KREUZ @ QUER - notwendige notizen!

14.02.2009 um 16:59 Uhr

ryanair ... mit allen schikanen ...

nichts wie weg ... nach marrakesch. die ryanair fliegt ab bremen ... dann man los.

online-formular ausfüllen ... klar, ich will reservieren ... sonst komme ich noch wegen irgendeiner überbuchung nicht aus bremen weg ...

alles erledigt ... nein .... ob ich einen sessel wünsche ... ja, kann man denn im flieger auch stehen ... bis marokko?

natürlich brauche ich einen sessel ... und ein kopfkissen ... das ist umsonst ... der sessel kostet per reservierung 14 euro.

morgen gehts los. heute gehe ich noch ins kino. ein film über marokko. der eintritt kostet 10 euro, ein sessel - wenn man will - 14 euro.

na, ja, vielleicht bleibe ich einfach stehen und verzichte auf den sessel. wenn die jungs im kino aber auch noch einen kerosin-zuschlag wollen, chartere ich morgen ryanair nur für mich ... was dem einen recht ... ist dem anderen billig ... kommt wahrscheinlich auch günstiger ... und fliege ... sütsche für mich allein ... mit allen schikanen ...

... ja, ja - mit allen schikanen ... nach marokko ...

16.01.2009 um 14:55 Uhr

wo ist die GEBRAUCHSANWEISUNG?

wer kennt das nicht: man hat eine videoanlage zu hause stehen, benutzt sie lange nicht und stellt irgendwann fest, dass man die grundlegendsten bedienungen vergessen hat.

und die gebrauchsanweisung ist auch nicht wiederzufinden ...

eine homepage sammelt gebrauchsanweisungen uns stellt sie ins netz. einmal schauen, ob ich eine von meinem alten ...

PLATTENSPIELER FINDE!

13.01.2009 um 15:19 Uhr

hallo - ich wurde GESTALKT!

bitte beachten sie: hier handelt es sich um ironie - wers nicht merkt, ist ein dummerle. ich habe nichts gegen dummerle!

manche damen haben es so an sich, dauernd gestalkt zu werden. nur von ihnen sei hier die rede.

stalking ist in ihren augen etwas anderes als "beleidigung". zum stalking gehört immer auch die depressiv sexuelle komponente der enttäuschung. manchmal habe ich das gefühl, dass je öfter frauen sich gestalkt fühlen, sie sich um so entlasteter und besser vorkommen.

leider werden häufig frauen nicht gestalkt - auch nicht im personalen rahmen einer zu ende gegangenen beziehung. das ist irgendwie schade.

natürlich rufen sie nicht: "ich möchte endlich gestalkt werden", was ihre selbsteinschätzung womöglich in neue glänzende höhen erheben würde.

sie stellen sich also in den supermarkt und lassen sich vor der kasse von einem mann (!) auf die füsse treten.

eindeutiges zeichen von stalking!

zu hause stellen sie sich mit lockenkopf und voller stolz vor den spiegel, tragen anti-age-creme auf und lächeln sich zu:

"hallo - auch ich wurde endlich gestalkt!"

09.01.2009 um 18:00 Uhr

vom huhn zur GANS - eine karriere!

die gans
steht auf dem hühnerhof
und gackert
nein, das tun die anderen
sie hingegen schnattert:

"tausend mal hab ich gegackert
nein ... geschnattert
habe alles gut gemacht
meine tage nett verbracht

nur eines macht wir wirklich sorgen
eine königin - will ich nicht sein.

man mordet mich vielleicht als gans im königskleid
hat aber mit dem huhn, das drinnen steckt,
das mitleid längst verloren ..."

gack!

