KREUZ @ QUER - notwendige notizen!

07.08.2008 um 14:29 Uhr

chinakritik auf UMWEGEN!

umwege führen bekanntlich auch zum ziel. seit heute stellt die homepage von EXTRA3 (norddeutscher rundfunk) chinakritische inhalte (z.b. von amnesty international) abrufbereit. damit können die in china gesperrten seiten über die homepage des NDR weltweit - also auch in china - aufgerufen werden.

DER UMWEG

07.08.2008 um 09:21 Uhr

schluss mit der ÜBERRASCHUNG!

 ... spielzeug ist kein nahrungsmittel ... und ein nahrungsmittel kein spielzeug. wäre es anders, könnte man das spielzeug essen und mit den nahrungsmitteln spielen. logisch, oder?

das aber muss dringend verhindert werden. zwar drückt der gesetzgeber schon einmal ein auge zu, wenn kinder mit nahrungsmitteln spielen, z.b. die spaghetti auf dem teller so lange vermanschen, bis daraus eine weiche, amorphe pasta geworden ist, nicht aber, wenn kinder spielzeug essen.

das verursacht nämlich magengrimmen!

also sollen jetzt die überraschungseier verboten werden. zwar ist nicht bekannt, dass jemals eine figur aus dem ei verschluckt wurde ... aber vorsicht ist die mutter des überraschungseis.

DEM EI AN DEN KRAGEN

was eigentlich tut onkel herbert, dem noch der "schlumpfi" (grüne hose, roter pullover) fehlt? er wird seine sammlung wohl nie vervollständigen können. dabei konnte er jede figur beim schütteln des eis erkennen - nur eben den "schlumpfi" nicht ...

07.08.2008 um 08:54 Uhr

HAFENKNEIPE

das gedicht, betitelt "hafenkneipe", ist nicht sein bekanntestes, spiegelt aber alles, was den weltreisenden dichter ausmacht. vor 125 jahren wurde er geboren, ist heute also uralt. seine gedichte aber sind so frisch wie am ersten tag ...

In der Kneipe "Zum Südwester"
sitzt der Bruder mit der Schwester
Hand in Hand.

Zwar der Bruder ist kein Bruder,
doch die Schwester ist ein Luder
und das braune Mädchen stammt aus Feuerland.

In der Kneipe "Zum Südwester"
ballt sich manchmal eine Hand,
knallt ein Möbel an die Wand.

Doch in jener selben Schenke
schäumt um einfache Getränke
schwer erkämpftes Seemannsglück.
Die Matrosen kommen, gehen.
Alles lebt vom Wiedersehen.
Ein gegangener Gast sehnt sich zurück.

Durch die Fensterscheibe aber träumt ein Schatten
derer, die dort einmal
oder keinmal
abenteuerliche Freude hatten.

06.08.2008 um 21:50 Uhr

gehen wir doch werbung machen ... im INTERNET!

frecher und hemmungsloser geht es nicht ...

werbung (auch im internet) ist teuer. wenn man aber seinen service (mit dazugehörigem werbebanner) an gewissen orten im internet placiert, kostet das keinen cent.

am besten ist es, man sucht sich solche foren, die einerseits themenbezogen, andererseits aber so schlampert moderiert werden, dass die werbung den moderatoren (weil verschnarcht) nicht weiter auffällt.

ein besonders dreistes beispiel entdeckte ich hier:

WERBUNG - HEMMUNGSLOS

... eine so billige tour, dass jeder sich seinen eigenen vers drauf machen kann. wir haben uns im übrigen ja längst abgewöhnt, inhalte und offerten aus gewissen ecken des internets als seriös zur kenntnis zu nehmen.

also: haut rein ... ihr glücksritter und bruchpiloten.

alles, was ihr in eurem bauchladen vor euch hertragt, ist nichts weiter als die aufgebrezelte erbärmlichkeit ...

05.08.2008 um 21:40 Uhr

IMMOBILIEN putzen sich nicht von allein!

hallo rolf, ich habe einen ganz, ganz netten marokkaner kennengelernt. er studiert maschinenbau in mainz. er hat drei brüder, die auch in deutschland leben. sie sind mit deutschen frauen verheiratet und haben einen guten job. zwei von ihnen wollen nach marokko zurück und dort immobilien kaufen. beim dritten will die frau nicht. sie mag wohl keine immobilien!

mein freund will nicht mehr studieren. er war schon einmal verheiratet, mit einer berber-marokkanerin. er sagt, alle berber-marokkanerinnen seien faul. es gibt aber auch araber-marokkanerinnen. die putzen viel. 

jetzt will mein freund nach marokko zurück und dort auch immobilien kaufen. er meint, das würde steuern sparen. ich soll mit ihm nach marokko gehen. er will dort viele häuser kaufen.

nun meine frage: wie sieht er mich eigentlich? als berber-marokkanerin deutscher abstammung könnte ich mir ein leben in marokko schon vorstellen. aber als araber-marokkanerin ...

