und nun ist auch das GÄSTEBUCH futsch!
... und dann war auch das schöne gästebuch mit dem dank der gäste für preiswert gute bufets aus dem internet verschwunden.
... und dann war auch das schöne gästebuch mit dem dank der gäste für preiswert gute bufets aus dem internet verschwunden.
wenn ich mich richtig erinnere, habe ich noch keinem betreiber eines forums oder eines blogs eine abmahnung ins haus geschickt. ich kann mich aber erinnern, dass mich selbst solche abmahnungen erreicht haben (und schlimmeres, weil widerlich intrigantes ...)
mich deswegen "foren-blockwart" zu nennen, wie es in einem bedeutenden forum des internets der fall ist, empfinde ich als reichlich unpassend. aber an unpassende beiträge von dort bin ich gewöhnt.
nun hat man mich wegen "beleidigung" angezeigt. man hat die differenzen mit mir also aus dem internet in richtung polizei verschoben. ich bin aber nicht einer, der - wenn er auf die eine backe geohrfeigt wird - auch noch die andere hinhält.
wer differenzen mit mir nicht im internet austrägt, sondern polizeiliche diensstellen bemüht, muss sich nicht wundern, wenn ich ihn (oder sie) auf eigene fehler und versäumnisse aufmerksam mache. dass dies unter umständen im weiteren verlauf eine abmahnung bedeutet - nun ja. da hätte er/sie sich früher schlau machen sollen, welche regeln im internet gelten.
aber - dies zu verstehen, übersteigt bestimmt den intellekt einiger mitglieder dieses überaus bedeutenden forums im internet. sie biegen sich - zeichen wachsenden schwachsinns - die realitäten so zurecht, dass sie am ende immer als die beleidigten leberwürste, ansonsten aber als treuherzig integre bratwürstchen dastehen.
DA HABE ICH ALLERDINGS MEINE ZWEIFEL
im übrigen kann ich nur wiederholen, was ich in jenem forum gelesen habe: KIFFEN MACHT DOCH BLÖD!
natürlich darf auch in diesem jahr der adventskalender nicht fehlen. ein KLICK auf die tür öffnet jeweils ein neues fenster ins internet.
die lehrer haben im advent vor allem eines zu tun: die kinder einigermassen bei laune zu halten. weihnachten naht - und damit 1000 wünsche. kein wunder, wenn die kinder zappelig in den bänken sitzen und kaum ohren für das haben, was ihnen der lehrer sagt.
es sei denn, er erklärt ihnen, wie man ein lebkuchenhaus baut, oder (noch besser) wie es weihnachten in der DDR war. ich fürchte jedoch, das wird die kinder nicht davon abhalten, ihren lehrer als ziemlichen spielverderber zu betrachten ...nun soll er nur nicht auf die idee kommen, auch noch weihnachtslieder einzuüben!
"tolles bufet" (4.11.2008 ... oh, ha!), "schöne seife" ... die geschäfte, glaubt man dem gästebuch, werden nicht schlecht gelaufen sein. leider fehlt dem gästebuch inzwischen die homepage ... und aufmerksame leser meines blogs wissen, wohin sie entschwunden ist.
ob das bufet - gekocht am eigenen herd? - mit der petersilie aus dem eigenen garten garniert war?
... ist heute gegen 16 uhr aus dem internet gelöscht - zuvor aber von mir (wie alles andere) längst eingescannt worden!
SALMA BENNANI ist die frau von MOHAMMED VI., könig von marokko. man hat ihr im internet eine homepage gewidmet. allerdings steht diese domain zum verkauf, man kann dort auch spenden (für was?) und sich als freunde und freundinnen von prinzessin SALMA eintragen lassen.
ein reichlich absurdes stück ...
mein neffe fredi - der grösste kritiker
meiner „kochkünste“ - war grenzenlos traurig, denn am 25. juni eines
jeden jahres wird der spargel „totgestochen“. die spargelsaison ist unwiderruflich vorbei und fredi kann sich bis heute damit nicht abfinden.
