KREUZ @ QUER - notwendige notizen!

03.04.2008 um 22:20 Uhr

alles schon vergessen? - doch wohl kaum ...

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

03.04.2008 um 21:50 Uhr

das MENSCHENRECHT - hier und dort!

es kann sein, dass länder, die zur einhaltung der menschenrechte aufgefordert werden, sich mit dem vorwurf wehren: das sei eine einmischung in innere angelegenheiten. das mag sogar so weit gehen, dass diese länder fragen, wie es denn mit den menschenrechten dort aussieht, von wo sie kritisiert werden. besonders die schwellenländer tun sich schwer, wenn sie mit dem vorwurf der menschenrechtsverletzung konfrontiert werden. ihre vorsichtige demokratische (?) öffnung wird auf diese weise unterlaufen und kontrakariert.

der vorwurf geht indes noch weiter: die innenpolitik der länder, von denen sie kritisiert werden, verwandele sich ohne not in eine dogmatische aussenpolitik. das muster, das man erkennen will: menschenrecht und freiheitsrecht werden ohne jede reflektion auf länder der dritten welt übertragen, obwohl sie selbst in den ländern, in denen die gesetze gelten sollten, nur teilweise verwirklicht sind.

sagen wir es einfacher: die innenpolitik des westens verwandle sich ohne reflektion auf eigene unzulänglichkeiten in eine rigide aussenpolitik, die woanders das eingefordert, was im eigenen land noch längst kein standard ist.

doch selbst wenn es standard wäre, bleiben fragen.

wenn die palästinenser im gaza-streifen die HAMAS zur ihrer führung wählen, müssten sich die europäer und amerikaner eingedenk ihrer innenpoltischen überzeugungen mit dem demokratisch herbeigeführten ergebnis zufrieden geben.

warum tun sie es dann nicht?

vielleicht, weil ihre innenpolitik jegliche radikale meinung verbietet, die zur vernichtung aufruft, und deswegen die aussenpoltik der HAMAS mit sanktionen droht?

das wäre in der tat eine in argumenten schwache, nach aussen gewendete innenpolitik.

ich will es kurz machen: haben die verantwortlichen immer noch nicht verstanden, dass es einer globalen innenpolitik bedarf, um diesen planeten zu retten? es sind staubige kategorien des 19. jahrhunderts, wenn in innen- und aussenpolitik unterschieden wird und sich staaten die einmischung verbitten (dann haben sie etwas zu verbergen).

es gibt nur einen diskurs - und der hat mit innen- und aussenpolitik wenig zu tun: wie erreicht es eine staatengemeinschaft (sie mag von mir aus mit diesen forderungen avantgarde sein), der welt das universelle freiheits- und menschenrecht zu vermitteln und es durchzusetzen?

die staaten, die solche forderungen stellen und sie durchsetzen wollen, sollten jedoch dringend diese rechte zuvor unabdingbar verwirklicht haben. sonst werden sie unglaubwürdig, die moral erleidet schiffbruch und die diskussion beginnt von vorn.

03.04.2008 um 16:36 Uhr

TOTENTANZ ... es tanzt der bettler!

von: rolf   Kategorie: **von meiner homepage!

dies ist der siebente und letzte teil meines "totentanz-zyklus". er ist dann auch so (korrigiert) auf meiner homepage zu lesen. das alles mag ein wenig düster geraten sein - aber wie sollte es bei so einem thema anders sein?

im tanz will ich durchs leben gehn
mich auch auf jeden scherz verstehn.
die tage nehmen, wie sie sind
mich treiben lassen wie der wind
mein haus das ist die weite welt
stets frohen mutes, ohne geld.
frei wie ein vogel will ich sein
das himmelszelt - es sei mein heim ...

johann hatte lange nach worten für dieses lied gesucht und an der melodie gearbeitet, bis sie zu den worten passte. jetzt schien ihm alles rundherum gelungen und worte und melodie beflügelten ihn auf seinen wanderungen durchs land.

manchmal setzte er sich auf einen stein, um auszuruhen. dann fragte er sich laut: „wer bist du, lieber johann - woher kommst du?“ er wiegte den kopf und antwortete: „ich bin ein ritter des königs von antiochia, dem sein reich abhanden gekommen ist!“ wenn er nicht zu müde war, fragte er weiter: „wie hat sich alles zugetragen?“ ... und er antwortete, weil ausser ihm niemand davon wusste: „als ritter und christ zog ich mit meinem herrn ins heilige land und erschlug dort die muselmanen. als aber antiochia zum greifen nah war, sagte der französische könig ... charles war sein name: „johann, deinem herrn hätte ich die stadt gegeben, doch leider ... uns fehlt das geld ... wir kehren um!“

in strassburg hatte man ihm die geschichte sogar geglaubt, obwohl doch alle hätten wissen müssen, dass sich der letzte kreuzzug bereits im dunkel der geschichte verlor. als er seine absonderlichen erlebnisse für ein paar groschen auf dem marktplatz zum besten gab, drängte sich ein bürger heran - er trug einen kragen von hermelin - und bat ihn, noch am abend dem rat der stadt vom heiligen land zu berichten. im rathaus gab es gebratene enten und einen schweren roten wein ... johann ass und trank mit grossem appetit. als er sich zum vierten mal vom rotwein einschenken liess, meinte er, dass er als ritter eines herrn, der in antiochia nur fast zum könig gekrönt wurde, vielleicht nicht genügend eindruck auf die ratsherren machen würde. also entschloss er sich, einen könig vom jerusalem ins spiel zu bringen und sich ihm als treuer ritter zur seite zu stellen.