... müsste ich ja immerzu seine immobilien putzen!

05.08.2008 um 21:05 Uhr

HARRY BELAFONTE!

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

... gewisse lieder liegen uns in den ohren und begleiten uns. es mag sein, dass sie sich deswegen gehör schafften, weil jemand (und dieser jemand muss wirklich sehr wichtig, sehr liebenswert sein und sehr über alle massen zu uns gehören), irgendwann sagte, dass er dieses lied besonders liebe. warum also sollten wir diesem menschen - diesem lied - widersprechen?

05.08.2008 um 19:49 Uhr

wir wandern jetzt alle nach MAROKKO aus!

natürlich wissen wir, dass die christliche welt schon immer unter rigider enge litt. die christlichen dogmen machen es den menschen nicht leicht, ein ihnen angemessenes, auch nur irgendwie freies leben zu führen. 

nun sage keiner, dass dies alles längst der vergangenheit angehört - und dass die aufklärung nachhaltig dafür gesorgt hat, staat und religion voneinander zu trennen - das freiheitsideal mithin ein universelles ist.

nein, nein, nein! wer so denkt, übersieht, dass das abendland weiterhin christlich geprägt ist. jeden tag müssen sich die menschen, die in christlichen ländern leben, mit den peinigenden dogmen, geboten und verboten des christentums auseinandersetzen.

die ärmsten! 

wie schön, dass wir endlich im internet ein gegenbild zu dogmatismus, unterdrückung und willkür finden. das gegenbild finden wir in ...

MAROKKO

ich muss es noch einmal wiederholen: M-A-R-O-K-K-O ....

... weswegen auch so viele europäer nach marokko auswandern wollen (wenn alle fragen von kindergeld, krankenversicherung und rente geklärt sind).

sie alle fliehen aus einem repressiven, einem der freiheit feindlich gesinntem system ... mit anderen worten: aus der christlichen tyrannei in europa.

gern hören wir die grussworte aus einem forum des internets. es erreicht uns aus essaouira, mitten in marokko ... eine stadt so urban wie weltoffen, gelassen, lebensfroh, tolerant ...

Schönen Gruss aus dem frischen Essaouira, mit seinen Netten und Offenen Bewohnern, die fast Alle Muslim sind, und mir doch einen viel grösseren Freiheitsraum geben, als ich ihn aus der christlichen Welt gewohnt bin.

wir packen jetzt alle unsere koffer ... denn höchstens in bayern stellt sich - manchmal - eine so gelassen lebensfrohe atmosphäre wie in marokko ein. das wissen wir - spätestens seit frau "Josi" (aus dem marokko-forum) uns in dieser hinsicht die augen geöffnet hat. für frau josi ist überhaupt nur der "europäisch-verzerrte" blick das problem, marokko als das wahrzunehmen, was es ist.

man möchte geradezu "hüpfen" - bei so viel toleranz und freude am leben, wie es uns aus marokko entgegen weht ....

05.08.2008 um 15:55 Uhr

zum einrahmen schöne (und wahre) MERKSÄTZE!

manchmal liest man ja besonders wahre sätze im internet. folgenden fand ich in einem forum, das sich mit marokko beschäftigt und wo sich die ganze intellektuelle präsenz zusammenballt.

Dogmen, seien sie religiösen Ursprungs oder Politischen, sind für ein Volk, das noch nicht bereit ist, verantwortungsvoll mit seiner Freiheit umzugehen, das geringere Übel... 

ja, davon werden viele ein lied singen können ... ein dankbares, wie wir ahnen. denn wenn menschen nicht in der lage sind, mit ihrer freiheit umzugehen, folgen sie gern den lehr- und leitsätzen ihrer priester und staatsmänner. sie wären ja sonst so ganz allein und wüssten nicht, wohin ....

ein solches dogma (und damit das geringere übel) ist die voreheliche enthaltsamkeit ... oder doch wenigstens der verzicht auf jedwede verhütungsmittel. das ist nicht gottgewollt. nein, nein, da muss ein machtwort gesprochen werden, damit die verirrten seelen wissen, wohin es eigentlich geht.

