KREUZ @ QUER - notwendige notizen!

13.08.2008 um 12:45 Uhr

MOHAMMED und die jungen mädchen!

den propheten MOHAMMED mit gewalt und sexualität in verbindung zu bringen, ist immer einigermassen problematisch. in der islamischen welt ist es ein tabu und der westlichen welt unterstellt man gern böse absichten, wenn ein komplexeres bild des propheten gezeichnet werden soll.

aber kein zweifel: der islam wurde mit einiger gewalt durchgesetzt und der prophet verfügte (wie sollte es auch anders) sein, über eine sexualität, die er auch praktizierte ...

zum beispiel mit seiner lieblingsfrau AISCHA. die amerikanerin SHERRY JONES hat über diese liebe ein buch geschrieben: "der juwel von medina". (warum in der rezension der WELT andauernd vom "juwel vom nil" die rede ist, bleibt indes rätselhaft.)

das buch sollte im august in amerika erscheinen - wurde aber nach dem wütenden protest einer amerikanischen islamwissenschaftlerin aus dem programm genommen. die schilderungen, so ihr vorwurf, könnten "antiislamische" vorurteile schüren und islamische proteste hervorrufen.

indes: die schilderung der liebe zwischen MOHAMMED und AISCHA kommt zahm und einigermassen zärtlich herüber. die haltung des propheten zu den frauen wird als klug und weitsichtig dargestellt. bisher sind auch keine proteste von islamischer seite bekannt geworden. es scheint sich einmal wieder um den berüchtigten vorauseilenden gehorsam zu handeln, wie wir ihn seit einiger zeit im westen des öfteren erleben, wenn es um die schilderung des islam (die durchaus auch kritisch sein muss) geht.

dennoch - es sei nicht verschwiegen (und die rezension tut es auch nicht). MOHAMMED war, als er AISCHA zur frau nahm, 50 jahre alt. AISCHA hingegen war neun jahre alt. das jedoch wird im buch "der juwel von medina" nicht weiter erwähnt und thematisiert ...

es sollte daraus ja keine kinderpornographie werden. vielleicht aber ist dieses verschweigen der viel grössere skandal ...

DIE REZENSION

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenMarti schreibt am 13.08.2008 um 14:21 Uhr:Neun Jahre war Aischa, nach der Überlieferung von Buchari und Muslim b. al-Haddschadsch, als Mohammed die Ehe mit ihre vollzog. Mohammed nahm sie zur Frau, als sie sechs, nach anderer Überlieferung sieben Jahre alt war.

    Die Hadith-Sammlungen von Buchari und Muslim haben im traditionellen, orthodoxen Islam eine überragende Stellung und werden kaum angezweifelt. Das Alter von Aischa bei Heirat und Vollzug der Ehe wurde traditionell nicht angezweifelt und zum allgemeinen Maßstab für das Alter, in dem der Vollzug der Ehe erlaubt ist.

    Für die Ehe selbst gibt es kein Mindestalter. Der Vater und der Großvater väterlicherseits dürfen eine Mädschen oder eine Frau nach traditionellem islamischen Recht auch in die Ehe zwingen.

    Bei dieser Lage der Dinge kann man schon verstehen, dass da so mancher keine Diskussion um das Thema Aischa haben will.
  2. zitierenKoenig Eduard schreibt am 14.08.2008 um 13:37 Uhr:Der Mann war hochgradig paedophil!

    Das wird heute verschwiegen und die Dummen glauben noch immer seiner (beweislosen) eigenen Aussage er sei ein Prophet gewesen.
    Ich glaube mir auch etwas einfallen zu lassen wer ich in Wirklichkeit bin. Funktioniert aber nur wenn ich genuegend Dumme finde die mir moeglichst lange glauben!
  3. zitierenGast schreibt am 14.08.2008 um 16:40 Uhr:Lieber Rolf,
    der Link zur Rezension funktioniert nicht.

    Waren da schon wuetende Moslems am Werk?
  4. zitierenrolf schreibt am 14.08.2008 um 16:52 Uhr:verstehe ich nicht - bei mir funktioniert er! gruss rolf
  5. zitierenargazarroumi schreibt am 14.08.2008 um 19:26 Uhr:Ich befürchte, dass aus heutiger Sicht fast alle Menschen vor 1430 oder 2000 Jahren paedophil waren. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung damals von ca 25 Jahren, dem Zwang, auf "Teufel komm raus" Kinder zu zeugen (Alterssicherung für diejenigen, die älter wurden), wurden Menschen bei Eintritt der Menstruation, Wachsen der Schamhaare geschlechtsreif. Wie alt werden die gewesen sein? 13? 14? 15? Vielleicht schon von Fall zu Fall jünger? Dann wurden die auch verheiratet, es blieb keine andere Wahl.
    Aus unserer Sicht ist leicht kritisieren. Lassen wir die Kirche vorsichtshalber im Dorf.

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