KREUZ @ QUER - notwendige notizen!

04.02.2008 um 22:39 Uhr

mama pupst - der MDR rülpst!

es ist ja nicht so, dass die DDR komplett aus unseren köpfen verschwunden ist. das "gute" in der DDR - zum beispiel: das sandmännchen und das fernsehballett - überleben in einer nische. diese nische ist der MITTELDEUTSCHE RUNDFUNK (MDR).

wer sich dort einschaltet, sitzt bald wieder in einem rustikal-deutschen wohnzimmer, gezimmert aus dem holz VEB-kontrollierter eichen.

papa rülpst, mama pupst, baby kotzt ...

mag sich die grosse welt auch ändern wie sie will ...

im tal der ahnungslosen wird der MDR geglotzt.

EIN KESSEL BUNTES ...

04.02.2008 um 09:42 Uhr

ich ... der NARR!

von: rolf   Kategorie: **von meiner homepage!

ICH - DER NARR!

04.02.2008 um 09:30 Uhr

und immer dran DENKEN!

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

04.02.2008 um 09:21 Uhr

bitte heute kein HELAU!

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

... es könnt gefährlisch werden!

03.02.2008 um 21:34 Uhr

party am HINDUKUSCH!

von: rolf   Kategorie: **korrespondenzen!

hallo rolf,

wie du weisst, wird in afghanistan die freie welt verteidigt. an diesem kampf möchte ich mich gern beteiligen, denn die freiheit ist - wie wir alle wissen - ein hohes gut. wenn aber die bundeswehr darauf besteht, nur im norden zu operieren, würde ich doch glatt auf befehl der NATO in den süden gehen. jetzt frage ich dich: wie stelle ich das am besten an?

gruss alfred

hallo alfred,

glückwunsch, eine gute idee - im süden ist das wettter immer besser. aber bevor du auf reisen gehst, bitte ich dich, folgendes zu bedenken:

besonders viele exil-afghanen (auch aus dem süden des landes) halten sich zur zeit in deutschland auf. du weisst aber gewiss auch: fast jeder südliche afghane ist ein taliban. wenn du sie also zu einer kleinen party einlädst (ohne alkohol, nur mit tee - das versteht sich), wären sie dem kampf schon einmal entzogen. du musst nämlich wissen, dass jeder afghane, der nicht in afghanistan lebt, für die amerikaner ein problem weniger ist. aber sie müssen natürlich unterhalten werden, um nicht auf die idee zu kommen, wieder nach afghanistan einzureisen. du solltest also nicht in den süden afghanistans fahren, um dort die freie welt zu verteidigen. es ist viel besser, wenn du in deutschland für eine ausgelassen-südliche partystimmung sorgst ... zum beispiel in detmold.

du wirst bestimmt die worte unseres verteidigungsministers verstanden haben, dass nämlich der terrorismus nicht in afghanistan, sondern vor unserer eigenen haustür beginnt. haben wir ihn hier erst einmal im griff, ist auch der süden afghanistans bald in guten händen.

warum nun gerade detmold?

der terrorismus ist ein globales problem. so gesehen, liegt detmold in unmittelbarer nähe des hindukusch - ist also eine frontstadt. was läge näher, als dort eine - die wehrkraft der taliban zersetzende - trotzig schöne party zu feiern?

was ich sagen will: wir müssen nicht nach afghanistan - wir machen das alles von zuhause (z.b. detmold) aus!

gruss rolf

03.02.2008 um 19:24 Uhr

fehler 404 - seite nicht GEFUNDEN!

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

UUPPS!

