KREUZ @ QUER - notwendige notizen!

04.11.2006 um 08:47 Uhr

kein interesse!

die anbieter von studienreisen nach ägypten, syrien, jordanien und dem iran haben nichts zu lachen. immer weniger menschen entschliessen sich, in diese krisengeschüttelten länder zu reisen. bis zu 60 prozent ist das interesse in diesem jahr allein in deutschland zurück gegangen.

grosse veranstalter - wie studiosus oder djoser - mögen die rückgängigen touristenzahlen noch verkraften, weil sie die ganze breite von destinationen im programm haben. für kleinere spezialveranstalter, die sich ausschliesslich ägypten und dem nahen osten widmen, ziehen jedoch dunkle wolken am horizont auf. es sieht nicht danach aus, dass sich an den rückläufigen zahlen in naher zukunft etwas ändern wird. dazu sind die verwerfungen in der region zu heftig und das gefühl der unsicherheit bei den touristen zu gross.

wer meine homepage kennt, weiss, wie sehr ich diese entwicklung beklage. denn es gibt kaum eine region auf der welt, die spannender und vielfältiger ist als der nahe osten. wer die wurzeln unserer kultur und gesellschaft kennenlernen will, findet sie zuweilen in griechenland, vor allem aber in israel, jordanien, syrien und im irak. es ist traurig (aber wohl auch verständlich), dass in diese länder - wo die gastfreundschaft so gross geschrieben wird - die willkommenen gäste nicht mehr reisen wollen.

04.11.2006 um 08:19 Uhr

und jetzt berlusconi!

nach medienberichten will silvio berlusconi den sender "prosiebensat1" kaufen. das ist endlich einmal eine gute nachricht. ich hoffe doch sehr, dass die nachrichtensendungen dann von barbusigen damen verlesen werden, und andere bikini-schönheiten durchs restprogramm führen.

was in italien an der tagesordnung ist, sollte doch auch in deutschland möglich sein! unterschichtsfernsehen nach art von rtl2 war gestern - bald schauen wir alle nur noch prosiebensat1. da tanzen die mädels auf den tischen und zum frühstück gibt es einen drallen hausfrauen-strip.

fernsehen wird doch immer schöner!

03.11.2006 um 19:40 Uhr

der wind hat sich gedreht ...

von: rolf   Kategorie: **von meiner homepage!

der wind hat sich gedreht - von südwest auf west. die wärme hat sich aus dem land geschlichen, mit einem grossen sturm. wenn die wärme fortgeht und die kälte kommt, entstehen manchmal grosse stürme - sie sind wie ein grosser zank am himmel. jetzt fegt der regen durch die strassen und frühmorgens liegen die wiesen unter weissem rauhreif. die menschen greifen nach ihren mützen und jacken ... und frieren trotzdem.

HERBSTSONNEN

03.11.2006 um 19:22 Uhr

tüchtig gefreut!

von: rolf   Kategorie: **von meiner homepage!

manchmal freue ich mich über einträge im gästebuch meiner homepage ganz besonders. viel mehr noch: sie motivieren mich, weiter zu machen.

hi, wir sind grad in der schule und haben viele interessante infos bekommen danke, das hat unsre note verbessert thx und alles byebye

jula und stella

das ist doch nett, oder?

03.11.2006 um 09:27 Uhr

mumien!

was braucht eine islamwissenschaftlerin, wenn sie nach grönland reist?

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was will eine islamwissenschaftlerin auf grönland?

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sind die grönländer muslime?

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oder will die islamwissenschaftlerin ihnen den islam näher bringen?

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oder dort nach den wurzeln des islam suchen, weil es für eine reise nach neuseeland nicht reicht?

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wir wissen das alles nicht. was eine islamwissenschaftlerin auf grönland aber unbedingt braucht, ist ein ...

mumienschlafsack:

zur erforschung der mumien ... auf grönland - nicht auf neuseeland! 

 

03.11.2006 um 08:37 Uhr

rungholt!

manchmal ist es gut, kenntnisse und urteile einer prüfung zu unterziehen und - wenn nötig - zu revidieren. so existiert zum beispiel die annahme, dass die menschen, die vor über 3000 jahren im norden europas siedelten, ein äusserst isoliertes leben führten, das auf niedriger zivilisatorischer stufe stand.

dazu passt aber überhaupt nicht, dass archäologen in nordfriesland reste einer versunkenen - und uralten - stadt ausgegraben haben: rungholt. irgendwann im laufe der jahrhunderte wurde sie ein opfer der sturmfluten und versank für immer.

die eigentliche sensation ist aber, dass im gebiet rungholts gegenstände gefunden wurden, die (das konnte jetzt wissenschaftlich bewiesen werden) eindeutig der minoischen kultur auf kreta zuzuordnen sind - also aus dem 13. jahrhundert vor unserer zeitrechnung stammen.

es müssen seinerzeit also rege handelsverbindungen existiert haben, die den süden europas mit dem norden verbanden. dazu passt, dass die archäologen unweit von rungholt auch einen klumpen weihrauch ans tageslicht beförderten. er stammt ohne zweifel aus südarabien.

archäologie im nordfriesischen watt - das hört sich im ersten moment absurd an, bekommt mit rungholt jedoch eine spannend brisante bedeutung. die an den ausgrabungen beteiligten wissenschaftler mussten sich in der vergangenheit einige kritik gefallen lassen.

die ist jetzt verstummt!

RUNGHOLT

02.11.2006 um 09:19 Uhr

aus der werkstatt ...

von: rolf   Kategorie: **in eigener sache!

frau elke faust wirft mir vor, ihre erlebnisse in marokko, die sie im marokko-forum aufgeschrieben hat, missbraucht und daraus eine satirisch ironische geschichte gemacht zu haben. gemeint ist "SMS AUS MARRAKESCH - OH, DIESE KAKERLAKEN".

ich habe in der tat ihre schilderungen zum anlass genommen, eine geschichte zu schreiben. allerdings weist nichts darauf hin, dass die personen in meiner geschichte etwas mit frau faust zu tun haben könnten. die geschichte ist frei erfunden, bedient sich aber einiger schilderungen von frau faust (kakerlaken).

es ist so, als ob man eine zeitungsnotiz liest - die einem den einfall für eine geschichte liefert. nicht mehr und nicht weniger.

warum sich aber frau faust wegen dieser geschichte diffamiert und beleidigt fühlt, kann ich nicht nachvollziehen. woher soll ich den stoff für meine geschichten sonst hernehmen, wenn nicht aus der realität - also aus eigenen erfahrungen, gesprächen mit anderen, aus schilderungen im internet, aus zeitungsartikeln etc.?

das ist nicht nur legitim, sondern notwendig. anders würde eine geschichte überhaupt nicht funktionieren und glaubwürdig sein.

ich will nicht so vermessen sein, mich mit thomas mann zu vergleichen. aber nachdem sein roman "buddenbrooks" erschienen war, ging ein aufschrei durch lübeck. einige meinten, sich im roman wieder erkannt zu haben. sie wollten thomas mann wegen beleidigung verklagen.

ich frage mal: spricht das für - oder gegen den roman? heute ist dies nur noch eine lächerliche anekdote. und vielleicht wird ja auch elissa bald zur anekdote - immer wieder gern erzählt, immer wieder gern belacht!