Nur wegen dir...
Emotional aufgeladene Fernsehshows hat wohl schon jeder von uns einmal gesehen.
Und ich gehe jede Wette ein, dass der ein oder andere auch schniefend vor dem Flimmerding saß und sich still und heimlich ein zwei Tränchen aus den Augenwinkeln gewischt hat, wenn bei Popstars eine Heulboje tatsächlich zum Rererererererererererere-Call eingeladen wurde. Oder eine der zahlreichen "Ich mach eure Wohnung schwedentauglich"-Frauen einer armen hilflosen Familie in jeden Winkel des Hauses mindestens ein Billy-Regal stellte. Nicht, dass diese Anlässe an sich schon Grund genug zum heulen sind - was ein guter Produzent ist lässt auch noch veranlassen, dass diese ergreifenden Bilder noch mit der richtigen musikalischen Untermalung aufgepeppt werden.
Es fallen sich also vor, ich denk' doch mal vor Glück, Menschen in die Arme. Sie weinen, haben Mühe vor lauter - glaub' ich doch mal - Freude noch die Fassung zu bewahren. Und genau dies' ist der Moment. Genau jetzt meinen verantwortliche Produzenten Kelly Clarkons gar nicht mal schlechtes "Because of you" einzuspielen.
Und genau das ist auch der Moment in dem ich mir am liebsten vor den Kopf schlagen würde, sich meine Gesichtsmuskulatur verzweifelt zusammen zieht und ich mich frage, ob die Fernseh-Deppen sich vielleicht auch nur einmal, nur kurz, den Text angehört haben?
Wisst ihr was ich meine?
Ich bin verzweifelt. Das tut mir weh... Ehrlich..

was sollich tun ohne dich ich weiss nicht meer wer ich bin wegwn dir kannst dumich nicht i arm nimm wegen dir kommmen meine tr'nen runter nur wegen dir du bedeutest mir seer viel