KREUZ @ QUER - notwendige notizen!

02.09.2006 um 20:49 Uhr

bart ab - zum gebet!

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

warum die wackeren islamischen kämpfer für "frieden und gerechtigkeit in der welt" mindestens einen drei-tage-bart (besser aber noch: einen vollbart) tragen, mag allah wissen. dieses geheimnis hat sich zumindest mir noch nicht enthüllt. vielleicht hat es etwas mit ihrer männlichkeit zu tun ... und den jungfrauen, die im jenseits auf sie warten. man muss doch - sehr richtig! - einen guten (glaubhaften) eindruck machen.

für alle, die noch nicht ganz so schnell mit jungfrauen kuscheln möchten, empfiehlt sich indes diese homepage:

BART AB!

02.09.2006 um 17:06 Uhr

sam chi!

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

sam chi ist animationskünstler. mit diesem kleinen film ist ihm ein rührendes meisterstück gelungen. ich verlinke einen weblog, weil ich die original-seite von sam chi nicht entdecken konnte, auf der dieser kleine film von ihm liegt!

SAM CHI!

02.09.2006 um 09:55 Uhr

barbie ... aus saudi-arabien!

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

auch kleine muslimische mädchen mögen barbie (pardon: "fulla") - und lernen ganz nebenbei ihre lektion fürs leben:


BARBIE FULLA IN SAUDI-ARABIEN!

02.09.2006 um 09:47 Uhr

ein mantel für die kalte jahreszeit!

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

schon dran gedacht? der winter kommt ... langsam, aber er kommt. schon an einen flotten, flauschig-warmen wintermantel gedacht?

nein?

dann wird es aber zeit:

ZU DEN WINTERMÄNTELN (chic!)

02.09.2006 um 09:28 Uhr

podcast - s.o.s.

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

"diese disco ruft auf zum islamischen gebet" - so nennt ein ALADIN im internet eine episode seines video-podcasts. aladin ist ein zum islam übergetretener deutscher, der uns mit dem podcast seine religion näher bringen will. er tut das nicht eifernd - sondern besinnlich. zuweilen so besinnlich, dass man während seines podcasts - ohne etwas zu versäumen - eine runde ums haus machen, kaffee kochen und eine runde kreuzworträtsel lösen kann.

mein favorit ist ALADIN - der leser wird es längst bemerkt haben - nicht. ich interessiere mich eher für podcasts, die z.b. das thema haben: "meine oma auf dem sofa" oder "mein hundeli geht gassi!"

in seiner neusten episode trifft ALADIN allerdings den nerv des zeitgeistes. vergessen wir oma und den hund. wenden wir uns der speisekarte einer pizzeria und den wild zuckenden lichtern einer diskothek zu. denn das, genau das ist das thema von ALADIN.

ich warne, sich den podcast anzusehen. es passiert rein gar nichts (einmal abgesehen von der speisekarte und den wild zuckenden lichtern).

man gebe den menschen eine videokamera, einen podcast und eine religion ... und verfrachte sie danach (subito!) auf eine einsame insel, wo sie nicht weiter stören!

ALADINS PODCAST!

02.09.2006 um 08:37 Uhr

im bademantel zum frühstück!

eine befragung von pauschaltouristen brachte es ans licht: an oberster stelle ihrer wünsche im urlaub steht das "langschläfer-frühstück". ich kann das verstehen. wenn zu hause der wecker zu nachtschlafender zeit klingelt, möchte man wenigstens im urlaub einmal ausschlafen - ohne auf das frühstück zu verzichten.

im schönen "bella-vista" hotel auf korfu - ich hatte die freude, es im mai 2006 kennenzulernen - ist allerdings schon morgens um neun uhr schluss mit lustig. die folge: unausgeschlafene gäste und (was viel nervenaufreibender ist) ein grosses gedränge im frühstücksraum kurz vor neun. aber vielleicht liest anthea, die chefin des hotels, ja einmal die neueste umfrage.

an letzter stelle der wünsche steht ein vom hotel zur verfügung gestellter bademantel.

das allerdings verstehe ich nicht: wer gefahr läuft, das frühstück zu versäumen (wg. schläfrigkeit), ist mit einem bademantel doch bestens bedient. aus dem bett - in den bademantel - zum frühstück.

doch spätestens dann, wenn alle gäste im bademantel am frühstückstisch sitzen, sollte sich die hotelleitung einmal gedanken über die essenszeiten machen ...