weil aber dieser bemerkenswerte satz in einem forum zu marokko steht, müssen wir uns den dortigen dogmen zuwenden, um zu erfahren, wie gültig sie sind .... gültig so lange, bis sich die menschen aus ihrer selbstverschuldeten unmündigkeit befreit haben ... und das kann lange dauern. (wollen sie überhaupt und ... viel wichtiger ... sollen sie überhaupt?).

da wäre:

- die unantastbarkeit der monarchie

- die unantastbakeit des islam

- die unantastbarkeit politischer entscheidungen

- die natürliche ordnung zwischen arm und reich

- und so vieles andere mehr ...

kurzum, wir wollen viel öfter solche schönen sätze im internet lesen. sie geben uns halt und weisen uns die richtung. danke!

05.08.2008 um 12:05 Uhr

keine aufforderung zur SCHLAMPEREI!

nun ja, nun ja, nun ja .... ein urteil, das mir einiges geld gespart hätte. bei näherem hinsehen fällt jedoch auf, dass forenbetreiber sehr wohl für die inhalte von kommentaren zur verantwortung gezogen werden können - dann nämlich, wenn sie diese wider besseres wissen nicht in angemessener frist löschen (zumal wenn die unmissverständliche aufforderung des verunglimpften vorliegt). es geht erst einmal nur um eine "vorabzensur".

in jenem forum, das immer noch meint, sich mit marokko zu beschäftigen, sollten die moderatoren nun nicht frohlocken. das urteil entbindet sie nicht der verantwortung, beleidigendes und denunzierendes zu löschen.

als aufforderung zur schlamperei sollte man das urteil nun wirklich nicht verstehen ...

<< Schlechte Zeiten für Abmahner

In den wogenden Kampf um Störerhaftung und die Mitverantwortung von Blog- und Forenbetreibern für justiziable Beiträge Dritter hat sich jetzt das Amtsgericht Frankfurt/Main eingeschaltet. In einem aktuellen Urteil wurden Administratoren von der Verpflichtung freigesprochen, Kommentare vor ihrer Veröffentlichung generell auf ihre Rechtskonformität hin zu überprüfen. Denn auch Blogs und Foren stünden unter dem Schutz von Presse- und Meinungsfreiheit.

Im konkreten Fall ging es um ehrverletzende Äußerungen eines Benutzers gegenüber einem anderen, der darauf den Blogbetreiber verklagte. Zu Unrecht, so die Richterin, denn der Blogbetreiber habe die strittige Äußerung weder selber gemacht noch sich daran beteiligt. Die generelle Pflicht zur Vorabzensur von Leser-Kommentaren würde die Meinungsfreiheit in unzulässiger Weise einengen.

Allerdings zog die Juristin eine deutliche Grenze: den entsprechenden Schutz würden nur nichtkommerzielle Foren und Blogs genießen, gewerbliche Meinungsplattformen sind von dem Urteil nicht erfasst (AZ 31 C 2575/07-17). >>

05.08.2008 um 10:21 Uhr

dem SKANDAL auf der spur!

MACH DIR SELBST EIN (TITEL)BILD

04.08.2008 um 16:55 Uhr

sparen für eine KÜCHE in marokko!

ich heisse charlotta und werde spätestens in zwei jahren nach marokko auswandern. ich will dorthin auswandern, weil marokko so schön ist. ich war schon dreimal in marokko und fand es jedesmal sehr schön. ich möchte in marokko auf dem land leben. das stadtleben reizt mich nicht besonders. ich möchte also auf dem land leben, mit einigen ziegen und schafen. ich werde auch gemüse anbauen. das kann ich gegen anderes eintauschen, was zum leben gehört. zahnpasta gegen karotten und seife gegen minzblätter.

ich möchte in marokko auch heiraten. mein mann sollte - wie ich - naturverbunden sein und ziegen und schafe mögen. wenn er ein muslim ist, macht das nichts. er sollte nur nicht fünfmal am tag beten. das stört mich und bringt auch die arbeit nicht unbedingt vorwärts.

natürlich muss er akzeptieren, dass ich eine junge, moderne, emanzipierte frau bin, die weiss, was sie will. ich möchte gern kinder haben. wenn keine schule in der nähe ist, gebe ich ihnen selbst unterricht. ich weiss ja, dass es in marokko nicht überall schulen gibt. es wäre schön, wenn ihre marokkanische oma manchmal auf sie aufpassen würde, damit mein mann und ich ab und zu in den urlaub fahren können. manchmal muss man das landleben doch unterbrechen und sich etwas von marokko ansehen. vielleicht reicht es ja auch für ein kleines sommerhaus am meer, wohin ich im sommer mit den kindern fahren kann. es soll ja sehr heiss in marokko sein. wenigstens im sommer und in der wüste.

