KREUZ @ QUER - notwendige notizen!

30.09.2006 um 23:55 Uhr

der eine fährt nach marokko ...!

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

der eine fährt nach marokko und erzählt davon seinen freunden - der andere landet mit seinen komischen erlebnissen gleich bei der "deutschen welle". grotesk!

ULRIKE WAR IN MAROKKO!


30.09.2006 um 23:09 Uhr

mein zigaretten-händler und der ramadan!

mein zigaretten-händler im kiosk um die ecke ist ein netter mann. er ist türke und ich sehe ihm an, wie schwer es ist, so einen kiosk mit gewinn zu führen. heute wollte ich ihm gern etwas persönliches sagen, denn wir kennen uns schon eine ganze weile. also fragte ich ihn, ob er am ramadan teilnimmt. das war eigentlich nur eine rhetorische frage, denn ich wollte ihm eigentlich einen "gesegneten ramadan" wünschen.

dazu kam ich aber nicht.

er hob wie abwehrend die hände und sagte, dass er krank sei, medikamente brauchte ... und dass die fastenregeln des ramadan gewiss sein tod wären.

ich war erschrocken und wünschte ihm "gute besserung". als ich nach hause ging, dachte ich: vielleicht möchte er gar nicht auf seine religion angesprochen werden. vielleicht ist er froh, wenn ich ihn als einen ansehe, der in deutschland lebt und seine arbeit tut - der also dazu gehört. ich spürte, dass ich ihn mit meiner frage nach dem ramadan womöglich ins abseits gestellt hatte. ich hatte ihn - obwohl wir uns doch kennen - zu einem fremden gemacht.

als ich zu hause ankam, setzte ich mich an den küchentisch und dachte darüber nach, ob ich die gemüsehändlerin, die immer mittwochs auf dem wochenmarkt steht, schon gefragt habe, welcher religionsgemeinschaft sie angehört.

keine ahnung - aber das werde ich bei nächster gelegenheit ganz bestimmt nachholen.

30.09.2006 um 20:57 Uhr

salvador allende!

von: rolf   Kategorie: **von meiner homepage!

meine geschichte (mein essay?) über salvador allende jetzt auch auf meiner homepage:

BOMBEN AUF DEN PALAST DES PRÄSIDENTEN


30.09.2006 um 19:28 Uhr

failure!

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

Falls noch mal IRGEND JEMAND sagt, Suchmaschinen funktionieren NICHT richtig:

1. Geh auf Google (www.google.de )

2. Gib "FAILURE" (Versager) ein... Noch nicht bestätigen!!!!!!

3. Klick auf "Gut Glück" (Button neben "Suchen)

4. Schau was passiert!

5. Verbreite diese Anweisung, bevor die Google-Leute das ändern müssen

jensi

danke, jens, mal wieder für diesen tipp! Fröhlich

30.09.2006 um 18:42 Uhr

piep-egal - der islam!

danke, nubira, für diesen hinweis!

Opern-Debatte Der Islam langweilt mich!

Der WELT.de-Kolumnist hat die Nase voll. Diese Woche ist es ihm zu
viel geworden. Er ist islamübersättigt. Selbst dort, wo der Islam
nicht ist, kommt man am Islam nicht mehr vorbei.

Von Eckhard Fuhr

Der Islam hat von uns Besitz ergriffen. Zum Beispiel hat die Tatsache,
das kein Muslim sich bisher über Hans Neuenfels’
„Idomeneo“-Inszenierung beschwert, dass kein Islamist mit Anschlägen
gegen die Deutsche Oper gedroht und kein Sicherheitsorgan eine
konkrete Gefahr ausgemacht hat, dazu geführt, dass die Mozart-Oper aus
Angst vor möglichen muslimischen Reaktionen vom Spielplan genommen
wurde.

