gärten!
mit gewissen defiziten müssen wir wohl leben: bei mir sind es die gärten, die ich liebe. ich habe aber nie einen gedanken darauf verwendet, einen von ihnen selbst zu hegen und zu pflegen. vielleicht scheue ich davor zurück, mit dem stummen vorwurf konfrontiert zu werden:
giesse mich, pflege mich, pass auf mich auf!
gärten haben es - kindern ähnlich - an sich, uns grosse fragen zu stellen und jedes versäumnis in eine trostlos-welke anklage zu kleiden.
um so mehr freue ich mich, wenn menschen ihrem garten einen weblog widmen. jäten, mähen, zupfen, pflanzen ... das bekommt einen ganz besonderen sinn, wenn wir für andere aufschreiben, wie alles wächst, blüht und gedeiht.
einen garten zu besitzen, bedeutet: viel geduld zu haben ... und ein gemüt, das nahe den wolken, dem regen und der sonne ist.