„wir nahmen das kreuz, zogen als tapfere ritter und christen ins heilige land und erschlugen dort die feigen muselmanen. als uns das leuchtende jerusalem zum greifen nah war, sagte der französische könig ... charles war sein name: „johann, eurem herrn hätte ich die stadt gegeben. er ist der rechtmässige könig von jerusalem. doch leider ... uns fehlt das geld ... wir kehren um!“

einer der ratsherren sprang auf: „du willst ein ritter sein und bist doch nur ein elender lügner. wer war dein herr und von welchem krieg im heiligen land sprichst du? der letzte liegt so weit zurück, dass selbst der papst sich nicht daran erinnert. versündige dich also nicht am heiligen jerusalem ... es mag aber durchaus sein, dass antiochia einst von einem wie dich ... also einem hasenfuss ... im stich gelassen wurde.“

in dem tumult, der daraufhin im rathaus ausbrach, griff johann nach einer flasche rotwein und flüchtete. er rannte zu einem der stadttore und rief: „der könig von antiochia wünscht unbehelligt zu passieren!“ einer der wachen griff zum spiess, drückte ihn johann in die seite und rief lachend: „ der kaiser von konstantinopel erlaubt es - ausnahmsweise!“

in gehörigem abstand zur stadtmauer zählte johann die groschen, die er in strassburg für seine ausgedachte geschichte vom krieg im heiligen land bekommen hatte - öffnete dann die flasche rotwein und trank sich in einen ruhigen, durch nichts gestörten schlaf.

die sonne kitzelte ihn. er öffnete die augen und sah in einen blauen himmel. johann sprang auf und reckte sich. ein neuer tag lag vor ihm - noch dazu einer, den er im septemberschönen elsass verbringen konnte. nirgends fühlte er sich dem paradies näher als hier - und er hatte - weiss gott - schon viele gegenden durchwandert. der elass war ein grosser garten. man pflückte am weg einen apfel - und später einige pflaumen. man konnte sich auch in die rebstöcke setzen und von den weintrauben essen, bis man satt war. in brisach kannte er einen bäcker, der ihm das hasenbrot zuschob - also jenes brot, das länger als einen tag alt war. johann ass es mit appetit, auch wenn es ausser ihm niemand mehr haben wollte.

er beschloss, nach brisach zu wandern.

auf den wegen, die nach strassburg führten, begegneten ihm kaufleute, gaukler, bettler, mönche und soldaten, sie alle waren in geschäften und missionen unterwegs. niemand hatte zeit für ein gespräch nach dem woher und wohin, das johann auf seinen wanderungen so schätzte. er war wohl der einzige, der besonders viel zeit hatte. ob er nun heute oder morgen nach brisach kam, war nicht wichtig.

je weiter er sich von strassburg entfernte, desto spärlicher wurden die menschen auf den wegen. als er sich brisach näherte, traf er überhaupt keinen menschen mehr. das war ungewöhnlich, denn er erinnerte sich, dass in früheren zeiten auch in diesem teil des elsass alles, was laufen konnte, auf den beinen war ... bauern, die mit ihrer ernte zu den märkten in die umliegenden orte eilten, priester, die zu gemeinden unterwegs waren, die keine eigene pfarrei hatten, soldaten auf den weg in einen fernen krieg, bader, die an das krankenbett eines bauern gerufen wurden, fahrendes volk, das von irgendwo nach nirgendwo reiste, krämer, die ihre karren über die sandigen wege zogen ... das war ein strom von menschen, der erst nach sonnenuntergang versiegte. denn wenn die dunkelheit herein gebrochen war, wurde es auf den wegen gefährlich - das war im elsass wie überall. johann aber fürchtete die dunkelheit nicht, denn die finsteren gestalten, denen er nachts begegnete, und von denen keiner etwas gutes im sinn hatte, merkten bald, dass bei johann ausser einem fröhlichen gruss nichts zu holen war.

als er in der ferne den kirchturm von brisach sah, setzte er sich auf einen stein und dachte nach: „warum sehe ich keinen bauern, der seine felder bestellt? warum verfault der weizen am halm? warum wird das obst nicht geerntet, sondern liegt verdorben und von maden zerfressen unter den bäumen? warum steht das gras in den wiesen meterhoch? warum treibt man keine kühe hinaus, damit sie es fressen? warum überlässt man dieses paradies sich selbst und warum ist es so menschenleer?

johann war nicht weiter besorgt, denn zu essen fand er im überfluss. was interessierten ihn die menschen, die ihre felder und wiesen im stich liessen? er wusste aber auch, dass das schönste paradies nichts taugt, wenn man dort allein ist ...

