glimpflich ...!
dieser sturm war wirklich schrecklich und fegte - wann war das schon einmal so? - über ganz deutschland hinweg. bremen indes blieb - fast - verschont. der sturm zog (wie schon einmal in der letzten woche) nördlich an uns vorbei.
natürlich hat es ordentlich gewittert und gestürmt. wer konnte, machte sich am frühen nachmittag auf den weg nach hause. die schulen schlossen um 11.30 uhr und die kaufhäuser arbeiteten mit "notbesetzungen", weil sie es ihren mitarbeitern freigestellt hatten, früher nach hause zu gehen. wie soll es auch anders gehen, wenn die kinder aus der schule kommen und vielleicht vor verschlossenen wohnungstüren stehen.
ob das alles wirklich mit der "klimakatastrophe" zu tun hat, von der inzwischen täglich zu lesen ist, weiss ich nicht. schwere stürme hat es im laufe der zeit immer wieder gegeben und gerade die menschen an der küste wissen ein lied davon zu singen.
dennoch: es ist die grosswetterlage, die uns diese stürme beschert. der sonst zu dieser jahreszeit übliche hochdruck - mit kälte, schnee und trockenem wind aus östlicher richtung - kam in diesem winter bislang nicht richtig zum zuge. stattdessen bescheren uns die westlichen tiefdruckgebiete regen und stürme ohne ende.
wer darin einen globalen wetterwechsel erkennen will, sollte bedenken, dass diese stürme erst einmal nur ein indiz - und noch kein beweis sind.
allerdings nötigt eine kette von indizien, ordnet man sie richtig ein, zu einer logischen folgerung!
oma teddinghaus, meine nachbarin, brachte es jetzt auf den punkt:
"das wetter spielt verrückt!" (dabei wollte sie noch nie in den alpen ski laufen ...)