01.09.2006 um 23:09 Uhr

in der werkstatt!

von: rolf   Kategorie: **korrespondenzen!

wer meine homepage kennt, weiss, dass ich dort vor allem geschichten veröffentliche. sie zu lesen ist gewiss mühselig - vor allem im internet und am bildschirm. es widerspricht diesem "schnellen" medium, sich für längere zeit einem text zu widmen. deswegen (aber nicht nur!) findet man auf meiner homepage auch umfangreiche fotogalerien. sie erlauben viel eher den "schnellen blick".

schon in meinem "tagebuch", das ich über zwei jahre direkt auf meiner homepage führte (und jetzt mit diesem weblog fortsetze), habe ich meine leser teilnehmen lassen an meinen geschichten - wie ich sie schreibe - sozusagen "in progress". das sprengt gewiss den rahmen eines weblogs, dennoch möchte ich darauf auch in zukunft nicht verzichten.

wem das ganze zu mühselig ist, surft eben einfach weiter. ich mache es - oftmals - nicht anders.

viele grüsse von rolf

01.09.2006 um 23:02 Uhr

familie puffenstedt - komplett!

von: rolf   Kategorie: **von meiner homepage!

jetzt komplett auf meiner homepage:

FAMILIE PUFFENSTEDT IN BREMEN - EIN STADTBUMMEL

01.09.2006 um 21:53 Uhr

steine und muscheln - das bist du!

von: rolf   Kategorie: **von meiner homepage!

es ist nie das grosse - sondern immer das kleine, das uns ans herz wächst und sich dort einen immerwährenden platz sucht: das unbeholfene wort, die traurige geste, das hilflose lächeln, der rasche blick, die schüchternen augen, der verzagte abschied ...

steine und muscheln, die wir auf unseren wegen sammeln ... das bist du!

BILDER MIT WORTEN ... UND MUSIK!

01.09.2006 um 21:30 Uhr

chryssi - im internet!

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

erst dachte ich an einen kleinen internet-scherz. chryssis homepage ist - sagen wir einmal: ein wenig schlicht. aber stimmt das eigentlich? ich habe mich bei ihr eingelesen - was nicht besonders viel zeit in anspruch nimmt. ihr solltet es auch tun.

ich wünsche chryssi von hier aus "alles gute" und wünsche ihr viele besucher. ach, was! noch mehr:

GANZ VIEL GLÜCK!

ZU CHRYSSIS HOMEPAGE!

01.09.2006 um 18:43 Uhr

familie puffenstedt in bremen! V. (schluss)

es ging schon auf den späten nachmittag zu und familie puffenstedt sass erschöpft auf einer bank unter den rathausarkaden, um ein paar minuten auszuruhen. karl puffenstedt blätterte in der broschüre, die man ihm vor tagen im reisebüro mit den worten : „viel vergnügen bei ihrem besuch in bremen“ überreicht hatte.

wenn die wüssten ... ! dachte karl puffenstedt.

gerda puffenstedt sah ihm neugierig über die schulter. „ich schlage vor, wir beenden die besichtigung, gehen gemütlich eine tasse kaffee trinken und machen uns danach auf den heimweg. was meinst du, karl?“

„das geht nicht, gerda! schaue dir doch den prospekt an. wir haben gerade einmal die seiten 1 bis 15 der besichtigung geschafft - die broschüre aber hat 26 seiten. das heisst, 11 seiten müssen noch abgearbeitet werden ... nein, 10 ...  das inhaltsverzeichnis zählt nicht!“

„reisse die 10 seiten doch einfach raus!“ schlug wilfried vor. irma aber, die sich schon wieder ihre schmerzenden oberschenkel massierte, meinte: „hätten wir den reiseführer bei seite 26 begonnen und uns dann rückwärts bis seite 16 vorgearbeitet, wären wir mit bremen längst durch!“

„dann würden uns aber immer noch die seiten 1 bis 15 fehlen“, gab winfried zu bedenken. irma lachte ihn aus: „ha, ha! hörst du eigentlich niemals zu? hat pappa nicht eben gesagt, dass wir die seiten 1 bis 15 bereits geschafft haben?“

karl puffenstedt blätterte unschlüssig in der broschüre. „ich denke, den rhododendron-park können wir uns sparen ...“

„ ... was ist rodendron?“ fragte wilma.

„ein küchengewürz, glaube ich“, antwortete gerda, die ausser salz und pfeffer keine gewürze in ihrer küche duldete.

„ ... dann wäre da noch das übersee-museum.“

gerda winkte ab. „dazu reicht die zeit nicht. allein die überfahrt dauert schon ... na, mindestens fünf tage!“

„aber die kunsthalle müssten wir doch ...“ weiter kam karl puffenstedt nicht, denn gerda puffenstedt wusste es schon wieder besser: „ ... die brauchen wir auch nicht. der picasso-druck in unserem wohnzimmer ist kunst genug. nach picasso kam sowieso nichts mehr!“

„er müsste nur einen neuen rahmen haben!“ gab karl puffenstedt zu bedenken. „ach, was!“ gerda puffenstedt schüttelte den kopf. „für picasso reicht der alte!“

„dann bleibt in der broschüre wirklich nur noch das schnoor-viertel auf seite 25 übrig.“ karl puffenstedt steckte die broschüre in die hosentasche.

