diese komische MITTELMEER-UNION!
nun wollen wir doch mal sehen, wen der präsident frankreichs aufs treppchen zerrt, um ihm die wohltaten eines französischen nationalfeiertags anzudienen. wenn ich recht informiert bin, haben einige mittelmeer-anrainer ihren besuch bereits abgesagt.
diese ganze MITTELMEER-UNION ist natürlich der versuch, die französischen interessen in nordafrika und nahost zu zementieren - kontrakariert allerdings von den regierungen der EG, die von diesem alleingang schlimmes befürchten. wir werden es im auge behalten müssen.
vor allem die TÜRKEI dürfte sich düpiert fühlen. sie soll sich mit einer art "mucke-fuck" zufrieden geben ... europäische union NEIN, mittelmeer-union JA ....
ehe ich es vergesse: angela wird in paris auch auf dem treppchen stehen. sie lässt sich die butter nicht vom brot nehmen ... dabei geht es doch viel mehr um baguette und olivenöl.
Berlin (AP) Bundeskanzlerin Angela Merkel reist am Sonntag nächster Woche zum EU-Mittelmeer-Gipfel nach Paris. Sie folgt damit einer Einladung des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy, der seit Anfang Juli die EU-Ratspräsidentschaft führt. Dies teilte ihr Sprecher Thomas Steg am Freitag in Berlin mit. Ziel der Mittelmeerunion ist es, das politische und wirtschaftliche Engagement der EU in den südlichen Anrainerstaaten zu verstärken. Zum Gründungsgipfel am 13. Juli sind die Staats- und Regierungschefs aller 27 EU-Mitglieder, der Türkei sowie Anrainer von Syrien bis Marokko eingeladen. Auch der palästinensische Präsident Mahmud Abbas wird in Paris erwartet. Tags darauf, am 14. Juli, wird Merkel zusammen mit weiteren Staats- und Regierungschefs an den offiziellen Feiern zum französischen Nationalfeiertag teilnehmen.
ich liebe diese grossen gesten. vielleicht sollten helmut kohl und francoise mitterand noch mal nach bittburg reisen. dieser handschlag über den soldaten (und SS) gräbern ... gott, was war das schön ...

Vom Verschwinden der Fische
Schon heute lässt sich an vielen Stellen des Meeresbodens im Mittelmeer oder in der Nordsee erschreckend deutlich ablesen, wie es im Jahr 2030 überall aussehen könnte: eine zerstörte Meeresflora und -fauna, die Jahrtausende gebraucht hat, um sich aufzubauen.
Anhand von Graphiken und Animationen veranschaulicht die Dokumentation die Entwicklung der letzten Jahre und wirft einen Blick in die Zukunft: Welche Arten werden bis zum Jahr 2030 durch Menschenhand ausgerottet sein? Welche Auswirkungen wird das Verschwinden bestimmter Arten auf den Kreislauf des Lebens im Meer und damit auch auf die Nahrungskette des Menschen haben?
Bis zum Jahr 2030 werden über eineinhalb Millionen Pflanzen- und Tierarten verschwunden sein - auf allen Kontinenten, in allen Meeren. Soll dieser Prozess aufgehalten werden, müssten sich die Menschen in ihrer Lebensweise extrem einschränken. Wie schwer es ist, den Raubbau an der Natur zu stoppen, zeigt sich am deutlichsten beim Fischfang. Hier geht es nicht um Reichtum oder Luxusgüter, sondern um die Lebensgrundlage von Milliarden Menschen.
In ihrem jüngsten Bericht warnt die Welternährungsorganisation FAO eindringlich vor der weiteren Ausbeutung der Meere. 25 Prozent der Fischarten sind bereits dezimiert, sieben Prozent in den letzten Jahren ganz verschwunden. Im Atlantik sind Kabeljau und Seehecht gefährlich überfischt, in der Ostsee Dorsch und Lachs. Der Bestand an Thunfisch im Mittelmeer bricht derzeit vollständig zusammen. Und selbst die Sardine, früher ein Allerweltsfisch, ist stark dezimiert.
Obwohl zahlreiche Arten vor dem Aussterben stehen, durchkämmen hoch technisierte, häufig subventionierte Industriefangflotten weiterhin die Weltmeere. Küstenfischer, die für regionale Märkte arbeiten, sind die ersten unmittelbar Betroffenen dieser Entwicklung.
Wann die Bestände kollabieren, weiß man bislang nicht. "Entscheidend ist, dass wir handeln müssen. Sofort! Wissenschaftler haben klar gemacht, dass es ohne drastische Schutzmaßnahmen mit den Beständen im Mittelmeer und Ostatlantik zu Ende geht." Fordert Sergi Tudela, Leiter des WWF Mittelmeer-Fischerei-Programms. Dem stehen die Argumente der Fischereinationen gegenüber, die um den Verlust von Arbeitsplätzen fürchten.
Jetzt erst hat die EU-Kommission die Notbremse gezogen. Eine Reduzierung der Fangmenge allein reiche nicht mehr, erklärte EU- Fischereikommissar Joe Borg. Er hat ganze Meeresregionen für den Fang von Kabeljau, Sardinen und Thunfisch sperren lassen. Joe Borg fordert ein professionelles, zukunftsgerichtetes "Management der Meere" in der Hoffnung, dass es noch nicht für alle gefährdeten Bestände zu spät ist.