07.01.2009 um 14:46 Uhr

bücher - in der MÜLLKISTE!

man kann sich darüber streiten, ob zu einem angenehmen leben auch bücher gehören ... noch mehr, ob diese bücher nun aufgereiht in unseren wohnzimmern stehen müssen. ich erinnere allerdings eine zeit, wo es gar nicht anders ging, als mit seinen büchern zu leben. wenn freunde kamen, wurde darüber gesprochen - oder man nahm eines zur hand, um sich des inhalts zu vergewissern.

wir lebten ganz selbstverständlich mit unseren büchern - und sie sagten auch etwas über uns.

das ist lange vorbei. in modernen wohnungen sind bücher nur staubfänger. man verbannt sie irgendwo hin. überhaupt: alles ist wichtiger (die moderne küche, die dunstabzugshaube, das halogen-licht, die bauhaus-möbel) als die bücher.

wer sagt, dass er gern liest, erntet ein schulterzucken. wenn er erklärt, dass er gern esse, wird nach einem rezept gefragt.

es gibt auch rezepte fürs lesen - aber die kennt wohl niemand mehr.

ganz in diesen zusammenhang gehören die worte von CHRISTINE WESTERMANN, die sich als nachfolgerin elke heidenreichs ins gespräch bringt:

Bei der Betrachtung des „Literarischen Quartetts“ sei sie früher immer „auf Minimalgröße geschrumpft“, weil sie gedacht habe, „herrje, du weißt gar nichts“. Heute sei es ihr egal, ob „Der weiße Tiger“ mit dem „Simplicius Simplicissimus“ vergleichbar ist, möge ihr Reich-Ranicki dafür auch „den Kopf abreißen“. Der mit Quote im Rücken schamlos vorgetragene Anti-Intellektualismus ist ein versteckter Minderwertigkeitskomplex. Wenn der zur Grundlage von Literaturbetrachtung im Fernsehen werden sollte, kann es in der Tat gar nicht simpel genug sein.

ja, so soll es sein - nun mal fort mit den hemmungen. ein buch, das man nicht versteht, sollte - sofort - in der mülltonne enden ...

FRAU WESTERMANN EMPFIEHLT SICH ...

07.01.2009 um 14:24 Uhr

PAPPTELLER - wie praktisch!

man lauert uns allerorten mit dem PERFEKTEN DINNER auf. das mag ja auch alles gut gekocht und gesotten sein. beim näheren hinsehen fällt jedoch auf: neben den tellern liegen die bestecke aus metall von ikea - und die teller (inzwischen meist viereckig) stammen aus dem sonderangebot von karstadt.

das alles ist auswechselbar.

die deutschen scheuen sich, silberbesteck einzudecken. angeblich läuft es schwarz an - aber doch nur dann, wenn man es nicht in benutzung hat. und das porzellan von rosenthal kann man sich sowieso sparen, wo es doch so ein modernes bei TSCHIBO im sonderangebot gibt.

jetzt hat es den englischen porzellanhersteller WEDGWOOD getroffen - und mit ihm ROSENTHAL. die unternehmen sind pleite.

ich meine, zu einem guten essen gehört auch ein besonderes besteck, ein besonderes porzellan, besondere gläser.

ich fürchte allerdings, wir werden irgendwann bei den papptellern angekommen sein ... wie praktisch!

06.01.2009 um 14:50 Uhr

frau MERKEL schreibt ein buch!

unsere bundeskanzlerin hat über die weihnachtstage ein buch verfasst: "das grosse spektakel". es geht darin natürlich um die grosse koalition und wie sie diese erlebt hat und erlebt. die spannenden verhandungen im kanzleramt werden für uns anschaulich - immer dann, wenn sie mit steinmeier oder münthe um die letzten wahrheiten der steuer- und gesundheitsreform ringt.

ein kluges, ein wärmendes buch aus der berliner zentrale der macht. aber auch die fragen der mode bleiben nicht beiseite. was ziehe ich beim opernball an? was, wenn mich der amerikanische präsident zur schweinshaxe bittet ... was, wenn er mich massieren möchte?

das alles ist fürwahr "ein grosses spektakel", das sich frau merkel vom herzen geschrieben hat. eine frau, für die es keinen feierabend gibt, unterzieht sich dem schreiben ihrer biographie. nichts wird ausgelassen: die leibspeisen, die lieblingsferienorte, männer, affären, bayreuth. zu allem weiss sie kluges zu berichten.

wir wünschem dem buch einen grossen leserkreis.

bitte, liebes lektorat. unsere bundeskanzlerin heisst mit vornamen angela. dieser ärgerliche fehler sollte spätestens in der 2. auflage eliminiert sein. aber sonst - ein gefälliges bändchen für den gefälligen leser.