Jetzt fordert ausgerechnet die deutsche Islamkonferenz deren
Wiederaufnahme und kündigt an, eine Aufführung besuchen zu wollen. So
wird also aus der Oper ein Islamereignis. Auch Mozart soll sich, folgt
man der Berichterstattung mancher Zeitung, in seinem „Idomeneo“ mit
dem Islam und überhaupt mit den Weltreligionen auseinandergesetzt
haben.

Womöglich ist die Oper ja eine Vertonung von Lessings „Nathan der
Weise“, und wir haben es nur noch nicht bemerkt. Die „Entführung aus
dem Serail“ wäre dann Teil zwei als deutsches Singspiel. Oder hat
Neuenfels Mozart mit Lessing verwechselt und mit seinem Kopf-ab-Epilog
die Ringparabel auf seine Weise erzählen wollen? Das ist doch alles
grotesk. So weit sind wir in unserer Islamfixierung gekommen.

Ich will es einmal wie der fundamentalistische Hesse Roland Koch in
brutalstmöglicher Offenheit sagen: Der Islam langweilt mich. Der
interreligiöse und -kulturelle Dialog langweilt mich auch. Über was
soll man denn sprechen? Die wichtigen Dinge – Freiheit, Gleichheit,
Brüderlichkeit, Ess-, Trink- und Liebesgewohnheiten, die Ablehnung
jeder Zensur von Bild, Wort und Schrift – sind für mich nicht
verhandelbar. Mir ist es egal, ob ein strenggläubiger Muslim dafür
Verständnis hat oder nicht, wie er mich beurteilt und ob er mich
bekehren will.

Umgekehrt bin ich nicht im Geringsten neugierig darauf, warum jemand
seine Frau nicht in der Öffentlichkeit küsst, sich an strenge
Speisevorschriften hält und wörtlich glaubt, was im Koran steht. Er
mag es so halten, aber er muss sich, wenn er in unserem Land leben
will, darüber klar sein, dass unsere Gesetze, Schulen, Zeitungen und
Filme und Theater keine Rücksicht darauf nehmen, was ihn „verletzen“
oder „beleidigen“ könnte. Er wird Ärger bekommen, wenn er seine Frau
schlägt oder seine Töchter gegen ihren Willen verheiraten will. Sehr
wohl aber müssen auch gegen seinen Willen seine Töchter am Sport- und
Sexualkundeunterricht teilnehmen. Schwer zu verstehen ist es nicht.
Wer hierher kommt, muss wissen, worauf er sich einlässt. Ich weiß
nicht, was man darüber für einen Dialog führen soll.

Für manche bei uns, so scheint es mir, hat der Islam die Rolle
eingenommen, die früher der Kommunismus spielte. Er ist die große
Bedrohung, das andere, das irgendwie auch gefährlich Attraktive – man
ächzt schließlich unter Aufklärung und Emanzipation, und ein bisschen
mehr Gehorsam und Disziplin und Respekt vor den Alten könnten ja nicht
schaden, denkt man hier und da.

So wird der Islam zum Widerlager des eigenen Selbstbewusstseins. Mich
würde es verrückt machen, wenn ich bei allem, was ich tue und lasse,
sage oder für mich behalte, darüber nachdenken müsste, in welchem
Verhältnis zum Islam es steht und was es wohl für die Muslime
bedeutet. Ich will sie weder provozieren, noch ist mir ihr
Seelenfrieden ein besonderes Anliegen. Ich wäre nie auf die Idee
gekommen, sie mit Karikaturen zu reizen. Warum sollte ich mich über
Mohammed lustig machen?

Aber wenn sie dann nichts anderes zu bieten haben als inszenierte
religiöse Raserei und organisiertes Beleidigtsein, dann habe ich nur
noch eine Bitte: Kameras aus!