danke, lieber rolf, dass du meine pläne veröffentlichst. ich hoffe sehr, gleichgesinnte zu finden, die ebenfalls nach marokko auswandern wollen. zur zeit spare ich für eine chice neue küche - sie soll mir den start in marokko erleichtern. 

viele grüsse von charlotta

04.08.2008 um 16:34 Uhr

HASCHISCH unter den augen der polizei!

wirklich verstehen, wie 3000 tonnen haschisch - das sind 80 prozent des europäischen gesamtbedarfs - aus marokko (unter den augen der polizei) transportiert werden können, werde ich wohl nie. weil aber marokko der grösste haschischexporteur der welt ist, muss das ganze unter den bakschischerprobten (und gierigen) augen der beamten vor sich gehen.

der grösste teil des rauschmittels wird im rif-gebiet, also im norden des landes, angebaut.

marokko hat den kampf gegen den anbau von haschisch längst aufgegeben. es gab einige versuche, bauern zu subventionieren, wenn sie gemüse anstatt haschisch anbauten. manchmal wurden auch ihre felder vernichtet. aber das alles war eher ein halbherziger versuch. die mafia, die den haschischhandel kontrolliert, hat sich als mächtiger als der marokkanische staat erwiesen.

es mag grotesk sein, im umkreis von chefchaouen an grünen haschischfeldern vorbeizufahren, von denen die behörden offiziell nichts wissen. wenn man aber weiss, dass die polizisten in den hinterzimmern ihrer büros die schmiergelder zählen, die ihnen von der mafia zugesteckt werden, wächst das verständnis, warum dem haschisch kein kraut gewachsen scheint.

schon denkt man in marokko darüber nach, haschisch zu legalisieren. immerhin prägt das rauschmittel den alltag sehr vieler marokkaner. sie wollen darauf nicht verzichten.

dennoch: es scheint mir ein komplettes armutszeugnis marokkos zu sein, nicht konsequent gegen den haschischhandel vorzugehen - selbst wenn dadurch für eine gewisse zeit der wirtschaftskreislauf im rif empfindlich gestört würde und die menschen wahrscheinlich nicht wüssten, wie sie ohne den anbau von haschisch überleben sollen. 

HASCHISCH IN MAROKKO

03.08.2008 um 15:43 Uhr

statt menschenrechte lieber PING-PONG!

Berichterstattung aus China fraglich

(dpp) Die uneingeschränkte Berichterstattung aus China während der Olympischen Spiele ist in Frage gestellt worden. Bei einer internationalen Konferenz in Peking erklärte das IOC (Internationales Olympisches Komitee), die Berichterstattung aus einem Land strikt unterbinden zu wollen, das die Menschenrechte weiterhin missachtet und eine Zensur der Presse auf der Tagesordnung hat.

Mit diesem Beschluss ist die weltweite Übertragung der Spiele mehr als fraglich geworden. Nur die Chinesen werden, so wie es aussieht, in den uneingeschränkten Genuss der olympischen Spiele kommen.

In Deutschland erwägen ZDF und ARD anstelle der Übertragung der Spiele Dokumentationen zu Menschenrechtsverletzungen in China und zur dortigen Tibetpolitik auszustrahlen. 

Von chinesischer Seite wurde inzwischen erklärt, dass in China stets die Menschenrechte eingehalten worden seien, wovon sich die Journalisten vor Ort auch jederzeit anhand der zahlreichen regierungsoffiziellen Homepages im Internet ein Bild machen könnten. Auf die Frage, warum bestimmte chinakritische Seiten gesperrt seien, wurde erklärt, dass es sich um technische Probleme handle, die mit dem "Drei-Schluchten" Stauwerk-Projekt in Zusammenhang ständen. "Strom ist kostbar", erklärte der chinesische Vertreter, "er reicht in China leider nur für eine gewisse Zahl von Homepages". Er schlug vor, anstatt "diese ohnehin überflüssigen Seiten im Internet zu besuchen", verstärkt über die chinesische Ping-Pong Mannschaft zu berichten. "Ping-Pong interessiert die Chinesen weitaus mehr als ihre Menschenrechte", erklärte der Chinese abschliessend.