... und wenn es - wie hier - dabei war, sich in eine hölle zu verwandeln.

als er brisach erreichte, sah er, dass das stadttor geschlossen war. er schlug mit der faust gegen die hölzerne pforte. zuerst blieb alles still, dann öffnete sich eine schmale luke im tor und ein augenpaar sah ihn an. „warum schliesst ihr euch ein? macht das tor auf und lasst luft und sonne in die stadt“. die luke schloss sich. johann wartete eine weile, aber nichts geschah. also schlug er noch einmal gegen das tor. „macht endlich auf, ihr schlafmützen.“ wieder öffnete sich die kleine luke, wieder sah ihn ein augenpaar an, jetzt hörte er: „wir lassen niemanden in die stadt. geh weiter, hier gibt es nichts zu holen.“ johann wusste nicht, was er antworten sollte. dann fiel ihm aber doch etwas ein - so töricht, dass es ihm noch tage später peinlich war:

„ich habe ein recht auf mein hasenbrot!“

im inneren des stadttores hörte er ein lachen ... und hoch oben ein lautes schimpfen. ein soldat lehnte sich über die brüstung der stadtmauer: „soll ich dir erst deinen kopf von den schultern schiessen, damit du es kapierst? die stadt ist geschlossen ... es kommt niemand herein und hinaus. suche dir einen anderen ort, um an der pest zu krepieren!“

die pest? johann erschrak. er war von strassburg geradewegs in eine pestverseuchte gegend gewandert - und niemand hatte ihn gewarnt. jetzt ahnte er, warum das getreide auf den felden verfaulte und das obst ungepflückt blieb. fast immer brach die pest in den städten aus - wo viele menschen auf engstem raum lebten. manchmal begann die pest aber auch auf dem freien land - aus unerklärlichen gründen suchte sie sich eine abgelegene hofstelle und griff dort mit tödlichem augenmass nach den bewohnern ... um sich danach kreisförmig im ganzen land auszubreiten. wenn brisach seine tore geschlossen hatte, um sich so vor der pest zu schützen, konnte dies nur bedeuten, dass johann inmitten eines pestverseuchten landes stand - vor einer stadt, die vielleicht rettung bedeutet hätte, ihm aber den zutritt verwehrte.

johann machte kehrt und entfernte sich von brisach. er wusste nicht, wohin er sich wenden sollte. er wollte die pestverseuchte gegend so schnell wie möglich verlassen, wusste aber nicht, wo sie begann und aufhörte. irgendwann tröstete er sich mit dem gedanken, dass die pest ja doch nur den christenmenschen galt. sie wurden für ihre sünden bestraft. weil aber johann nichts von gott wollte und erwartete - ihn weder bittend anrief, wenn er nichts zu essen hatte, noch ihm dankte, wenn ein bäcker ihm das hasenbrot zuschob - würde ihn die pest gewiss verschonen.

wen gott nicht auf seiner rechnung hatte, den konnte er auch nicht bestrafen.

johann bemerkte, dass seine fröhliche stimmung trüben gedanken gewichen war. das war um so ärgerlicher, weil der himmel immer noch so blau wie zuvor war, die vögel schöner als sonst zu singen schienen und es überhaupt ein tag so recht nach seinem geschmack war.

er lief immer weiter in westlicher richtung und folgte den sandigen wegen, in die sich die spuren der pferdefuhrwerke gegraben hatten. er war allein auf seiner wanderung und wusste jetzt, warum es so war.

„die menschen sitzen ängstlich in ihren häusern und warten auf die pest ... wie dort drüben!“ dachte er, als er hinter einer dichten hecke ein niedriges haus entdeckte. weil er durst hatte, wollte er dort um wasser bitten. er klopfte an die tür, aber niemand öffnete ihm. dann bemerkte er, dass sie nur angelehnt war und trat ins haus.

hätte er gewusst, wie viel arbeit es macht, vier menschen zu beerdigen, wäre er gleich weiter gewandert. aber er konnte die frau, die er tot vor dem herd in der küche fand, nicht einfach den ratten und anderem ungeziefer überlassen ... auch nicht den mann, der, im gesicht grässlich entstellt, in der schlafkammer lag ... und auch nicht die beiden kinder, die sich vor dem bett tot auf einem fleckigen teppich krümmten. er hob ein erdloch aus und trug die leichen aus dem haus. nachdem er sie verscharrt hatte, rollte er einen stein auf die grabstelle. auf ein gebet verzichtete er, denn er wollte gott nicht auf sich aufmerksam machen - erst recht nicht bei dieser heiklen arbeit.

