indische BAUERN in not!
über einen artikel in der FRANKFURTER ALLGEMEINE, der leider nicht im internet verlinkt ist, heisst es in der presseschau des PERLENTAUCHERS:
Dramatische Formen nimmt die Nahrungsmittelkrise in Indien an. Nicht nur können sich die Ärmsten kaum noch die Existenzsicherung leisten - vor allem die Lage der Kleinbauern ist, wie Martin Kämpchen berichtet, katastrophal: "Der Preis für Saatgut, Düngemittel und Pestizide ist so enorm gestiegen, dass sich manche Bauern eine zweite Aussaat auf ihrem Feldbesitz nicht mehr leisten können... Der Boden ist inzwischen so teuer geworden, dass sich ein Verkauf lohnt. Großbauern werden die Hände danach ausstrecken. Aber damit schmälert ein kleiner Bauer für sich und seine Nachkommen unwiederbringlich seine wirtschaftliche Basis. Allein in den Provinzen Maharashtra, Gujarat und Andhra Pradesh haben in den letzten fünf bis sechs Jahren hunderttausend verzweifelte Bauern den Freitod gewählt, weil sie ihre Bankschulden nicht mehr begleichen konnten."
weil ich nun schon zum zweiten mal innerhalb von wenigen tagen auf diese situation aufmerksam gemacht wurde, will ich es nicht versäumen, in meinem weblog darauf hinzuweisen.

Ich hoffe nur die reichen Nationen werden Ihre Verantwortung einsehen und etwas unternehmen!
Vielleicht sollte Herr Mittal mal, statt nach London zu reisen, sich auf eine Enfield setzen und sich in der indischen Provinz umschauen.
http://agrikultur.blogsport.de/2008/05/02/tausende-indische-bauern-fliehen-in-den-tod/