BILLIGFLIEGER in not!
kann es sein, dass die billigflieger wie z.b. RYANAIR früher unter druck geraten, als man dachte. die explodierenden ölpreise machen den managern der fluggesellschaften grösste kopfschmerzen. das liegt auch daran, dass sie weit weniger als die grossen der branche die höheren kerosinpreise durch termingeschäfte kompensieren können.
also müssen sie sich anderes überlegen. GERMANWINGS hat jetzt eine gebühr fürs fluggepäck angekündigt, andere gesellschaften fliegen langsamer, mustern flugzeuge aus, legen strecken still und versuchen durch gezielte massnahmen das gewicht der flugzeuge zu verringern.
natürlich geht es auch immer um den "kerosinzuschlag". die fluggäste, die mit den billigfliegern reisen, sind aber in der regel besonders aufmerksam, wenn es um versteckte kosten geht, die den flug am ende weitaus teurer machen, als vollmundig plakatiert.
der markt der billigflieger könnte bei einem weiteren anstieg der ölpreise in höchste bedrängnis geraten. denn hier wird besonders strikt kalkuliert - die gewinne sind jetzt schon mager und nur deswegen zu tolerieren, weil sie in der addition dann eben doch (noch) profitabel sind. das bedeutet aber: höchste effizienz, volle auslastung der flugzeuge und eine preispolitik, die den verbraucher nicht schreckt.
dies und noch mehr unter einen hut zu bekommen, wird mehr und mehr zu einem zauberkunststück.
