die palästinenser und ihre FREUNDE!
roland gibt mir mit seinem einwurf (als kommentar) das stichwort: die araber sind schnell zur stelle, wenn es darum geht, das los der palästinenser zu beklagen.
je weiter sie entfernt von dem konflikt sind - desto grösser werden die tränen.
jordanien - ist ein land mit den meisten palästinensern. was tat jordanien? es warf herrn arafat aus dem land - mitsamt den heimatlosen, asylsuchenden palästinensern. der grund:
jordanien, ein staat der palästinenser, fürchtete die dominanz der westbank-palästinenser im land.
(ich meine: jordanien - in neuen grenzen einschliesslich der westbank - wäre der richtige ort für alle palästinenser.)
auch nach syrien flohen allerhand palästinenser (und nach libanon). sie leben dort bis heute in barackenlagern. niemand hat ihnen je einen pass gegeben. sie sind bis heute die "outlaws". niemand will mit ihnen etwas zu tun haben. es könnte ja sein, dass sie - gibt man ihnen erst bürgerrechte im land - syrien (und libanon) auf ihre weise politisch verändern könnten.
im übrigen dienen sie auf schreckliche weise als faustpfand gegenüber israel.
die palästinenser werden von ihren muslimischen brüdern einmal hierhin - und einmal dorthin geschoben. sie werden verachtet, man verwehrt ihnen jedes bürgerrecht. das alles folgt der argumentation:
israel soll für einen funktionierenden palästinensischen staat sorgen.
die palästinenser sind in wahrheit die ungeliebten kinder am katzentisch der arabischen staaten. man misstraut ihnen - denn wer sagt eigentlich, dass die palästinenser nicht auch gebietsansprüche an jordanien, syrien und libanon stellen könnten. wenn es ein heimatrecht für die palästinenser geben soll, dann doch bitte eines, das die gesamte region umfasst, wo palästinenser zu hause sind ...
... das aber hört man in den tränenreichen ländern des nahen ostens gar nicht gern!