03.02.2008 um 09:05 Uhr

vielleicht ein ADIEU - aber kein ABSCHIED!

weil ich hier gestern meinen "abschied" von marokko ankündigte, gab es einige reaktionen und fragen. dieser "abschied" bedeutet nichts anderes, als dass ich in absehbarer zeit nicht wieder nach marokko reisen werde. ich will mich stattdessen anderen zielen widmen - ähnlich spannend und verlockend.

im übrigen wüsste ich auch fast keine ziele mehr in marokko. ich habe das land in den letzten 10 jahren ein wenig kennengelernt, habe es nicht nur einmal von nord nach süd durchfahren und darüber berichtet.

ich habe mich in meinen reiseberichten stets bemüht, aus einer konsequent touristischen perspektive zu berichten. alles andere hätte auch gar nicht funktioniert, denn wir bleiben - so oder so - doch immer fremde im land. wer das nicht anerkennen will, belügt sich ... oder hat nicht viel von marokko begriffen.

ich gebe zu, dass mich dieses "fremde" zunehmend irritiert - vielleicht auch deswegen, weil es mir in den letzten jahren zu wachsen scheint. wie anders ist es zu erklären, dass mir marokko, je öfter ich dort war, immer mehr entrückte?

das alles heisst aber nun nicht, dass ich mich von einer kritisch-sympathischen berichterstattung über marokko verabschiede. ich werde das land weiterhin im blick behalten und auch über jenes forum, dessen namen ich nicht mehr nenne und das sich immer noch (warum eigentlich?) "das schaufenster marokkos im internet" nennt, berichten, wenn mir allzu schräges und unpassendes auffällt.

ich muss also alle enttäuschen, die in jenem forum (aufatmend?) meinen "abschied" kommentierten und meinen beitrag in ganzer länge zitierten (HIER).

ich denke, dass ich einige kenntnisse über marokko gewonnen habe, die es wert sind, weitergegeben zu werden. deswegen wird marokko ein wichtiges thema in meinem blog bleiben. immerhin kann ich auf einen fundus von reiseberichten und fast 2000 bildern zurückgreifen, um deutlich zu machen, wie ich das land sehe und beurteile.

dazu muss man nicht physisch im land präsent sein. es genügt, informationen, die uns erreichen, mit unseren erfahrungen abzugleichen und daraus die (hoffentlich) richtigen schlüsse zu ziehen.

02.02.2008 um 19:30 Uhr

zwei reisen - zwei ABSCHIEDE!

es gibt einige reiseberichte, die ich auf meine homepage gestellt habe - die grössere zahl hat MAROKKO zum thema. ich habe aber auch einen reisebericht über KORFU geschrieben.

warum auch immer habe ich mir die schlussätze zweier reisen (nach korfu und marrakesch) noch einmal durchgelesen. dabei ist ist mir etwas aufgefallen.

im marrakesch-bericht heisst es es am ende:

das flugzeug beschleunigte, hob von der rollbahn ab, ging in eine weite kurve über der rostroten ebene, in der marrakech liegt und stiess in die wolken. schon nach wenigen minuten konnte ich vom land und den bergen unter mir nichts mehr erkennen.

... marokko hatte mich vergessen.

den bericht über korfu beendete ich mit folgenden worten:

wenn sich uns beim abschied die kehle zuschnürt und wehmut in unser herz steigt, sollten wir dieses gefühl ohne scheu zulassen. mehr als alles andere gibt es uns zu verstehen, dass wir von einem besonders schönen ort und besonders freundlichen menschen abschied nehmen müssen. das ist gewiss traurig - aber mit uns reisen erinnerungen, die leicht und freundlich sind. es mag vielleicht auch trösten, dass uns auf der reise nach hause die erinnerungen unserer freunde begleiten.

es muss einen grund geben - der nicht nur in mir liegt und nicht nur etwas mit meiner person zu tun hat - dass ich für zwei abschiede so ganz unterschiedliche worte (durchaus sorgfältig überlegt) fand. ich überlasse es meinen lesern, das zu beurteilen.

ich wenigstens ahne, dass ich marokko - ein land, das mir aus vielen gründen ans herz gewachsen ist - nun endlich adieu sagen muss. 10 jahre mit einer nicht eben herzlich erwiderten liebe zu leben, macht am ende traurig. es war aber wohl vielmehr so, dass ich die widersprüche nicht bedachte und einem land meine liebe schenkte, das uns seine landschaften verschwenderisch zu füssen legt, sein herz aber - je nach massgabe des gewinns oder verlustes - öffnet oder verschliesst. marokkaner rechnen stets, sie müssen rechnen, um am leben zu bleiben.

sie rechnen ... und rechnen ... auch mit uns. und genau das macht am ende den abschied leichter.

