im SCHATTEN der erde!
der sand ist so warm wie die nacht. "wie heisst du?" frage ich, als wir dort sitzen und aufs meer schauen, wo am horizont einige lichter aufblitzen und wieder verschwinden. "das sage ich dir morgen!" höre ich und weiss, dass jemand bei dieser antwort lächelt.
als wir uns in den sand legen, ist der himmel wie eine kuppel, die sich über uns wölbt. dort befestigt sind sterne, die über unseren köpfen fast weiss strahlen, weiter entfernt aber rötlich flackern.
"woher kommst du?" frage ich, als wir dort liegen und in den himmel sehen. "das sage ich dir morgen!" höre ich und weiss, dass jemand bei dieser antwort lächelt.
manchmal kommen menschen vorbei. sie sprechen flüsternd miteinander, bleiben stehen, schauen aufs meer und entfernen sich wieder. da ist auch ein schwarzer hund - er umkreist uns einige male und läuft davon.
"werden wir uns wieder sehen?" frage ich. "vielleicht!" höre ich. die wolken, die sich vor den mond geschoben hatten, sind fort. ich sehe nur einen halben mond ...
... seine andere hälfte liegt im schatten der erde.