„wie gut, dass es nur ein viertel und kein ganzes ist. das haben wir schnell erledigt!“ rief irma.

die puffenstedts brauchten nicht weit zu gehen, sondern mussten nur die strassenbahnschienen auf der domshaide überqueren. von dort führte eine treppe hinunter in den schnoor, das älteste quartier bremens. karl puffenstedt lief zielstrebig zu einem orientierungsplan, der am eingang zum schnoor aufgestellt war. er fuhr mit dem zeigefinger über das gewirr der kleinen gassen und fragte:

„zur „marterburg“ - oder zur „wüsten stätte“?“

gerda puffenstedt sah ihren mann ungläubig an. „was erzählst du denn da? ist das hier eine geisterbahn?“

irma schüttelte sich: „ich gehe da nicht rein. das ist mir zu unheimlich!“

winfried aber rief: „oh, fein. das hört sich gruselig an.“

gerda puffenstedts entschluss stand fest: „die männer werden allein gehen. irma ist noch viel zu klein für so viel aufregung - und meine schwachen nerven halten das auch nicht durch. wir trinken inzwischen eine tasse kaffee. karl, sieh nach, wo es hier in der nähe ein nettes café gibt!“

karl puffenstedt zog die broschüre aus der hosentasche und blätterte darin. „hier ist eines - das ... „katzencafé“!“

„jetzt reicht es mir!“ gerda war empört. „entweder ist dieser komische schnoor ein ganz schrecklicher ort - oder du willst dich über uns lustig machen. meinst du im ernst, dass ich mich mit irma zu irgendwelchen katzen setze, um einen kaffee zu trinken?“

„ich hasse katzen und trinke nur kakao!“ rief irma.

karl puffenstedt zerriss wütend die broschüre. „macht doch, was ihr wollt! es muss für die damen wohl erst noch ein café erfunden werden, wo sie ohne katzen kaffee trinken können!“

„gibt es in der marterburg auch marterpfähle?“ wollte wilfried wissen.

„selbstverständlich!“ karl puffenstedts war kurz davor, die nerven zu verlieren. seine stimme wurde schrill und überschlug sich: „wenn die indianer nicht gerade in bad segeberg auftreten, skalpieren sie in bremen die besucher!“

„aber nur in der „wüsten stätte“!“ ergänzte wilfried.

gerda puffenstedt nahm aus ihrer handtasche ein erfrischungstuch und rieb sich damit das gesicht ab. „wenn ich das gewusst hätte, wäre ich nie nach bremen gefahren. hier macht man sich über touristen ja doch nur lustig.“

es bedurfte einiger überredungskunst von karl puffenstedt, bis gerda und irma es wagten, doch noch in den schnoor zu gehen. sie liefen durch schmale gassen und kamen an niedrigen häusern vorbei, in denen früher die fischer und handwerker wohnten und heute künstler leben - in denen aber auch geschäfte untergebracht sind, die andenken und allerlei anderes verkaufen, das keiner wirklich braucht.

„eigentlich ist es hier ganz gemütlich, fast so, als würde man in eine geisterbahn hinein gehen und ... äh ... sich in einem flohzirkus wieder finden!“ stellte gerda puffenstedt überrascht fest. „warum „flohzirkus?“, fragte karl puffenstedt. „ich weiss es nicht ... vielleicht weil hier alles so klein ist ... wie in einer puppenstube.“

„wenn nur nicht die indianer wären, die hinter jeder ecke lauern, um die flöhe in der puppenstube zu skalpieren“, grinste wilfried.

„nicht hinter jeder ecke - nur an der „wüsten stätte“, kicherte karl puffenstedt, der seine blanken nerven schon wieder vergessen hatte - auch weil er nicht befürchten musste, im schnoor mit tückischen fragen konfrontiert zu werden, die er nicht beantworten konnte. hier war alles - fraglos - klein, übersichtlich, beschaulich und gemütlich. „wirklich wie in einem flohzirkus - gerda, du hast recht!“

irma blieb vor einem strassenschild stehen, das in eine besonders enge gasse wies. sie las laut vor:

„spiekerbartstrasse“!

bevor karl puffenstedt gefahr lief, erneut ins schwitzen zu geraten, rief er hastig: „jetzt fragt mich nicht, was ein spiekerbart ist. das kann euch viel besser mein friseur erklären. also wartet, bis wir wieder zu hause sind.“