02.02.2008 um 13:42 Uhr

WÜBBELZAHN räumt endlich auf!

immer im januar erfasst antiquar wübbelzahn einige unruhe. er sieht sich in seinem laden um und denkt: „ich müsste einmal aufräumen.“

übers jahr tröstet er sich mit der feststellung, dass eine gewisse unordnung nun einmal zu seinem beruf gehört, wenn aber die bücherstapel eine gewisse höhe erreicht haben, ihm über den kopf wachsen und die sicht auf seine kunden versperren, kann er den gedanken nicht mehr einfach von sich weisen, endlich für eine gewisse übersichtlichkeit zu sorgen.

besonders dringlich wird es, wenn ein kunde sich einem bücherstapel nähert und auf ein buch, das ganz weit unten liegt, zeigt: „das hätte ich gern!“. dann heisst es, den bücherberg abzutragen, nur damit er an anderer stelle wieder in die höhe wächst.

es bleibt nicht aus, dass sich antiquar wübbelzahn in dieser zeit zuweilen über sich selbst ärgert. denn immer im januar bemerkt er auch jene bücher, die überall verstreut sind, weil er sie im laufe eines jahres für die eigene lektüre reserviert hat. sie liegen - aufgeschlagen, mit einem lesezeichen versehen oder (das ist eine besonders dumme angewohnheit) mit eselsohr versehen - auf seinem schreibtisch, zwischen den aktenordnern, in schubladen und regalen herum. es gehen im laufe eines jahres viele bücher durch wübbelzahns hände - und viel zu oft ist eines dabei, das sein besonderes interesse weckt. dann legt er es beiseite, beginnt vielleicht auch zu lesen ... muss sich aber zumeist bald anderen aufgaben widmen. also bleibt das buch - höchstens bis seite 10 gelesen - einfach liegen.

andere kunden bringen andere bücher ... und wieder ist bestimmt eines dabei, das antiquar wübbelzahn unbedingt lesen möchte. auf diese weise sammeln sich die mehr oder weniger ungelesenen bücher zu raumgreifend, grossen stapeln.

„das ist immer noch besser als ein angebissenes brötchen!“ dachte wübbezahn, als ihn wieder einmal der bohrende wille zur ordnung überfiel. er erinnerte sich an einen jungen mitarbeiter, der die angewohnheit hatte, überall seine angebissenen brötchen liegen zu lassen. wübbelzahn fand sie in den regalen, zwischen den büchern, in schubladen oder im schaufenster. das allein wäre noch kein grund zur kündigung gewesen. als er aber einmal seinen mitarbeiter bat, ihm bei einem büchertransport zu helfen, erhielt er die antwort: „ich bin hier, um bücher zu verkaufen - und nicht, um sie zu tragen.“ da sammelte antiquar wübbelzahn alle angebissenen brötchen, die er finden konnte, zusammen, und überreichte sie seinem mitarbeiter mit den worten: „wenn sie das alles aufgegessen haben, werden sie gewiss die kraft haben, auch einmal ein buch in die hand zu nehmen. guten appetit und adieu!“

entschlossen machte sich antiquar wübbelzahn an die arbeit, um ordnung in seinen laden zu bringen. er griff nach einem buch (mit zwei eselsohren), war überrascht, gerade dieses, lange vermisste wiederzufinden, setzte sich und vertiefte sich in die lektüre. er kam immerhin bis seite 16, als ein kunde seinen laden betrat und wübbelzahn deswegen das buch gleich wieder vergass.