05.01.2009 um 17:23 Uhr

... und immer rein in die KISTE!

wo bleibt eigentlich die erwähnung der palästinensischen raketen - abgefeuert aus GAZA - die (auch) kinder treffen, verstümmeln und töten?

man kann diese grässliche polemik ja gar nicht mehr aushalten!

GAZA

03.01.2009 um 12:24 Uhr

JOHANNES MARIO SIMMEL ist tot!

 ... mit 84 jahren ist johannes mario simmel gestorben. ich weiss - vor zwanzig jahren wäre das von mir nicht weiter erwähnt worden. ich schätzte simmel als schriftsteller nicht besonders. seine stoffe erscheinen mir zu sehr kolportage zu sein.

mein bild des schriftstellers, der - wie so viele - im journalismus gross wurde, änderte sich erst in den frühen 80er jahren, wo ich ihn als einen entschieden sozialdemokratischen autoren kennenlernte, der genau die themen in der gesellschaft aufgriff, die in der bevölkerung kontrovers diskutiert wurden.

halb schriftsteller - halb journalist ... so formulierte er auch im gespräch und verfertigte seine gedanken beim sprecnen.

simmels herz schlug unfehlbar links und seine wut über die nazis wurde im laufe der jahre grösser und grösser. simmel war kein einfacher mann, sondern bestimmt einer mit vielen kanten und unwägbarkeiten. ehrlicherweise habe ich sein engagement mehr geschätzt als seine bücher.

immerhin ist es ihm gelungen, ein millionenpublikum zu erreichen. er gehört als einer der wichtigsten vertreter seiner zunft in die generation der nachkriegsschriftsteller, die noch vom naziregime gepägt waren und abstand suchten. anders ist seine biografie gar nicht zu vestehen.

mit respekt verabschiede ich mich - nicht von einem idol, aber von einem menschen, der fast so viel wie ein vorbild ist.

01.01.2009 um 10:35 Uhr

frank WEDEKIND!

Die Glocken sind verhallt, verglommen sind
Die Feuerbrände und verstummt die Lieder;
Die alte, ew'ge, blinde Nacht liegt wieder,
Wie sie nur je auf Erden lag, so blind;
Und doch hängt das Geschick an einem Haar
Und läßt sich doch vom Klügsten nicht ergründen.
Wie werden diese Welt wir wiederfinden,
Wenn wir sie wiederfinden, übers Jahr?

Frank Wedekind

28.12.2008 um 15:50 Uhr

... zwei schlagzeilen der ZEIT-ONLINE!

Hunde-Hotels: Die ersten Luxusunterkünfte für Vierbeiner »

da muss man doch einfach neugierig werden!

26.12.2008 um 14:37 Uhr

floppen die BUDDENBROOKS?

 ... die vorab-kritiken zum neuen film von breloer BUDDENBROOKS sind wahrlich einigermassen trübe. da ist wohl kein grosser film herausgekommen, sondern - wenn überhaupt - ein fernsehspiel, das am ende arg zerfranst.

vielleicht hätte es breloer wirklich bei DIE MANNS belassen sollen, dieses wundervolle, dokumentarische fernsehspiel in mehreren teilen. ich habe mir gestern wieder einiges davon angesehen und war einmal mehr begeistert von der dichte und authentizität des spiels und der informationen.

das alles scheint ihm mehr zu liegen als der reine, fiktionale stoff. ich glaube auch nicht, dass die BUDDENBROOKS immer noch einmal von neuem verfilmt werden müssen. gleichsam mutig wäre es allerdings gewesen, wenn breloer sich dem ZAUBERBERG oder gar dem DR. FAUSTUS angenommen hätte. das alles ist meines wissens überhaupt noch nicht gültig verfilmt worden - und doch bildmächtig genug, wenn auch - ich gebe es zu - manchmal ein wenig dialogisch überfrachtet.

BUDDENBROOKS

p.s. erika mann war es übrigens, die am drehbuch zur 1. verfllmung der BUDDENBROOKS in den 50er jahren mitschrieb - der film mit ruth leuwerik und hanns lothar ... unvergessen.

