die ungläubigen - und die TODESSTRAFE!
es zeugt nicht eben von toleranz, wenn muslime die angehörigen anderer monotheistischer religionen als "ungläubige" bezeichnen. wären sie ehrlich mit sich selbst, wüssten sie, dass viele der regeln des koran aus dem judentum und christentum abgeleitet wurden. sie wüssten auch, dass abraham und jesus als propheten des islam verehrt werden.
schon allein diese tatsache widerspricht dem frechen (und bornierten) urteil, es bei den angehörigen der zwei anderen buchreligionen mit "ungläubigen" zu tun zu haben.
es stände dem islam gut zu gesicht, endlich den unvoreingenommenen dialog mit judentum und christentum zu suchen und keine barrieren aufzubauen, die einem solchen gespräch von vornherein die grundlage nimmt. das gilt selbstverständlich ebenso für die christen und juden gegenüber den muslims.
geradezu erschreckend ist in diesem zusammenhang eine fatwa, die von einem saudi-arabischen geistlichen gegen zwei journalisten ausgesprochen wurde. die beiden journalisten hatten gefordert, christen und juden nicht länger als "ungläubige" zu bezeichnen.
ihnen droht jetzt gemäss der fatwa die todesstrafe.
