kaffee - nur von hand GEFILTERT!
hat hier jemand von einer "kaffeemaschine" gesprochen? was ist denn das - und (vor allem) was soll das? kaffee gehört nicht in eine maschine - wenigstens dann nicht, wenn es um filterkaffee geht.
ach, ja!
1975 machte ich mit einem freund eine lange reise durch die ägeis. im kochen von kaffee sind die griechen nun wahrlich keine weltmeister. nach vier wochen konnten wir die schwarze suppe in den kleinen, langstieligen töpfen (die übers feuer gehalten werden) nicht mehr sehen.
rhodos war nach langer zeit die erste grössere insel, auf die wir kamen. und weil auf rhodos schon damals der tourismus florierte, entdeckten mein freund und ich (unabhängig voneinander) auch gleich ein schild, auf dem FILTERKAFFEE stand. mein freud rannte los ... und ich hinterdrein. so eilig hatten wir es in den ferien selten gehabt ...
weil ich in bremen, DER kaffeestadt in deutschland, lebe, hier das ultimative rezept zum filterkaffee.
wir setzen einen melitta-filter (porzellan) auf die kaffeekanne, legen
einen papierfilter hinein und geben pro tasse einen gehäuften teelöffel
kaffee hinein. am ende geben wir noch einen löffel "für die kanne"
dazu.
als nächstes giessen wir über den kaffee eine kleine menge
kochendheisses wasser, damit der kaffee aufquellen kann. nach etwa
einer minute füllen wir mit sprudelnd-heissem wasser auf - so viel, wie
wir an tassen zum schluss haben wollen. der kaffee filtert in kurzer
zeit durch.
am besten ist es, wir giessen den kaffee jetzt in eine thermosflasche um, dann bleibt er lange heiss und frisch.
wer den kaffee mit milch mag, sollte sorgfältig überlegen. am besten
schmeckt immer noch die süsse sahne. sie verfeinert den kaffee aufs
schönste.
in bremen schwört man übrigens aufs filtern von hand - weil das die besten ergebnisse bringt ... sagt man hier.
guten appetit beim morgendlichen sonntagskaffee wünscht rolf