„eine kleine woche sollten sie schon ranhängen“, nörgelte er, als
er mich einmal ende juni besuchte ... „oder wenigstens ein spargelfeld für mich reservieren
- bis weihnachten!“
seine wünsche werden - ich weiss es - nicht erfüllt, auch wenn
ich in unserem supermarkt schon einmal spargel aus chile entdecke - im dezember
und sündhaft teuer. von diesem unsinn erzählte ich fredi aber nichts.
stattdessen versprach ich ihm, für eine delikate alternative zu sorgen.
dazu besorgte ich einige lauchstangen, säuberte sie, befreite sie von
ihrem harten deckblatt und schnitt ihre weissen teile in etwa sechs zentimeter
lange abschnitte.
in einen grösseren topf gab ich reichlich wasser, ein kleines stück
butter, salz, ein wenig zucker und kochte darin - etwa 10 minuten - geschälte
und klein gewürfelte kartoffeln. sodann gab ich die lauchabschnitte
dazu und liess alles noch weitere 20 minuten köcheln.
die kartoffeln und die lauchabschnitte schüttete ich am ende der kochzeit
zum abtropfen in ein sieb.
in einer pfanne erhitzte ich nun butter und „klärte“ sie. das heisst:
ich brachte sie auf mittlerer flamme zum schäumen und wartete ab, bis
die butter braun wurde und der schaum von der oberfläche verschwand.
in die pfanne schüttete ich die kartoffeln und die lauchabschnitte,
schwenkte sie in der braunen butter, salzte noch einmal und gab (ganz wichtig!)
reichlich geriebene muskatnuss dazu. ganz am ende streute ich würfel
vom katenschinken darüber (die wir im supermarkt preiswert kaufen können)
und gab alles auf die vorbereiteten (weil gewärmten) teller.
fredi aß mit grossem appetit.
als ich ihn aufmunternd ansah und meinen kopf schief legte - so als ob ich
ihm eine frage stellen wollte - antwortete er mir sofort. vorher schob er
sich aber noch ein stück lauch in den mund.
er grinste: „wirklich viel besser als der komische spargel zu weihnachten aus chile“.
gern würde ich mehr zur situation der juden in marokko während der französischen vichy-regierung schreiben. leider sind die quellen im internet recht spärlich.
anlässlich der vorstellung eines buches hatte ich die frage gestellt, warum tausende von jüdischen marokkanern nach kriegsende de gaulle ins befreite frankreich folgten. ich kann mir dies - wenn es tatsächlich so war - nur damit erklären, dass die jüdischen mehr als die muslimischen marokkaner bereit waren, mit den französischen behörden des protektorats zusammenzuarbeiten.
wäre es so, blieb diesem teil der juden nach dem 2. weltkrieg in der tat nur der weg nach frankreich, wenn sie sich dem vorwurf der kollaboration mit den franzosen entziehen wollten. welchen grund hätte es sonst gegeben, marokko zu verlassen?
aber - so einfach ist es nicht.
es hat spätestens in den 40er jahren genügend versuche der französischen besatzer gegeben, sich der jüdischen bevölkerung in marokko zu bemächtigen, sie zu stigmatisieren und (in letzter konsequenz) in die europäischen konzentrationslager zu deportieren. denn das protektorat marokko stand am ende unter der herrschaft von vichy-frankreich, das mit nazideutschland eng verbunden war und willfährig die befehle aus berlin befolgte.
dass die versuche der franzosen, die marokkanischen juden aus marokko zu deportieren, scheiterten, lag daran, dass der marokkanische sultan die juden unter seinen besonderen schutz gestellt hatte. dieses besondere verhältnis zwischen jüdischer bevölkerung und dem sultan war traditionell und lässt sich zurückverfolgen bis in die zeiten der vertreibung aus spanien.
dazu aus dem "informationsblatt der botschaft des königreichs marokko in berlin" von 2005:
Als Erbe der jahrhundertlangen
Schutz-tradition durch die
Monarchie zugunsten der
marokkanischen Juden, hatte
sich der König Mohammed V
geweigert, die durch die Vichy-
Regierung ab Oktober 1940
erlassenen rassistischen
Vorschriften, insbesondere das
Tragen des gelben Sterns, in
Marokko, das unter
französischen Protektorat stand
zu verkünden. „Es gibt keine
Juden in Marokko, sondern nur
Marokkaner“, hatte der König
Mohammed V dem Vertreter
der französischen
Kolonialverwaltung geantwortet,
bevor er ihn dazu
aufforderte, „150 zusätzliche
gelbe Sternen für die Mitglieder
der königlichen Familie“
vorzusehen, falls diese
Vorschrift gewaltsam durchgesetzt
werden sollte.
