KREUZ @ QUER - notwendige notizen!

02.09.2007 um 12:46 Uhr

MOHAMMED als hund!

von: rolf   Kategorie: **kurzer weg ins internet!

BILDQUELLE: SPIEGEL-ONLINE

eine schwedische zeitung veröffentlichte jetzt eine karikatur mohammeds, die ihn als hund zeigt. die empörten proteste in der islamischen welt folgten prompt.

ich verstehe nicht, warum die europäischen medien keine rücksicht auf die befindlichkeiten muslimischer menschen nehmen. so eine karikatur ist völlig unnötig. ein dialog der kulturen kommt niemals durch provokation in gang.

man kann schon erwarten, dass auf beiden seiten sachlich und respektvoll argumentiert wird. ich glaube nicht, dass kluge muslims sich einem solchen - ernsthaften - dialog verschliessen würden.

ich empfinde diese karikaturen als ein zeichen der hilflosigkeit und des trotzes. wer keine argumente hat, provoziert und verunglimpft auf primitive weise.

der prophet ist den muslims heilig. er steht im zentrum ihres glaubens und denkens. er ist der masstab ihres handelns.

wir können das kritisieren und die ansprüche, die sich daraus ableiten, zurückweisen. hohn, spott und beleidigung haben jedoch in diesem zusammenhang keinen platz. wer das immer noch nicht begriffen hat, kommt mir wie ein trotziges kind vor, das - weil es sich schlecht behandelt fühlt - sich immer neue gemeinheiten ausdenkt.

die europäer sollten sich dringend aus diesem kindischen verhalten befreien!

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenThomas I schreibt am 03.09.2007 um 19:36 Uhr:Ich gruesse alle meinen Verwandten!..
    nein, Du hast es (das Thema) schon zu ernst genommen. Einerseits richtig (spaeter), andererseits falsch: denn die Karilatur ist keinesfalls (fuer unsere Begriffe - und ja - ich nehme unsere Erkenntnisfaehigkeit ernst ) herausfordernd oder gar pervers. Ich kenne den Text nicht. Ich setze voraus, dass auch der nicht verhetzend oder schwer beleidigend war und ist.
    Weiters steht nicht die Absicht dahinter, eine derart obscure und unangemessene und daher voellig unverstaendlich Reaktion einer (der) muslimischen Welt hervorzurufen.
    Alo alleine aus der Diskrepanz zwischen dieser Aktio und der Reaktion darauf kann man eine Ungewichtung ermessen
    Nun hat man 2 Moeglichkeiten: (unter dem Gesichtspunkt:wieweit nehme ich die Proteste ernst)
    man kann beschwichtigend, verstaendnisvoll darauf reagieren und jene Kreise, die das Spektakel inszenieren (sic!) kalmieren. Oder man sucht soweit es geht die Darlegung des eigenen Standpunktes (nicht der Verhoehnung eines Religionssinnbildes) aber die Verteidigung freiheitlichen westlichen Rechts der Publikation.
    Der Islam geht auf den Westen zu (und umgekehrt), wenngleich es dabei um hoechst intensive Reiberei geht
    .. Dem Westen wird nichts anderes uebrig bleiben als beides zu erwirken: calmierend und wissend auf Konflikte zu antworten denn aus dem staus quo ergibt sich keine ratio
    fg

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