Artikel erschienen am 29.09.2006

Vollständige Url des Artikels: http://www.welt.de/data/2006/09/29/1054978.html

30.09.2006 um 16:57 Uhr

bomben auf den palast des präsidenten!

in juan les pins war es im september 1973 warm und sonnig. morgens sass ich im garten eines kleinen hotels und liess mir das frühstück servieren, zu dem immer auch der „nice matin“ - die tageszeitung aus nizza - gehörte. ich verstand die französischen nachrichten nicht, konnte mir aber anhand der bilder und einiger worte, die ich verstand, zusammen reimen, dass sich die politische lage in chile gefährlich zuspitzte.

1970 hatte die unidad popular, ein parteienbündnis aus kommunisten und sozialisten, die wahlen in chile gewonnen. ihr kandidat war salvador allende - er wurde der neue präsident.

der „nice-matin“ war - wenn ich es richtig erinnere - auf rosa papier gedruckt. mein herz schlug für die gerechtigkeit. es war rot wie das blut, das für gleichheit und brüderlichkeit - sinnlos viel zu oft - vergossen wird.

meine sympathie für salvador allende war deswegen so gross, weil ich glaubte, dass er der politischen einmischung der amerikaner einen riegel vorschieben könnte. der vietnamkrieg hatte gezeigt, wie grausam das eingreifen der vereinigten staaten in die belange fremder länder sein konnte. wir hatten gegen diesen krieg protestiert und waren auf die strasse gegangen.

dort erfuhr ich zum ersten mal, was es bedeutet, einem wasserwerfer der polizei gegenüber zu stehen.

von der politik allendes wusste ich wenig. es reichte mir, dass er ein demokrat war und die industrie verstaatlichen wollte.

die frühen 70er jahre mit ihren hoffnungen und utopien waren eben keine rationale, sondern die emotionale antwort auf eine verstockte, konservative politik, die es nicht fertig gebracht hatte, sich ihrer vergangenheit zu stellen.

in deutschland - immerhin - schien sich das politische klima nach der wahl von willy brandt zum bundeskanzler zu wandeln. das lag wohl auch daran, dass eine schuldig gewordene generation sich mehr und mehr aus der öffentlichkeit zurückzog und jüngeren platz machte, die unbefangen fragen stellten, wozu unbedingt die fragen nach dem „dritten reich“ gehörten.

zur „schuld“ unserer väter gehörte auch die „schuld“ am vietnam-krieg, dessen grausame bilder täglich in die welt transportiert wurden. wir machten da wenig unterschied. wenn wir über diesen krieg und auch sonst über das unrecht in der welt nachdachten, kamen wir nicht umhin, alle kriege - warum sie auch immer geführt werden - ein verbrechen zu nennen, für das es verantwortliche gibt - auch wenn sie sich hinter grossen worten verstecken oder ihre schuld leugnen.

wir lebten in jenen jahren mit der sehnsucht nach frieden und einer gerechten welt. wir wollten der „schuld“ unserer väter etwas entgegen setzen, weil wir uns im stillen für sie schämten. wir hofften auf eine bessere welt als die, die sich immer noch in den augen unserer väter spiegelte.

sie hatten geschwiegen - wir aber wollten davon sprechen und singen, in was für einer welt wir leben wollten. wir hatten gute gründe, die gedichte von pablo neruda zu lesen und die musik von mikis thedorakis zu hören.

das alles liegt mehr als dreissig jahre zurück und es fällt mir schwer, mich zu erinnern, was wir damals sonst noch glaubten und dachten. wir meinten jedenfalls, politisch zu sein, waren in wahrheit aber wohl doch nur träumer, die keine not und wenig konflikte kennengelernt hatten.

der spätsommer in südfrankreich war warm. die meisten touristen waren abgereist. ich spürte: das waren die unwiderruflich letzten wochen vor einem langen herbst und noch viel längerem winter. ich schlenderte durch die strassen zum strand, machte wie jeden tag am kiosk halt - und erschrak.

auf allen titelseiten der ausgehängten zeitungen war immer dasselbe foto zu sehen: ein zerstörtes, brennendes gebäude. ich trat näher, las die bildunterschriften - und mir wurde schwindelig. es war der palast des chilenischen präsidenten in santiago, der von der luftwaffe bombadiert worden war. ich riss eine englische zeitung aus der halterung, warf dem kioskbesitzer einige münzen hin und begann zu lesen.