von stunde an litt er keine not mehr. die speisekammer des hauses war bis zum rand gefüllt und im hof liefen einige hühner herum, von denen er sich eines griff und in den topf warf. als er satt war, wollte er ausruhen, konnte sich aber nicht entschliessen, dafür das bett in der schlafkammer zu benutzen. er nahm also nur die kissen, schüttelte sie aus, legte sie hinter dem haus auf die wiese und bettete sich darauf. bald fiel er in einen traumlos leichten schlaf.

die tage gingen dahin und niemand störte ihn. er gewöhnte sich an den gedanken, dass seine wanderschaft vorüber und er, ohne dass er es beabsichtigt hatte, sesshaft geworden war. ein schöneres zuhause in einer schöneren gegend konnte er sich nicht vorstellen. manchmal überlegte er, was wohl zu tun sei, wenn das letzte huhn gegessen, der letzte wein getrunken und das letzte brot gebacken war.

aber - es würde schon eine lösung geben, wie sich alles in seinem leben stets zum guten gewendet hatte.

die sonne sank hinter die fernen berge und der blaue himmel färbte sich nach rot und violett. johann sass auf der bank vor seinem haus - denn daran, dass es jetzt ihm gehörte, glaubte er fest - und nahm einen grossen schluck aus der rotweinflasche. es wäre die rechte stunde gewesen, um von antiochia und jerusalem zu erzählen. er hatte sich bereits eine neue geschichte ausgedacht, die noch glaubwürdiger war als die alte und selbst die ratsherren in strassburg beeindruckt hätte. nicht er hatte als christlicher ritter die stadt antiochia befreit, sondern die feigen muselmanen waren von gott mit der beulenpest bestraft worden. es war eine beruhigende vorstellung, dass einem christlichen sieg stets die pest voraus ging ...

... und auch ein versöhnlicher gedanke für alle verängstigten menschen im pestverseuchten elsass.

eine schwere müdigkeit hatte sich in ihm breit gemacht und begleitete ihn seit tagen. über seine beine kroch ein eitriges geschwür, das er mit essig behandelte. er spürte, dass jetzt, wo er ein zuhause gefunden hatte, seine kräfte schwanden - so als hätten sie nur darauf gewartet, ihn bei erster, günstiger gelegenheit zu verlassen.

johann erinnerte sich an sein lied und änderte es ein wenig, damit es zu seinem neuen leben passte:

im tanz wollt ich durchs leben gehn
mich auch auf jeden scherz verstehn.
die tage nehmen, wie sie sind
mich treiben lassen wie der wind
mein haus das war die weite welt
stets frohen mutes, ohne geld.
frei wie ein vogel wollt ich sein
jetzt sei das himmelszelt mein heim ...

er fiel kopfüber von der bank und blieb regungslos liegen. nach vielen stunden kam er noch einmal zu bewusstsein und fragte sich, ob wohl jemand vorbei kommen würde, um auch ihm ein grab zu schaufeln. „so wird es nicht sein“, schüttelte er den kopf. „die hühner sind aufgegessen, der wein ausgetrunken. es war ein gutes leben ...“ noch ein letztes mal erwachte er aus seiner bewusstlosigkeit, sah in einen leeren, blauen himmel und fragte sich, wie gott ihn eigentlich gefunden hatte.

mit dieser frage starb er.

03.04.2008 um 09:15 Uhr

wo bitte ist mein KOFFER?

das neue terminal in heathrow kostete 5,6 milliarden euro und wurde mitte märz eingeweiht. seit dem vergangenen donnerstag läuft alles im "normalbetrieb" - d.h. kein mensch weiss, wie er mit der komplizierten technik fertig werden soll. das terminal ist so dimensioniert, dass schon kleinste fehler in der logistischen abfolge für chaos sorgen.

vor allem der transport der koffer klappt nicht. entweder müssen die passagiere stundenlang auf ihr gepäck warten, oder sie fliegen ohne koffer ... oder der flug wird mangels koffern abgesagt.

heathrow ertrinkt in koffern! 

inzwischen stapeln sich 19.000 herrenlose koffer am flughafen ... und jeder einzelne muss seinem rechtmässigen besitzer zugestellt werden, ob er nun in japan oder auf den fidschis lebt. eine logistische herausforderung, die das know how der ausgeklügelten technik im flughafen bei weitem übersteigt. ging es bislang "nur" darum, den richtigen koffer zur richtigen maschine zu transportieren (wir wissen: das ging daneben!), muss nun jeder einzelne koffer auf reisen geschickt werden.

deswegen wurden etliche 1000 von ihnen jetzt nach mailand geschafft. dort sollen sie sortiert und den eigentümern auf dem europäischen festland zugestellt werden. wenn uns also demnächst ein briefträger mit einem koffer in der hand auffällt ...

der koffer kommt via mailand aus heathrow und sucht nach seinem besitzer! 