25.12.2008 um 17:43 Uhr

WINTERMOND!

dieser wintermond ...
er hängt - in der dämmerung des morgens
zwischen den schluchten der häuser ...
so gross, so hell, so gelb, so blass, so rot.

nie habe ich ihn grösser gesehen,
in allen nächten griechenlands
war er wenig mehr
als ein kleiner ball am schwarzen himmel
umspielt von tausend sonnen, tausend sternen.

an diesem morgen aber
weitete er sich
wurde grösser und sprengte die häuser der stadt,
zwischen denen er
- wie eingezwängt -
sass und dennoch
fast ummerklich
unter den horizont sank.

dieser wintermond fing
die blassen farben der tage ein
und gab sie in einem müd-wehmütigen
spiel
an mich zurück.

so gross war er,
dass eine welt darin platz fände
... winterfarben,

eine winterfarbene welt
... wo die kälte mit der wärme spielt
und keiner mehr gewinnen kann.

25.12.2008 um 09:15 Uhr

GESCHENKE fassen!

man feiert ja nicht "nur so" weihnachten - und reist nicht "nur so" durch die welt. und wenn man jemanden besucht, möchte man ihn auch beschenken ... nein, in diesem fall lässt man sich beschenken. mit einer stich- oder heckensäge zum beispiel ...

es kann aber auch geschmeide sein, warum nicht?

das alles ist nicht ganz einfach zu verstehen. ich gebe es zu. und die aussenministerin von amerika wird auch nicht reicher, wenn sie so reich beschenkt wird. ich frage mich nur: wo bleibt der ganze haufen schmuck und wo findet die heckenschere ihre verwendung?

GESCHENKE FASSEN!

24.12.2008 um 21:48 Uhr

die frohe BOTSCHAFT!

 ... 15 Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. 16 Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. 17 Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. 18 Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten. 19 Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. 20 Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

21 Und als acht Tage um waren und man das Kind beschneiden musste, gab man ihm den Namen Jesus, wie er genannt war von dem Engel, ehe er im Mutterleib empfangen war.

22.12.2008 um 18:40 Uhr

herzlichen glückwunsch - HERR SCHMIDT!

natürlich war es ein schwierger gedanke, dass auf willy brandt er in das amt des bundeskanzlers nachrückte. ein visiönär wurde durch einen pragmatiker abgelöst. ich war damit nicht einverstanden. der NATO-DOPPELBESCHLUSS brachte damals das fass zum überlaufen ...

heute, im abstand der jahre sehe ich das alles ein wenig anders. und HELMUT SCHMIDT ist inzwischen jemand, den ich wirklich verehre ... deswegen:

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, HELMUT SCHMIDT

17.12.2008 um 08:48 Uhr

es droht die RIESENPLEITE!

der FLUGHAFEN FRANKFURT-HAHN war ja von anfang an eine schnapsidee. sie funktionierte nur, weil grosse summen an steuergeldern in den flughafen flossen (und bis heute fliessen). es war - bei licht betrachtet - kein grosses glück, als RYANAIR sich für FRANKFURT-HAHN entschied und den flughafen zum drehkreuz in deutschland erklärte.

jetzt wendet sich das blatt. die verantwortlichen des flughafens verlangen von RYANAIR eine "passagierbezogene terminalgebühr".

will man damit aus der verlustzone kommen?

RYANAIR wenigstens weist dieses ansinnen strikt zurück und droht mit der reduzierung von flugverbindungen. damit geraten nicht nur hunderte von arbeitsplätzen in gefahr - der ganze standort FRANKFURT-HAHN ist gefährdet.

übrigens haben sachverständige auf dieses szenario schon immer hingewiesen. der flughafen hängt am tropf der steuergelder und dem billigflieger RYANAIR. es droht also eine ...

RIESENPLEITE

15.12.2008 um 17:35 Uhr

HALALI - der weihnachtsmann und sein elch!

auf einer schwedischen homepage habe ich gelesen:

Seit Jahren führen wir Jagdgäste aus ganz Europa in unseren Revieren

am Boviggen und in Höljes zur traditionellen Elchjagd

natürlich wollte ich mehr darüber erfahren. zum beispiel: woher kommen die elche, wer treibt sie den gästen vor die flinte? die antwort ist - so fürchte ich - ernüchternd und niederschmetternd. vor den schlitten gespannt, bleibt ihnen keine wahl. der weihnachtsmann lenkt sie ins schussfeld.

man sollte dem weihnachtsmann sein kleines zubrot wirklich gönnen. schliesslich ist es jeweils nur ein (1) elch, den er vor dem schlitten hat. es soll allerdings jäger geben, die gern einmal im eifer des gefechts ihren weihnachtsmann jagdhund erschiessen. was dann?