voller bewunderung dachte wübbelzahn an den alten buchhändler zurück, bei dem er seine lehre absolviert hatte. jeden abend packte dieser mann fünf oder sechs bücher, die gerade erschienen waren, in seine aktentasche. am nächsten morgen rief er seine angestellten ins büro und berichtete über jedes der bücher - mit einer detaillierten inhaltsangabe und einer knappen wertung. wübbelzahn hatte nie verstanden, wie es der alte buchhändler schaffte, in einer nacht gleich fünf oder sechs bücher zu lesen. hilflos schaute er auf seine verstreuten, angelesenen bücher, konnte sich aber nicht entschliessen, auch nur eine stunde seiner nächtlichen bettruhe dafür zu opfern.

„ich habe meinen beruf verfehlt“, seufzte wübbelzahn, „mir fehlt die leidenschaft!“

der alte buchhändler hatte ein steckenpferd - das waren landkarten, die er auch in seinem laden verkaufte. besonders fasziniert war er von den messtischblättern. sie verzeichnen ja nicht nur städte, dörfer und flüsse. wenn man sie zu lesen versteht, enthüllen sie noch viel mehr: grössere und kleinere wege, wiesen und gehöfte, bäche, höhenzüge und vorzeitliche hünengräber.

für antiquar wübbelzahn waren das aber „hühnergräber“. er hatte als kind etwas falsch verstanden. deswegen dachte er noch als erwachsener, dass unter den grossen steinen kleine hühnergerippe liegen müssten - den sinn des ganzen begriff er allerdings nie.

der alte buchhänder plante die familienausflüge mit der systematik des grossen generalstabs. über ein messtischblatt gebeugt, erklärte er seiner frau und den beiden söhnen, wohin es am sonntag gehen sollte. er forderte sie auf, den rechten weg durch wiesen und felder zu finden, und ermahnte sie, die kleinen hügel nicht zu vernachlässigen, die besondere kraft beim aufstieg erforderten, besonders auch auf die kleinen bäche zu achten, bei denen erst einmal eine brücke gefunden werden musste, um sie überqueren zu können. das alles geriet dem alten buchhändler so präzis, dass seine familie die landschaft schon in allen details vor sich sah, noch bevor sie diese leibhaftig in augenschein genommen hatte.

„sie hätten auch zu hause bleiben können!“ dachte antiquar wübbelzahn, erinnerte sich aber daran, dass die familie des alten buchhändlers nie ohne bücher zu ihren sonntäglichen ausflügen aufbrach. jeder mit einem buch in der hand durchstreiften sie eine landschaft, die sie längst vom messtischblatt her kannten, und der sie deswegen auch keine besondere aufmerksamkeit schenken mussten.

antiquar wübbelzahn kam angesichts der unordnung in seinem geschäft der gedanke, auch von seinem laden ein messtischblatt anzufertigen. darauf hätte alles seinen richtigen platz und die bücher wären in schönster ordnung aufgeräumt. so ein messtischblatt würde ihm einen mustergültigen laden zeigen und er könnte - eines seiner vielen ungelesenen bücher vor der nase - dort nach herzenslust herum spazieren, ohne gefahr zu laufen, über irgendwelche bücherstapel zu fallen.

antiquar wübbelzahn erinnerte sich aber auch, dass der alte buchhändler das lesen von messtischblättern im krieg gelernt hatte - das steckenpferd also seinem ursprung nach ein militärisches war. weil sich wübbelzahn aber im tiefsten herzen als pazifist fühlte, verwarf er sogleich den plan, ein messtischblatt seines ladens anzufertigen - denn so eine landkarte war ja erst einmal grundlage für militärische taktik und strategie, auch wenn sie - was die familienausflüge des alten buchhändlers beweisen - manchmal durchaus zivilen zwecken dienen konnte.