02.04.2008 um 17:35 Uhr

TOTENTANZ - es tanzt der bauer!

von: rolf   Kategorie: **von meiner homepage!

auch auf meiner HOMEPAGE

clemens niesewangs felder und wiesen lagen eingeklemmt zwischen dem besitz des bischofs von fulda und dem des grossbauern kaspar lüditz. es war sein grossvater gewesen, der nach vier aufeinander folgenden missernten den grössten teil seines hofes an kaspar lüditz verkaufen musste, der damit zum reichsten bauern der umgebung wurde.

das hatte den alten niesewang zwar vor dem ruin gerettet, aber die fläche seines hofes so sehr verkleinert, dass die bewirtschaftung kaum noch gewinn abwarf. der niesewangsche hof, einst der stattlichste in der umgebung von fulda, war nur noch eine hofstelle, die allerdings mit dem grossen haus und den weitläufigen stallungen von besseren zeiten erzählte. die gebäude jedoch verfielen, das haus war, wenn man genauer hinsah, in einem erbärmlichen zustand. an der nordseite fehlte das halbe dach und fast alle fenster waren mit brettern zugenagelt.

auf dem hof herrschte armut, die nur manchmal im sommer für einige wochen gemildert wurde, wenn clemens niesewang die gerste vom feld holte und seine frau die früchte im garten erntete. waren die sommer verregnet, musste sich clemens niesewang beim bauern lüditz verdingen - oder bekam vielleicht für einige tage arbeit auf dem bischöflichen besitz.

es waren die schlimmsten tage des jahres, wenn er demütig an die türen seiner nachbarn klopfen musste.

es war mai, als man sich erzählte, in fulda sei die pest ausgebrochen. zur gewissheit wurde dies, als der bischof die stadt verliess und mit seinem gefolge den bischöflichen landsitz aufsuchte, zu dem eine residenz gehörte, die mit ihren erkern und türmchen fast wie ein kleines schloss aussah und so gar nicht in die bäuerliche umgebung passte.

als clemens niesewang vor sein haus trat und die bischöfliche fahne auf dem dach der residenz im wind flattern sah, wusste er, dass seine not ein wenig gelindert war, denn einiges, das für die bischöfliche küche gedacht war, landete auf seltsamen wegen im topf seiner frau.

es war sein freund aus kindertagen, anselm pretorius, dritter verwalter der bischöflichen residenz in fulda, der stets im gefolge seines herrn reiste und auch in der benachbarten bischöflichen residenz dafür sorgte, dass es seinem herrn an nichts fehlte ... und dass hier und da auch ein schinken, eine flasche wein, ein laib brot oder ein sack weizen weiter an clemens niesewang gereicht wurde.

clemens niesewang hatte anselm pretorius einst in fernen kindertagen das leben gerettet, als der sich zu weit aufs eis gewagt hatte und eingebrochen war. er wäre bestimmt ertrunken, wenn clemens niesewang nicht eine leiter genommen, sie übers eis gelegt hätte und bäuchlings zu dem zappelnden anselm gerutscht wäre ... gerade als der sein leben beschliessen und im kalten wasser untergehen wollte.

... da packte ihn eine hand am gürtel seiner hose und zog ihn über den rand des eises auf die rettende leiter.

das war der grund, warum anselm pretorius, der damals beschloss, sein leben jesus christus und der kirche zu widmen, es nie versäumte, clemens niesewang einiges von dem zuzustecken, was eigentlich für die bischöfliche küche gedacht war.

als die pest fulda erreicht hatte, flohen mit dem bischof auch viele einwohner aus der stadt. einige von ihnen klopften bei clemens niesewang an. aber er hatte keinen platz für sie und fürchtete sich überdies, sie könnten ihm die pest ins haus tragen. so wie er dachten alle bauern in der umgebung. keiner wollte die flüchtlinge bei sich aufnehmen, die sich schliesslich in die umliegenden wälder zurückzogen, dort einfache hütten bauten und auf das ende der pest warteten.

alle wussten, dass sie damit der pest keineswegs entronnen waren. wenn die krankheit erst einmal in der stadt war, würde es nicht lange dauern, bis sie sich auch in die umgebung ausbreitete - langsam zwar, doch unerbittlich.

ende juni fand man - nur wenige meilen von clemens niesewangs hof entfernt - eine fünfköpfige familie, die an der pest zugrunde gegangen war. wenige tage später wurde der pfarrer der nachbargemeinde ein opfer der krankheit. in den wochen, die folgten, überschlugen sich die hiobsbotschaften. im näheren umkreis blieben viele bauernhöfe unbewirtschaftet, weil ihre bewohner gestorben waren. die pest, so stellte clemens niesewang fest, hatte sie alle im tödlichen griff. es war nur noch eine frage der zeit, bis sie auch nach ihm und seinen nachbarn griff.

das geschah rascher, als er dachte ...