Sag mal Kabeljau, wer ist eigentlich der Garantiegeber dieser paradiesischen Zustände? Wo steht das geschrieben? Gott? Oder ist das vielleicht nur ein Ausfluß Deiner Befindlichkeiten? Hat jemand Trilobiten oder Mammuts vor ihrem endgültigen Verschwinden von diesem Planeten befragt, ob sie das wollten? Der Mensch war das mit Sicherheit nicht!
Die Ursachen für dieses Artensterben sind doch völlig sekundär, ob Vulkanausbrüche, Kometeneinschläge, oder eben der Mensch. Haben die Fischer nichts mehr zu fangen, müssen sie sich einen anderen Beruf aussuchen, es gab, gibt Schlimmeres. Ist das Verschwinden der Fische für die Menschheit lebensbedrohend, wird er es aus schlichtem Selbsterhaltungsdrang abwenden. Das geht so weiter, bis irgendwann einmal die Spezies Mensch von dieser Erde verschwindet. Auch wir haben keine Garantie.
Das heutige, verantwortungslose, durch Menschen verursachte Verschwinden der Pflanzen und Tierarten, nur damit einige Trottel z.b. Haifischflosse essen können, mit dem Dinosauriersterben zu vergleichen, ist nicht nur weit hergeholt, sonder wirklich an den letzten Mammuthaaren herbeigezogen.
Ohne jetzt ein Argument wie Ehrfurcht zu bemühen, das dir sowieso ziemlich Schnuppe sein dürfte, falls du überhaupt Bezug dazu hast, hat der Erhalt und sorgsame Umgang mit der Natur bei schon vielen Menschen auf diesem Planeten nicht nur für das Lebensnotwendigste gesorgt, sondern für bessere Lebensbedingungen.
Der sich selber und seiner Rolle bewusste Mensch ist manchmal doch lernfähig und in der Lage alte Konditionierungen zu überwinden, auch wenn " ham wa schon immer so gemacht und das seit Millionen von Jahren" argazas sich wegen solch lebenserhaltender Einstellungen und "anderer" Lebensentwürfe die rückständigen Haare raufen.
Warum du nicht auch noch das Bild von bösen, grünen Ökosektierern in Jutetäschchen und Birkenstocksandalen gemalt hast, die Autobahnbau wegen Krötenwanderung verhindern, bleibt mir verborgen, würde aber zu deinem verqueren 80er Jahre Argumentationsstand passen. Der allerdings sollte wirklich nicht vor dem Aussterben bewahrt werden.
was Du so abwertend unter "technischer Permissivität" abtust, ist nichts anderes, als das Bestreben des Menschen, besser, bequemer, länger zu leben. Mit Deiner moralintriefenden Rede greifst Du, wider besseren Wissens, Äußerlichkeiten des menschlichen Handelns an. Willst Du das ändern, musst Du den Menschen ändern. Es müsste doch doch erstaunlich für Dich sein, dass, die angebliche Katastrophe in Sicht, Chinesen, Inder etc. alle nach den Errungenschaften (besser, bequemer, länger) hinarbeiten, die wir schon haben (oder glauben zu haben). Erkläre diesen doch bitte, dass darauf zu verzichten sei, und uns, dass wir Verzicht zu leisten hätten. Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei.
Ehrfurcht wovor? Vor der "Natur", wie von Kabeljau erträumt? Weil er via PC uns glaubhaft machen will, dass er mit dem "Lebensnotwendigen" (definiere das doch bitte einmal) schön zufrieden ist?
Die "Natur" ist der härteste Lehrer des Menschen. Und wenn in zig Jahren die Natur die Menschen nicht mehr ernähren kann, werden diese schon Mittel dagegen finden. Vermutlich sehen diese Mittel nur anders aus, als Du Dir vorstellst.
Im übrigen brauche ich den Indern keinen Verzicht zu predigen; das geschieht dort schon seit Jahrtausenden und auf geradezu meisterhafte Weise.
Kabeljau schreibt am 15.07.2008 um 15:00 Uhr:
"..hat der Erhalt und sorgsame Umgang mit der Natur bei schon vielen Menschen auf diesem Planeten nicht nur für das Lebensnotwendigste gesorgt, sondern für bessere Lebensbedingungen."
Weiter:
"Du bearbeitest klischeehafte Bilder in deinem Kopf die mir der Wirklichkeit nicht viel zu tun haben."
So, nun wirst Du mir diese klischeehaften Bilder in meinem Kopf zeigen, bitte anhand meiner Texte.
Weiter:
"Genauso muss ich aber auch nicht in bretterblöde, kritiklose Zivilisationsverehrung ausbrechen wie du mit plattem "Fortschritt gut-es gibt keine Verluste" es tust und anderen in billiger Art und Weise, nur von dir gesehenes,aus dem diffusen "Heiligen-Geist-Nebel" deiner Argumentation "Moralintriefendes" unterstellen, nur weil sie nach neuen Wegen suchen oder Erhaltenswertes erhalten wollen."
Wo äussere ich Zivilisationsverehrung? Fortschritt? Oder "Fortschritt gut - es gibt keine Verluste"? Von diffusen Nebeln kann man nur bei Deiner sog. Argumentation sprechen. Und Kabeljau weiß, was "erhaltenswert" ist, nicht nur für sich, nein, für die gesamte Menschheit, Bravo!
"Im übrigen brauche ich den Indern keinen Verzicht zu predigen; das geschieht dort schon seit Jahrtausenden und auf geradezu meisterhafte Weise."
Im übrigen sind die Inder gerade in meisterhafter Weise dabei, den seit Jahrtausenden praktizierten Verzicht schnellstens zu verlassen. Geh doch da hin, und überzeuge sie, weiterhin wie gehabt zu verzichten. Viel Vergnügen!