02.08.2008 um 20:09 Uhr

hallo, herr SIBUM - wenn sie schon fragen!

sie fragen, herr sibum, ob mein "spiel" mit einem titelblatt der FREUNDIN womöglich satire gewesen sei. sind sie so beschränkt humorlos-schlicht, dass sie das nicht erkennen und sich selbst beantworten können?

ja, herr sibum, ich ahne, dass eine schlichte (und boshafte) denkungsart ihren grund in einer unzureichenden bildung und ausbildung hat. menschen mit solchen defiziten suchen ihr glück gern in fernen ländern.

sie schreiben:

na? war die richtigstellung in ihrem sinne?
oder war die titelblattfaelschung als satire gedacht und ich habe das in meiner einfaeltigkeit nicht bemerkt? hab ja keinen magister in literatur, vielleicht liegts daran?

das mag sein - aber: man muss auf solche einfalt nicht hinweisen, sie offenbart sich ganz von selbst.

02.08.2008 um 19:31 Uhr

wohin mit der LIEBE?

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

... wohin mit der liebe? vielleicht sollten wir uns unter einem flirrenden sternenzelt in der wüste festhalten und hoffen, dass - wenn ein stern als heller streifen über den schwarzen himmel jagt - unsere hoffnungen gehört werden. aber die sterne fallen so lautlos aus dem himmel ... das macht es - für dich, für mich - nicht einfacher!

02.08.2008 um 18:53 Uhr

boy group - oder tokio hotel?

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

... nichts davon. LIMAHL, ein name, den wir getrost vergessen könnten, wenn ich nicht gestern erfahren hätte, dass manche erinnerung nur bis dorthin reicht. und weil es anlässlich einer hochzeit war, hoffe ich (ausnahmsweise) auf eine neverending story ...

02.08.2008 um 16:38 Uhr

österreicher sind die besseren MAROKKANER!

ich habe mich immer gefragt, warum sich die österreicher kaum von den marokkanern unterscheiden. ich meine: die hautfarbe und die haare sind zuweilen ein wenig anders. aber sonst ... so rein mentalitätsmässig erwarte ich eigentlich in marokko stets eine sisi, die mir charmant entgegen lächelt. und wenn irgendwo einige marokkaner beim tee zusammen sitzen, fantasiere ich stets einen mokka und die sacher-torte hinzu. statt SALAMALEIKUM höre ich auch immer (kapriolen der fantasie) ein VERGELLTS GOTT und wenn sich in fes oder meknes der könig ankündigt, sehe ich vor meinen augen stets die vorhut seiner berittenen husaren.

fesch ... wirklich fesch.

die habsburger haben ja nicht nur in spanien und mexiko ihre herrschaft errichtet. das kaiserlich-königliche blut fliesst durch die adern des gesamten hochadels. warum dann nicht auch in den adern des marokkanischen königs, der - wenn man nur genau hinschaut - grosse ähnlichkeit mit kaiser franz joseph hat.

es sind diese seltsamen affiniäten zwischen marokko und österreich, die mich seit langem beschäftigen. geheimnisvoll auch, dass ein österreicher, kaum dass er marokkanisches territorium betritt, sich assimiliert ... sich quasi unsichtbar macht, indem er ganz und gar zum königstreuen marokkaner wird. 

übrigens: umgekehrt funktioniert es nicht so gut. ein marokkaner in österreich mag noch noch so lange die hand der damen küssen ... er muss erst den wiener walzer beherrschen und eine karte zum wiener opernball vorweisen, bis er als vollwertiges mitglied der alpenrepublik anerkannt wird. 

warum mache ich es mir eigentlich so schwer?

längst ist formuliert, warum die österreicher die besseren marokkaner sind. das alles können wir in einem forum des internets nachlesen. dort werden wir mit argumenten nur so überhäuft, warum sich der marokkanische könig so seelenverwandt mit dem österreichischen kaiser und schwipp-schwager fühlt und warum die österreicher eigentlich auf nichts verzichten müssen, wenn sie marokko bereisen (ausser vielleicht die würsteln im wiener prater). aber - das bekommen die österreicher auch noch hin.

frau josis erkenntnisse:

Österreicher benehmen sich in Marokko wesentlich weniger daneben als Deutsche, sie sind sensibel, höflich, elastisch und wissen, wann man den Mund zu halten hat. Darüberhinaus sind sie im Herzen austro-ungarische Monarchisten geblieben, lieben das Zeremonielle, das Überhöhte und Pompöse und auch das kann ich immer besser verstehen: ein König oder Kaiser (und ganz Wien ist ein einziges Kaiserreich) kann nicht einfach stiften gehen ...

da bleibt mir nur zu sagen: gott beschütze franz und mohammed ...

und ansonsten gilt (hier wie dort) das "freunderlwirtschaften" ....