antiquar wübbelzahn kam nicht umhin, in seinem laden selbst für ordnung zu sorgen und die bücherstapel auf eine erträgliche höhe zurückzuführen. er trennte sich bei dieser gelegenheit auch von einigen, nie zu ende gelesenen büchern, weil sich seine interessen inzwischen verlagert hatten oder er zum thema anderes und besseres gefunden hatte.

als auf diese weise wenigstens die oberflächliche ordnung wiederhergestellt war, atmete er auf. ein ganzes jahr - also bis zum nächsten januar - würde ihn sein mahnendes gewissen in ruhe lassen ... auch wenn er immer noch nicht wusste, wohin die messtischblätter geraten waren, die er irgendwann im vergangenen jahr erworben hatte. „hoffentlich“, so dachte wübbelzahn, als er den staub von den büchern pustete, „kommt kein familienvater auf die idee, mit hilfe so eines messtischblattes nach hühnergräbern zu suchen!“

wübbelzahns instikt sagte ihm nämlich, dass die messtischblätter - wenn überhaupt - nur ganz weit unten in einem der vielen bücherstapel liegen konnten.

02.02.2008 um 09:20 Uhr

OSSIS reiselust!

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

das wort OSSI, nach der wende in aller munde, ist aus unserem wortschatz verschwunden. gut so! es war diskrimierend und wirkte äusserst abschätzig. inzwischen haben sich die lebenswelten von ost und west so sehr angenähert, dass kleine differenzen nur noch am rande auffallen.

in den ersten jahren nach der wende konnte es - ich gebe es gern zu - ein wenig unangenehm sein, im urlaub auf die sogenannten OSSIS zu treffen. sie kamen oftmals ein wenig bieder daher. sie beharrten auf ihrer DDR-sozialisation und die WESSIS vermuteten sofort eine gewisse piefigkeit ...

wie gesagt: das ist lange her. inzwischen reist der osten wie der westen (so das geld reicht) durch die welt und in marokko ist es zum beispiel längst ein geflügeltes wort, von einheimischen mit der frage: "bist aus leipzig?" begrüsst zu werden.

also: alles normal und kaum mehr der rede wert. warum aber ein reiseunternehmen sich jetzt auf den urlaub von OSSIS spezialisiert, ist ein rätsel. nach rügen und an die schwarzmeerküste zu reisen, ist längst kein privileg der OSSIS mehr (war es das überhaupt einmal?).

irgendwie - so ahne ich - reisen OSSIS immer noch anders ...

ABER WIE?

FKK-flüge nach heringsdorf funktionieren wahrscheinlich so, dass man nur unbekleidet das flugzeug besteigen darf. schaltet dann bitte jemand die klimaanlage aus?

01.02.2008 um 22:25 Uhr

das INTERNET im digitalen zeitalter!

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

welche möglichkeiten das internet bietet - aber auch in welchem spannungsfeld es sich befindet, macht ein beitrag, den ich unten verlinkt habe (der aber nur ein ausschnitt ist), mehr als deutlich. die freie meinungsäusserung ist im grundgesetz deutschlands garantiert ...

und doch bedarf es einiger regularien, wie das internet auf dauer funktionieren soll. das alles ist im internet nicht unbedingt verankert. umsomehr muss diesem, noch neuen (und manchem: ungewohnten) medium die ganze aufmerksamkeit von uns allen zuteil werden, wenn der demokratische diskurs nicht schiffbruch erleiden soll.

an dieser stelle will ich aus dem grundgesetz zitieren:

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

MEDIEN IM DIGITALEN ZEITALTER (HÖRPROBE)

01.02.2008 um 21:30 Uhr

JOHANN12 und eine abmahnung!

