KREUZ @ QUER - notwendige notizen!

18.07.2007 um 16:32 Uhr

etwa eine elektronische schleuse ...?

was ist das? eine elektronische schleuse - der eingang zu einer parkgarage - der kassenraum einer sparkasse - der eingang zum bundeskanzleramt ....?

hier erst einmal das foto, das rätsel aufgibt:

eine wartehalle der bundesbahn - endstation der strassenbahn - die flensburger zentralkartei für verkehrssünder - eine schalterhalle der post?

viel einfacher ...

es ist (wie man im übrigen auch sieht) ein verglaster kasten, der in der uni konstanz steht. dort müssen alle hinein, die lust auf eine zigarette verspüren. in die tische sind aschenbecher eingelassen. stühle sind selbstredend nicht vorhanden. es sollen dort ja keine vorlesungen abgehalten werden. die verglasung dient zur identifikation der umweltsünder. nicht bekannt ist, ob eine videoüberwachung stattfindet.

wer es gemütlich mag, bringt ein kissen mit!

(es fehlt allerdings noch der aufkleber "schützen sie kinder - lassen sie sie nicht ihren tabakrauch einatmen!" - also mit anderen worten: der glaskasten ist für kinder verboten. gott sei dank!)

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Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenManuela schreibt am 19.07.2007 um 23:02 Uhr:Raucher können einem heutzutage echt leid tun. Das ist eine Ausgrenzung sondergleichen! Manchmal will es mir scheinen, daß wir in einer Welt der Zäune, Mauern, Hecken und sonstigen Absperrungen leben. Als ob es nur noch darum geht, die Menschen voneinander zu unterscheiden und somit zu trennen. :-<
  2. zitierenHannelore schreibt am 20.07.2007 um 01:32 Uhr:so ist es! divide et impera!
    wenn die die leute schon auseinanderdividiert werden, sind sie viel leichter zu beherrschen.
    die arbeiter von den angestellten, die angestellten von den arbeitern, die lehrer von den verkäufern, die beamten von den bauarbeitern ... usw. und im nu steht jeder nur mehr einzeln und verlassen da, fast so wie pastor martin niemöller schrieb:

    „Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen;
    ich war ja kein Kommunist.

    Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen;
    ich war ja kein Sozialdemokrat.

    Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen,
    ich war ja kein Gewerkschafter.

    Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.”
  3. zitierenManuela schreibt am 20.07.2007 um 09:24 Uhr:sagenhaft, liebe Hannelore, diese Aussage von Martin Niemöller! paßt sehr gut auch zu diesem Trennungsthema; und jagt mir bei aller derzeitigen schawülen Hitze die Gänsehaut über den Körper.

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