MÖRDERISCHES internet!
zwei schüler - 17 und 18 jahre alt - steigern sich in ihre allmachtsphantasien. sie planen einen tödlichen amoklauf in ihrer schule und deuten dies auf ihrer homepage an. sie erstellen listen von lehrern und schülern. sie besorgen sich eine armbrust, mit der sie ihre opfer töten wollen.
irgendwann geben sie ihren plan auf. sie kommen zur vernunft. vielleicht war das ganze auch nur ein - allerdings sehr böses - spiel.
freunde wissen durchs internet um die gedanken der beiden. deswegen zeigen sie die beiden jungen bei der polizei an. die polizei geht in die schule und führt ein gespräch mit einem der jungen. er wird schnell bemerkt haben, dass ein schwerer verdacht auf ihm lastet. die pläne - wenn auch längst verworfen, womöglich auch keine, die am ende auch ausgeführt werden sollten - sind offenbar und bringen ihn in höchste bedrängnis.
er verlässt die schule, wirft sich vor eine strassenbahn und ist tot.
sein freund wurde aus der haft entlassen. für eine anklage reichen die vorwürfe nicht aus. chatprotokolle und internetrecherche beweisen, dass die pläne zu einem amoklauf gar nicht mehr existierten. vielleicht belangt man ihn aber wegen einer ordnungswidrigkeit. er hat die armbrust an einen minderjährigen weiter gegeben ...
ortswechsel - amerika:
die ehemalige freundin einer schülerin (13 jahre alt) hatte sich im internet-chat als junge ausgegeben und deren vertrauen erschlichen. die schülerin verliebte sich in den "jungen", aus dem internet. als das vertrauen besonders gross ist - und damit auch die verletzlichkeit - beginnt dieser "freund" (also die ehemalige freundin), sie aufs schlimmste zu mobben und zu denunzieren. dieser angebliche freund kündigt ihr mit vernichtenden worten die freundschaft auf.
das mädchen erhängt sich ...
