KREUZ @ QUER - notwendige notizen!

11.11.2006 um 09:23 Uhr

glaspaläste und hauptbahnhöfe!

ende des 19. jahrhunderts waren sie wunderwerke der baukunst: die glaspaläste. jede metropole, die etwas auf sich hielt, hatte ihren glaspalast: london, paris, wien, münchen ...

das waren stahlkonstruktionen, frei schwebend und lichtdurchflutet. mit ihnen feierte man den technischen fortschritt. das bauen mit stahl eröffnete völlig neue, ungeahnte möglichkeiten und die glasverkleidung erlaubte den freien blick - in eine wunderbare zukunft ... so dachte man jedenfalls.

glaspaläste waren das symbol für technischen fortschritt. sie stehen an der wegemarke zum 20. jahrhundert.

die allermeisten von ihnen existieren nicht mehr. sie waren eben doch nicht für die ewigkeit gebaut. die kontruktion aus glas war allzu anfällig für beschädigungen, ihr unterhalt kostete viel geld. nach und nach wurden sie abgerissen und durch stabilere bauwerke ersetzt. die euphorie war dahin.

indes hat sich eine variante der glaspaläste hier und da erhalten - allerdings mit einer fest umrissenen funktion: um die jahrhundertwende bedienten sich die architekten von bahnhöfen der konstruktion aus stahl und glas. auf diese weise konnten gigantische hallen gebaut werden, die bei dem immer stärker werdenden eisenbahnverkehr nötig waren.

eines der schönsten beispiele ist der dresdner hauptbahnhof. er wurde im 2. weltkrieg schwer in mitleidenschaft gezogen. jetzt aber ist er wieder aufgebaut und strahlt im alten - bei näherem hinsehen aber neuen - glanz.

DAZU AUCH MEINE TAGEBUCHNOTIZ AUS DEM SEPTEMBER 2005!


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