KREUZ @ QUER - notwendige notizen!

07.07.2008 um 09:40 Uhr

entführt, verschleppt ... VERKAUFT!

vermutlich wurde der kontakt mal wieder über das internet hergestellt. wie man nach einer weile internetbekannschaft allerdings von "liebe" sprechen kann, verstehe ich nicht. dazu gehört ja wohl das persönliche kennenlernen.

wer aber einen mann in einem anderen land kennenlernt, sollte sich auch ein wenig um land und leute kümmern und informationen sammeln - zumal dann, wenn man plant, seinen "liebsten" zu besuchen.  es hat ja keinen sinn, völlig verunsichert und verhuscht nach marokko zu reisen ... mit all den räuberpistolen im kopf, die immer noch verbreitet werden.

es kann aber doch nicht angehen, dass jemand, der in marokko "seinen liebsten" besuchen will, im internet die frage stellt, ob es zutrifft, dass dort immer wieder menschen entführt, verschleppt und verkauft werden!

da möchte man der dame doch glatt zurufen: ein urlaub im sauerland ist viel schöner ... und bestimmt viel weniger gefährlich.

DUNKLES MAROKKO

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. Bandito schreibt am 07.07.2008 um 11:15 Uhr:Von wegen Räuberpistole. Auf einer Reiseseite im Internet heißt es doch:

    ".....Marabouts, Medina Kedimas, Fellachen, Musik, Muezzin, Gewürze, Kaftan sind Worte die einem bei Ihrer Vorbereitung verzaubern. Wenn Sie erst an irgendeinem der religiös profanen Jahresfeste teilnehmen, wie das Rosenfest, Dattelfest, dann wird Marokko Sie entführen und nie wieder freilassen. Ob Urlaub, Überwinterung, Marokko empfängt und hält Wort, wie die Sonne Afrikas.
  2. Adolf schreibt am 07.07.2008 um 16:40 Uhr:Nein, wie "romantisch", Monsieur Bandito, gaaaaaanz großes Kino, wirklich!

    Wenn ich das lese "ich hab mich via Internet verliebt in einen Marokkaner"...Mensch, Mensch, Mensch...diese Trullas sind so schön naiv, dass es fast schon weh tut!

    Uns Männern wird ja immer nachgesagt, wir würden häufig nur mit dem Sch...z denken...aber das ist ja nichts gegen diese "Muslima-Anwärterinnen" aus Deutschland.

    Und wie Studentin DünnSchissn zu ihrer Hochschulreife (Abitur) mit solch einer katastrophalen Rechtschreibung kam, bleibt mir bis heute ein Rätsel!

    Aus Erfahrung wird man klug...aber leider nicht alle!
  3. rolf schreibt am 07.07.2008 um 16:45 Uhr:also .... bei den ganzen prophezeiungen, in marokko verschleppt und verkauft zu werden, kann man doch nur als "herflicher frack" enden ... :o))
  4. Bandito schreibt am 07.07.2008 um 21:44 Uhr:Das einzige was in Marokko entführt wird, ist die Romantik, Souk-Clochard Adolf. Spätestens wenn auch das letzte Berberfamilien-Lehmziegelhaus von Wohnmobilen umstellt ist.


    "Ein Land, das touristisch erschlossen wurde, verbirgt sich metaphysisch - es bietet eine Kulisse, aber nicht mehr seine dämonische Kraft dar."
    Gerhard Nebel

    "Das genormte Grundelement der Reise (des Touristen) ist die ,sight', die Sehenswürdigkeit, sie wird nach ihrem Wert durch einen, zwei oder drei Sterne klassifiziert."
    "Der Tourismus zerstört, was er sucht, indem er es findet."
    Hans-Magnus-Enzensberger

    http://www.reisegeschichte.de/reisen/paquot.htm
  5. Adolf schreibt am 08.07.2008 um 07:10 Uhr:@ Bandito:

    Betituliere deinesgleichen als Clochard (Penner), aber bitte nicht mich, du VOGEL!
    Woher willst du denn wissen, dass ich per WoMo nach Marokko reise?
    Leute mit deiner Kenntnis über Marokko sollten eigentlich nur den Mund halten!
  6. Bandito schreibt am 08.07.2008 um 14:58 Uhr:Dass du mit WoMo nach Marokko reist habe ich auch nicht behauptet. Ich habe auch grundsätzlich nichts gegen WoMofahrer. Das war eine etwas spitze Einleitung zum darauf Folgenden.
    Das Wort Clochard hat in Frankreich nicht immer einen so negativen Touch. Vielleicht habe ich mich zu sehr an deinen oft gebetsmühlenartigen Kommentaren Richtung Marokko orientiert, in denen du ja keineswegs zimperlich in deiner Ausdrucksweise warst. Vielleicht sollte man eigene Empfindlichkeiten mehr zum Maßstab nehmen.
    Von meinen Erfahrungen mit Marokko habe ich auch nichts geschrieben, sondern nur Leute mit einem bestimmten Blickwinkel zu Themen vorgestellt. Dass deutsches Betroffenheitsbildungsbürgertum von anderen Sichtweisen außer Schwarz-Weiß schnell irritiert ist, ist verständlich.

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