das chilenische militär unter augusto pinochet hatte geputscht und schwere angriffe auf den amtssitz des präsidenten geflogen. salvador allende wurde wenig später tot in seinem palast aufgefunden.

ich wusste bis zu diesem tag nicht, was es heisst, wenn wünsche und hoffnungen - vielleicht aber auch nur illusionen - zusammenbrechen.

ich beugte mich über die zeitung, sie fing meine tränen auf, die mir unablässig aus den augen traten. ich konnte gar nichts anderes tun, als zu weinen. ich hätte auch schreien können. aber einem menschen, der mitten auf der strasse steht und seine tränen in eine zeitung tropfen lässt, geht man wenigstens diskret aus dem weg und lässt ihn mit seinem kummer allein. wie sollte man ihn auch trösten, wenn der anlass seiner traurigkeit ein zeitungsartikel ist, der von ereignissen aus einem sehr fernen land berichtet?

die sonne schien, es war warm und die menschen liefen mit ihren badetaschen zum strand - ein heiterer tag in juan les pins. niemanden ausser mir schien die nachricht erreicht zu haben, denn sonst hätte sich der lärmende vormittag längst in schweigendes entsetzen verwandelt.

auch ich ging an den strand, setzte mich ans ufer, sah dem blitzenden spiel der sonne auf den wellen zu und nahm abschied.

ich wusste, dass ich etwas wichtiges und wertvolles verloren hatte. ich ahnte aber auch, dass es immer wieder menschen geben würde, die zerstörung und tod hinter erbärmlichen lügen und feigen worten verstecken und das glück und die hoffnungen gleichgültig unter ihren füssen zertreten.

dieser tag - damals in juan les pins - lehrte mich aber nicht den hass, der eine sache des verletzten herzens ist. er lehrte mich vielmehr die verachtung, denn sie erinnert uns selbst dann noch an die uns zugefügten wunden, wenn der schmerz längst vergangen ist.

so - und kaum anders - müssen wir mit unserem schmerz und unserer traurigkeit umgehen, damit wir (im innersten erschrocken und verwandelt) weiter leben können.

30.09.2006 um 09:00 Uhr

kalenderspruch!

in manchen foren des internets greifen moderatoren - weil sie absolut nichts zu sagen haben - auf kalendersprüche zurück, mit denen sie immer mal wieder die mitglieder beglücken. so einen kalenderspruch umgibt ja auch die aura der weisheit. und weise möchte doch jeder moderator sein, oder?

weil ich das posten der kalender- und merksprüche so originell finde, aber nicht jedes mal, um einen zu lesen, die foren des internets abklappern möchte, stelle ich in meinen weblog exklusiv einen kalenderspruch, der dann auch für die nächsten 365 tage reichen sollte! 

Es gibt Tage, da verliert man, und es gibt Tage, an denen gewinnen die anderen ... 

30.09.2006 um 08:46 Uhr

verbotenes handgepäck!

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

was tun, wenn uns bei der gepäckkontrolle am flughafen das wertvolle feuerzeug mit dem hinweis aus der tasche gezogen wird, es dürfte aus sicherheitsgründen nicht mit an bord?

das ist verständlich, denn sicherheit ist nun einmal - gerade im flugverkehr - wichtig. leider gibt es keine möglichkeit, gegenstände, die wir nicht mit ins flugzeug nehmen dürfen, zu deponieren und nach rückkehr wieder in empfang zu nehmen. das wäre viel zu viel aufwand. also landet das feuerzeug im müll.

wer solche überraschungen vermeiden will, sollte sich im internet schlau machen. die homepage des luftfahrtbundesamtes listet auf, welche gegenstände im handgepäck verboten sind.

UND DAS SIND NICHT NUR FEUERZEUGE!

