KREUZ @ QUER - notwendige notizen!

22.05.2008 um 21:24 Uhr

eine afrikanische TYRANNEI!

die MALARIA ist in afrika nach wie vor ein riesiges problem. man nimmt an, dass weltweit jährlich 500 millionen menschen an dieser infektion erkranken und 2,7 millionen daran sterben. die hälfte davon sind kinder unter fünf jahren. afrika, als besonders leidtragender kontinent, wurde über lange zeit mit diesem problem allein gelassen.

dabei reicht es vorerst schon, netze zu verteilen, um die malaria-infektion um mehr als die hälfte zu verringern. moskito-netze können dabei helfen, die krankheit einzudämmen. solche netze sind spottbillig und müssten in den malaria-gebieten flächendeckend verteilt werden - mitsamt einer notwendigen gesundheitlichen aufklärung der bevölkerung.

die wissenschaft arbeitet an impfstoffen gegen die MALARIA. in einigen jahren könnte dieser impfstoff bereit stehen, es fragt sich allerdings, wie und in welcher höhe sich die europäischen pharmakonzerne dies bezahlen lassen. das patent auf einen impfstoff gegen MALARIA wäre ein äusserst lukratives geschäft ... wie auch die medikamente gegen AIDS, die der afrikanischen bevölkerung aus kostengründen bis heute vorenthalten werden.

ich würde die MALARIA- und AIDS-forschung sofort in staatliche hände legen. sie haben auf dem gierig-kapitalistischen markt nichts zu suchen. nicht konzerne dürfen darüber entscheiden, wem die medikamente am ende das überleben sichern.

könnte es sein, dass die massive entwicklungshilfe für afrika seitens der industriestaaten viel besser dort aufgehoben wäre, wo sie die menschen in afrika direkt erreicht?

medizinische forschung, gesundheitsfürsorge, krankenhäuser, schulen ... alles das sollte von unabhängigen und mit supranationalem mandat ausgestatteten organisationen der industriestaaten in afrika installiert und überwacht werden.

nein - hier hilft kein gremium aus afrikanischen und europäischen staaten. das alles verplaudert und palavert sich. wir wissen es doch.

rede mir keiner von einem neo-kolonialismus!

die wahren kolonialisten afrikas sind heute irgendwelche wild gewordenen despoten, die ihr land ausbeuten und die bevölkerung tyrannisieren ... und natürlich die weltweit operierenden konzerne, die daran besonders gut verdienen.

DIE MALARIA


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