Johann12, mitglied eines absurden forums im internet, dessen namen ich nicht mehr nenne, hatte mich dort vor einigen wochen als jemanden denunziert, der eine abmahnung erhielt, weil ich als buchhändler - angeblich - bücher ins internet gestellt hatte, die auf dem index stehen.

warum Johann12 diese behauptung aufstellte (noch dazu an die falsche adresse), weiss ich nicht. das hat wahrscheinlich etwas mit seiner rachsucht zu tun. er drohte mir ja auch sonst unverhohlen und verstieg sich zu immer bösartigeren anschuldigungen.

ich weiss inzwischen, dass man mit solchen zeitgenossen rechnen muss. sie sind so dumm, so klein, so gemein, dass sie grösste befriedigung daraus ziehen, andere im internet zu diffamieren.

schwamm drüber - über Johann12 spricht keiner mehr. er ist und bleibt die kleine, miese ratte, die mit gemeinheit und bösartigkeit andern nachstellt.

um aber auf das eigentliche thema zurückzukommen, weswegen dieser Johann12 meinte, mich denunzieren zu können, stelle ich folgende information hier her:

"Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

die weit verbreitete Ansicht, daß Abmahnungen nur
solche Mitbewerber treffen, die tatsächlich wettbewerbswidrig
handeln, ist aufgrund der Erfahrungen aus vielen
anderen Branchen nicht zutreffend.

Das Mißbrauchspotential ist hoch, wie das Beispiel
der aktuellen Abmahnserie R./E. zeigt.

Gerade solchen Auswüchsen des Abmahnwesens gilt es,
Einhalt zu gebieten.

Deshalb haben wir uns entschieden, die Rechtsmißbräuchlichkeit
der R./E. Abmahnungen im Rahmen einer Klage gerichtlich
feststellen zu lassen. Damit soll nicht nur der konkrete Fall
rechtlich abschließend geklärt werden, sondern auch eine
Abschreckung für künftige Abmahner demonstriert werden.

Weil hiervon letztlich alle Buchhändler künftig profitieren
werden, sind Händler und Antiquare aufgerufen, sich mit
Spenden zu beteiligen."

die klarnamen wurden von mir unkenntlich gemacht. ich möchte nun wirklich nicht von dieser seite - oder von Johann12 - eine abmahnung erhalten.

01.02.2008 um 09:49 Uhr

ein SCHMUCKBILD aus griechenland!

von: rolf   Kategorie: **von meiner homepage!

wenn in tageszeitungen ein leerer platz bleibt, weil keine passende nachricht zur hand ist, die ihn füllen kann, greifen die redakteure zu den sogenannten "schmuckbildern". sie liegen immer parat - als lückenfüller ...

01.02.2008 um 08:57 Uhr

PRINZ PHILIP und sein DVD-recorder!

"sagen, sie mal - ist es normal, dass mein DVD-recorder immer ein doppeltes bild zeigt? ach, so ... dann können wie mir vielleicht auch gleich noch erklären, was für eine funktion der schalter ganz links hat. ehe ich es vergesse: kann man den DVD-recorder auch so programmieren, dass er mich nicht dauernd um 2 uhr nachts aus dem schlaf holt?"

so - oder so ähnlich - fragte prinz philip auf einem empfang im buckingham-palast eine dame, die ihm kurz zuvor vorgestellt worden war. small-talk ... oder doch mehr?

offensichtlich war prinz philip mit seinem DVD-recorder überfordert und nutzte die chance. immerhin: die dame arbeitet in der filmindustrie. so hatte sie es ihm selbst erzählt. was also lag näher, als an ort und stelle dem defekten DVD-recorder auf die spur zu kommen.

die dame konnte indes nicht helfen. sie hatte sich gegenüber philip vielleicht auch zu vage ausgedrückt, als sie davon sprach, in der filmindustrie zu arbeiten. das brachte ihn auf die fatal falsche spur. denn genauer gesagt, arbeitet sie als filmschauspielerin vor der kamera und wurde von den royals eingeladen, weil sie die oscar-preisträgerin CATE BLANCHETT ist.

aber warum soll sich eine oscar-preisträgerin nicht mit DVD-recordern auskennen?