30.09.2006 um 08:17 Uhr

der splitter und der balken!

"... Ich hielte es für gut, wenn Sie sich offen zu Ihrem Irrtum bekennen wollten. Es wäre für Sie eine Erleichterung und gleichfalls für die Öffentlichkeit so etwas wie die Wohltat eines reinigenden Gewitters."

diese worte richtete günter grass 1969 an den SPD-politiker karl schiller, um ihn zu bewegen, sich zu seiner Mitgliedschaft in der NSDAP zu bekennen. als der brief nicht fruchtete, ermahnte grass den politiker 1970 in einem zweiten brief erneut, die öffentlichkeit endlich über die verstrickungen zu informieren.

günter grass, der erst jetzt - und viel zu spät - seine mitgliedschaft in der SS öffentlich machte, sieht offensichtlich gern die splitter in den augen seiner zeitgenossen. es sollte ihm allerdings klar sein, dass der balken in seinem eigenen auge uns zukünftig davor bewahren wird, moralische urteile aus seiner feder auch nur irgendwie ernst zu nehmen.

29.09.2006 um 19:46 Uhr

eine mail ins ionische meer!

von: rolf   Kategorie: **korrespondenzen!

thank you, anthea, for the mail. I see also, its a long distance from Corfu to Kyklades. So I fixed the new plan: I will come to Corfu in the second part of may 2007. Because in the first part - like this year - all people in Greece are a little bit sleepy ... waiting for summer :o))

I will stay two or three days in Benitses and will go then with "olympic airways" to Zakynthos. There I will stay two days - and then make the trip with ferry to Kefalonia, Lefkada, Paxos - at least back to Corfu. In Benitses I will stay in the end of holidays for two days, before going back to Germany. It´s a good plan and you can help me a little bit, planning this trip? I have only 14 days coming to Greece in 2007. So its better, to make the trip to Zakynthos at first - but only one way - with aeroplane and not with ferry.

I look to internet, seeing, that a flight Corfu - Zakynthos ist avaliable for 50 euro. Thats o.k. When the aeroplane will arrive Zakynthos in the night, I need a room there. But I think, you have connections enough, to join me with the best adresses in Ionian Sea.

lovely greetings

rolf

29.09.2006 um 18:34 Uhr

ich weiss schon ...!

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

ich weiss schon, warum der sommer in diesem jahr keinen abschied aus deutschland nimmt. wenn es so weiter geht, werden wir auch noch im oktober in den cafés unser eis essen. meinetwegen - ich habe nichts dagegen.

ich weiss schon, warum es dem sommer bei uns so gut gefällt. das alles war ja auch überwältigend und ausserordentlich, so dass man für ein paar wochen dieses manchmal so muffelige deutschland gar nicht wieder erkannte.

ich weiss schon, warum ... aber xavier naidoo sagt (singt) das "warum" viel schöner!

TOLLE MANNSCHAFT!

danke, jens, für diesen tipp!

29.09.2006 um 08:12 Uhr

wer will mein handy?

so gehts natürlich auch:

das taiwanesische unternehmen BenQ kaufte vor zwei jahren die handy-sparte von siemens. ach, was heisst "kaufen"? BenQ erhielt für den deal 350 millionen euro - und versprach im gegenzug, die 3000 deutschen arbeitsplätze zu sichern. nicht genug: die arbeitnehmer stimmten vor zwei jahren einer erhöhung der wochenarbeitszeit von 38 auf 40 stunden zu. alles nur, um ihre arbeitsplätze auf einem umkämpften markt zukunftssicher zu machen.

und jetzt?

... stellt BenQ die zahlungen an die deutsche tochter ein und zwingt sie, den gang zum insolvenzgericht anzutreten. die handy-sparte wird einfach mal platt gemacht. 3000 arbeitnehmer stehen ratlos im regen.

das sind mir tolle global-player - kaufen um plattzumachen. so schafft man sich konkurrenten vom hals und bereinigt den weltmarkt.

also biete auch ich mal mein handy an. wer es kauft, bekommt viel geld von mir - und ganz viele mitarbeiter, die nur darauf warten, sich ihr leben mit hartz IV. richtig gemütlich zu machen.

