euch ja noch mehr erzählen, aber meine Arme/Hände, tun ungefähr genauso doll weh, wie meine Füße. Ich roll' mich jetzt auf dem Bett zusammen und geh' sterben. Vor Erschöpfung und Hunger...

 

08.10.2006 um 14:32 Uhr

Hm.

von: rebella

Da freut man sich 'nen Keks, dass die Vormieter doch schon am 11ten diesen Monats die neue Wohnung räumen und sich Renovierungsstress und Unibeginn nicht überschneiden, denkt sich, dass der 15te ein guter Tag zum Umziehen ist, kriegt auch tatsächlich einen großen Anhänger für lau geliehen und man freut sich, dass somit das Umzugsbudget reicht...

Da wusste man aber auch noch nicht, dass man wirklich niemanden kennt, der ein Auto mit Anhängerkupplung hat, die beiden Menschen, die Lamiat verlegen könnten, beide an dem Tag keine Zeit haben, mittlerweile schon 4 Umzugshelfer abgesagt haben und 3 weitere bis jetzt nicht erreichbar waren.

Ich seh' mich schon vor meinem geistigen Auge, mit 10 abgesägten Fingern, meinen Umzug per U-Bahn erledigen...