die jüdischen marokkaner, die einst mit den franzosen kollaboriert hatten, mussten einsehen, dass sie ihren privilegierten status längst verloren hatten und aktuell keineswegs mehr durch die französischen besatzer geschützt waren. geschützt waren sie einzig und allein durch den marokkanischen sultan.
wer von ihnen sich jedoch der bürgerlich-französischen kultur verbunden fühlte (und das scheint eine grosse zahl gewesen zu sein), konnte sich - affin mit der französischen lebensart und mit der französischen sprache aufgewachsen - eine zukunft eher in frankreich als in marokko vorstellen.
in marokko waren die juden trotz aller schutzgarantien immer randständig geblieben und hier und da sogar übergriffen ausgesetzt. sich letztlich in die gesellschaft zu integrieren, blieb ihnen versagt.
sie folgten de gaulle nicht deswegen nach frankreich, weil er ihr idol oder freiheitsheld gewesen wäre. allerdings ebnete er denjenigen juden, die sich den franzosen verwandt fühlten und schon in marokko die zusammenarbeit mit ihnen gesucht hatten, den weg in eine angstfreie zukunft.
wir erkennen jetzt vielleicht besser, dass dieser weg nicht gradlinig war, sondern zwischen anpassung, widerstand, kollaboration und hoffnung auf ein besseres leben verlief ...
natürlich darf auch in diesem jahr der adventskalender nicht fehlen. ein KLICK auf die tür öffnet jeweils ein neues fenster ins internet.
warum es bauernregeln auch im dezember gibt, wenn der bauer hinter dem ofen sitzt und auf bessere zeiten - sprich: den frühling - wartet, weiss ich nicht. aber 1. hatten die menschen schon immer spass, sich auf alles mögliche einen reim zu machen und 2. mag ja zutreffen, was man sich so zu zeit und wetter erdichtet hat ...
die hüter des wettbewerbs fühlen sich immer dann auf den plan gerufen, wenn sie auf kommerzielle homepages stossen, die (zum beispiel) einen partyservice anbieten, aber schlicht vergessen, ihre homepage mit einem ordentlichen impressum zu versehen. eine gmx-mailadresse wenigstens reicht nicht aus. manchmal fehlen auch die allgemeinen geschäftsbedingungen und gewährleistungsklauseln.
dann schaut der verbraucher ziemlich dumm in die röhre, wenn er das nicht bekommt, was er bestellt hat. wenigstens kann er sich auf keine klausel berufen, die durch die homepage gedeckt wäre.
das ist ein verstoss gegen die regeln des wettbewerbs und wird - zum schutz des verbrauchers - kostenpflichtig abgemahnt.
nachdem der marokkanische "partyservice" endlich vom netz genommen wurde (bei GOOGLE aber immer noch - rudimentär - erreichbar und inzwischen bei den massgeblichen organisationen als screenshot 1:1 gespeichert ist), müssen wir uns auch noch anderen ungereimtheiten widmen. doch nun zuerst dies:
um die buletten, die nicht mehr gebraten werden, ist es nicht schade ...
aber man kann doch nicht einen partyservice ohne gewerbeanmeldung betreiben.
am ende kotzen die leute und niemand will´s gewesen sein ...
tz, tz, tz!
p.s. zu erinnerung: wer ein gewerbe betreibt und damit im internet wirbt, sollte es beim gewerbeamt anmelden ... und auch beim finanzamt. bei der IHK vielleicht auch ... und wenn es um getränke und speisen geht, müsste vielleicht auch das gesundheitsamt sein o.k. geben ... so einfach am herd in der eigenen küche stehen und bruzzeln ... das geht wahrscheinlich nicht!
die aus nordafrika stammenden algerier (... aber wohl kaum die französischen kolonialisten) konnten sich gründlich betrogen fühlen. nachdem ihnen zuerst von de gaulle die selbständigkeit und unabhängigkeit von frankreich versprochen wurde, machte die französische exilregierung einen schwenk um 180 grad, als die alliierten zuerst marokko und danach algerien eroberten. von dort aus planten sie den gemeinsamen sprung ins von den nazis besetzte europa.
de gaulle betrachtete algerien fortan als seine - französische - basis, um von dort aus das militärische ziel - paris - ins auge zu nehmen.