GLOBAL-PLAYER

28.09.2006 um 18:41 Uhr

nachdenken über griechenland!

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

roberto bardéz lebt auf korfu - und dort in einem wunderschönen ort (afionas) hoch über dem ionischen meer. bardéz schreibt bücher - und eine kolumne auf "andi´s korfu-page" . seine neueste betrachtung: "urlaub auf korfu" spricht mir aus der seele. so richtig verstehen kann sie aber wohl nur der, der nicht erst seit gestern griechenland bereist. was bardéz beschreibt, ist nicht hoffnungslose nostalgie, sondern das, was griechenland immer ausmachte. davon mag vieles inzwischen der vergangenheit angehören. wir könnnen es aber immer noch finden - auf diese art und weise aber wohl nur in griechenland.

NACHDENKEN ÜBER GRIECHENLAND - URLAUB AUF KORFU

28.09.2006 um 09:36 Uhr

der pianist lang lang!

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

der pianist lang lang gehört zu den grossartigsten pianisten, die wir kennen. sein repertoire umfasst die gesamte europäische, klassische und romantische klaviermusik. der seidenweiche, fast durchsichtige klang seiner interpretationen verzaubert das publikum weltweit. als chinese fühlt sich lang lang aber auch der musik seiner heimat verbunden. davon zeugt auf unnachahmliche weise der ...

... DRAGON SONG


28.09.2006 um 08:23 Uhr

doggie-bag für omi!

das kennt man: die reste der mahlzeit werden in "doggie bags" verpackt - für den lieben hund zu hause. aber zu hause sitzt (aber das sagen wir nicht!) omi und bekommt das, was ihre lieben beim restaurantbesuch übrig liessen.

seit neuestem gibt es den "doggie-bag" für wein - auf das omi einen schwips bekommt. oder irre ich mich - und das alles ist doch für waldi gedacht?

na, gut! dann bekommt eben waldi einen schwips. ich rate ihm allerdings, sich danach nicht mehr ans steuer zu setzen. waldi sollte es wie omi machen: sie hat ihren führerschein mit 95 abgegeben. sie muss ja auch nicht mehr ins restaurant fahren, denn per "doggie bag" bekommt sie alles, was sie sich wünscht, ins haus geliefert.

dann also so: das angebissene schnitzel für waldi, den letzten schluck schampus für omi!


27.09.2006 um 22:01 Uhr

wir backen jeden tag einen grossen kuchen!

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

wir backen jeden tag einen grossen kuchen, nehmen uns an die hand, tanzen ringelreihen und haben uns ganz schrecklich lieb. in saudi-arabien ticken die toleranz-uhren nämlich besonders präzise.

TO(D)LERANTE ID(IOT)YLLE!

27.09.2006 um 21:39 Uhr

kopf ab!

in der "deutschen oper" berlin wird den leuten reihenweise der kopf abgerissen. symbolisch natürlich. in der operninszenierung "ideomeneo" verliert erst jesus den kopf (staunendes schweigen!), sodann buddha (wer ist das - kennen wir nicht!) und dann mohammed (aufschrei!)

nach dem theaterbesuch gehen der christ, der buddhist und der muslim noch ein schöppchen wein trinken (der muslim bestellt mineralwasser). der christ ist verstört, der buddhist sucht nach argumenten (und seinem gleichgewicht), der muslim ist total sauer. plötzlich setzt sich noch ein vierter an ihren tisch.

"gestatten, ich bin der jude hier!"

aber - ein jude (bzw. sein kopf) kommt im stück gar nicht vor.

"wie fühlen sie sich denn so", fragt der christ, weil er nicht unhöflich sein will.

"diskriminiert!" antwortet der jude und bestellt ein bier.

