armes israel!
nicht wenige sind in diesen tagen bereit, israel wegen des kriegs gegen die hisbollah im libanon auf die anklagebank zu setzen. wer diesen weblog mitliest, weiss, welche traurigkeit mich erfasst, wenn ich die bilder aus dem libanon sehe. dieses land wird zerbombt und wird jahrzehnte brauchen, um das zerstörte wieder aufzubauen. dabei leidet das land noch heute unter den zerstörungen des bürgerkriegs und war gerade dabei, mit grössten anstrengungen die folgen dieses kriegs zu überwinden.
alles umsonst! dieses land ist einmal wieder zum spielball von unterschiedlichen interessen geworden. auf dem rücken des libanon spielt sich ein ganz anderer, viel grösser krieg ab. das ist die wirkliche katastrophe.
der iran wird nicht müde, die hisbollah für ihren kampf gegen israel zu loben und zu unterstützen. wer einmal durch den libanon gereist ist, weiss, wie gross der einfluss des iran in diesem land ist. im süden und norden des libanon regiert der iran - stellvertreter ist die hisbollah, der lange arm der mullahs. der iran hat vorbildliche soziale und religiöse strukturen im libanon errichtet. moscheen und krankenhäuser wurden mit dem geld des iran gebaut. es erstaunt niemanden, wenn zu hören ist, dass das krankenhaus, das israel in baalbeck angegriffen hat, eine stiftung des iran ist.
der iran wird nicht müde zu erklären, dass israel von der landkarte des nahen ostens ausradiert werden muss. ähnliches würde auch syrien sagen - dieses land (obwohl zutiefst in den konflikt verstrickt) hält sich jedoch im moment zurück. wer aber eine syrische landkarte aufschlägt und dort nach israel sucht, wird dies vergebens tun. für syrien existiert israel nicht.
der iran ist dabei, eine atombombe zu bauen. so sagt es dort niemand. wenn der iran aber die atomkraft allein zur stromerzeugung benötigt, würde es den vorschlägen der UN längst zugestimmt haben. nein, der iran strebt nach der militärischen atommacht.
die menschen in israel haben gelernt, drohungen ernst zu nehmen. sie tun das, seitdem sechs millionen von ihnen umgebracht worden sind - mit dem ziel, sie als volk auszulöschen. deswegen nehmen sie heute - gottseidank - die drohungen des iran - der haargenau denselben plan verfolgt - sehr ernst. ich weiss, dass viele israelis dem druck kaum noch standhalten. viele erwägen die auswanderung. sie fühlen sich permanent bedroht und im belagerungszustand.
es kann in dieser situation nur vier forderungen geben:
1. die entwaffnung der hisbollah und ihre integration unter die souveränität des staates libanon
2. die verhinderung (mit allen mitteln), dass der iran im nahen osten zur atommacht wird
3. dass syrien und der iran sich aus dem libanon vollständig zurückziehen
4. und schliesslich palästina endlich das recht zuerkannt wird, ohne repression und einmischung von aussen einen souveränen staat zu errichten, der seinerseits die staatsgrenzen zu israel respektiert
eines aber sollte allen klar sein: in diesem krieg geht es nicht um kleine münze oder kleinen vorteil. in diesem krieg steht die existenz israels auf dem spiel. dewegen gehört meine uneingeschränkte sympathie in diesen tagen dem staat israel und seinen menschen! ... genauso aber auch den menschen im libanon - ein staat, der viel zu lange (ohnmächtig?) zugesehen hat, wie ihm die hisbollah alle befugnisse aus der hand geschlagen hat.
alles umsonst! dieses land ist einmal wieder zum spielball von unterschiedlichen interessen geworden. auf dem rücken des libanon spielt sich ein ganz anderer, viel grösser krieg ab. das ist die wirkliche katastrophe.
der iran wird nicht müde, die hisbollah für ihren kampf gegen israel zu loben und zu unterstützen. wer einmal durch den libanon gereist ist, weiss, wie gross der einfluss des iran in diesem land ist. im süden und norden des libanon regiert der iran - stellvertreter ist die hisbollah, der lange arm der mullahs. der iran hat vorbildliche soziale und religiöse strukturen im libanon errichtet. moscheen und krankenhäuser wurden mit dem geld des iran gebaut. es erstaunt niemanden, wenn zu hören ist, dass das krankenhaus, das israel in baalbeck angegriffen hat, eine stiftung des iran ist.
der iran wird nicht müde zu erklären, dass israel von der landkarte des nahen ostens ausradiert werden muss. ähnliches würde auch syrien sagen - dieses land (obwohl zutiefst in den konflikt verstrickt) hält sich jedoch im moment zurück. wer aber eine syrische landkarte aufschlägt und dort nach israel sucht, wird dies vergebens tun. für syrien existiert israel nicht.
der iran ist dabei, eine atombombe zu bauen. so sagt es dort niemand. wenn der iran aber die atomkraft allein zur stromerzeugung benötigt, würde es den vorschlägen der UN längst zugestimmt haben. nein, der iran strebt nach der militärischen atommacht.
die menschen in israel haben gelernt, drohungen ernst zu nehmen. sie tun das, seitdem sechs millionen von ihnen umgebracht worden sind - mit dem ziel, sie als volk auszulöschen. deswegen nehmen sie heute - gottseidank - die drohungen des iran - der haargenau denselben plan verfolgt - sehr ernst. ich weiss, dass viele israelis dem druck kaum noch standhalten. viele erwägen die auswanderung. sie fühlen sich permanent bedroht und im belagerungszustand.
es kann in dieser situation nur vier forderungen geben:
1. die entwaffnung der hisbollah und ihre integration unter die souveränität des staates libanon
2. die verhinderung (mit allen mitteln), dass der iran im nahen osten zur atommacht wird
3. dass syrien und der iran sich aus dem libanon vollständig zurückziehen
4. und schliesslich palästina endlich das recht zuerkannt wird, ohne repression und einmischung von aussen einen souveränen staat zu errichten, der seinerseits die staatsgrenzen zu israel respektiert
eines aber sollte allen klar sein: in diesem krieg geht es nicht um kleine münze oder kleinen vorteil. in diesem krieg steht die existenz israels auf dem spiel. dewegen gehört meine uneingeschränkte sympathie in diesen tagen dem staat israel und seinen menschen! ... genauso aber auch den menschen im libanon - ein staat, der viel zu lange (ohnmächtig?) zugesehen hat, wie ihm die hisbollah alle befugnisse aus der hand geschlagen hat.
