KREUZ @ QUER - notwendige notizen!

02.07.2008 um 21:35 Uhr

"es gibt keine liebe in SKOURA"!

der film ist 84 minuten lang und schaut - für mich auf faszinierende und auch bedrückende weise - marokko mitten ins herz. ich habe nie einen film gesehen, der authentischer das abbildet, was marokko ausmacht. ich möchte vor allem auch alle europäischen frauen, die eine partnerschaft in marokko eingehen, bitten, sich diesen film genau anzusehen. sie werden - ich bin gewiss - danach über vieles anders denken.

dieser film, den ARTE in seine videothek aufgenommen hat, braucht keine grosse geduld. wer marokko mag und immer noch fragen an das land hat - oder anders gesagt: wer mit zunehmender sympathie zum land immer dringendere fragen stellt - wird hier viele antworten finden. antworten freilich, die auch niederschmetternd sein können:

ES GIBT KEINE LIEBE IN SKOURA

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenWüstenblume schreibt am 03.07.2008 um 16:42 Uhr:Abenteuer Glück

    10.07.2008 WDR Fernsehen 22:00

    "Das hier ist das Paradies. Das hier ist mein Zuhause. Und es ist riesig groß."
    Mali - eines der ärmsten Länder der Welt. Zwei Drittel des Landes bestehen aus der Wüste Sahara. Über die Hälfte der Menschen sind Analphabeten. Von tausend Kindern, die geboren werden, sterben in den ersten fünf Jahren über zweihundert. Was bedeutet Glück für die Menschen in diesem Land?
    Für Diko, einen Mann vom Volk der Tuareg, hat das Glück etwas mit Ruhe und Weite zu tun. Er lebt in Mopti, einer quirligen Hafenstadt in Zentral-Mali. Vor acht Jahren ist er hierher gezogen, weil er in seiner Heimat, der Sahara, nicht mehr leben konnte. Denn die Brunnen hatten kein Wasser mehr und es gab Bürgerkriege und Rebellionen.
    In Mopti ist das Leben für Diko zwar angenehmer, aber es macht ihn nicht glücklich. Er vermisst die Wüste, in der Leben seit ein paar Jahren wieder möglich ist. Diko hat viel gearbeitet in den letzten Jahren. Denn er braucht Geld, um sich einer Karawane anschließen zu können, die durch die Wüste zieht - von Timbuktu, der mythischen Stadt am Rande der Sahara bis nach Taoudenni im Norden, wo die Salzminen sind.
    Es ist ein mühsamer Weg für Diko zurück in die Wüste. Annette Dittert ist den Weg mitgegangen: Von Mopti aus den Niger entlang bis Timbuktu und von da in die Sahara.
  2. zitierenWüstenblume schreibt am 03.07.2008 um 18:55 Uhr:In den nächsten Tagen auch in der Videothek von Arte abrufbar:
    Mauretanien - Aufstand der Fischerfrauen.

    http://www.arte.tv/de/wissen-entdeckung/geo-360/diesen-monat/Juli/Mauretanien---Aufs tand-der-Fischerfrauen/2067922.html
  3. zitierenWüstenblume schreibt am 03.07.2008 um 21:47 Uhr:In dem Film über die Fischerfrauen in Mauretanien macht die EU aber keine so gute Figur.

    http://plus7.arte.tv/de/detailPage/1697660,CmC=2108114,CmPage=1697660,scheduleId=2072424.htm l
  4. zitierenrolf schreibt am 03.07.2008 um 21:52 Uhr:ich fürchte, diese allzu langen links sind kaum mit copy and paste in die adressliste zu setzen. leider unterstützt dieses kommentarfeld kein html - sonst wäre alles viel einfacher. ich denke aber: mit ein wenig pfiffigkeit findet jeder den weg zur videothek von ARTE (sehr empfehlenswert) und wird dort die filme direkt aufrufen können.

    gruss rolf
  5. zitierencantbuymelove schreibt am 05.07.2008 um 01:27 Uhr:Morgens und abends zu lesen

    Der, den ich liebe
    Hat mir gesagt
    Daß er mich braucht.
    Darum
    Gebe ich auf mich acht
    Sehe auf meinen Weg und
    Fürchte von jedem Regentropfen
    Daß er mich erschlagen könnte.

    B.Brecht

    1937

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