„aber wie soll denn dein friseur das wissen?“ gerda puffenstedt war erstaunt. „du hast mir doch erzählt, dass er türke ist!“

karl puffenstedt steuerte - er spürte es auf beklemmende weise an der aufsteigenden hitze - schon wieder auf eine falle zu. „richtig ... er kommt, um es genau zu sagen, aus istanbul. aber warum sollte ein türke nicht darüber im bilde sein, was ein spiekerbart ist? soetwas tragen dort doch alle - ich habe es selbst gesehen!“

„aber karl, du warst noch nie in istanbul!“

„aber bei meinem friseur - und da halten sich immer viele istanbulis auf  ....“

„... na, klar! sie lassen sich ihre spiekerbärte stutzen und blättern dabei in atlantis“, grinste wilfried.

es wurde schon dunkel, als familie puffenstedt ins auto stieg, um bremen zu verlassen. als karl puffenstedt auf die autobahn abbog, fragte gerda puffenstedt plötzlich:

„sagt einmal: stand nun der hund auf dem esel - oder der esel auf dem hund?“

ENDE
 

01.09.2006 um 09:27 Uhr

islamische gefahren!

in einigen foren des internets wird die situation in marokko gern schön geredet. es darf nicht sein, was nicht sein soll. man spült die informationen so lange weich, bis alle wieder glücklich sind und sich zufrieden zurück lehnen können. aber gerade marokko - mit seiner westlich orientierten politik und einer (bei allen autoritären strukturen) doch vergleichsweise liberalen haltung - provoziert geradezu die militanten muslims. vor einigen wochen wurde eine verschwörung in militärischen kreisen aufgedeckt. aber das netzwerk reicht offenbar weiter:

Marokko nimmt mutmassliche Extremisten fest

Rabat. SDA/baz. Die marokkanischen Behörden haben offenbar 56 mutmassliche Extremisten festgenommen. Die Verhaftungen seien in fünf Städten erfolgt, hiess es am Donnerstag. Unter den Festgenommenen seien auch vier Frauen.

Anfang August hatten die Behörden ein Extremisten-Netzwerk aufgedeckt, das laut Regierungsangaben im Nordosten des Landes Attentate geplant hatte. Dabei wurden auch Sprengstoff, Propagandamaterial und Laborausrüstungen sichergestellt.

Wie aus Sicherheitskreisen verlautete, hatte die Gruppe unter anderem Anschläge auf das Justizministerium, Militärstützpunkte und Hotels beabsichtigt. Der Anführer des Terrornetzes habe einen sogenannten «Heiligen Krieg» ausrufen wollen.

Damals wurden bereits einige mutmassliche Mitglieder der Gruppe festgenommen, die den Behörden zufolge den Namen Mahdi Partisanen trägt. Anfang August wurde sie von offizieller Seite noch Jammaat Ansar al-Mahdi genannt.

2003 hatten Selbstmordattentäter 45 Menschen in Casablanca getötet, der Wirtschaftsmetropole des Landes. Seitdem meldeten die Behörden immer wieder die Aufdeckung extremistischer Verschwörungen.

01.09.2006 um 08:39 Uhr

das "grüne gewölbe"

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

es ist schon das zweite wunder, das dresden wiederfährt: im letzten jahr konnte die frauenkirche erneut in alter pracht geweiht werden - und in diesen tagen wird das "grüne gewölbe" wieder eröffnet. von august dem starken gegründet, ist es die grösste schatzkammer des kontinents. höhepunkt ist gewiss die einzigartige juwelensammlung, die einst für die kurfürstliche und königliche prachtgarderobe bestimmt war.


ZUM "GRÜNEN GEWÖLBE" 

01.09.2006 um 08:13 Uhr

heute schon einen "döner" genascht?

heute schon einen "döner" genascht? wer ihn gern beim türken um die ecke isst, sollte heute ausnahmsweise mal keine zeitung lesen. das könnte ihm nämlich den appetit verderben - und das wollen wir doch nicht. so lecker am spiess gebraten, kommt wirklich kein mensch dahinter, dass das fleisch womöglich schon vier jahre alt ist. so richtig gewürzt schmeckt das fleisch noch tadellos und überdeckt gewiss manch´ geschmacklichen makel.

soetwas als "gammelfleisch" zu bezeichnen, ist reine ansichtssache. wir wissen doch um die antibakterielle wirkung von knoblauch. es kann schon sein: döner sollte man nur noch in verbindung mit einer ordentlichen dröhnung knoblauch verzehren. aber sonst?

alles fix und foxi in den dönerbuden der nation!