ein knecht von kaspar lüditz kam gelaufen und forderte ihn auf, sofort zu seinem herrn zu kommen. er habe es befohlen.

nun liess sich clemens niesewang nichts befehlen, schon gar nicht von seinem hochmütigen nachbarn lüditz. weil der knecht aber so aufgeregt war und ihm noch dazu ein grosser schrecken im gesicht stand, folgte ihm niesewang dann doch.

er fand seinen nachbarn in dessen schlafkammer. der gestank, der darin herrschte, war unerträglich. clemens niesewang musste sich überwinden, um ans bett zu treten. er erkannte seinen nachbarn nicht. dort lag ein fremder - im gesicht entstellt von schwarzen blasen und flecken, die sich bei näherem hinsehen als verfaulende, eiternde hautfetzen heraus stellten. clemens niesewang kämpfte gegen die übelkeit. keine sekunde länger konnte er die gegenwart dieses totgeweihten ertragen. erst als er dessen stimme hörte, beruhigte er sich ein wenig - denn das war ohne zweifel die vertraute stimme von kaspar lüditz.

„niesewang - du siehst, mit mir geht es zu ende. ich will es kurz machen, denn dich gesund zu sehen, ist für mich eine ebensolche qual wie mein anblick für dich. warum verschont dich gott - und schickt mir die strafe? verstehst du das?“ lüditz stöhnte. „nach allem, wie es auf der erde verteilt ist, müsste es genau andersherum sein!“

clemens niesewang war empört. nicht einmal auf dem sterbebett war kaspar lüditz bereit, dünkel und hochmut abzulegen. noch in seiner todesstunde verhöhnte er seine mitmenschen ...

niesewang wollte lüditz scharf zurechtweisen, als er vom bett her worte hörte, die vieles in ein anderes licht rückten.

„du weisst, dass ich sterben werde. ich weiss es auch ... die verdammte pest. ich werde noch heute vor gottes gericht treten. man wird mich fragen, ob ich für frau und kinder gesorgt habe. ich werde antworten: sie sind in der obhut meines nachbarn clemens niesewang. ihm habe ich meine familie anvertraut. sie steht unter seinem schutz ... willst du also für meine frau und meine kinder sorgen? der preis, den ich dafür zu zahlen bereit bin, wird dir gefallen: mein anwesen mit allem - haus, scheunen, wiesen und feldern - gehört dir. nur hälftig soll es dereinst mein ältester sohn erben. es ist alles geregelt und aufgeschrieben. ich brauche nur dein „ja“ ...“

dieses „ja“ von clemens niesewang hörte er aber schon nicht mehr. er richtete sich, kaum dass er zu ende gesprochen hatte, noch einmal auf, stöhnte und fiel tot in die kissen zurück.

clemens niesewang bekreuzigte sich und verliess die schlafkammer. dort drängten sich wenig später jammernd und klagend frau und kinder, mägde und knechte. nachdem der eilig herbei gerufene pfarrer einen letzten segen über dem toten gesprochen hatte, nahm er clemens niesewang zur seite:

„es ist wahrlich gottgefällig, für frau und kinder des verstorbenen zu sorgen. der dank der kirche sei dir gewiss. die urkunden wurden in meiner gegenwart ausgestellt und beglaubigt. das anwesen gehört dir - es kommt damit glücklich in die hände derer zurück, die es einst verloren.“

clemens niesewang konnte sein glück nicht fassen. von einer stunde zur anderen war er einer der reichsten bauern weit und breit geworden ... er fragte sich nur, warum kaspar lüditz gerade ihn auserwählt hatte. "es ist ja immer eins gewesen ... daran hat sich lüditz heute erinnert."

in zeiten der pest kann sich niemand besonders lange freuen, denn die tödlichen nachrichten lauern nur darauf, gehört zu werden. mit den worten: „anselm pretorius, unser grosser gönner, ist tot“, empfing ihn seine frau.

„es ist gottes wille“, tröstete clemens niesewang sie. „wir benötigen seine milden gaben nicht mehr. gott hat ihn zu sich gerufen, als wir ihn nicht mehr brauchten.“

clemens niesewang war überzeugt, dass gott ihn dazu ausersehen hatte, gutes - und nur gutes - an ihm zu tun. alles fügte sich zu einem grossen, wunderbar stimmigen bild und alles schien auf wunderbare weise miteinander zusammenzuhängen. das licht der gnade hatte ihn getroffen. er sank in die knie ...

... es war eine leichte schwäche, ein kaum wahrnehmbarer schwindel, eine schwärze vor den augen, ein rauschen in den ohren ... er kam nicht wieder auf die beine. seine frau schleifte ihn - als sie endlich begriffen hatte, dass er nicht zum gebet das knie gebeugt hatte - in die schlafkammer und legte ihn aufs bett.

als er sich wieder mühsam aufrichten konnte, erzählte er ihr vom sterben des bauern lüditz und dessen vermächtnis. „wir werden in sein haus ziehen ... seine frau und kinder aber sollen hier leben, was meinst du?“ bei diesen worten sahen sie sich um, ihre blicke fielen auf die feuchten wände und sie nickten sich zu.