ELCHJAGD

p.s. ich frage mich auch: sollte "halali, die jagd ist aus" vor oder nach dem fest posaunt werden? ich würde sagen: nach dem fest ... denn bei einem vorzeitigen halali wäre es doch schade um die vielen schönen geschenke auf dem schlitten...

13.12.2008 um 09:01 Uhr

GENERAL MOTORS - aus krisen lernen!

 ... bei der berichterstattung über die krise der amerikanischen automobilindustrie fällt mir stets die bremer werftenkrise der 80er jahre ein.

was war passiert?

die werften in asien konkurriertenn damals mit billigpreisen und zwangen die europäischen werften in die knie. dem BREMER VULKAN und der AG WESER fehlten bald die aufträge, um neue schiffe zu bauen. die situation war dramatisch, weil in bremen tausende von arbeitsplätzen direkt mit den werften verbunden waren.

zuerst traf es die AG WESER. es war wie ein paukenschlag, als diese werft zusammenbrach. ein weinender bürgermeister überbrachte einer schockierten öffentlichkeit die nachricht. dann brach auch der BREMER VULKAN zusammen.

es war ein fiasko.

aus heutiger sicht geschah damals jedoch noch etwas anderes. bremen befand sich mitten in einer strukturkrise. man konnte nicht davon ausgehen, dass sich die werften eines tages wieder erholen würden. der europäische schiffbau insgesamt steckte in einer krise, die nach neuen antworten suchte.

nichts anderes geschieht zur zeit in amerika. die automobilbauer sind der konkurrenz aus asien und europa längst unterlegen. sie werden auch kaum noch den anschluss finden. das ist eine tragödie, weil so viele arbeitsplätze davon abhängen - es wäre aber sinnlos, jetzt noch geld in eine industrie zu pumpen, die am ende ist.

bremen hat sich nie wirklich von dem zusammenbruch seiner werften erholt. viele menschen blieben damals arbeitslos. und dennoch hätte der bremer senat, selbst wenn er unsummen in den schiffsbau gepumpt hätte, das ende nicht aufhalten können.

es galt - so bitter es ist - aus der strukturkrise zu lernen und neue technologiefelder zu entwickeln.

12.12.2008 um 18:13 Uhr

... sie lispeln vom GLAUBEN!

ich verstehe es nicht:

warum kommen so viele menschen, die sich christen nennen, so frömmelnd daher? ihre worte sind so windelweich, dass ich ungeduldig werde. sie reden in einem ton, dass ich rufen möchte: nun redet doch endlich einmal wie normale menschen. das wirkt alles so aufgesetzt und deswegen auch unwahr. je höher der ton, desto mehr spüre ich, wie wenig diese menschen hinter dem stehen, was sie sagen.

mit anderen worten: sie heucheln ihr christsein!

christen - das sind durchaus handfeste menschen, die mit beiden beinen mitten im leben stehen. menschen, die ihre grundsätze von jesus herleiten und sie im täglichen leben praktizieren. sie machen keine grossen worte darum. sie beginnen auch nicht zu lispeln und zu säuseln, wenn es um ihren glauben geht. sie stricken auch nicht unbedingt topflappen für die weihnachtsbasare - oder starren ins licht der kerzen, um gott zu begegnen.

sie glauben einfach!

deswegen kennen sie auch keinen eifer. ihr vorbild muss ausreichen, um ihren glauben zu dokumentieren. sie wollen weder aufklären noch bekehren. ihr leben ist genug zeugnis für den glauben, den sie nicht stündlich ganz vorn auf der zunge haben müssen.

sie müssen übrigens auch keiner glaubensgemeinschaft angehören. gott lässt sich weder in evangelische oder katholische gotteshäuser - noch in muslimische moscheen oder jüdische synagogen sperren.

p.s. und was den herrn jesus angeht: der kann sich doch überall zu hause fühlen. um ihm zu begegnen, können wir (müssen aber nicht) in eine kirche, in eine moschee oder eine synagoge gehen (in letzterer - wenn überhaupt - würde er sich jedoch womöglich ein wenig fremd fühlen). kennen und respektieren aber tut man ihn überall ...