in marokko lagen die dinge ein wenig anders, weil frankreich das land nicht als kolonie, sondern "nur" als protektorat betrachtete. algerien war den franzosen im laufe eines jahrhunderts "französischer boden" geworden - in marokko blieben sie okkupanten und liessen die nachgeordneten, administrativen arbeiten von den marokkanern erledigen. nebenbei ... es waren beamte der französischen vichy-regierung, die in marokko nach dem rechten sahen - unter tatkräftiger unterstützung der deutschen "verbündeten" (davon erzählt der film "casablanca").
ich weiss - angesichts dieses historischen hintergrunds - nicht, warum tausende von juden aus marokko de gaulle nach frankreich gefolgt sein sollen, als sein land von amerika und england zurückerobert war.
eher war es doch wohl so, dass ein teil der jüdischen bevölkerung marokkos sich von den französischen besatzern einiges erhofft hatte, deswegen den engen schulterschluss mit den okkupanten übte und am ende - ziemlich isoliert - einen ausweg nach frankreich suchte. diese jüdischen marokkaner könnten - gut vorstellbar - in den augen der muslimischen marokkaner, die nichts mit frankreich im sinn hatten, als "kollaborateure" gegolten haben.(*)
(wobei nicht vergessen werden sollte, dass die juden in marokko sich nicht unbedingt des schutzes der franzosen sicher sein konnten. dennoch scheint es, als habe sich vichy-frankreich, obwohl eng verbunden mit den nazis, einer deportation von juden aus marokko bis zuletzt widersetzt.)
wie dem auch sei - "befreit" hat de gaulle marokko nicht. das taten die marokkaner selbst, als sie die franzosen und spanier aus ihrem land jagten. welchen triftigen grund (ausser dem genannten) sollte es also gegeben haben, de gaulle in scharen nach frankreich zu folgen?
das sind meine fragen an ein buch, das jetzt ...
(*) das alles ist eine hypothese, die weiter befragt werden muss. ein artikel im internet (HIER) widerspricht nur nach dem ersten augenschein meiner annahme. es scheint, als würde es über die behandlung der marokkanischen juden durch das vichy-regime viel zu wenig belege und publizierte fakten geben.
manchmal staunt man ja doch noch, wenn man sich sonntag am späteren abend eine talkshow ansieht. jetzt hatte ANNE WILL zu terror und mogadischu eingeladen ... und natürlich wurde auch der fall christian klar verhandelt. an ihm erhitzen sich die gemüter zur zeit ja besonders heftig.
landauf, landab wird an stammtischen immer wieder mal "rübe ab!" gegrölt, wenn morgens die BILD mit einer besonders schlimmen schlagzeile aufmacht.
terroristen, kinderschänder, mörder - rübe ab!
wenn das aber nicht möglich ist, weil unsere gesetze dagegen stehen, dann sollte ein lebenslänglich verurteilter doch auch bitteschön lebenslänglich im gefängnis bleiben.
tut er aber nicht!
und schon wieder beginnt die grosse heulerei an unseren stammtischen. ja, in welchem staat leben wir eigentlich, wo mörder, terroristen, kinderschänder frei herumlaufen können?
ich bin es leid - und müde, immer wieder die argumente aufzuschreiben, warum ein rechtsstaat gut daran tut, auch den schlimmsten verbrecher nach 26 jahren aus der haft zu entlassen - wenigstens dann, wenn keine gefahr einer wiederholungstat gegeben ist.
wenn aber inzwischen sogar ins deutsche fernsehen die spiessig-billigen "rübe ab!" parolen eingang finden, frage ich mich doch, was mit denen los ist, die ihre rübe noch haben - aber offensichtlich keinen gebrauch davon machen.
das ist die burg DANKWARDERODE in braunschweig. schauen wir uns das bild einmal genauer an. links neben dem eingang können wir (fast nur mit der lupe) einen kleinen anbau erkennen:
ja - und darin verbirgt sich eine besonders hübsche geschichte. sie handelt von büchern und der liebe zu ihnen - und wie man auch auf kleinstem raum ein bücherglück verwirklichen kann ...
natürlich darf auch in diesem jahr der adventskalender nicht fehlen. ein KLICK auf die tür öffnet jeweils ein neues fenster ins internet.
weihnachten in den zeiten der krise muss auch gefeiert und durchgestanden werden ...