„so sei es!“ meinte seine frau. „es ist gottes gerechtigkeit ...“

... „und gottes gnade“ fügte er hinzu, bevor er kraftlos zurück aufs kissen fiel.

die gesetze fuldas regelten bis ins kleinste alle fragen herrenlosen besitzes. gab es keinen hoferben, fiel das verwaiste eigentum an den bischof. war der hoferbe noch zu jung, übernahm der bischof das eigentum zu treuen händen, um es dem erwachsenen hoferben hälftig herauszugeben. die andere hälfte galt als zins für die bewirtschaftung und als entgelt für die besondere sorgfalt bei den treuhänderischen obliegenheiten.

bei der regelung zur nachfolge der verwaisten hofstellen lüditz und niesewang ergaben sich für das bischöfliche notariat keine besonderen probleme. die rechtmässigen eigentümer waren an der pest gestorben und auch der hoferbe, der junge lüditz, war seinem vater nur wenige tage später ins himmelreich gefolgt. eine übertragung des erbes an den nächst jüngeren musste auch nicht weiter erörtert werden, weil beide familien - samt und sonders - ausgesegnet und begraben waren.

der besitz lüditz-niesewang fiel somit an den bischof, dessen ländereien sich wie durch ein wunder mehr als verdoppelten. es war ein segen und dem weitblick roms zu verdanken, dass kein irdischer besitz an die person eines bischofs gebunden ist. drei bischöfe konnten sich nur kurze zeit an den fruchtbaren feldern und wiesen erfreuen - dann wurden sie von der pest dahin gerafft. erst der vierte konnte nach fulda zurück kehren und weihte - angesichts seiner wundersamen rettung - die bischofsresidenz mit den dazu gehörigen hofstellen lüditz und niesewang zum kloster.

dort hielt man das andenken noch eine weile in ehren, dann aber vergass man es und am ende wusste keiner mehr, was es mit den namen auf sich hatte, auch wenn das volk noch lange vom „kloster lüditz-niesewang“ sprach.

02.04.2008 um 13:06 Uhr

wer war mein urururopi? - eigentlich doch egal!

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

02.04.2008 um 11:36 Uhr

PINGUINE können fliegen!

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

die BBC wartete gestern mit einer sensationellen nachricht auf: pinguine können fliegen! die fachwelt reibt sich die augen, hat sie doch offensichtlich etwas entscheidendes übersehen: mit ihren kleinen stummelflügeln sind die pinguine durchaus in der lage, sich in die lüfte zu erheben - wenn sie wollen.

die sensation ist in einem video festgehalten, das die BBC gestern exklusiv auf ihre homepage stellte:

FLIEGENDE PINGUINE  

02.04.2008 um 09:59 Uhr

tödliches INTERNET!

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

wie sehr das internet in die sozialen und familiären strukturen auch im nahen osten eingreift, mag eine schreckliche meldung aus saudi-arabien illustrieren.

das internet ist für die dortige jugend zu einem unverzichtbaren instrument der kommunikation geworden. es schleift die besonders rigiden - und zuweilen unmenschlichen - moralvorstellungen. das internet ist zu einem sprachrohr für junge menschen geworden, denen ansonsten die stimme verboten wird.

eine autoritäre gesellschaft, geprägt von einem dogmatischen, islamischen glauben, kann mit dieser neuen art der kommunikation offensichtlich nicht umgehen. anstatt sich aber mit dem internet auseinanderzusetzen, um zu erkennen, warum es für junge menschen so unverzichtbar geworden ist, rufen die religiösen führer nach einem verbot.

so ein verbot wird sich indes nicht durchsetzen lassen. wenn aber herrschende moral und internet in konflikt miteinander geraten, endet das zuweilen ...

IN EINER TÖDLICHEN TRAGÖDIE

02.04.2008 um 09:30 Uhr

das WETTER nervt!

ich rede nicht gern über das wetter. heute muss ich es aber doch einmal tun, denn das wetter ... nervt. jetzt sind wir schon im frühling und was macht das wetter? es bleibt kalt und nass.

nur manchmal, wie vor zwei tagen, wird es plötzlich schön. die sonne scheint, es ist warm. aber das dauert höchstens 24 stunden. dann ist alles wieder wie zuvor. mich macht das - zumal nach einem langen winter - mürbe.

ich verstehe nicht, warum ich es in unseren breiten immer noch aushalte. in verona könnte ich jetzt auf der piazza erbe sitzen und im schönsten sonnenschein einen kaffee trinken ... in sidi ifni würde man mir den frühstückstisch auf die terrasse rücken ... auf mallorca könnte ich mich über die mandelblüte freuen ...

