die drei (ersten) tage im neuen JOB!
1. tag:
was soll ich hier eigentlich? ich kenne kein schwein. warum gucken die
alle so komisch? ja, ja, das kenne ich. brauchste mir nicht zu erklären
... aber das da? nee, nie davon gehört. ach, so-rum gehört das.
na, das kapier ich dann auch noch. danke schon mal. nee, nee, nicht
noch mehr. es reicht fürs erste, dass ich weiss, dass es so-rum und
nicht anders-rum gehört.
mein gott, mir tun die füsse weh. wie? ach, guten tag. buchhaltung? aber gern! zu ihnen bringe ich dann meine unterlagen - morgen!
kaffee? den könnte ich schon vertragen. kaffeekasse? was ist denn das? ach so, da zahlen alle ein. ja, klar, ich auch, warte mal.
das geht da so-rum und nicht anders-rum ... völlig klar!
2. tag
habe vom so-rum und nicht anders-rum geträumt. im traum ging es
allerdings so richtig (höllisch) anders-rum. schwitzen, aufwachen, hilfe, ich
schaffe das nicht. nimm morgen 2 euro für die kaffeekasse mit. knoten
in die bettdecke, weiterschlafen ... der rücken ... tut weh.
kling, kling
3. tag
kling kling war der wecker. scheisse. nicht mal schlafen kann man
in seinem neuen job. oder anders gesagt: nie davor, hinterher aber sofort und immer ...
kling, kling.
das geht so-rum und nicht anders-rum. was schaust du denn so komisch - nicht kapiert? soll ich es noch mal erklären?
nein, nein, ich weiss jetzt ...
es geht - warte mal - so-rum!
ich habe es endlich so-rum und nicht anders-rum geschafft. ich habe auch die unterlagen in
die buchhaltung gebracht, sogar einen kaffee getrunken und mit fräulein
michaelsen aus der entabnahme einen kleinen scherz gemacht (nette
frau!). ich weiss jetzt auch, wo ich zwischendurch (ohne dass man es merkt)
eine zigarette rauchen kann.
mein rücken tut mir verdammt weh. aber samstag gehen frau michaelsen und ich ins kino.
... haben wir so-rum besprochen - beim kaffee!