27.09.2006 um 19:18 Uhr

cucina - old fashion!

ich will mich einmal stark machen für die traditionelle deutsche küche. sie kennt - ausser salz und pfeffer - wenig gewürze. und das schätze ich. denn es gilt, den eigengeschmack der zutaten hervorzuheben. manchmal ein wenig knoblauch, hier und da eine prise cayenne-pfeffer, einen hauch majoran an ente und gans, piment an einen schmorbraten ... meinetwegen. diese gewürze betonen die gerichte und erdrücken sie nicht unter einer last von seltsamen geschmackserlebnissen. besonders dem curry - eine aus vielen gewürzen zusammengestellte angelegenheit - stehe ich mehr und mehr skeptisch gegenüber. alles, was ich mit curry würze, schmeckt nach curry. immer gleich - und das macht wirklich keinen spass.

die gewürze haben allein die aufgabe, den eigengeschmack von fleisch, fisch und gemüse zu steigern. dominant dürfen sie nicht werden, denn dann zerkochen unsere speisen zu einem einerlei der gewürze - einer dröhnung von knoblauch, curry, oregano oder paprika.

es gibt seltsame, wechselnde küchenunsitten. dazu gehörte vor jahren, alle - aber auch alle - saucen mit wein abzulöschen. heute hingegen erschlägt man die gerichte mit einem zuviel an gewürzen.

ich kann es auch einfacher sagen:

ein pfeffersteak, das nach pfeffer schmeckt, esse ich nicht!

p.s. bei speisen mit einer erhöhten gewürz-dröhnung können wir fast sicher sein, dass sie so ganz frisch nicht mehr sind. das ist - unter anderem - der grund, weswegen in südlichen ländern so viel gewürzt wird. dabei spreche ich gar nicht vom "gammel-fleisch", das - lecker mariniert mit tomate und paprika - in den kühltheken unserer supermärkte liegt.

warum eigentlich mariniert? Fröhlich

27.09.2006 um 09:40 Uhr

hitlers aquarelle!

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

hitler war auch ein künstler. ja-ha! er malte ganz wunderschöne aquarelle. man kann immer erkennen, was drauf ist. ja-ha! die hat er aber nicht eva braun geschenkt. nei-hein! die lagen irgendwo auf dem dachboden herum. da gehören sie auch hin. ja-ha! jetzt aber hat ein lumpensammler sie gefunden und ins auktionshaus getragen. ja-ha! und da wurde der plunder für 115.000 englische pfund verhökert.

wer sichs an die wand nageln mag!

wo sind eigentlich eva brauns bestickte tischdecken geblieben? ich schaue gleich mal auf den dachboden. ja-ha! sowas darf doch nicht umkommen. nei-hein! es reicht doch, dass den beiden dies missgeschick passierte. aber die aquarelle und vielleicht die tischdeckchen ... etwas bleibt immer ...

ja-ha!

HITLER - DER KÜNSTLER!

27.09.2006 um 08:23 Uhr

ein mädchen vom piräus!

"ich bin ein mädchen vom piräus und liebe den hafen, die schiffe und das meer ..."

das kann vicky leandros singen, wenn sie als kandidatin der sozialistischen partei in der hafenstadt piräus ein mandat gewinnt. sie wird, so lässt sie ausrichten, sich als stadträtin vor allem der kultur widmen, die in einer so grossen hafenstadt griechenlands gewiss einen besonderen stellenwert hat.

bei dieser gelegenheit sei freddy quinn gegrüsst und beglückwünscht, der - man glaubt es nicht - 75 jahre alt wird. dass er sich aber um das bürgermeisteramt von st. pauli bewirbt, ist eines der vielen gerüchte, an denen nichts dran ist.

halten wir uns also an vicky leandros. als stadträtin für kultur hat sie einen unschlagbaren vorteil: wenn ihr die zündenden ideen ausgehen, stellt sie sich eben selbst auf die bühne und singt.

was?

s.o.