das wetter nervt ... um so mehr, weil es eben nicht alle menschen nervt (wenigstens nicht die in verona, sidi ifni und auf mallorca). irgendetwas müssen diese menschen richtiger gemacht haben - und ich folglich etwas falsch. vielleicht werden sie für ihre guten taten (oder sonstwas) belohnt. wenigstens dürfen sie jetzt im sonnenschein sitzen ... und ich muss den regen aushalten.

viel schlimmer noch: ich verschwende meine gedanken an menschen im sonnenschein - während sie wahrscheinlichl über mich (im regen) überhaupt nicht nachdenken.

das wetter nervt. es könnte ja wenigstens mal begründen, warum es manche menschen bevorzugt.

sonnenuntergang in sidi ifni 

01.04.2008 um 21:42 Uhr

GRÖSSENWAHN - bekifft!

ach gott, ach gott, ach gott ... welchen aufwand betreibt dieser mensch, um seiner elenden kiffer-karriere doch noch irgend einen sinn zu geben? natürlich wissen wir vom elend derer, die im dreck sitzen und uns ihr schicksal erzählen wollen. sie alle haben ein trübes, ungerechtes schicksal ... ja, ja ... das ist beklagenswert. müssen sie das aber ausgerechnet in einem forum des internets ausbreiten, das sich mit marokko beschäftigt?

wohl kaum.

dennoch liest man dort ... man mag schon gar nicht mehr mitlesen:

so wie du kiffer und drogenbosse in einen topf wirfst kriminalisierst du eine ganze region mit mehreren millionen menschen. es leben ja alle davon, nicht nur der bauer und der grosshändler. der verkäufer im souk, im lebensmittelladen, die handwerker, ich auch ...

"ich auch" ... der mann ist tatsächlich dabei, sein persönliches, elendes schicksal (als kiffer und dealer) zum allgemeinen muster und standard einer ganzen region in marokko - dem im norden gelegenen rif - zu erklären.

soetwas nennt man wahlweise "weiche birne" oder grössenwahn!

QUELLE

01.04.2008 um 21:15 Uhr

50.000 BESUCHER!

20 monate ist mein weblog online - in dieser zeit haben 50.000 besucher mitgelesen, welche gedanken ich mir zu diesem und jenem thema gemacht habe.

vielen dank für die treue!

ich hatte mir einen kleinen scherz erlaubt - immerhin: es ist der 1. april - und davon berichtet, dass ich nunmehr meine "internetsucht" (?) behandeln und das weblog schliesse. einer meiner besucher hat darauf hin geschrieben:

"Was du uns als Aprilscherz verkaufen willst trifft in Wirklichkeit auf dich zu! Mach STOP du kranker Kerl!"

einen solchen kommentar schalte ich nicht frei. aber er soll doch ausnahmsweise als illustration für das dienen, um was es mir geht:

... hass zu provozieren (was ich nicht beabsichtige), bedeutet mitunter, den nerv der wahrheit getroffen zu haben.

vielen dank an die treuen kommentator(inn)en, die meine beiträge begleiten und oft auch ergänzen.

seid alle in nah und fern gegrüsst!

01.04.2008 um 16:11 Uhr

irgendwann geht alles VORBEI!

von: rolf   Kategorie: **in eigener sache!

Die exzessive Nutzung des Internets ist gefährlich und kann gar zu einer Form von Sucht führen. Heute habe ich mich einem anerkannten Experten für Internetsucht anvertraut und in Behandlung begeben. Aus therapeutischen Gründen ist dies mein letzter Eintrag.

"KREUZ und QUER" erscheint seit Juli 2006. In diesen 20 Monaten sind über 4.000 Postings erschienen. Ich bin somit ein gefundenes Fressen für jeden gestandenen Suchttherapeuten.

Bei allen Lesern dieses Blogs möchte ich mich für ihre Aufmerksamkeit, ihr Feedback und ihre Treue herzlich bedanken. Ihr werdet mir fehlen.

01.04.2008 um 10:23 Uhr

RINDFLEISCHSALAT!

für dieses rezept eignen sich am besten die reste eines rinderschmorbratens. sie werden fein gewürfelt und in eine schale gegeben. dazu kommen klein geschnittene äpfel, scharlotten und süss-sauer eingelegte, ebenfalls klein geschnittene dillgurken. das alles wird mit nicht so arg viel MIRACLE WHIP aufgefüllt und gut durchgemischt. besonders würzen müssen wir nicht, da alle zutaten genügend eigengeschmack haben.

die schale stellen wir für 12 stunden in den kühlschrank, damit der rindfleischsalat durchziehen kann. wir servieren ihn mit einem gebutterten toast.

guten appetit!

01.04.2008 um 09:20 Uhr

TANGER 2012!

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

mit der EXPO 2012 in tanger hat es ja nun nicht geklappt. dennoch - der bewerbungsfilm ist hübsch anzusehen. aber mal eine frage: ist das, was dort gezeigt wird, wirklich ... marokko?