DANIEL HOPE spielt mendelssohn!
DANIEL HOPE spielt seine violine schnörkellos, voller melodie, schlank und manchmal voller witz. ich frage mich nur: warum begleiten die orchester so ein zauberhaftes spiel zuweilen so unangemessen und plump?
oder klingt das nur in meinen ohren so?
wo bleibt der gedämpft-satte ton des orchesters, das der solovioline zwar den vortritt lässt, aber dennoch eine unverwechselbare musikalität entwickelt, und im zusammenspiel - also in rede und antwort der instrumente - einen eigenen zauber der partitur entwirft?
in violinenkonzerten - aber auch in klavierkonzerten - verhält sich das orchester viel zu oft als platte musikalische begleitung und dient deswegen nur zur (manchmal plumpen) untermalung und als stichwortgeber musikalisch virtuoser themen.
das müsste aber doch eigentlich nicht sein!
MENDELSSOHN - ALLEGRO NON TROPPO

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gruss rolf